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        <title>Soziales, Paedagogik, Schule, Ausbildung - OmSpace Foren</title>
        <description></description>
        <link>http://www.omspace.org/forum</link>
        <lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 09:56:24 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Kommunikationslehre als Pflichtfach</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1606</link>
            <description><![CDATA[<b>Meines Erachtens scheint es dringend erforderlich Kommunikationslehre schon im Grundschulbereich als länderübergreifendes Pflichtfach einzuführen.</b><br />
<br />
<b>In keinem anderen Lebensbereich als der zwischenmenschlichen Kommunikation kommt es zu so vielen Missverständnissen und Fehlern aus denen sowohl soziokulturelle, wirtschaftliche und nicht zuletzt politische Probleme entstehen, die zu nicht unerheblichen Schäden in allen Lebensbereichen, auch graduell schwerwiegender finanzieller Art führen.</b> Der so entstehende volkswirtschaftliche Gesamtschaden dürften unzweifelhaft im Milliardenbereich anzusiedeln sein.<br />
<br />
<b>Das Ganze basiert nicht zuletzt darauf, dass man im Kreis der Verantwortlichen ständig sträflich missachtet, sich auf die wesentlichen Dinge des Lebens zu konzentrieren. Diese Konzentration auf das Wesentliche sollte grundsätzlich für alle Lebensbereiche Geltung besitzten.</b> Leider neigt man bei den erwähnten Personen eher dazu Probleme zu zerreden, als sie zu lösen ... <br />
<b>Auch hier gilt der Grundsatz "manchmal ist weniger mehr". Dazu gehört auch schon von frühesten Kindesbeinen an mit den Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation vertraut gemacht zu werden, um die Unzahl von Missverständnissen in diesem Bereich auf ein unabwendbares Minimum zu reduzieren, nicht nur um die erwähnten extremen finanziellen Einbußen zu vermindern, sondern insbesondere um ein verträglicheres soziokulturelles Miteinander zu gewährleisten, das in unserer gegenwärtigen Gesellschaftsform immer mehr in den Hintergrund tritt, so dass destruktive "Kommunikationsformen" wie Arroganz, Ignoranz, und sogar Gewalt als Form verbaler Ausdrucksschwäche immer mehr Raum einnehmen können.</b><br />
<br />
<u>Ein Pflichfach Kommunikationslehre schon im Grundschulbereich, wobei hier nicht nur sprachlich kommunikative Aspekte, sondern auch allgemeine Verhaltenslehre und Grundlagenwissen bezüglich soziokulturellen Miteinanders, also Wertevermittlung, einzubinden wären, könnte hier ohne Zweifel viele Probleme vermeiden helfen ...</u><br />
<br />
&nbsp;<img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-arrow.gif" title=":arrow:" alt=":arrow:" align="absmiddle" class="smilie" /> <b>Es ist immer besser, Probleme zu vermeiden, als eingetretene beseitigen zu müssen ...</b>]]></description>
            <author>Santoshananda</author>
            <pubDate>Tue, 09 Sep 2008 14:57:53 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1606</guid>
        </item>
        <item>
            <title>OECD-Bericht zur Bildung und mehr ...</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1605</link>
            <description><![CDATA[<b>Nach dem heute veröffentlichten OECD-Bericht zum deutschen Bildungsstandard bleibt festzuhalten, dass der bisher eingeschlagene Weg, bis auf marginale (mathematisch vernachlässigbare) Positiva, wie eigentlich nicht anders zu erwarten, weiterhin "bergab" führt.</b><br />
&nbsp;<br />
Eine Reform jagt die nächste, wobei man den Begriff zum Teil gar nicht verwenden kann, da Reform bedeutet, dass nachher etwas besser sein muss als vorher ... , doch wesentlich zum Positiven verändert hat sich kaum etwas, obwohl eine Menge Zeit ins Land gegangen ist, seit die ersten Veränderungen angestrebt wurden ...<br />
Im Gegenteil; die Zukunft wird wohl so aussehen, dass qualitativ hochwertig ausgebildeter Nachwuchs aus den eigenen Reihen immer seltener wird, wodurch große Schwierigkeiten für den Wirtschaftsstandort Deutschland unabwendbar scheinen, es sei denn endlich werden durchgreifende Maßnahmen ausgeführt und nicht alles kaputt geredet, wie grundsätzlich in der Politik üblich.<br />
<br />
Siehe auch meinen thread: "Kommunikation als Pflichtfach"]]></description>
            <author>Santoshananda</author>
            <pubDate>Tue, 09 Sep 2008 14:52:20 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1605</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Es geht auch kreativer</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1319</link>
            <description><![CDATA[<b>NEUSPRECH IN NEUSEELAND</b><br />
"Uv got 2 b joking!"<br />
<br />
Schüler in Neuseeland dürfen lieb gewonnene SMS-Abkürzungen jetzt auch in Schularbeiten benutzen, ohne dafür einen Fehler angekreidet zu bekommen. Kürzer formuliert: "NZQA sez OK 2 SMS-txting in xms" - eine Entscheidung, die für Sprachalarm im Parlament sorgte. <br />
<br />
Quelle und Artikel: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fschulspiegel%2Fausland%2F0%2C1518%2C447458%2C00.html" border="0" title="http://www.spiegel.de/schulspiegel/ausland/0,1518,447458,00.html">http://www.spiegel.de/schulspiegel/.../0,1518,447458,00.html</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
Daraus: <br />
<br />
"Abkürzungen wie "txt" statt "text", willkürliche Groß- und Kleinschreibungen und Zahlen als Buchstabenersatz - all das soll von nun an möglich sein."<br />
<br />
"Die Schulbehörde hingegen findet nichts Besonderes an ihrer Entscheidung, SMS-Sprache in Schularbeiten zuzulassen. Die Schüler müssten zeigen, dass sie verstanden haben, was sie schreiben. Dann gebe es auch keinen Grund, ihnen Abkürzungen als Fehler anzurechnen."<br />
<br />
"Auch jetzt ist es schon so, dass die Schüler volle Punktzahl bekommen, wenn der Inhalt stimmt. Auch wenn sie Fehler in Grammatik oder Zeichensetzung machen"<br />
<br />
"Eine Veränderung der Sprache kann niemand verhindern. Und selbst wenn Schüler Vokale und Interpunktion weglassen, denken sie darüber nach."]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sun, 12 Nov 2006 09:57:39 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1319</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Randgruppen</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1286</link>
            <description><![CDATA[Vor kurzem hab ich einen Report gesehen: <br />
<br />
In Deutschland gibt es ein Projekt: Kindergarten und Altersheim in einem: <br />
Alte Menschen werden mit den Kindern des Kindergartens integriert, sie singen gemeinsam, basteln, Kinder lernen mit den Bedürfnissen der älteren Leute umzugehen. Es ist aber kein Muss - alte Menschen haben die Möglichkeit, sich in ihre Zimmer zurückzuziehen; natürlich gibt es auch die Möglichkeit für Kinder, unter sich zu sein. <br />
<br />
Die Freude in den Gesichtern der älteren Menschen war nicht zu übersehen – ebenso die Lebendigkeit der Kinder, die sich freuten, wenn sie ihre Bezugsperson (fast wie Großeltern) sahen und von ihnen ernst genommen wurden.<br />
<br />
Beide profitieren von dem Projekt.<br />
<br />
Kinder und ältere Menschen? Randgruppen unserer Gesellschaft?]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Wed, 04 Oct 2006 11:10:24 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1286</guid>
        </item>
        <item>
            <title>[3sat/nano] Großbritannien testet &quot;Glücklich sein&quot; als Schulfach</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1250</link>
            <description><![CDATA[Quelle: <b>3sat/nano</b>: <a href="http://www.3sat.de/nano/news/94385/index.html">http://www.3sat.de/nano/news/94385/index.html</a><br />
<br />
[quote]<b>Großbritannien testet "Glücklich sein" als Schulfach</b><br />
<br />
Ein Pilotversuch soll Depressionen und Überforderung gezielt vorbeugen<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Für rund 2000 britische Schüler steht ab kommendem Schuljahr das Fach "Glücklich sein" auf dem Stundenplan. In einem Pilotversuch sollen die elfjährigen Kinder dabei mit aus den USA importierten Techniken gegen die negativen Einflüsse des modernen Lebens gestählt werden, wie eine britische Zeitung berichtet. In den Stunden soll es unter anderem Rollenspiele geben, die das Selbstvertrauen stärken und den Schülern helfen sollen, negativem Denken vorzubeugen und Gedanken klar zu formulieren.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Mit Atemübungen sollen die Schüler lernen, ruhig zu bleiben, wenn sich ihre Eltern streiten. Außerdem sollten die Kinder lernen, sich nicht für Situationen verantwortlich zu fühlen, an denen sie unschuldig sind, etwa wenn sich ihre Eltern scheiden lassen, heißt es weiter. Sollte das Programm erfolgreich sein, will das britische Bildungsministerium das Fach in allen Schulen einführen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Mit dem Pilotversuch reagiert die Regierung in London auf neue Rekorde bei den Zahlen von Schülern, die unter schweren psychischen Problemen leiden - etwa wegen der Scheidung ihrer Eltern, wegen Prüfungsstress oder der steigenden Unfähigkeit, mit den Herausforderungen der modernen Gesellschaft umzugehen. Auch die zunehmende Kriminalität unter Jugendlichen soll damit bekämpft werden.[/quote]]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Mon, 10 Jul 2006 16:49:02 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1250</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Cenacolo - Ein Programm für Suchtkranke</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=881</link>
            <description><![CDATA[Begleitet von Schutzengeln, <br />
behütet von der Vorsehung <br />
<br />
Ein Programm für Suchtkranke: Erfolgsquote ca. 85 % <br />
(Bei staatlichen Therapien liegt die Erfolgsquote ca. 15 %)<br />
<br />
Zufriedenheit, Freude an der Arbeit, Freundschaft und gegenseitige Hilfe. „Cenacolo“ ist eine, bei uns leider noch fast unbekannte Gemeinschat, die drogenkranke Jugendliche so lange bei sich aufnimmt (im Schnitt etwa drei Jahre), bis diese wirklich gefestigt sind. <br />
<br />
Wie funktioniert „Cenacolo“?<br />
<ul>
<li>Arbeit<br /></li>
<li>Gebet<br /></li>
<li>Freundschaft <br /></li>
</ul>
<br />
Grundsatz: Wir haben einen geregelten Tagesablauf, bewirtschaften einen Bauernhof und sind Selbstversorger. Wir haben keinen Fernsehen, kein Radio, keine Zeitungen, kein Handy, keine Zigaretten.&nbsp; Die Droge ist immer Ersatz für innere Leere. Wir haben noch nie Nahrungsmittel eingekauft. Was wir nicht selbst produzieren können, das haben wir eben nicht. Oder dafür sorgt die Vorsehung, und wir bekommen es geschenkt.&nbsp; <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-smile.gif" title=":-)" alt=":-)" align="absmiddle" class="smilie" /> &nbsp;<br />
Zur Hilfe bekommt jeder Neue bei uns einen persönlichen Schutzengel. <br />
Diese ständige Begleitung, dazu die regelmäßige Arbeit und das Gebet ist die Grundlage von „Cenacolo“. <br />
<br />
