<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>
<!-- generator="FeedCreator 1.7.1" -->
<rss version="2.0">
    <channel>
        <title>Spiritualitaet, Buddhismus - OmSpace Foren</title>
        <description></description>
        <link>http://www.omspace.org/forum</link>
        <lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 09:56:02 +0100</lastBuildDate>
        <generator>FeedCreator 1.7.1</generator>
        <item>
            <title>Wir suchen Personal</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1653</link>
            <description><![CDATA[In Traben-Trarbach direkt am Moselufer eröffnet im Herbst das Buddha-Haus in einem denkmalgeschützten Gebäude mit 4.000 m² Ausstellungsfläche inkl. 1.000 m² Dachgarten und Freifläche. Das Haus wird derzeit aufwendig restauriert. Mit Eröffnung befindet sich dann eine der bedeutensten großen Ausstellungen von Buddhafiguren und -statuen in malerischer Umgebung der rheinland-pfälzischen Weingegend. Das Buddha-Haus ist eine private Einrichtung und wird aus privaten Mitteln von einem kleinen Team mit viel Liebe und Engagement aufgebaut und betrieben.<br />
<br />
Das Ausstellungszentrum wird weiterhin Ort für viele besondere Kulturveranstaltungen sein. Neben regelmäßigen Vortragsreihen - welche in Einzelfällen auch für TV aufgezeichnet werden - wird weiterhin eine Reihe von Sonderveranstaltungen organisiert und durchgeführt. Das Buddha-Haus wird dann sehr bald über die Landesgrenzen hinaus als eine ganz besondere und wertvolle Kultureinrichtung angesehen sein.<br />
<br />
Für dieses Projekt sucht das Buddha-Haus ab sofort Mitarbeiter für die Betreuung der Besucher und allgemeine Verwaltungstätigkeiten:<br />
<br />
Besucher Betreuung<br />
•&nbsp; &nbsp; Öffnung und Schließung der Ausstellung<br />
•&nbsp; &nbsp; Betreuung Eingangsbereich Kasse inkl. Cafeteria<br />
•&nbsp; &nbsp; Shop Betreuung, Lagerbestandsübersicht, Nachbestellungen, Auslagen<br />
•&nbsp; &nbsp; Versand von Bestellungen aus dem Internet-Shop<br />
•&nbsp; &nbsp; Betreuung, Koordination Sonderveranstaltungen, VIP Besuche<br />
•&nbsp; &nbsp; Angebote und Betreuung von Besuchergruppen<br />
•&nbsp; &nbsp; Unterstützung der regionale Vermarktung der Ausstellung im Umland<br />
•&nbsp; &nbsp; Buchhaltungsvorbereitung, Kassenabrechnungen<br />
•&nbsp; &nbsp; Allgemeine Verwaltung und Assistenz, Telefonzentrale<br />
•&nbsp; &nbsp; Überwachung der Funktionstüchtigkeit der technischen Einrichtung<br />
<br />
Vorraussetzungen:<br />
•&nbsp; &nbsp; Teamgeist, sozialkompetente Kommunikationsfähigkeiten<br />
•&nbsp; &nbsp; Klarheit, Zuverlässigkeit, Effizienz<br />
•&nbsp; &nbsp; Klares Gefühl für pragmatisches, unternehmerisch sinnvollen Handelns<br />
•&nbsp; &nbsp; Englisch Kenntnisse für die Betreuung internationaler Gäste<br />
•&nbsp; &nbsp; Vertrauensvoller Umgang mit Bargeldkassen und wertvollen Ausstellungsgütern<br />
<br />
Arbeitsplatz:<br />
Wir suchen zwei Vollzeitstellen als sozialversicherte Festanstellungen und dazu ergänzende Teilzeitkräfte als Nebenbeschäftigung zur Abdeckung der Öffnungszeiten.<br />
<br />
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung mit Lebenslauf und Gehaltsvorstellung.<br />
Hier geht es zum Bewerbungsformular <a href="www.mediamystika.de/Ihre-Bewerbung">www.mediamystika.de/Ihre-Bewerbung</a>]]></description>
            <author>rainerd</author>
            <pubDate>Mon, 27 Jul 2009 18:51:20 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1653</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mein Weg. Die Grüne Tara und ihre 21 Stern-Bilder.</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1652</link>
            <description><![CDATA[<center><span style="color:steelblue">In der Tiefe des Bambuswaldes<br />
stehe ich und rufe dich<br />
<br />
<br />
<br />
<span style="font-size:21px; line-height:120%"><span style="color:crimson">Pravira Tara</span></span><br />
<br />
du Strahlendrote auf dem goldenen Lotos,<br />
deren Licht in alle drei Welten strahlt.<br />
<br />