Weltweit gibt es 51 Einrichtungen für Frauen und Männer. Die Aufnahme ist unabhängig von Religion und Nationalität.&nbsp; Zur Zeit leben 23 Männer (der jüngste ist 17) aus 10 verschiedenen Nationen. Aufgenommen werden die Suchtkranken unmittelbar nach dem Entzug. <br />
<br />
Gibt es seit 1997 in Kleinfrauenhaid:&nbsp; <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-smile.gif" title=":-)" alt=":-)" align="absmiddle" class="smilie" /> <br />
<a href="http://www.youmagazin.com/lukas/working/output/suchthilfe.php">http://www.youmagazin.com/lukas/working/output/suchthilfe.php</a>]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Wed, 21 Sep 2005 08:02:01 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/881</guid>
        </item>
        <item>
            <title>ADHS und ADS</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=854</link>
            <description><![CDATA[Hat zufällig jemand die Sendung gesehen, bei VOX vorigen Freitag, ziemlich spät am Abend? (Habe irgendwann zufällig aufgedreht.)<br />
<br />
Dabei wurden Familien vorgestellt:<br />
<br />
1e mit Drillingen (und einem größeren Mädchen),<br />
1e mit zwei Buben und einem mongoliden Mädchen sowie <br />
zwei Familien mit ADHS-Kindern<br />
<br />
Lösung für die ADHS-Kinder: Medikamente – sonst nix. <br />
Die Nebenwirkungen der Medikamente wären Appetitlosigkeit. <br />
Begleittherapie für einen Buben: Aufenthalt in einer internatsähnlichen Anstalt (am WE durfte er nach Hause). <br />
<br />
Ein Bub hatte die Rolle so initiiert, dass er sie perfekt als Ausrede für sämtliche Belange verwenden durfte. Seine Mutter (auch der Vater, übrigens ein Arzt) beschrieb immer wieder vor dem Kind, warum er sich so verhält. Warum er sein Zimmer nicht aufräumt. (Welches Kind räumt sein Zimmer gern auf??? Wer kennt dieses Kind???) Der Bub beschrieb selbst seine Lage so: Dass er nicht fähig ist, sich länger auf etwas zu konzentrieren. Zum Beispiel in der Schule könnten sich die anderen Kinder auf den Lehrer konzentrieren und er selbst hätte diesen Schalter nicht, wenn er zum Beispiel ein Flugzeug beim Fenster vorbeifliegen sähe. (Aber für welches Kind gibt es diese Situation nicht, dass es einmal mehr an einem Flugzeug interessiert ist als an dem gerade stattfindenden Unterricht?)<br />
<br />
Ich sah in den Kindern lebhafte Kinder, die permanent Aufmerksamkeit erregen wollten. Durch ihr Hineindrängen in die Rolle ADHS „lebten“ sie die Verhaltensmuster der beschriebenen „Situation ADHS“ in Perfektion aus.]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Wed, 14 Sep 2005 11:38:13 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/854</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Legasthenie-Erlass (Österreich)</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=849</link>
            <description><![CDATA[Es gibt ihn – den Legastenieerlass.<br />
<br />
Dieser Erlass gibt LehrerInnen die Möglichkeit, betroffene Kinder individuell zu bewerten, indem sie auf die konkret erzielten Fortschritte eingehen und regelt mögliche Fördermassnahmen und Hilfen. <br />
<br />
<a href="http://schulpsychologie.lsr-noe.gv.at/downloads/legasthenieerlass.pdf">http://schulpsychologie.lsr-noe.gv.at/downloads/legasthenieerlass.pdf</a><br />
<br />
lg <br />
Patrice]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Wed, 14 Sep 2005 07:34:41 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/849</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Schule in 100 Jahren</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=765</link>
            <description><![CDATA["Ihr könnt euch Gedanken zu den folgenden Themenbereichen machen:<br />
<br />
1. Die Form des Lernens und der Schule im Jahr 2105<br />
<br />
2. Das kann zum Beispiel beinhalten: <br />
Wo findet Schule statt? Wie haben sich die Schulen oder die Klassenräume gewandelt, wie wird unterrichtet (In der Gruppe? Stufenübergreifend? Ohne Lehrer?)? Zu welchen Zeiten wird gelernt? usw. Die Themen und Fächer der Schule im Jahr 2105<br />
<br />
3. Das kann zum Beispiel beinhalten: <br />
Was wird unterrichtet? Welche Fächer sind neu (Umweltschutz? Chinesisch?)? Welche Themen sind längst abgeschafft? Welche sind unentbehrlich (Mathe oder Linux?)? Wie sehen die Lehrpläne aus? usw. Die Grundlagen der Benotungen in der Schule im Jahr 2105<br />
<br />
Das könnte beinhalten: Welche neuen Notensysteme wird es geben? Gibt es mehr als 6 Noten? Oder sind Noten ganz abgeschafft? Gibt es Zeugnisse für die Lehrer? usw.<br />
<br />
In dem Teilnahmeformular kennzeichnet ihr bitte, welcher Zukunfts-Vision ihr euer Projekt zuordnet.<br />
<br />
Einsendeschluss ist der 15. Dezember 2005, es gilt das Datum des Poststempels. "<br />
<br />
<br />
weiteres auf<br />
<a href="http://www.mentor.de/kreativwettbewerb/index.html">http://www.mentor.de/kreativwettbewerb/index.html</a>]]></description>
            <author>ID03</author>
            <pubDate>Tue, 16 Aug 2005 11:00:14 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/765</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Super-Mama?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=731</link>
            <description><![CDATA[Es gibt auf einigen Kanälen eine Beratungssendung für "ausgelaugte" Eltern, wo eben die Super-Nanny´s kommen und helfen. <br />
<br />
Ich habe zufällig kurz einen Ausschnitt gesehen einer jungen Mutter (ca. 26) mit ihrem 2 1/2 jährigen Sohn. <br />
<br />
Der Sohn wollte so gerne mit seinem Zug spielen, doch die Mutter "verlangte" von ihm, er solle seine Bausteine wegräumen. Da er so im Spiel vertieft war, wollte er spielen. Sie verlangte, er solle wegräumen. Sie sagte doch tatsächlich, du bist ein "Böses Kind". (Ich dachte, ich höre schlecht). Schrie nur mit ihm herum, er solle doch endlich wegräumen, und wie böse er wäre - das ging so weit, bis sie ihm den Zug wegnahm und versperrte. Natürlich weinte er dann.&nbsp; <br />
<br />
Beim Schlafengehen wieder ein Geschrei, sie nahm ihn kein einziges Mal in die Arme oder kuschelte ihn. <br />
<br />
Die Eltern erklärten dann, wie schwierig das Kind sei. gggg <br />
<br />
Ich konnte dann nicht mehr zuschauen.]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Wed, 27 Jul 2005 06:26:57 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/731</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Schulbauernhof 'Emshof' - zwischen Münster und Telgte</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=713</link>
            <description><![CDATA[<b>Bildung für nachhaltige Entwicklung</b><br />
<br />
Der Emshof, gelegen zwischen Münster und Telgte, entwickelt sich auf einer etwa acht Hektar großen Hofstelle - als Stätte für das Lernen im Sinne der Lokalen Agenda 21. Hier erkunden Kinder, Jugendliche und Erwachsene, auf welche Weise Ökologie, Ökonomie und Soziales miteinander vernetzt sind - an konkreten Beispielen aus Landwirtschaft und Naturkunde, selbsttätig und gemeinsam mit anderen. MultiplikatorInnen aus Schule und Jugendbildung lernen die Inhalte einer Bildung für nachhaltige Entwicklung kennen und erproben ihre Methoden.<br />
<br />
Mehr Infos: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.emshof.de" border="0" title="http://www.emshof.de">http://www.emshof.de</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
<b>Unterstützung</b><br />
<br />
Neben Zuschüssen und Projektgeldern muss für den Aufbau und den Betrieb des Emshofes ein erheblicher finanzieller Eigenanteil eingebracht werden. Daher ist eine Unterstützung jeglicher Art herzlich willkommen. <br />
<br />
Spenden können auf die Konten <br />
500 700 900, Volksbank Münster e. G. , BLZ 401 600 50 oder 80 110 66 (Emshof-Trägerverein) oder Sparkasse Münster, BLZ 400 501 50 (Schulbauernhof Münsterland e. V.) eingezahlt werden. <br />
Sie sind steuerlich anrechnungsfähig.]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 23 Jul 2005 21:10:51 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/713</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Projekt: Schulbauernhof/Umweltbildungszentrum Münsterland</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=712</link>
            <description><![CDATA[Quelle: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.muenster.de%2Fstadt%2Fagenda%2Fskizze37.html" border="0" title="http://www.muenster.de/stadt/agenda/skizze37.html">http://www.muenster.de/stadt/agenda/skizze37.html</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
<br />
<u><b>Projektskizzen für ein Zukunftsfähiges Münster</b></u><br />
<br />
<br />
<b>Projekttitel:&nbsp; &nbsp; &nbsp; <br />
Schulbauernhof/Umweltbildungszentrum Münsterland - eine kombinierte Einrichtung der außerschulischen Umweltbildung</b><br />
<br />
<br />
<b>Projektziel:</b><br />
Mit der Gründung eines Schulbauernhof / Umweltbildungszentrums auf einem ehemaligen Bauernhof in der Nähe von Münster soll ein außerschulischer Lern- und Arbeitsort geschaffen werden, in dem ganzheitliches ökologisches und soziales Lernen praktiziert wird.<br />
<br />
<br />
<b>Projektbeschreibung:</b><br />
<br />
<b>Vorbemerkung</b><br />
Viele Kinder und Jugendliche, besonders aus den Städten, haben keinen Bezug mehr zur Natur, zur Landwirtschaft und Ernährung. Zudem mehren sich Defizite im sozialen Verhalten. Immer neue Anforderungen entstehen vor der Zukunftsaufgabe der nachhaltigen Entwicklung. Hier setzt unsere pädagogische Zielrichtung an.<br />
<br />
<b>Ausgangslage</b><br />
Die Gruppen Schulbauernhof Münsterland e.V. und Umweltbildung im Naturschutzbund Münster e.V. (NABU) haben im Mai 1996 die städtische Hofstelle Wiggering nahe dem Waldfriedhof Lauheide zur "Einrichtung eines Schulbauernhofes und Umweltbildungszentrums" von der Stadtverwaltung als möglichen Standort benannt bekommen. Die geplante Einrichtung wird vom Schulbauernhof Münsterland e. V. getragen, der die Bildungsstätte in Kooperation mit dem Naturschutzbund Münster (NABU) e.V. betreiben wird.<br />
<br />
<b>Zum pädagogischen Konzept</b><br />
Lernen mit "Kopf, Herz und Hand" lautet eine alte Forderung des Pädagogen Johann Heinrich Pestalozzi. In einem alten chinesischen Sprichwort heißt es:<br />
<br />
[quote]<br />
<i>Sagst Du's mir, so vergesse ich es.<br />
Zeigst Du's mir, so merke ich es mir vielleicht.<br />
Läßt Du mich teilnehmen, so verstehe ich es.</i><br />
[/quote]<br />
<br />
Schule und außerschulische Bildung vernachlässigen nach wie vor häufig die Ganzheit des Menschen. Bildung wird noch zu oft als reine Wissensvermittlung verstanden. Die Welt wird aufgeteilt in Fächer, die nach festgelegten Richtlinien abgearbeitet werden.<br />
<br />
Aber es gibt auch eine Menge positiver Ansätze: Projekttage, die Gestaltung naturnaher Schulgelände, Schullandheimaufenthalte mit anspruchsvollem Programm, Zukunftswerkstätten. Richtlinien für den Unterricht in Schulen und für die Bildungsarbeit in der Jugend- und Erwachsenenbildung lassen sowohl didaktisch als auch methodisch Vernetzung von Lerninhalten und fächerübergreifenden Arbeitsweisen zu.<br />
<br />
Der Schulbauernhof wird sowohl für Schulen als auch für außerschulische Bildungsarbeit ein Erlebnis-, Lern- und Arbeitsort sein. Nach dem Motto "Entdecken - Begreifen - Handeln" haben die Klassen und Gruppen Gelegenheit zu ganzheitlichem Lernen.<br />
<br />
Das Erleben und Entdecken ist auf dem vielfältigen Gelände, in den Ställen und Gebäuden überall möglich. Eigenständig oder unter Anleitung entstehen Erlebnisse mit bleibendem Wert. Die direkte originale Begegnung mit der Natur, mit Pflanzen und Tieren, mit Werkstoffen kann voll ausgekostet werden.<br />
<br />
Erleben steht dabei nicht isoliert. In der Beschäftigung mit der Natur und den Arbeitsabläufen entstehen eine Menge Fragen und Einsichten. Hier kann Wissen vermittelt, Lösungen überlegt und können neue Fragen gestellt werden. Lernen orientiert sich also am Erlebten und steht in direktem Zusammenhang mit den Dingen oder mit anderen Menschen. Betroffenheit muß nicht mühsam hergestellt werden, sondern ist von vornherein vorhanden.<br />
<br />
Auch das Handeln steht nicht isoliert. Die Gruppen sind einen Großteil des Tages tätig, erledigen anfallende Arbeiten in Haus und Hof, machen Exkursionen oder werken. Ihr Handeln ordnet sich ein in den Lebenszusammenhang des Hofes und der Gruppe. Sinnvolle Handlungsstrategien werden genauso erworben wie handwerkliche Geschicklichkeit.<br />
<br />
Das Leben in der Gruppe ist ein soziales Lernfeld. Klassen und Gruppen verbringen mehrere Tage auf dem Hof in einem Selbstversorgerhaus. Sie müssen also ihr Zusammenleben selbst organisieren. Vom Essenmachen bis zur Konfliktbewältigung sind eine Menge Anlässe für soziales Lernen vorhanden.<br />
<br />
Der pädagogische Ansatz ist noch breiter gefächert, als das in diesen kurzen Zeilen darzustellen ist. Weitere wichtige Bereiche der Bildung finden Einzug in die pädagogische Konzeption und Arbeit wie z.B. interkulturelle Bildung oder erlebnispädagogische Ansätze einer Bildung für nachhaltige Entwicklung.<br />
<br />
<b>Bausteinkonzept</b><br />
In den nächsten Jahren soll stufenweise ein außerschulischer Lernort für Umweltbildung und Soziales Lernen entstehen. Dafür werden die bestehenden Gebäude abschnittsweise umgebaut. Das gemeinsame Vorhaben enthält vorrangig zwei Einrichtungen, explizit den Schulbauernhof und das Umweltbildungszentrum, die von einer gemeinsamen Nutzung eines Hofes in vielen Dingen und Inhalten profitieren und sich gegenseitig ergänzen. Im Zuge der Konzeptfortschreibung können weitere sinnvolle Ergänzungen im Bereich Pädagogik und/oder Naturschutz (z.B. heilpädagogisches Reiten, Naturschutzstation) in den zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten entstehen und ergeben synergetische Effekte.<br />
<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; <b>1. Der Schulbauernhof</b><br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Landbewirtschaftung wird zu einem Kernthema der Umweltbildung gemacht. Dafür wird die Fläche (incl. Nutzung durch Umweltbildungszentrum) in Form von Acker-, Wiesen-, Weiden- und Gartenflächen nach den Richtlinien des biologischen Landbaus (Bioland) bewirtschaftet. Der Viehbestand wird ca. 5 Schweine mit Nachzucht, ca. 10 Schafe mit Nachzucht, ca. 4 Bienenvölker und ca. 50 Stück Geflügel (Hühner, Enten, Gänse) umfassen.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Vor allen Dingen Schulklassen werden im Rahmen von mehrtägigen Aufenthalten unter Anleitung nach handlungsorientiertem Konzept möglichst alle landwirtschaftlichen Arbeiten erledigen und dabei Natur, Kultur und Landbewirtschaftung kennenlernen, Zusammenhänge begreifen und über den Tellerrand schauen. Themen wie Ernährung, Landwirtschaft früher - heute, biologisch - konventionell, Eine Welt, bäuerliches Handwerken u.a. sollen den Teilnehmer/innen näher gebracht werden.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; <b>Zum Ablauf</b><br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Die Besuchergruppen erledigen während eines Teils ihres Aufenthaltes die anfallenden Arbeiten im Garten, auf dem Land, mit den Tieren, in der Küche. Dabei wird viel Natur erlebt und erkundet, werden Zusammenhänge diskutiert und erfahren und praktisch gearbeitet.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; In aller Ruhe , mit viel Muße und Erleb-freude soll der Aufenthalt auf dem Schulbauernhof gestaltet werden. Über die für die Wochengruppen obligatorischen Programmpunkte lassen sich viele weitere Programme nach Wahl einbauen, die in den Bereichen Landwirtschaft/Garten, Umwelt, Naturerleben, Eine Welt, Kultur und Werkangeboten liegen können.<br />
<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; <b>2. Das Umweltbildungszentrum</b><br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; In verschiedenen Städten sind Umweltbildungszentren entstanden, die hinsichtlich ihrer Konzeption und Ausstattung variieren. Gemein ist ihnen u.a. der Ansatz, eine positive und angstfreie Bildung für einen verantwortungsvollen und bewußten Umgang mit der sozialen und natürlichen Umwelt auszuüben.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Schulklassen sowie Jugend- und Erwachsenengruppen werden Naturerkundungen im Umfeld und praktische Unterrichts- und Arbeitseinheiten im Gelände und den Seminarräumen durchführen. Weitere Schwerpunkte sind die Fortbildung von Multiplikatoren (z.B. Kindergärtner/innen, Lehrer/innen, Mitarbeiter/innen in Kinder- und Jugendgruppen) sowie die Arbeit mit Randgruppen, z.B. Behinderten oder arbeitslosen Jugendlichen. Der bevorzugte Lernort ist die Natur außerhalb von Gebäuden, um den unmittelbaren Kontakt zu ermöglichen.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; <b>Zum Ablauf</b><br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; In halb-, ein- oder auch mehrtägigen Veranstaltungen ohne Übernachtung nehmen die Besuchergruppe Angebote der Natur- und Umweltbildung wahr. Möglichst handlungsorientiert und erlebnisreich werden verschiedene Naturlebensräume (Wald, Wasser, Wiese) mit ihren pflanzlichen und tierischen Bewohnern kennen und verstehen gelernt.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; <b>Das Gebäude</b><br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Zum Hof gehören das Hauptgebäude mit Wohnteil und Stall mit vier landwirtschaftlichen Nebengebäuden sowie landwirtschaftliche Nutzflächen mit insgesamt ca. 8,2 ha Fläche. Die Gruppen im Schullandheimaufenthalt werden im Wohnteil des Haupthauses untergebracht. Dafür sollen nach dem Umbau Übernachtungsplätze für 35 Schüler/innen plus Begleitpersonal in Mehrbettzimmern zur Verfügung stehen. Weitere benötigte Räumlichkeiten werden in den Nebengebäuden untergebracht bzw. gemeinsam mit dem Umweltbildungszentrum genutzt.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Die für die Umweltbildung notwendigen Voraussetzungen an Gebäude und Umfeld wie Unterrichtsräume, ausreichende sanitäre Anlagen, Werk-, Bastel-, Lagerräume und Labor werden im Stallanbau und in den vorhandenen Nebengebäuden untergebracht. Flächen für Lehrbiotope und Versuchsbeete sowie eine umgebende abwechslungsreiche Natur- und Kulturlandschaft mit Wald, Wiesen, Hecken und Wasser (z.B. der Ems) sind vorhanden, bzw. können auf dem Gelände errichtet werden.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Nebengebäude bieten Platz für die Tierhaltung und das Unterbringen landwirtschaftlicher Gerätschaften sowie Möglichkeit zum handwerklichen und experimentellen Arbeiten in Holz- und Metallwerkstätten und dem "Experimentarium".<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Themenbereiche Z. B. Tiere auf dem Hof, Garten, Wald, Wiese, Wasser, Landwirtschaft, Ernährung/Kochen, Pflanzen, Hoferkundungsspiele, Stadtsafari, Vögel, Insekten; Naturschutz, Artenschutz, Umweltschutz, Energie, Klima, Müll, Sinneserfahrung etc., aber auch aktuelle Themen wie die Agenda 21.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; Methoden: Mitarbeit und Verantwortung für Hof und Tiere, spielerische Naturerkundungen, handlungsorientierte Bildungseinheiten als Einzelangebot (halb- oder ganztags oder am Wochenende), Schullandheimaufenthalte, Projekte, Freizeiten, Seminare, Fortbildung, Beratung - soziales und interkulturelles Lernen. Wochenend- und Feriengruppen wählen frei aus den Programmpunkten. Andere Veranstaltungen wie Umweltmärkte und Tage der offenen Tür finden statt. Die Kooperation mit Bildungseinrichtungen wie Volkshochschulen, Familienbildungsstätten und anderen Bildungswerken, Jugendverbänden und weiteren Verbänden sowie mit Schulen und Hochschulen werden angestrebt. <br />
<br />
[quote]<br />
" Der junge Mensch braucht seinesgleichen<br />
- nämlich Tiere, überhaupt Elementares.<br />
Wasser. Dreck. Gebüsche. Spielraum.<br />
<br />
Man kann ihn auch ohne das alles aufwachsen lassen,<br />
mit Teppichen, Stofftieren oder auf asphaltierten Straßen <br />
und Höfen.<br />
<br />
Er überlebt es, doch man soll sich dann nicht wundern,<br />
wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen <br />
nie mehr erlernt."<br />
<br />
(Alexander Mitscherlich, Die Unwirtlichkeit der Städte)<br />
[/quote]<br />
<br />
Konsensprojekt des Facharbeitskreises, da keine grundsätzlichen Bedenken bestehen. Damit wurde dieses Projekt als Vorschlag für ein zukunftsfähiges Münster angenommen.<br />
<br />
Das Projekt wird derzeit in der Stadtverwaltung Münster geprüft bzw. umgesetzt.<br />
<br />
Information/Kontakt: Umweltamt, Tel. 02 51 / 4 92-31 01]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 23 Jul 2005 21:06:47 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/712</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Aufenthalt auf einem Schulbauernhof</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=711</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
<span style="color:blue"><b>Wozu ein Schulbauernhof?</b><br />
<br />
Schülerinnen und Schüler sind oft nicht mehr mit der Entstehung und den Ursprüngen unserer Nahrungsmittel vertraut. Was den Joghurt im Kühlregal des Supermarktes mit der Kuh im Stall verbindet, ist ihnen nicht mehr bewusst. Nicht nur bei Kindern und Jugendlichen aus der Stadt, sondern auch aus dem ländlichen Raum geht der Bezug zur Landwirtschaft und zur Natur verloren. Das liegt zum einen daran, dass Landwirtschaft nicht mehr überall präsent ist. Tendenziell gibt es immer häufiger große und spezialisierte Höfe, auf denen Kinder im Idealfall einmal zuschauen dürfen. Zum anderen hängt dies aber auch mit den Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung und der Tendenz zu Nahrungsfertigprodukten oder auch mit dem zunehmenden Verhalten der Kinder, Umwelt durch Medien anstelle von aktiver Tätigkeit zu erkunden, zusammen. Noch weitere Gründe ließen sich anführen, die deutlich machen, dass ein Schulbauernhof hier eine Erfahrunglücke schließen kann, um in handlungsorientierter, projektbezogener Weise landwirtschaftliche Inhalte zu vermitteln, die durch alle Schularten und Schulstufen hindurch auch in den Rahmenplänen verankert sind. </span><br />
[/quote]<br />