Deine kraftvolle Stimme<br />
lasse ich durch mich erklingen<br />
<br />
<br />
Schnell, stark, furchtlos - eure Heldin bin ich<br />
höre die Klagen, sehe die Sorgen<br />
Blicke meiner Augen - strahlende Blitze<br />
Augenblicke wie der Herzschlag<br />
fühlen alles, fassen alles, machen alles hell<br />
<br />
Der Herr der drei Welten<br />
erlebt das Leid im weltenweiten Irren<br />
Blicke seiner Augen - ein Meer von Tränen<br />
sein Herzschlag - ein reiner Lotos<br />
aus dieser Blüte<br />
in einem Augenblitz geboren<br />
<br />
ich<br />
<br />
<span style="font-size:21px; line-height:120%"><span style="color:crimson">Pravira Tara</span></span><br />
<br />
euer heller Stern<br />
über dem Meer<br />
<br />
<br />
Aus der kostbaren strahlendroten Schale der Pravira Tara<br />
fließt, einem leuchtenden Wasserfall gleich,<br />
der korallenrote Nektar, der alle Irrtümer vertreibt<br />
und alle Herzen gewinnt<br />
durch mich<br />
in die Welt<br />
</span></center>]]></description>
            <author>Kinnaree</author>
            <pubDate>Sat, 18 Jul 2009 11:13:41 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1652</guid>
        </item>
        <item>
            <title>alle Jahre wieder,  Vesakh Festival 2009 Deutschland</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1646</link>
            <description><![CDATA[hallo, <br />
<br />
die Zeit rückt näher zum Beginn des Vesakh Fest im Jahr 2009.<br />
<br />
hier findet Ihr die Veranstaltungstermine für Deutschland...<br />
<br />
<a href="http://www.buddhismus-vesakh.de/">http://www.buddhismus-vesakh.de/</a><br />
<br />
viel Spaß beim feiern, <br />
Freude und hoffentlich Sonnenschein<br />
<br />
Gruß aus München<br />
<br />
ATARI]]></description>
            <author>Atari</author>
            <pubDate>Sat, 04 Apr 2009 22:01:34 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1646</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Tibetan Singing Bowl Meditation</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1628</link>
            <description><![CDATA[[youtube]3hncJzoAiAw[/youtube]]]></description>
            <author>miriam</author>
            <pubDate>Sun, 23 Nov 2008 13:38:20 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1628</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die Durchleuchtung der Erleuchtung</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1609</link>
            <description><![CDATA[SPIEGEL ONLINE<br />
18. September 2008, 15:03 Uhr<br />
<br />
<b>MEDITATION<br />
Die Durchleuchtung der Erleuchtung</b><br />
<br />
<i>Von Ulrich Schnabel</i><br />
<br />
<b>Gesünder, glücklicher, entspannter - doch warum? Neurowissenschaftler versuchen, die erstaunlichen Wirkungen der Meditation mit Hirnscannern zu ergründen. Klar ist: Selbstbesinnung ist mehr als Rumsitzen und Nichtstun. Doch wie sie sich genau auswirkt, hängt vom Einzelnen ab.</b><br />
<br />
Die einschneidendste Erfahrung ihres Lebens machte Eleanor Rosch, als sie ans Totenbett ihres tibetischen Meisters gerufen wurde. Kaum hatte die Psychologin der University of Berkeley den Raum betreten, spürte sie eine intensive Präsenz, die von dem in Meditationshaltung sitzenden Toten ausging. "Es war, als ob der Geist von seiner leiblichen Hülle befreit gewesen wäre und unmittelbar zu mir spräche", erinnert sich Rosch. Sie habe die Gegenwart ihres Lehrers stärker als je zuvor gespürt – "als sei der Körper nur ein Filter gewesen, der plötzlich weggefallen war".<br />
<br />
Solche Erlebnisse haben die meditierende Psychologin zu der Überzeugung geführt: "Unser Körper und unser Geist sind nicht das, wofür die Wissenschaft sie hält". Was aber der Geist ist und wie man ihn zu fassen bekommt, kann auch Eleanor Rosch nicht sagen. Sie verweist lieber auf die buddhistische Beschreibung des Todes-Phänomens. In der tibetischen Tradition ist es als Zustand des "klaren Lichts" bekannt – als Zustand, in dem der Geist nur noch aus Offenheit und Aufmerksamkeit besteht. [...]<br />
<br />