<br />
Ich bin Lehrerin in einem dritten Schuljahr und habe nun schon zum zweiten Mal mit einer Klasse ein Woche auf dem Schulbauernhof verbracht.<br />
Es war eine ausgefüllte und erfüllte Zeit und die Kinder konnten so vieles entdecken, erfahren und lernen.<br />
<br />
Auf dem Tannenhof sind die Kinder wirklich eingebunden in die täglichen Abläufe auf einem Bauernhof. Sie werden nicht "sinnvoll beschäftigt", sondern sie sind wichtig und arbeiten mit an der Herstellung der Lebensmittel, die ihre Klassenkameraden und sie während dieser Woche zu sich nehmen<br />
<br />
Es gibt eine Stallgruppe (die für die Kühe und Schweine zuständig ist), eine Garten und Kleintiergruppe (Hasen, Hühner und Arbeiten im Garten - vom Unkrautzupfen bis zur Ernte) und eine Hauswirtschaftsgruppe, die sich um Frühstück, Mittagessen, Nachmittagsmahlzeit und Abendessen unter Anleitung einer sehr erfahrenen Hauswirtschafterin kümmert.<br />
<br />
Während die Stallgruppe neben der Arbeit mit den Tieren auch täglich in der Käserei arbeitet und aus der selbst gemolkenen Milch Sahne, Butter und Käse herstellt, backt die Hauswirtschaftsgruppe Brot und Brötchen, kocht Marmelade ... und eben das, was es zum Mittagessen gibt.<br />
<br />
Auch die Kleintiergruppe trägt zum täglichen Essen bei, in dem sie neben den anderen Arbeiten eben auch die Eier einsammelt, die die Hühner gelegt haben.<br />
<br />
Für die Stallgruppe beginnt der Arbeitstag schon um 6.30 Uhr.<br />
Dann ist es nämlich Zeit, den Kuhstall auszumisten, die Kühe von der Weide zu holen und zu melken.<br />
Trotzdem ist diese Arbeitsgruppe ganz besonders beliebt, weil die Kinder so eng mit den Tieren zu tun haben.<br />
Zu ihren Aufgaben gehört dann auch das Tränken der kleinen Kälbchen, was sie besonders lieben.<br />
Und wenn dann nach dem Frühstück die eben noch gemolkene Milch weiterverarbeitet wird in der Käserei, ist ein ganz persönlicher Bezug dazu da.<br />
<br />
Alle Kinder kommen in den Genuss aller drei Arbeitsfelder, denn die Aufgaben werden täglich neu verteilt.<br />
<br />
In der Zeit auf dem Bauernhof erleben die Kinder, wieviel Mühe und Zeit es kostet um die Dinge herzustellen, von denen wir uns ernähren.<br />
<br />
Sie bekommen einen ganz neuen und anderen Bezug zu den Tieren, die uns so viele Dinge "schenken" und zur Natur.<br />
Es gibt immer das zu essen, was der Garten gerade hergibt.<br />
<br />
Wer Lust hat, sich auf das Abenteuer Schulbauernhof einzulassen und mit seinen Kindern hautnah zu erleben, wie vielfältig und wertvoll die Arbeiten auf einem Bauernhof sind und auf welche Weise wichtige Lebensmittel gewonnen bzw. hergestellt werden, kann sich hier näher informieren:<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.schulbauernhof-tannenhof.de" border="0" title="http://www.schulbauernhof-tannenhof.de">http://www.schulbauernhof-tannenhof.de</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
Wenn einer ähnliche Erfahrungen hat oder vielleicht noch andere Bauernhöfe kennt, die ein solches Angebot machen, wäre ich sehr interessiert.<br />
Als ich die Idee hatte, mit meiner Klasse eine Woche auf einem Bauernhof mitzuleben und mitzuarbeiten, musste ich sehr lange suchen.<br />
Vielleicht hat ja dieses Konzept inzwischen mehr Verbreitung gefunden und es gibt noch andere Höfe, die Kinder "unterrichten im Leben".<br />
<br />
Lieben Gruss,<br />
Rosenduft]]></description>
            <author>Rosenduft</author>
            <pubDate>Sat, 23 Jul 2005 20:55:42 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/711</guid>
        </item>
        <item>
            <title>[ZDFHeute] Bayern und NRW setzen Rechtschreibreform nicht in Kraft</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=675</link>
            <description><![CDATA[Bericht: Bayern und NRW setzen Rechtschreibreform nicht in Kraft<br />
<br />
Bayerns Ministerpräsident Stoiber will offenbar aus der Reihe scheren:<br />
Entgegen der Vereinbarung der Kultusministerkonferenz soll die<br />
Rechtschreibreform vorerst in Bayern nicht in Kraft treten. NRW hat sich<br />
der Entscheidung offenbar angeschlossen.<br />
<br />
[ <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.heute.de%2FZDFheute%2Finhalt%2F21%2F0%2C3672%2C2339125%2C00.html" border="0" title="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/21/0,3672,2339125,00.html">http://www.heute.de/ZDFheute/inhal.../0,3672,2339125,00.html</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"> ]]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 16 Jul 2005 10:38:17 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/675</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Praktikantenbericht - Grundstudiumspraktikum</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=364</link>
            <description><![CDATA[Andreas Giesen 1997<br />
<br />
<b>Praktikum bei der Lokalredaktion der Westdeutschen Zeitung in Krefeld</b><br />
<br />
<i>1. Vorbereitung auf das Praktikum, Motivation und Bewerbung</i><br />
<br />
Ich bewarb mich für das Praktikum bei der Lokalredaktion der Westdeutschen Zeitung in Krefeld etwa drei Monate in voraus. Nach kurzer telefonischer Anfrage bekam ich einen Vorstellungstermin beim zuständigen Lokalchef Frank Hänschen. Vollständige Bewerbungsunterlagen schickte ich ihm schon mal voraus. Das Gespräch war kurz, grundsätzlich gab es keine Einwände, jedoch war die Terminfrage schwer zu klären: Meinen Vorstellungen entsprach ein Praktikum während der gesamten Wintersemesterferien, während dem Lokalchef Mai bis Juli recht gewesen wäre. Der Grund: In den Osterferien machen einige Krefelder Gymnasien traditionell Oberstufen-Praktikumswochen. Da ich jedoch nur schwer in der Vorlesungszeit zugleich meinen Pflichten in Münster und einem Vollzeit-Praktikum in Krefeld nachkommen konnte, einigten wir uns auf die Semesterferien. <br />
<br />
Verschiedene Faktoren motivierten mich zu der Bewerbung bei der Zeitung in Krefeld. Das war zum einen der Heimvorteil - in Krefeld bin ich aufgewachsen, kenne die Stadt und ihre Themen. Auch die Westdeutsche Zeitung war mir aus der Sicht des Rezipienten lange vertraut, lag jeden Morgen im elterlichen Briefkasten. Diese Zeitung von der anderen Seite zu erleben, sie mitzugestalten, war eine starke Motivation. Da meine journalistischen Berufsvorstellungen schon immer um den Bereich der Printmedien gekreist hatten, da mein Interesse schon immer dem Schreiben galt, schieden Hörfunk und Fernsehen von vorneherein aus.<br />
Bei der Vorbereitung entscheidend geholfen hat der Medienpraktische Kurs "Einführung in den praktischen Journalismus" von Prof. Dr. Weischenberg und insbesondere die Lektüre von "Nachrichtenschreiben" (Weischenberg). Trotz bislang fehlender praktischer Erfahrung im Nachrichtenschreiben bildete das theoretische Wissen ein gute Grundlage, um mich schnell in die Herstellung von Zeitungsartikeln verschiedener Art einzuarbeiten. (Mehr zum Zusammenhang zwischen Studium und Praktikum in Kapitel 8). Die Erfahrungen durch langjährige Mitarbeit bei der Schülerzeitung spielten wie zu erwarten eine untergeordnete Rolle. Um den Einstieg in den Krefelder Redaktionsalltag zu erleichtern und einen Überblick über die aktuellen Themen in Krefeld zu bekommen, der mir während des Studiums in Münster verloren gegangen war, blätterte ich an den Tagen vor Praktikumsbeginn einen Stapel WZ-Lokalteile der vorangegangenen Wochen durch. <br />
<br />
<i>2. Kurzporträt des Betriebes</i><br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Westdeutsche Zeitung erscheint im Verlag W. Girardet. Der Verlag wurde 1887 gegründet. Herausgeber und Verleger ist Dr. Michael Girardet. Neben den Lokalausgaben der Westdeutschen Zeitung in Wuppertal, Düsseldorf, Mönchengladbach und Krefeld gehört zu den Publikationen des Verlags noch die Wuppertaler Rundschau. Außerdem ist der Verlag unter anderem an den privaten Lokalsendern Welle Niederrhein (Krefeld) und Radio Wuppertal beteiligt. <br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Gesamtauflage der Publikationen des Verlags beträgt 260.000. In Krefeld hat die WZ mit einer Auflage von 56.690 einen Marktanteil von ca. 80%. Die Rheinische Post kommt als einzige Konkurrenz auf 20%. <br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Krefelder Lokalredaktion besteht aus vier Redakteuren. Für das Ressort Kultur ist Heinz J. Ingenpahs zuständig, um Themen im Frauen und Soziales kümmert sich Yvonne Brandt, Politik fällt in den Arbeitsbereich von Michael Hausmanns (der zugleich Stellvertretender Chefredakteur und "dienstältester" Mitarbeiter in Krefeld ist) und der Krefelder "Sensationsreporter" ist Alexander Alber. Der Chefredakteur Michael Hammes ist einer der jüngsten Redakteure in der Redaktion und erst seit kurzer Zeit an dieser Position. Zur Zeit meines Praktikums absolvierten Petra Zahrt und Niko Graf hier ihr Volontariat. Viele freie Mitarbeiter, zum Teil für feste Bereiche wie Gerichtsberichterstattung zuständig, drei freie Photographen und ständig wechselnden Praktikanten vervollständigen die Redaktion. Die aus zwei Redakteuren bestehende Lokalsport-Redaktion arbeitet unabhängig. Der Lokalchef Frank Hänschen ist im Krefelder Pressehaus für die Koordination aller Teilredaktionen (Krefeld, Meerbusch, Viersen etc.) zuständig und stellt das Bindeglied zum Verlag in Wuppertal dar. <br />
<br />
<i>3. Organisation der innerbetrieblichen Arbeitsprozesse</i><br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Als Teil eines großen Verlagshauses mit großen Lokalredaktionen in vier großen Städten und zusätzlichen Lokalausgaben in umliegenden Kreisen und kleineren Städten ist die Krefelder Lokalredation in der Organisation der Arbeitsprozesse in einen größeren Rahmen eingebettet. Das gilt sowohl für Arbeitsmittel als auch zum Teil für Inhalte. Die Bandbreite der Arbeitsmittel war groß, die technische Ausstattung vielfältig, da sie im Krefelder Pressehaus von mehreren kleinen Lokalredaktionen gemeinsam genutzt wurde. Kern der Arbeit in der Redaktion war das Redaktionssystem, ein Computernetzwerk, das einen Großteil der Arbeitsschritte an einem Gerät vereinte: Das Texten, der Umbruch, die Erstellung des Layouts inklusive Bildmaterial aber auch die Recherche in Agenturdiensten und vieles anderes war an den Terminals möglich, mit denen jeder Arbeitsplatz ausgestattet war. Die Vernetzung umfasste alle Redaktionen des Verlages in den verschiedenen Städten. Die fertigen Produkte werden vom Hauptpressehaus in Wuppertal direkt abgerufen, dort zusammengestellt und gedruckt. Nur das Bildmaterial mußte noch per Kurier nach Wuppertal gebracht werden.&nbsp; Das Redaktionssystem war schnell und leistungsfähig, allerdings alt und textbasiert und daher veraltet. Die Erneuerung des Redaktionssystems durch moderne Rechner mit grafikorientierten Programmen unter Windows stand jedoch kurz bevor (womit auch der Bildkurier arbeitslos wird, da die Bildbearbeitung künftig digital und über das Netzwerk abgewickelt werden kann). Weiteres wichtiges Arbeitsmittel war das Telefon. Hier erleichterte eine städteübergreifende moderne ISDN-Telefonanlage die Kommunikation. Die weitere technische Ausstattung umfasste u.a. mehrere Faxgeräte, Einzelplatzrechner für Textverarbeitung, Kopiergeräte, High-End-Server und Laserdrucker für Probedrucke und natürlich die für Zeitungsredaktionen unerläßlichen Kaffeemaschinen. Zur Recherche standen ein großes Text- und Bildarchiv, ein Schrank voller Lexika, Thesauren und Enzyklopädien und eine Auswahl der aktuellen Presse des Tages zur Verfügung. Wichtige Grundlage für die tägliche Arbeit waren die Mappen mit den Pressemitteilungen, die je nach Qualität zu einer Nachricht umgeschrieben wurden oder leicht redigiert ins Schreibzimmer weitergegeben wurden. <br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Aufgaben der Krefelder Lokalredaktion umfassten die vollständige, weitestgehend eigenverantwortliche, Erstellung des Krefelder Lokalteils, der je nach Anzeigendichte 3-6 Seiten umfasste. Um den Ablauf der Arbeitsprozesse zu veranschaulichen, schildere ich an dieser Stelle die an einem typischen Tag anfallenden Aufgaben. Meist begann der Tag in der Redaktion gegen zehn Uhr mit einem Aussentermin oder mit dem ersten Kaffe und der Ausarbeitung neuer Themen, der Durchsicht der neuen Mitteilungen oder mit organisatorischen Aufgaben. Um zwölf Uhr war Redaktionssitzung, bei der auch Volontäre und Praktikanten sowie manchmal der Lokalchef anwesend waren. Es wurde das Produkt des letzten Tages kritisiert oder gelobt und&nbsp; die Ausgabe der Konkurrenz (Rheinische Post) ausgewertet. Der Chefredakteur stellte die bereits bekannten Termine des Tages zur Auswahl und es wurden die neuen Termine und Vorhaben der Redakteure besprochen und koordiniert. Die Redakteure bekamen in der Regel keine Zeitvorgaben und konnten eingenständig entscheiden, wieviel Zeit sie für einzelne Artikel in Anspruch nehmen wollten. Im Laufe des Nachmittags begannen die in der Redaktion verbliebenen Mitarbeiter bereits mit der Planung des Layouts, zunächst mit Lineal, Bleistift und Papier, später im Redaktionssytem, das sich an festen Vorgaben des Verlages orientieren mußte. (Das Erscheinungsbild der Zeitung wurde vom amerikanischen Star-Designer Dr. Mario R. Garcia Mitte 1995 völlig neu entwickelt. Hauptziele waren die Übersichtlichkeit der Zeitung und ein Layout, das das Auge des Lesers automatisch über die Seite führt.) Meist Aufgabe der Volontäre war der allabendliche Rundruf bei Polizeistellen und Feuerwehren kurz vor Fertigstellung des Produktes. War noch etwas mit hohem Nachrichtenwert geschehen, mußten eventuell ganze Seiten überworfen werden. Unabhängig von späten Terminen endete der Arbeitstag der meisten Redakteure oft nicht vor 20 bis 21 Uhr. <br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Inhaltlich sind die publizistischen Grundsätze, vom Herausgeber Dr. Michael Girardet in Zusammenarbeit mit der Redaktion festgelegt, für die Redakteure der Westdeutschen Zeitung verpflichtend. Diese Grundsätze entsprechen den für Zeitungen in Mediensystemen des westlich-liberalen Typs üblichen Prinzipien wie z.B. Unabhängigkeit, Ausgewogenheit und Objektivität. Die vom Deutschen Pressrat aufgestellten Richtlinien betrachten der Herausgeber und die Redakteure als verbindlich. Die Redaktionen sollen bei Ihrer Arbeit das Gesamtinteresse und den Charakter der Westdeutschen Zeitung beachten. (vgl. Girardet, 2) In der Praxis ist die Redaktion dann doch "für jenes" oder "gegen dieses" und diese grundsätzlichen Meinungstendenzen beeinflussen, was erscheint und was nicht. <br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Die Gehälter der Redakteure und Volontäre bewegen sich im üblichen Rahmen, freie Mitarbeiter und Praktikanten gleichermassen werden mit Zeilenhonorar für veröffentlichte Artikel entlohnt (zu meiner Zeit 0,30 DM/Zeile) und bekommen Fahrtkosten und z.T. Spesen erstattet.]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 14 Apr 2005 15:35:30 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/364</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Medienerziehung / Kommunikationswissenschaft</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=361</link>
            <description><![CDATA[Andreas Giesen 1999<br />
<br />
1.Einleitung<br />
<br />
Während der uses and gratifications approach in der Kommunikationswissenschaft teilweise überholt und erweitert wurde, bei dem Versuch, Kommunikationsprozesse in der Massenkommunikation vollständig zu erfassen und zu beschreiben, erfüllt der Ansatz durchaus noch seinen Zweck in der Art und Weise, wie er bestimmte Teilbereiche des Mediennutzungsverhaltens der Menschen durchleuchtet und Nutzungsstrukturen aufdeckt. Mit der Prämisse, daß der Rezipient aktiv und bewußt Medieninhalte auswählt, um bestimmte Ziele zu erreichen, bot sich bei neueren Untersuchungen der Internet-Nutzung der uses and gratifications approach an, da das Internet, als interaktives Medium verstanden, ein höheres Maß an Aktivität voraussetzt als die herkömmlichen Massenmedien. Während sich beim Fernseher die Aktivität in der Regel auf die Auswahl eines Programms beschränkt, sind die interaktiven Elemente beim Internet zahlreicher. Direkte Kommunikation mit anderen Menschen über E-Mail, Chat oder Multiuser-Spiele, aber auch die Suche nach Informationen im Internet hat weniger den Charakter einer unspezifischen „Berieselung“ als vielmehr der bewußten Aktivität. Tatsächlich scheint das Internet auch in höherem Maße als z.B. der Fernseher Selektionsleistungen zu erfordern und es scheint die Möglichkeit des Auftretens unerwarteter negativer oder positiver Ergebnisse höher zu sein. <br />
<br />
Nachdem ich zunächst eine Einführung in wesentliche Elemente des uses and gratifications approach geben werde, stelle ich eine Untersuchung über die Nutzung des Internet in Malta vor, die sich methodologisch auf den Ansatz stützt. Zum Schluß soll untersucht werden, ob der uses and gratifications approach zur Untersuchung des Internet besser geeignet ist, als zur Untersuchung herkömmlicher Medien, oder ob sich die Defizite des Ansatzes hier sogar noch verstärkt zeigen.]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 14 Apr 2005 14:41:06 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/361</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Nonverbale Kom./Kom. Modell/Aktives- Passives Zuhören</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=360</link>
            <description><![CDATA[<b>Nonverbale Kommunikation</b><br />
<br />
Nonverbale Kommunikation ist ein Verständigungsmittel. <br />
<br />
- Blickkontakt<br />
- Nicken<br />
- Mimik<br />
- Gestik<br />
<br />
"Man kann nicht nicht kommunizieren"]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Thu, 14 Apr 2005 13:18:25 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/360</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Winterfütterung der Vögel/Naturwissenschaftliche Experimente (KIGA)</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=342</link>
            <description><![CDATA[<b>Wann ist die Fütterung sinnvoll? </b><br />
<br />
Einheimische Vögel sollte man grundsätzlich nur dann füttern, wenn sie selbst wenig Nahrung finden, also während des Winterhalbjahres. Ist das Winterwetter allerdings mild, können sie sich auch ohne menschliche Hilfe mit ausreichenden Nahrungsmengen versorgen. Allein bei geschlossener Schneedecke oder mehrtägigen Frostperioden ist eine Fütterung im Sinne des Tierschutzes angebracht. <br />
<br />
Man sollte Wildvögel auf keinen Fall bis ins Frühjahr hinein füttern. Die Tiere nehmen vom Menschen serviertes Futter dankbar an und füllen mit der leicht zu beschaffenden Nahrung ihren ständig hungrigen Nestlingen den Magen. Meist sind es Körner, die der Mensch den Vögeln anbietet. Genau darin liegt aber das Problem für die Jungtiere. Diese benötigen während ihrer schnellen Wachstumsphase ausschließlich hochwertige, proteinhaltige Nahrung - in den meisten Fällen sind dies Insekten -, um zu kräftigen, gesunden Alttieren heranwachsen zu können. So mancher Jungvogel stirbt qualvoll an Nährstoffmangel, weil seine Eltern ihn mit Körnern anstelle von Würmern, Raupen und anderen Insekten füttern. <br />
<br />
Lebende Beute ist erheblich schwieriger heranzuschaffen als vom Menschen gereichtes Körnerfutter - und Vogeleltern machen es sich naturgemäß gern leicht. Hinzu kommt, dass einige Futterbestandteile, darunter beispielsweise Erdnussstücke, oft zu groß für Jungvögel sind. Die jungen Vögel können an zu großen Nahrungsbrocken ersticken, während sie versuchen, sie zu schlucken. <br />
<br />
<b>Anfütterung der Wildvögel </b><br />
<br />
Viele Vogelschützer raten dazu, die Wildvögel bereits vor dem Einsetzen des ersten Frostes an einen Futterplatz zu gewöhnen. Man legt dafür am Futterplatz anfangs geringe Mengen Futter aus, damit die Vögel diesen Ort kennen lernen und im Bedarfsfall keine Zeit mit der Suche nach Nahrung verlieren. Allerdings sollte diese Anfütterung erst im späten Herbst beziehungsweise frühen Winter sowie nur in Maßen erfolgen!]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Sun, 10 Apr 2005 19:26:40 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/342</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Sprachförderung im pädagogischen Alltag (KIGA)</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=340</link>
            <description><![CDATA[<b>1.&nbsp; &nbsp; Offenheit und Orientierung im Tagesablauf</b><br />
<br />
Kinder brauchen Vertrauen und Sicherheit, um sich sprachlich entwickel zu können<br />
Wiederkehrende Orientierungspunkte im Tagesablauf geben Sicherheit<br />
Kinder die genügend Selbstvertrauen haben brauchen mehr Offenheit und Flexibilität im Tagesablauf (Spiele oder Entdeckungen abschliessen)<br />
Bei Angeboten sollte erklärt werden, ob alle teilnehmen müssen<br />
Die Flexibilität im Tagesablauf wird durch eine differenzierte Gruppenarbeit unterstützt. Kinder können sich je nach Bedürfnissen und Spielinteressen zu Gruppen zusammenfinden oder zurückziehen.<br />
<br />
<b>2.&nbsp; &nbsp; Räume regen zu sprechen an</b><br />
<br />
Das räumliche Wohlbefinden ist ein Motor für die Sprechfreude<br />
Wirkt der Raum einladend und gemütlich, so vermittelt er den Kindern Raum zur Bewegung (Rückzugsmöglichkeiten; Orientierung; Experimentierfreude; Gestaltungsmöglichkeiten).<br />
Kinder entwickeln Freude daran sich in verschiedene Sachen auszuprobieren. Dies wirkt sich auf die Sprache so aus, das sie Interesse zeigen und ihre Ideen verbal äussern können.<br />
<b><br />
3.&nbsp; &nbsp; Die Vielfalt von Materialien und Medien nutzen</b><br />
<br />
Man sollte eine breite Anzahl von Sprachförderungen anbieten, aber dabei spezifisch für jedes Kind einzelne Themen anfertigen, indem man die Kinder in ihrer nonverbalen und verbalen Kommunikation beobachtet.<br />
Man sollte die verschiedenen Medien nutzen (z.B. Singen, Tanzen)<br />
Im Vorfeld sollte man ein gewisses Klima des Vertrauens schaffen <br />