Weiter: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.spiegel.de%2Fwissenschaft%2Fmensch%2F0%2C1518%2C577626-2%2C00.html" border="0" title="http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,577626-2,00.html">http://www.spiegel.de/wissenschaf.../0,1518,577626-2,00.html</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 18 Sep 2008 17:36:56 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1609</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Unterschiede Buddhismus - Advaita</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1585</link>
            <description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
beschäftige mich seit einiger Zeit mit Ramana Maharshi und Papaji sowie anderen Satsang-Lehrern, welche ja in der Advaita-Tradition stehen. Hier legt man keinen Wert auf eine langjährige und anstrengende Praxis (z.B. Vipassana Meditation etc..) sondern betont immer wieder, dass man sofort hier und jetzt in die Transformation und das Erwachen eintreten kann, wobei die Frage "Wer bin ich?" als initial zu betrachten ist, wenn diese von einer tiefen Sehnsucht nach Befreiung getragen wird...<br />
...es heisst, die Meister, die von einem Weg sprächen, wüssten nicht wer sie sind, denn es gäbe keinen Weg...Papaji selbst sagte:<br />
"No teachings, no teacher, no student"..klingt irgendwie auch wieder sehr nach ZEN<br />
<br />
Da ja die essentielle Wahrheit nur eine einzige sein kann, würde mich interessieren, ob es zwischen Advaita und der Lehre des Buddha Unterschiede in der Darstellung dessen, was ist, gibt. Mit Unterschiede meine ich nicht, kleine Vorlieben für dieses und jenes, sondern echte Abweichungen im Verständnis dessen, was der buddhistische Dharma lehrt und was im Advaita als essentiell betrachtet wird.<br />
<br />
Bitte aber nur um Antworten, die keine Meinung wiederspiegeln, sondern auf Erfahrungen und Fakten beruhen.<br />
<br />
Gruss, deshimaru]]></description>
            <author>deshimaru</author>
            <pubDate>Thu, 26 Jun 2008 16:59:06 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1585</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Reiseführer für Sterbende - Das Tibetische Totenbuch - 04.06.2008</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1578</link>
            <description><![CDATA[BR-Online - Bayern 2 Radiowissen<br />
<br />
<b>Reiseführer für Sterbende - Das Tibetische Totenbuch - 04.06.2008</b><br />
<br />
Das "Bardo Thödol" ist im Westen unter dem Titel "Tibetisches Totenbuch" bekannt geworden. Die wörtliche Übersetzung lautet "Befreiung durch Hören im Zwischenzustand". Als Zwischenzustand wird im Buddhismus sowohl das Leben als auch der Tod betrachtet. Das Totenbuch ist letztlich eine Anleitung, wie der Tod überwunden und das Sterben in einen Akt der Befreiung verwandelt werden kann ...<br />
<br />
[mp3]<a href="http://www.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2008_05/2008_05_06_15_02_56_podcast_radiowissen_totenbuch__a.mp3">http://www.br-online.de/imperia/md/audio/podcast/import/2008_05/2008_05_06_15_02_56_podcast_radiowissen_totenbuch__a.mp3</a>[/mp3]]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 06 Jun 2008 06:01:50 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1578</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Zufluchtsname</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1558</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:mediumblue"> <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-smile.gif" title=":-)" alt=":-)" align="absmiddle" class="smilie" /> Hallo ihr Lieben, kann mir jemand helfen herauszufinden, was mein Name bedeutet.<br />
<br />
Ich war in Emmendingen zum Osterkurs bei Ole, dabei habe ich Zuflucht genommen und er hat mir den Namen Juwel Göttin gegeben. <br />
Weiß nicht, was er für eine Ausrichtung hat, es wäre so schön, wenn es jemand weiss. Daaanke!<br />
<br />
Liebste Grüße&nbsp; <br />
<br />
Romy aus Essen-Kupferdreh <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/goodvibes.gif" title="(:o:)" alt="(:o:)" align="absmiddle" class="smilie" /> </span>]]></description>