<br />
<b>4.&nbsp; &nbsp; Durch Öffnung zum Stadtteil neue Sprachräume erschliessen</b><br />
<br />
Menschen im Stadtteil zu besuchen oder in die Einrichtung einzuladen, die die gleiche Sprache eines oder mehrer Kinder sprechen, bedeutet den Selbstwert dieser Kinder zu stärken<br />
Durch Ausflüge eröffnen sich für die Kinder neue Orte und neue Erfahrungen. <br />
Durch die Öffnung nach aussen erfahren die Kinder eine Bandbreite von unterschiedlichen Sprachen und Sprechweisen<br />
Gegenstände können Kinder besonders faszinieren, motivieren und zum sprechen über Erlebnisse dienen<br />
Durch das fotografieren bei den Auflügen, können die Kinder sich an Erlebnisse erinnern und leichter über ihre gemachten Erfahrungen reden<br />
Eine andere Möglichkeit wäre die Sprachförderung an Honorarkräften abzugeben, oder mit ihnen zusammen zu arbeiten.]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Sun, 10 Apr 2005 14:52:34 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/340</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Unwissenheit = Mangel an Intelligenz?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=278</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
<b>"Der Buddhismus betrachtet Unwissenheit nicht als einen Mangel, sondern als eine tatsächliche geistige Aktivität, die Einsicht verhindert."</b><br />
<br />
Fabrice Midal<br />
[/quote]<br />
<br />
Aus dieser Aussage - so man ihr folgen mag - ergeben sich ungeahnte Einsichten auch in Bezug auf Schule und Lernen. Die meisten Lernschwierigkeiten oder z.B. Schreib- z.B. Mathematik'schwächen' sind nicht das Resultat von Dummheit im Sinne eines Mangels an Intelligenz, sondern vielmehr das Resultat einer aktiven Unterdrückung der zugrundeliegenden Weisheit. Der Grund für die Unterdrückung ist meist eine traumahafte Programmierung der Amygdala durch zu viel Druck und fehlendes Vertrauen von Eltern oder Lehrern. Die Fähigkeit zur Mathematik oder Rechtschreibung ist vorhanden, die grundlegende Aufnahmefähigkeit für jedwedes Wissen bei jedem Menschen potentiell vorhanden - und sie können jederzeit ausgebaut werden, wenn die Tendenz zur Ignoranz, zur aktiven Unterdrückung der Weisheit, aufgelöst wird. <br />
<br />
Das traditionelle Gegenmittel der Mahayana-Buddhisten ist die Meditation auf den Weisheitsbuddha Manjushri. Sein Mantra OM AH RA PA TSA NA DHI löst auch die dualistische Vorstellung von einer Trennung zwischen Selbst und Weisheit auf. Tibetische Schulkinder rezitieren das Mantra auf dem Weg zur Schule. Dabei wird die Silbe DHI am Ende immer wieder mal losgelöst sehr häufig und schnell wiederholt (OM AH RA PA TSA NA DHI DHI DHI DHI DHI DHI DHI DHI DHI DHI .....), das trainiert den Geist und öffnet ihn für Unterscheidungsweisheit. <br />
<br />
[quote]<br />
"Manjushri (tib. Jampel Yang), der "edle und sanfte", wird als die direkte Manifestation der Intelligenz betrachtet. Er wendet sich gegen Ignoranz und fördert das spirituelle Wissen. Er wird als ein friedfertiger Prinz von ewiger Jugend dargestellt. Seine Haut ist gelb-orangefarben. Mit seiner Rechten Hand hebt er ein Flammenschwert als Symbol der Weisheit oder des unterscheidenden Wissens, das alle Illusionen durchschneidet, insbesondere die Unwissenheit und den Glauben an ein Selbst. Der Buddhismus betrachtet Unwissenheit nicht als einen Mangel, sondern als eine tatsächliche geistige Aktivität, die Einsicht verhindert." <br />
<br />
Fabrice Midal in: Tibetische Mythen und Gottheiten<br />
[/quote]]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 31 Mar 2005 05:53:29 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/278</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Zitat zum Thema Erziehung</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=261</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
Lehrer<br />
<br />
Die Arbeit des Erziehers gleicht der eines Gärtners, der verschiedene Pflanzen pflegt. Eine Pflanze liebt den strahlenden Sonnenschein, die andere den kühlen Schatten; die eine liebt das Bachufer, die andere die dürre Bergspitze. Die eine gedeiht am besten auf sandigem Boden, die andere im fetten Lehm. Jede muß die ihrer Art angemessene Pflege haben, anderenfalls bleibt ihre Vollendung unbefriedigend.<br />
[/quote]<br />
<br />
Abbas Effendi (1844-1921), arab. Schriftgelehrter, Ausleger u. Missionar d. Bahaismus]]></description>
            <author>ID03</author>
            <pubDate>Mon, 28 Mar 2005 22:04:45 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/261</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Reform des Bildungssystems</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=213</link>
            <description><![CDATA[So ich hab jetzt mal ein wenig weiter gearbeitet, sagt mir mal wie es euch gefällt<br />
<br />
1. - 4. Klasse Grundschule: Grundkenntnisse werden vermittelt<br />
<br />
Danach werden die Schüler verschiedenen Tests unterzogen in denen der Lerntyp und die beste Lernmethode herausgefunden werden.<br />
Die Schüler werden dann verschiedenen Kleingruppen zugeordnet.<br />
<br />
Diese Schulart geht von der 5. - 12. Klasse<br />
Jeder Schüler hat die möglichkeit in der 9. Klasse, in der 10. Klasse und in der 12. Klasse mit dem entsprechenden Abschluss abzugehen.<br />
<br />
Zusätzlich werden verschiedene AG's angeboten wie Naturschutz oder Politik in denen interessierte Schüler an den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und zum eigenständigen Denken herangebracht werden.<br />
Diese AG's werden erst ab einer bestimmten Stufe möglich nämlich wenn die Schüler die<br />
entsprechende Reife haben]]></description>
            <author>Kant2</author>
            <pubDate>Tue, 22 Mar 2005 19:13:57 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/213</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Der Bewegungskindergarten</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=210</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:blue">Angesichts der umfassenden Mediatisierung (Computer, Internet, Fernsehen usw.) und der damit verbundenen Bewegungsarmut wird gerade in Erziehungsinstitutionen das Thema Bewegungserziehung immer wichtiger. Mit dem Konzept "Bewegungskindergarten" soll verstärkt der Bewegungsarmut und Bewegungslosigkeit in einer schnelllebigen Zeit begegnet werden.<br />
<br />
Spiel und Bewegung sind grundsätzliche Formen der kindlichen Aktivität. Dieser Tatsache will der Bewegungskindergarten Rechnung tragen. Das theoretische Konzept "Bewegungskindergarten" geht davon aus, dass der Mensch nur als Ganzheit vorstellbar ist: Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen und Sichbewegen sind miteinander verbundene Tätigkeiten und beeinflussen sich gegenseitig. Bei Kindern ist diese Ganzheitlichkeit besonders stark ausgeprägt, denn sie nehmen noch mit ihrem ganzen Körper wahr. Sie reagieren auf äußere Spannungen mit körperlichem Unwohlsein und ebenso können freudige Bewegungserlebnisse zu einer körperlich und psychisch empfundenen Gelöstheit und Entspannung führen. Die Entwicklung des Selbst ist beim Kind wesentlich geprägt von den Körpererfahrungen, die es in den ersten Lebensjahren macht. Bewegungserfahrungen können somit als die Grundlagen der kindlichen Identitätsentwicklung angesehen werden.<br />
<br />
<br />
<b>Bewegung als wichtiger Faktor für die Entwicklung</b><br />
<br />
Bewegung ist notwendig für die Entwicklung des Menschen und erfüllt verschiedene Funktionen. In den verschiedenen Entwicklungsstufen und Lebensabschnitten können der Bewegung unterschiedliche Bedeutungen zukommen. Im folgenden sind diese Bedeutungsfunktionen aufgelistet:<br />
<br />
1. "Personale Funktion - den eigenen Körper und damit sich selbst kennenlernen; sich mit den körperlichen Fähigkeiten auseinandersetzen und ein Bild von sich selbst entwickeln.<br />
2. Soziale Funktion - mit anderen gemeinsam etwas tun, mit- und gegeneinander spielen, sich mit anderen absprechen, nachgeben und sich durchsetzen.<br />
3. Produktive Funktion - selber etwas machen, herstellen, mit dem eigenen Körper etwas hervorbringen.<br />
4. Expressive Funktion - Gefühle und Empfindungen in Bewegung ausdrücken, körperlich ausleben und verarbeiten.<br />
5. Impressive Funktion - Gefühle wie Lust, Freude, Erschöpfung und Energie empfinden, in Bewegung erfahren.<br />
6. Explorative Funktion - die dingliche und räumliche Umwelt kennenlernen und sich erschließen, sich mit Objekten und Geräten auseinandersetzen und ihre Eigenschaften erfassen, sich den Umweltanforderungen anpassen bzw. sie sich passend machen.<br />
7. Komparative Funktion - sich mit anderen vergleichen, sich miteinander messen, wetteifern und dabei sowohl Siege verarbeiten als auch Niederlagen ertragen lernen.<br />
8. Adaptive Funktion - Belastungen ertragen, die körperlichen Grenzen kennenlernen und die Leistungsfähigkeit steigern, sich selbstgesetzten und von außen gestellten Anforderungen anpassen." (siehe Literaturliste: Handbuch der Bewegungserziehung).<br />
<br />
<br />
<b>Primäre Erfahrungen sind wichtig für subjektive Eigenständigkeit</b><br />
<br />
Im Spiel und in der Bewegung machen Kinder ihre primären Erfahrungen. Diese primären Erfahrungen, die die Kinder direkt durch eigenes Tun, Aktivität, Einsatz des Körpers und der Sinne gewinnen, sind außerordentlich wichtig für die Entwicklung des Kindes als Subjekt. Das Kind eignet sich seine Umwelt an über aktive Selbsttätigkeit und kann sich so über die Produkte seiner Tätigkeit mit sich selbst identifizieren. Aber erst wenn dem Kind auch die Möglichkeit gegeben wird, sich selbständig mit seiner Umwelt auseinanderzusetzen, kann es auch das Subjekt seiner Entwicklung sein.<br />
<b><br />
Bewegungspädagogischer Ansatz folgt Piaget und Montessori</b><br />
<br />
Der bewegungspädagogische Ansatz folgt den Gedanken Maria Montessoris und Jean Piagets. Das spontane, selbstbestimmte Handeln der Kinder wird als Grundbedingung einer "normalen" Entwicklung angesehen. Nach der Interaktionstheorie von Piaget liegt in den einfachen Handlungen und Tätigkeiten des Kindes die Basis für jede weitere Erkenntnisgewinnung. Und auch für Montessori ermöglicht erst die Selbsttätigkeit des Kindes weitere Lernschritte und Erfahrungen. Im Rahmen der pädagogischen Praxis ist es deshalb wichtig, für die Selbsttätigkeit des Kindes die richtigen Voraussetzungen zu schaffen: Dem Kind muss Gelegenheit gegeben werden, sich selbstständig mit seiner Umwelt auseinandersetzen zu können und in möglichst vielen Situationen selbstbestimmt handeln zu können. Gefordert ist eine Umgebung, in der Eigenaktivität möglich ist. Montessori spricht in diesem Zusammenhang von der Aufgabe des Pädagogen, eine "vorbereitete Umgebung" zu schaffen, die als "künstliche" über die "natürliche" Umwelt des Kindes hinausgeht. Denn nicht immer schafft die natürliche Umwelt genügend Möglichkeiten für spontanes und selbstbestimmtes Handeln.</span>]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Tue, 22 Mar 2005 11:44:42 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/210</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Der Waldkindergarten</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=209</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:blue">Der Ursprung der Waldkindergärten ist in Dänemark zu finden. Mitte der 50er Jahre wurde in Sölleröd von Ella Flatau, die täglich mit ihren Kindern in den Wald ging, der erste Waldkindergarten gegründet. Als 1993 in Flensburg der erste staatlich anerkannte und nach dänischem Modell gegründete Waldkindergarten durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit bekannt wurde, zündete die Idee auch in Deutschland.<br />