            <author>Romyli88</author>
            <pubDate>Tue, 25 Mar 2008 16:53:35 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1558</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Video/Sound: Chenrezi Mantra OM MANI PEME HUNG</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1525</link>
            <description><![CDATA[<center>[youtube]bk6q0zxa4xQ[/youtube]</center>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Mon, 21 Jan 2008 18:00:32 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1525</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mantra &quot;Nam yo ho renge Kyo&quot;</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1516</link>
            <description><![CDATA[Hallo Andreas<br />
<br />
ich habe ein Mantra gefunden in einem anderen Forum; da fiel mir ein, daß ich es hier auch schon gelesen hatte, kann es aber nicht mehr finden.<br />
<br />
Kannst du mir bitte darüber mehr Auskunft geben?<br />
<br />
" Nam yo ho renge Kyo"<br />
<br />
Ich weiß allerdings nicht, ob es richtig geschrieben ist....<br />
<br />
Lieben Dank schon mal<br />
<br />
LG Graceyah]]></description>
            <author>Graceyah</author>
            <pubDate>Mon, 07 Jan 2008 01:12:36 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1516</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Buddha-Statue</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1515</link>
            <description><![CDATA[Hi!<br />
<br />
Ich habe mir vor ein paar Tagen eine Buddha-Statue gekauft.<br />
mich würde nur interressieren, welcher der Buddhas das ist.<br />
In dem Geschäft in dem ich es gekauft habe hab ich schon nachgefragt welcher es sein könnnte. Die wussten nichts.<br />
<br />
<b>So, meine Frage währe ob jemand eine Ahnung hat welcher Buddha das ist???(unten ist der URL zum Foto)<br />
<br />
</b><br />
Alle die etwas sinnvolles dazu beitragen können danke ich jetzt schon.<br />
<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.fileuploadx.de%2F%2Fshow.php%3Fd9e4787c53eb67c602e8e0938f55ddc2.HAP.976" border="0" title="http://www.fileuploadx.de//show.php?d9e4787c53eb67c602e8e0938f55ddc2.HAP.976">http://www.fileuploadx.de//show.php?d9e4787c53eb67c602e8e...</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>benezi</author>
            <pubDate>Sat, 29 Dec 2007 09:24:17 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1515</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Inneres Feuer. Eine Praxis aus den Sechs Yogas von Naropa</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1510</link>
            <description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
kennt jemand dieses Buch ?<br />
<br />
<b>Inneres Feuer. Eine Praxis aus den Sechs Yogas von Naropa <br />
von Thubten Yeshe </b><br />
<br />
eigentlich solle diese Übertragung nur mündlich stattfinden, jetzt scheint es in Buchform verfügbar sein.<br />
<br />
Ich habe noch folgendes darüber gefunden.:<br />
<br />
Ein Buch über "Innere Hitze" (Tummo) und den sechs Yogas des Naropa. Wir sind über die Veröffentlichung dieses Buches etwas verwundert, da diese Praxis nur mündlich nach gründlicher Vorbereitung von einem authorisierten Lehrer gegeben wird. Wir nehmen dieses Buch der Vollständigkeit halber zwar auf, raten aber nicht zum lesen!<br />
ca. 220 S.<br />
<br />
(gelesen bei Logos Buchvertrieb )<br />
<br />
irgendwie kommt bei mir der Reiz des Verbotenen durch,<br />
Andreas, was meinst du zu diesem Buch ?<br />
<br />
LG<br />
<br />
Atari]]></description>
            <author>Atari</author>
            <pubDate>Fri, 07 Dec 2007 23:04:19 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1510</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Suchen Kinder sich Ihre Eltern aus?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1499</link>
            <description><![CDATA[Dieses Thema finde ich spannend..wer kann dazu aus buddhistischer Sicht erhellendes beitragen?<br />
<br />
gassho<br />
<br />
deshimaru]]></description>
            <author>deshimaru</author>
            <pubDate>Sun, 25 Nov 2007 08:53:28 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1499</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wesak-Fest</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1486</link>
            <description><![CDATA[Hallo ihr Lieben<br />
Wir schreiben gerade eine Arbeit über das Buddhistische Fest Wesak.<br />
Kennt ihr gute Quellen oder kennt ihr auch gefahren einer solchen auseinandersetztungen.<br />
<br />
<br />
Mit Freundlichen Grüssen die Studis]]></description>
            <author>Studis</author>
            <pubDate>Fri, 02 Nov 2007 13:52:48 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1486</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Dharma im Alltag</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1485</link>
            <description><![CDATA[Hallo,<br />
Seit Jahren habe ich mich hie und da mit Buddhismus beschäftigt und jetzt ist es wichtig geworden. Das heisst, ich übe bewusster im Alltag und beschäftige mich ernsthaft damit.<br />
<br />
Ich würde mich gerne mit anderen Buddhismus-Übenden über ihre/meine praktischen Erfahrungen damit austauschen. Also nicht in Form von heiligen Texten sondern die eigenen Erfahrungen damit.<br />
<br />
Ich weiss jetzt aber nicht, ob das in diesem Forum erwünscht ist oder ob doch lieber ein Bibliotheken-Charakter erhalten bleiben soll.<br />
<br />
Also warte ich mal ab, was Andreas dazu sagt und wenn das ok kommt, lege ich los.<br />
<br />
Gruss Sabine]]></description>
            <author>Blaubeere</author>
            <pubDate>Thu, 01 Nov 2007 21:57:45 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1485</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Palden Lhamo, Schutz für Tibet?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1482</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:blue"><b>Palden Lhamo</b></span><br />
<br />
<i>... Palden Lhamo ist der tibetische Name der Hindugöttin Shri Devis, da sie die tibetische Erscheinung der schrecklichen schwarzen Göttin Indiens ist. Die Legende verbindet sie mit Tara und Sarasvati. In der tibetischen Kunst erscheint Palden Lhamo mindestens seit dem 11. Jh. im Gefolge anderer Gottheiten, besonders in Bildnissen des Mahakala und des Yama Dharmaraja. Mit ihrem Aufstieg als persönliche Schutzgottheit der Dalai Lamas unter den Gelugpas erhielt sie einen wichtigen, unabhängigen Status und wurde zum Hauptgegenstand zahlreicher Malereien. Man schreibt ihr die Pflicht zu, die Dalai Lamas und die Regierung von Tibet zu schützen. Sie wird mit den männlichen Beschützern Mahakala und Yama Dharmaraja assoziiert </i>...&nbsp; <br />
Quelle:<a href="http://www2.bremen.de/info/nepal/Icono/DPaldenL.htm">http://www2.bremen.de/info/nepal/Icono/DPaldenL.htm</a><br />
<br />
Palden Lhamo ist die Schutzgottheit der Dalai Lamas und die von Tibet. <br />
<br />
Vorige Woche hörte ich im Radio, dass die chinesische Regierung für die nächsten Jahre plant, die Nomaden Tibets in Städte „zwangs“-umzusiedeln und dem dortigen Lebensstil anzupassen. Grund wäre die „Verschmutzung der Umwelt durch die Viehherden und die Lebensweise der Nomaden“ (das ist doch lächerlich).<br />
<br />
Das kann doch in der heutigen Zeit nicht(mehr) sein, oder? <br />
Sieht aus, als würde sich China fürchten und <br />
es erinnert mich an die Enteignung der Indianer-Stämme. <br />
<br />
<br />
lg <br />
Patrice]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Mon, 08 Oct 2007 07:06:54 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1482</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Rauchende Dharmapraktizierende : (</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1478</link>
            <description><![CDATA[Hallo liebe Freunde,<br />
<br />
ich habe eine Sorge. Es gibt diverse Termas die die schrecklichen Folgen des Tabakkonsums beschreiben.<br />
<br />
OH JE !<br />
ich rauche nämlich.<br />
<br />
kennt jemand ein Mantra was hilfreich ist...<br />
<br />