<br />
Waldkindergärten entstehen aus der Idee heraus, wieder einen selbstverständlicheren Bezug zur Natur zu gewinnen. Um mit der Natur vetraut zu werden, muss man sich ganz ihrem Rhythmus anvertrauen. Deshalb verpflichten sich die ErzieherInnen in den Waldkindergärten nicht auf einheitliche pädagogische Richtlinien. Der Bezugspunkt ist wie bei vielen reformpädagogischen Ansätzen die Erfahrungs- und Erlebniswelt der Kinder. Deren Ideen, Interessen und Probleme sollen im Vordergrund stehen. So kommt im Wald der situationsbezogene Ansatz verstärkt zum Tragen.<br />
<b><br />
Umweltbildung steht im Vordergrund</b><br />
<br />
Der Gedanke der "Umwelt-Bildung" ist neben einer Reihe von weiteren Erziehungszielen wie soziales Lernen, Geschicklichkeit und Motorik besonders hervorzuheben. Bei der Umwelt-Bildung soll keine Idealisierung der Natur als "die gute und schöne Natur" vorgenommen werden. Waldkindergarten-Pädagogik setzt vielmehr darauf, dass Kinder schon im Vorschulalter erleben und begreifen, wie der Mensch mit seiner natürlichen Umwelt verbunden und dass er auf die Natur angewiesen ist. Der Waldkindergarten will den Kindern die Chance geben, zu ihrem natürlichen Umfeld im täglichen Erleben eine emotionale Beziehung aufzubauen. Kindergartenkinder sind für Naturerfahrungen besonders empfänglich und in diesem Alter, so versichern viele Umweltpädagogen und Psychologen, werde ein sehr intensives Verhältnis zur Natur aufgebaut.<br />
<br />
<b><br />
Größerer Bewegungsraum</b><br />
<br />
Weitere Bildungsziele wie Geschicklichkeit, Motorik und soziales Lernen lassen sich im Wald, folgt man den Verfechtern der Waldkindergärten, besonders gut erreichen. Der Wald als Spielraum hält für die Kinder vielfältige Formen, Farben und Phänomene bereit, die zahlreiche Anreize für die Phantasie geben. Die Sinne des Kindes - Sehen, Fühlen, Hören, Riechen und Schmecken - sind im Wald ständig gefordert. Die Kinder können sich dort frei bewegen und vielfältige Raumerfahrungen machen. Sie lernen so ihre Möglichkeiten aber auch die Grenzen ihrer Bewegungsfähigkeiten kennen. Auch bietet der größerer Bewegungsraum im Wald gegenüber der Raumbegrenzung im Kindergarten den Vorteil, dass besser Agressionen abgebaut werden können. Man kann sich besser aus dem Weg gehen und es entstehen weniger Reibungen. Auch die Lautstärke der Kinder wird für alle erträglicher.<br />
<b><br />
Vielfältige Lern- und Erfahrungsziele</b><br />
<br />
Bei der Arbeit der Waldkindergarten-ErzieherInnen stehen folgende Lern- und Erfahrungsziele im Vordergrund: 1. Förderung der Motorik durch natürliche, differenzierte, lustvolle Bewegungsanlässe und -möglichkeiten; 2. Erleben der jahreszeitlichen Rhythmen und Naturerscheinungen; 3. Förderung der Sinneswahrnehmung durch Primärerfahrungen; 4. Ganzheitliches Lernen, d.h. Lernen mit allen Sinnen, mit dem Körper, alle Ebenen der Wahrnehmung ansprechend; 5. Erleben der Pflanzen und Tiere in ihren originären Lebensräumen; 6. Möglichkeit, die Grenzen der eigenen Körperlichkeit zu erfahren; 7. Erfahren von Stille und Sensibilisierung für das gesprochene Wort; 8. Sensibilisierung für ökologische Zusammenhänge und Vernetzungen; 9. Wertschätzung der Lebensgemeinschaft Wald und des Lebens überhaupt <br />
</span>]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Tue, 22 Mar 2005 11:41:59 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/209</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Falsche Erwartungshaltungen (Indigo-Kinder)</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=204</link>
            <description><![CDATA[Zum einen is es nicht so, daß Indigo Kinder unbedingt extrem intelligent sind oder sofort durch irgendwelche herausragenden Talente auffallen. Wenn sie Talente haben, dann sehen sie diese in der Regel als etwas ganz normales und natürliches an und wollen sich nicht unbedingt in irgendwelchen Wettbewerben messen und Siegestrophäen dafür ergattern. <br />
<br />
Wenn Eltern versuchen, diese Talente ihrer Kinder zu mißbrauchen, um den eigenen Ehrgeiz zu befriedigen, dann werden diese Kinder sich in der Regel wehren. Sie haben ein sehr gutes und natürliches Gefühl dafür, was aus ihrer eigenen Motivation entspringt und was ihnen von außen überstülpt wird. Wenn sie etwas nicht aus eigener Freude oder Motivation heraus tun, dann werden sie sich bald wehren und sich auf irgendeine Art dem Druck zu entziehen versuchen. <br />
<br />
Wenn es sich nur um ein Hobby wie z.B. Musizieren oder Skifahren handelt, dann ist das ja auch nicht so ein Problem. Viel schwieriger ist es z.B., wenn so ein Kind die Schule ablehnt und alle Motivatiosversuche fehlschlagen. Indigo Kinder sind meistens äußerst sensibel, leicht zu verletzen und trotz aller Selbstbewußtheit, die sie schon als kleine Kinder haben, lassen sie sich in jungen Jahren oft sehr leicht einschüchtern oder fühlen sich zu Unrecht abgelehnt oder verurteilt. Ein grober Schubser von Mitschülern in der Pause kann schon zur Folge haben, daß das Kind sich mit den anderen Kindern nicht mehr abgibt. <br />
<br />
Oder eine einzige tadelnde Bemerkung der Lehrerin, die eigentlich den Ehrgeiz wecken sollte, wird als dermaßen erniedrigend empfunden, daß das Kind sich von da ab vollkommen verschließt und mit der Lehrerin und der Schule nichts mehr zu tun haben möchte.<br />
<br />
Indigo Kinder sind ganz und garnicht süße, kleine Lichtwesen, die immerwährend Glück und Freude verbreiten, sondern sie können oft äußerst schwierige kleine Wesen sein, die bei jeder Gelegenheit lauthals protestieren, da sie einen sehr ausgeprägten eigenen Willen haben. Sie können sich empört und entrüstet in ihr Zimmer begeben und die Tür zusperren, wenn die Mutter es wagt, eine andere Meinung zu haben oder vielleicht wegen irgendetwas zu schimpfen, oder wenn sie sogar Forderungen stellt wie z.B. das Zimmer aufzuräumen oder Hausaufgaben zu machen. Indigo Kinder nehmen sich oft selbst als Autorität wahr, sodaß ein Eltern-Kind-Verhältnis im herkömmlichen Sinn fast nicht möglich ist. <br />
<br />
Als spirituelle Mutter, die ihr Kind mit Liebe und Verständnis aufziehen möchte, kommt man da ganz schnell an die Grenzen der eigenen Möglichkeiten. Diese Kinder haben bei aller Empfindsamkeit und Verletzlichkeit eine solche Kraft und Macht in ihrem Inneren und wenn es darauf ankommt, dann setzen sie diese voll ein. Sie argumentieren logisch und selbstsicher und allein die Tatsache, daß man in diesem Leben dreißig Jahre mehr Lebenserfahrung mitbringt, bedeutet ihnen rein garnichts. Bis zur Phase der Pubertät sind diese Kinder oft sehr lieb und sehr anhänglich und haben ein großes Verlangen nach Zuwendung und Geborgenheit. <br />
<br />
Abgesehen von Phasen in denen sie gelangweilt sind, wütend oder unzufrieden, in denen sie sich nicht wohlfühlen in ihrer Umgebung und in ihrer Haut ( sie haben oft Erkältungskrankheiten mit Husten und Schnupfen, Bauchweh oder Hautprobleme wie Ekzeme ), sind sie mit Liebe, Verständnis und Geduld relativ leicht zu führen. Sie können oft erstaunlich gut formulieren, was ihnen nicht behagt, nur sind das leider manchmal Dinge, die man nicht ändern kann oder vielleicht auch nicht ändern möchte. <br />
<br />
Die wirklich schwierige Phase mit diesen Kindern beginnt oft erst, wenn sie anfangen in die Pubertät zu kommen. Dies geschieht bei ihnen sehr früh, oft noch bevor sie zehn Jahre alt sind. Von da an kann das Zusammenleben zu einer täglichen Gratwanderung werden, zu einer täglichen Auseinandersetzung, zum Machtkampf schlechthin. Als Mutter oder auch Vater wird man an seine eigenen Grenzen geführt, seine Grenzen des Verständnisses, des Einfühlungsvermögens, der Überzeugungskünste und der Geduld. Und wenn einem alles das nichts mehr nützt und man schließlich ein "Machtwort" spricht, dann kann es einem passieren, daß es trotzdem einfach mißachtet wird. Es kommt dann manchmal zu endlosen, zermürbenden Gesprächen, in welchen man akzeptable Lösungen für alle Beteiligten sucht. <br />
<br />
Diese Kinder sind aber so clever, daß man höllisch aufpassen muß, nicht total über den Tisch gezogen zu werden. Das Positive an diesen endlosen, zermürbenden Auseinandersetzungen ist, daß man selbst als Mutter oder auch Vater soviel dabei lernt.<br />
<br />
Als Kind, daß in jungen Jahren unendlich unter all den Ge- und Verboten sowie sonstigen Einschränkungen und Anordnungen gelitten hat, wollte ich meinem eigenen Kind mehr Freiheit, mehr Selbstbestimmungsrecht und mehr Selbstwertgefühl zugestehen und mit auf den Weg geben, als dies bei mir selbst der Fall war. Ich wollte mein Kind möglichst viel Freiraum geben, eigene individuelle Erfahrungen zu wählen, um Vertrauen in die eigene Schöpfungskraft zu entwickeln. Es sollte tief im Inneren wissen, daß es auf die eigenen Kräfte und Talente vertrauen kann, daß es sich nicht aus Angst oder Unsicherheit unterordnen oder abhängig machen muß, nur um überleben zu können oder um gesellschaftliche Anerkennung zu erlangen. Es sollte wissen, daß es vollkommen in Ordnung ist, "anders" zu sein als andere Menschen und es sollte genügend Mut und Vertrauen haben, das volle Potential dieser Andersartigkeit zu leben, was immer das dann sein würde. <br />
<br />
Ich wollte meinem Kind mit viel Einfühlungsvermögen, Liebe und Geduld helfen, sich in dieser schwierigen irdischen Welt zurechtzufinden und ich wollte, daß es erkennt, wieviele unterschiedliche Blickwinkel es gibt, von denen aus man ein und dieselbe Sache betrachten kann. Meine Tochter sollte lernen, anderen Menschen gegenüber tolerant zu sein und doch dabei der eigenen Wahrheit immer treu zu bleiben…….. <br />
<br />
Aber das war mein Wunsch, meine Erwartung, meine Vorstellung von Einsicht und Toleranz. Oft genug habe ich erkennen müssen, daß meine Tochter eigentlich toleranter war als ich selbst. Sie war jahrelang mit Jugendlichen zusammen, die man nicht gerade als "gute Gesellschaft" bezeichnen würde. Ich war ständig hin- und hergerissen zwischen " es akzeptieren können und meiner Tochter vertrauen" und "wütend darüber sein, es nicht akzeptieren wollen und Angst zu haben, die Kontrolle zu verlieren". Dies war eine sehr, sehr harte Zeit, da das meiste, was ich gesagt oder getan habe, abgelehnt wurde oder auf taube Ohren stieß. <br />
<br />