ich mache mir ernsthaft sorgen&nbsp; <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-neutral.gif" title=":-/" alt=":-/" align="absmiddle" class="smilie" />]]></description>
            <author>Jönten Rinchen</author>
            <pubDate>Wed, 19 Sep 2007 12:20:38 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1478</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Dalai Lama wird Ehrendoktor der Uni Münster</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1456</link>
            <description><![CDATA[<b>Dalai Lama wird Ehrendoktor</b><br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fcgi.uni-muenster.de%2Fexec%2FRektorat%2Fupm.php%3Frubrik%3DAlle%26amp%3Bneu%3D1%26amp%3Bmonat%3D200706%26amp%3Bnummer%3D08904" border="0" title="http://cgi.uni-muenster.de/exec/Rektorat/upm.php?rubrik=Alle&amp;amp;neu=1&amp;amp;monat=200706&amp;amp;nummer=08904">http://cgi.uni-muenster.de/exec/Rektorat/upm.php?rubrik=A...</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
<i>Münster (upm), 27. Juni 2007</i><br />
<br />
<br />
<b>Der Dalai Lama wird Ehrendoktor der Universität Münster</b><br />
<br />
Der Dalai Lama, im indischen Exil lebendes geistliches und politisches Oberhaupt der Tibeter, wird Ehrendoktor der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Der Fachbereich Chemie und Pharmazie der WWU zeichnet den Friedensnobelpreisträger am 20. September 2007 im Schloss zu Münster mit der Ehrenpromotion in Naturwissenschaften aus. Es ist der erste Ehrendoktor einer deutschen Hochschule für den Dalai Lama und der erste aus dem Bereich Naturwissenschaften.&nbsp; <br />
<br />
Mit der selten verliehenen Auszeichnung will die Universität die besonderen Verdienste des Dalai Lama bei der Verbindung von Religion und Wissenschaft, insbesondere auch der Naturwissenschaften, würdigen. Der münstersche Biochemiker Prof. Dr. Hans-Joachim Galla weist auf das bereits mit dem Friedensnobelpreis und zahlreichen weiteren Preisen und Ehrungen in aller Welt bedachte Engagement des Dalai Lama für Weltfrieden, Gewaltfreiheit und Harmonie zwischen den Religionen hin. Sein wesentliches Verdienst für die Verleihung des Ehrendoktors in den Naturwissenschaften liege aber in der Anerkennung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse für die Religion: "Es war der Dalai Lama, der erstmals durch Neuinterpretation der Schriften von der dogmatischen buddhistischen Lehre abwich und forderte, dass auch in einer Religion die Bereitschaft, sich von lange gehegten allgemeinen Ansichten zu trennen, vorherrschen muss".&nbsp; <br />
<br />
Der münstersche Theologe und Kirchenhistoriker Prof. Dr. Hubert Wolf kommt zu dem Ergebnis, der Dalai Lama habe als bedeutender Religionsführer die Autonomie naturwissenschaftlicher Erkenntnisse in geradezu einmaliger Weise anerkannt: "Er steht für Dialog, für Humanität, für Toleranz, für Frieden und Versöhnung - nicht zuletzt, weil er eine tiefe religiöse Überzeugung und spirituell-meditative Versicherung mit naturwissenschaftlichen Einsichten verbindet - und damit die Zerrissenheit einer ganzen Generation zwischen Glauben und Wissen, zwischen Religion und Wissenschaft in seiner Person aufhebt und so zu einem Hoffnungszeichen in einer Welt wird, die diese Einsicht in allen Bereichen dringend braucht".&nbsp; <br />
<br />
Der Dalai Lama hält seit vielen Jahren enge persönliche Kontakte zu Wissenschaftlern, insbesondere auch zu Naturwissenschaftlern in aller Welt, darunter auch zu dem an der Universität Münster tätigen Chemiker Prof. Dr. Jan Andersson, und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Gemeinsamkeiten zwischen Naturwissenschaften und Religion, speziell dem Tibetischen Buddhismus, zu entdecken. Zu diesen Gemeinsamkeiten gehört ganz wesentlich eine undogmatische und offene Geisteshaltung, die es erlaubt, ja sogar fordert, Tatbestände und Zusammenhänge kritisch zu hinterfragen und neu zu überdenken. Im Dialog zwischen Religion und Wissenschaft wünscht sich der Dalai Lama aber auch von der Wissenschaft eine Offenheit für Ideen außerhalb des eigenen Erkenntnishorizonts, vor allem aber ein ethisches Bewusstsein des eigenen Handelns.&nbsp; <br />
<br />
Aus dieser Grundüberzeugung heraus unterstützte der Dalai Lama die Einführung naturwissenschaftlicher Fächer in die Ausbildung an buddhistischen Klöstern. In seinem indischen Exil Dharamsala organisiert er regelmäßig alle zwei Jahre wissenschaftliche Konferenzen zum Thema "Mind and Life" und führt dabei regelmäßig intensive Gespräche mit Naturwissenschaftlern, Medizinern und anderen Forschern. Die erste Konferenz fand bereits im Jahr 1987 statt, zwei Jahr vor der Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn.&nbsp; <br />
<br />
"Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama von Tibet", so der offizielle Titel, folgt im September 2007 einer Einladung der NRW Graduate Schools nach Münster. Ziel des von der "Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung" unterstützten Besuchs ist es, den aus dem In- und Ausland kommenden Promovierenden der sieben Graduate Schools des Landes die Begegnung mit einer bedeutenden Persönlichkeit der Zeitgeschichte und die Diskussion über die universelle Verantwortung in Wissenschaft und Gesellschaft zu ermöglichen. Der Dalai Lama wird dieses zentrale Thema am 21. September vormittags im münsterschen Schloss im persönlichen Gespräch ohne Öffentlichkeit mit Doktorandinnen und Doktoranden diskutieren.&nbsp; <br />
<br />
Am Nachmittag des 21. September hält der Dalai Lama ab 14.30 Uhr in der Halle Münsterland einen öffentlichen Vortrag in englischer Sprache mit dem Titel "Universal Responsibility in Science and Society". Karten zu dieser gemeinsamen Veranstaltung der NRW Graduate Schools, der Krupp-Stiftung und der Münsterschen Zeitung sind ab sofort im MZ-Ticket-Corner (Drubbel 20, 48143 Münster, Telefon 0251/609-496) zum Preis von 20 Euro, ermäßigt 15 Euro (zusätzlich zehn Prozent Vorverkaufsgebühr) erhältlich. Für Universitätsangehörige gibt es am 4. Juli von 8 bis 12 Uhr im Geschäftszimmer des Organisch-Chemischen Instituts an der Corrensstraße 40 einen uni-internen Vorverkauf (begrenztes Kontingent und ohne Vorverkaufsgebühr).&nbsp;&nbsp; <br />
<br />
&nbsp;<br />
<i>upm - Mediendienst der Universität Münster<br />
Herausgegeben von der Presse- und Informationsstelle der Universität Münster<br />
Schlossplatz 2<br />
48149 Münster</i>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 28 Jun 2007 08:23:17 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1456</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Übertragung am 7.6.07 in Zürich von Vajrasattva durch Gyalwa Karmapa den 17ten</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1443</link>
            <description><![CDATA[<i><b>17. Gyalwa Karmapa Trinley Thaye Dorje in der Schweiz</b></i><br />
<br />
Einweihung in den Buddhaaspekt Diamantgeist<br />
(tib. Dorje Sempa, sanskr. Vajrasattva)<br />
<br />
7. Juni 2007 – 19:00 Uhr - Volkshaus Zürich<br />
<br />
Eintritt Sfr. 40.– / € 25.– (Abendkasse, kein Vorverkauf)<br />
Am Donnerstag, den 7. Juni 2007 wird der 17. Gyalwa Karmapa Trinley Thaye Dorje im Volkshaus Zürich eine Einweihung in den Buddhaaspekt Diamantgeist geben.<br />
<br />
Voraussetzung für die Einweihung ist die buddhistische Zuflucht. Diese wird im Zusammenhang mit der Einweihung gegeben. <br />
<br />
Der 24-jährige, in Tibet geborene Karmapa ist das geistliche Oberhaupt der Karma-Kagyü-Schule des tibetischen Buddhismus. Er ist somit spiritueller Leiter von mehr als 640 Zentren und Klöstern in 51 Ländern, 8 davon in Schweiz.<br />
<br />
siehe auch: <a href="www.buddhismus.org">www.buddhismus.org</a> <br />
<br />
<span style="color:orange"><i>[Edit Admin: Mantra aus anderer Übertragung rausgenommen]</i></span><br />
<br />
Tschinla (Segen) für alles!<br />
<br />
Alex Knobloch<br />
nangajasu conjo]]></description>
            <author>intikilla</author>
            <pubDate>Sat, 19 May 2007 07:47:07 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1443</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Reinkarnation</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1417</link>