Heute sehe ich es so, daß meine Tochter sich meinem Einfluß in dieser Weise entzogen hat, um sich selbst zu beweisen, daß sie stark und unanhängig ist und um mir klarzumachen, daß ihr meine Fürsorge, meine Ängste und meine Bedenken total auf die Nerven gingen. Durch meine Tochter habe ich immer wieder meine eigenen Grenzen erkannt: meine Unsicherheiten, meine Ängste, meine Erwartungshaltung an dieses Kind. Ich war immer wieder gezwungen, meine eigenen Gefühle zu hinterfragen: wo kommen sie her, warum fühle ich mich so beunruhigt, irritiert oder herausgefordert? <br />
<br />
Mir wurde klar, daß ich meine eigenen Erziehung noch wie einen riesigen Ballast hinter mir herzog. Ich war immer noch gefangen in diesen Normen, die man mir als Kind und junges Mädchen aufgezwungen hatte. Die einem keinen Spielraum ließen für eine individuelle Entwicklung. Die einem das Gefühl gaben, schwach, ohnmächtig, abhängig und unbedeutend zu sein! So habe ich mich all die Jahre gewehrt gegen Erwartungen, Forderungen, Einmischungen und Normen unserer Umwelt, da meine Tochter es leichter und besser haben sollte als ich selbst. <br />
<br />
Aber es ist nicht leicht, ständig anzukämpfen gegen Gesellschaft und Umfeld. Egal ob Kindergarten, Schule oder Sportverein, unsere Kinder sind leider einem System ausgesetzt, welches auf Druck, Wettbewerb, Rivalität und oft auch Manipulation basiert. So lernen die Kinder nicht, miteinander und füreinander zu arbeiten, sondern gegeneinander. Sie lernen sich zu bekämpfen, sich gegenseitig auszuspielen, sich schlechtzumachen und zu übervorteilen. Ich wünsche mir von Herzen, daß sich dies eines Tages ändern wird. <br />
<br />
Daß die nächste Generation der Indigo Kinder, die jetzt geboren wird, dazu beiträgt, daß Menschen sich zukünftig nicht mehr gegenseitig ausspielen und bekämpfen, sondern sich fördern und unterstützen. <br />
<br />
Meine Tochter ist jetzt 18 Jahre alt - auf dem Papier erwachsen, die Pubertät ist abgeschlossen, eine neue Phase der Reife hat begonnen - dafür bin ich von Herzen dankbar!]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Mon, 21 Mar 2005 20:18:52 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/204</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Beobachtungsformen</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=176</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:blue"><i><b>alltagsbeobachtung &lt;-&gt; systematische beobachtung</b></i><br />
<b><br />
altagsbeobachtung:</b><br />
<br />
bei vielen gelegenheiten im alltäglichen leben gerät uns etwas ins blickfeld, betrachten wir etwas beiläufig; hier haben wir es mit einem wahrnehmungsvorgang zu tun, der wenig zielgerichtet ist. eine derartige alltagsbeobachtung geht mehr oder weniger beliebig, unsystematisch vor sich; sie richtet sich nach individuellen interessen und subjektiven bedürfnissen.<br />
<br />
<b>systematische beobachtung:</b><br />
<br />
die systematische beobachtung hingegen ist eine grundlegende emperische methoede der pädagogik uns psychologie, sie setzt einen genauen beobachtungsplan voraus, der u.a. vorschreibt:<br />
<br />
-was zu beobachten ist<br />
-wer beobachtet<br />
-wann, wie lange und wo die beobachtung stattfindet<br />
-wie die beobachtung ablaufen soll<br />
-wie das beobachtete zu protokoll zu protokollieren ist - und zwar als beschreibung (nicht als wertende beurteilung) ob bzw. in welcher weise das beobachtete im nachinein interpretiert werden darf.<br />
<br />
systematische beobachtung nennen wir geplante, zielgerichtete, aufmerksame wahrnehmung unter ganz bestimmten aspekten und regeln.<br />
häufig wird eine nicht geplante, alltägliche, naive d.h. nichts systematische beobachtung (gelegenheitsbeobachtung) zum anlsass genommen, eine gezielte, geplante, d.h. systematische beobachtung durchzuführen. die gelegenheitsbeobachtung dient sozusagen zur vororientierung.<br />
<b><br />
fremdbeobachtung und selbstbeobachtung:</b><br />
<br />
in psychologie und pädagogoik konzentriert sich die beobachtung aus das verhalten von menschen (=Verhaltenbeobachtung bzw. Fremdbeobachtung).<br />
Man kann dagegen auch sein eigenes erleben beobachten. hierbei handelt es sich um eine selbstbeobachtung; diese ist subjektiv, läuft unkontrolliert ab und ist objektiv nicht nachprüfbar. so sind z.b. denkabläufe oder errinerungen nur in der selbstbeobachtung erfsssbar. das eigene verhalten, die selbstbeobachtung ist nur selten gegenstand systematischer beobachtung.<br />
<b><br />
die systematische beobachtung wird unterteilt in:</b><br />
<br />
<b>&gt;offene beobachtung</b><br />
<br />
-der beobachter ist als soclher zu erkennen<br />
-dem beobachter ist der sinn und zweck der beobachtung bekannt<br />
<br />
<b>&gt;verdeckte beobachtung</b><br />
<br />
-der beobachter bleibt als soclher unerkenntlich<br />
-der beobachter kennt den grund für die anwesenheit des beobachters nicht<br />
<br />
<b>&gt;indirekte beobachtung</b><br />
<br />
-bei der indirekten beobachtung werden technische hilfmittel wie tonbandgerät oder videokamera benutz<br />
<br />
<b>&gt;direkte beobachtung</b><br />
<br />
-bei der direkten beobachtung werden keine technischen hilfsmittel hinzogezogen<br />
<br />
<b>&gt;teilnehmende beobachtung</b><br />
<br />
-die beobachter nimmt an dem geschehen, auf das sich seine beobachtungen beziehen, selbst teil<br />
-positiv: der beobachter kann die empfindungen und interessen der beobachteten selbst erleben<br />
-negativ: die beobachtungen sind stärker subjektib beeinflusst<br />
<b><br />
&gt;nicht- teilnehmende beobachtung</b><br />
<br />
-der beobachter nimmt selbst nicht direkt am geschehen teil<br />
-positiv: objektievere, detailiertere beobachtung<br />
-negativ: der beobachtete wird beeinflusst</span>]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Thu, 17 Mar 2005 14:49:57 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/176</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Freispiel im Kindergarten</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=175</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:blue"><b>Was bedeutet das Freispiel?</b><br />
<br />
Das Kind kann Spielort, Spielmaterial, Spielpartner, Spielart und Spielzeit frei wählen, innerhalb von gegebenen Grenzen und minimale Einschränkungen von Regeln. Die Kinder sind unbeaufsichtigt und sind ohne Anleitung. Die Kinder haben Freiräume zum ausprobieren und zum experimentieren.<br />
<br />
<b>Bedeutung des Freispiels fürs Kind?</b><br />
<br />
Das Kind lernt Eigenständigkeit und Sozialverhalten. Es lernt sich selber dadurch am besten kennen. Das Freispiel hat grosse Auswirkung der individuellen Persönlichkeit. Lernt eigene Stärken und Schwächen kennen. Das freie spielen fördert die Phantasieentwicklung und Kinder lernen von und miteinander.<br />
<br />
<b>Aufgaben des Erziehers während des Freispiels?</b><br />
<br />
Der Erzieher beobachtet die Kinder und kann Hilfestellungen geben durch eingreifen ins Spielgeschehen. Durch Anregungen wie zum Beispiel Rollenspiel, Materialien und Alternativideen. Er kann Schwächen fördern, wie Sprachförderung und auch ein direktes Angebot anbieten.<br />
<b><br />
Bedeutung von Raum und Material?</b><br />
<br />
Je grösser der Raum ist, desto mehr Möglichkeiten haben die Kinder sich zu entfalten. Je mehr Material die kennen zur Verfügung haben, desto mehr mögliche Spielformen stehen ihnen zur Verfügung.<br />
<br />
<b>Welches erzieherische Ziel wird durch den Einsatz des Freispiels zu erreichen versucht?<br />
</b><br />
Die Ziele sind die Eigenständigkeit der Kinder und ihre Kreativität zu fördern. Sie können eigene Erfahrungen in eigenen Interessen machen. Ganz wichtig sind die Sozialen Erfahrungen die sie beim Freispiel automatisch erleben.<br />
<b><br />
Welches erzieherische Verhalten wird durch die Führung des Freispiels gefördert?</b><br />
<br />
Es werden die Beobachtungsfähigkeiten gefördert. Desweiteren die Wahrnehmung von Menschen und das Einfühlungsvermögen. Feinfühligkeit wird gestärkt, damit man weiss wann man eingreift ins Geschehen und wann nicht.<br />
<br />
<b>Welche erzieherische Fehler sollte der Erzieher nach Möglichkeit vermeiden?</b><br />
<br />
Man sollte zu schnelles eingreifen vermeiden. Strikte Anweisungen und auch nicht zu präsent sein. <br />
<br />
<b>Welche Merkmal kennzeichnet das Freispiel?</b><br />
<br />
Die Kinder haben eigenes bestimmen!</span>]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Thu, 17 Mar 2005 14:43:36 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/175</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Motorische Entwicklung 0-6 Jahre</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=174</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:blue"><b><u>Motorische Entwicklung im Säuglinsalter</u></b><br />
<br />
<i>3 Monate:</i><br />
<br />
- Kopf kann sicher aufrecht gehalten werden<br />
- Umsehen des Kindes in Bauchlage<br />
<i><br />
Ende des 4. Lebensmonates:</i><br />
<br />
- Kontrolle der oberen Körperpartien<br />
&nbsp; -&gt; Abstützen auf beiden Unterarmen<br />
&nbsp; -&gt; Abheben von Kopf und Brust von der Unterlage<br />
<br />
<i>6. -7. Monat</i><br />
<br />
- Entwicklung des Körpergleichgewichtes<br />
&nbsp; -&gt; freies Sitzen auf dem Boden (Kind wird in die Haltung gebracht)<br />
<br />
<i>8. -9. Monat</i><br />
<br />
- Erste aktive Versuche einer zielgerichteten Fortbewegung<br />
&nbsp; -&gt; mit Hilfe der Unterarme zieht das Kind den Körper auf einer Unterlage <br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; nach (es "robbt")<br />
&nbsp; - Selbstständiges Aufsetzen des Kindes<br />
&nbsp; -&gt; Rollen aus der Rückenlage in die Bauchlage mit gebeugten Beinen und&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; mit Unterstützung der Hände<br />
<br />
<i>bis ca. 11. Monat</i><br />
<br />
- Kind bewegt sich hauptsätzlich im Krabbeln fort<br />
- Stehen des Kindes mit Unterstützung (z.B. an einem Möbelstück)<br />
<br />
<i>10. -11. Monat</i><br />
<br />
- Kind geht einige Schritte vorwärts, wenn es festgehalten wird<br />
- Selbstständiges Hochziehen in den Stand (an Möbeln)<br />
- Seitwärtsgehen an Möbeln<br />
- Stehen ohne Stütze (breitbeinig)<br />
<br />
<i>Zwischen ca. 11. und ca. 18. Monat</i><br />
<br />
- Selbstständiges zum Stehen kommen aus Vierfüslergang<br />
- Selbstständiges Gehen<br />
&nbsp; -&gt; sehr hastiges Gehen<br />
&nbsp; -&gt; Anhalten durch Auffangen eines erwachsenen, Stossen gegen Möbel<br />
&nbsp; -&gt; Gang sehr breitbeinig und ungelenk mit meist gehobenen Armen<br />
&nbsp; -&gt; Grosse individuelle Unterschiede<br />
<br />
<i><b>Hinweis: </b></i><br />
<br />
Die Altersangaben sind nur als grobe Orientierung zu verstehen. Der Zeitpunkt des Laufenlernens kann durchaus um 6 bis 8 Monate individuell veriieren.</span>]]></description>
            <author>ID165</author>
            <pubDate>Thu, 17 Mar 2005 12:57:07 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/174</guid>
        </item>
    </channel>
</rss>