            <description><![CDATA[Hallo ihr Lieben,<br />
<br />
wie seht ihr persönlich die Reinkarnation und den Einfluß früherer Leben auf euer Karma? Habt ihr euch jemals an Dinge erinnert, die nicht aus eurem Leben stammen können und so wie sich präsentierten auch nicht aus dem Fernsehen, die euch aber beeinflußt haben? Habt einer von euch jemals jemanden aufgesucht, der euch davon berichten konnte? (Ein Blick in das Buch Akasha.)<br />
<br />
Ich habe vor kurzen diesen Schritt, nach sehr langem zögern, gewagt. Der Schock über das was ich dann erfahren habe, ist immer noch nicht überwunden. Wie viel von Seelenanteilen oder psychischen Dingen oder was auch immer von früheren Existenzen in die neue übergeht, beeinflußt einen wirklich oder macht meine jetzige Existenz aus? Hat man durch das verbindende Karma irgendeine oder eine große Verantwortung gegenüber früheren Handlungen?<br />
<br />
Bitte schreibt mir eure Erfahrungen und wie ihr darüber denkt.<br />
<br />
Liebe Grüße, Anke]]></description>
            <author>dekanda</author>
            <pubDate>Mon, 09 Apr 2007 18:32:33 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1417</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mein Weg</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1412</link>
            <description><![CDATA[Hallo Andreas,<br />
<br />
Seit längerem beschäftige ich mich mit dem Buddhismus und fühle dass dies mein Weg ist. Ich habe schon vieles gelesen, aber je mehr ich lese, desto irritierter bin ich ja.<br />
Was mich am meisten beschäftigt, dass es wahnsinnig viele verschiedene buddhistische Linien und Lehren gibt, und meine Frage ist, wie finde ich die richtige für mich oder eher muss ich mir nur eine aussuchen oder kann ich mir einfach das rausnehmen was ich brauche?<br />
<br />
Ich bin eine Individualistin, sagen alle über mich(also habe ich schon so oft gehört). Ich hab mein ganzes leben lang einen überaus starken Helferinstinkt . Und mein Mann ist oft ziemlich sprachlos und fühlt sich klein wenn er in tränen nach einen streit sagt dass ich so gute analitikerin bin und ein guter mensch bin. <br />
Meil Heilpraktiker sagt ich soll mich Wehren und an mich selber denken. Aber das bin ich doch dann nicht ich?<br />
<br />
Dann habe ich noch zwei Fragen:<br />
<br />
Darf ich ohne Einweihung eines Lehrers au f die Weiße Tara meditieren? Unter den Anhängern des Vajrayana wird die Meinung vertreten, dass man Schaden nehmen kann, wenn man Mantra&nbsp; rezitiert ohne die entsprechende Einweihung erhalten zu haben.<br />
Ich bin nicht ganz gesund und einmal ging es mir ziemlich schlecht und habe ein Bild der weiße Tara gesehn der mir richtig Hofnung gab.&nbsp; Darf ich es?<br />
<br />
Dann wollte ich noch fragen ob du weist was der Name Tenzin bedeutet. Ich habe ein Patenkind ((naja, ein bisschen mehr als das, hab ihn sehr lieb und will ich ihn bald besuchen)) in Dharamsala der so heißt.<br />
<br />
Danke<br />
Liebe Grüße<br />
I.A.]]></description>
            <author>Aneri</author>
            <pubDate>Mon, 26 Mar 2007 09:48:46 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1412</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Einweihung</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1404</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:orange"></span><br />
Hallo Andreas,<br />
<br />
was fällt dir zum Thema "buddh. Einweihung" ein.<br />
Ich habe ja schon einige mitgemacht, auch von verschiedenen Lehrern, jedoch immer meiner Meinung nach von qualifizierten Lehrern.<br />
<br />
Manchmal sitze ich nur da und lasse alles auf mich einwirken, <br />
manchmal visualisiere ich und machnmal verstehe ich teilweise nicht<br />
so ganz was gerade los ist.<br />
<br />
vor ein paar Wochen etwas interessantens, eine Einweihung auf Dorje Sempa, war sehr traditionell, ich schließe die Augen weil ich nicht alles verstehe (tibetisch ) und ich "sehe" an der Stelle wo der Lama sitzt, sagen wir mal<br />
eine Gestalt auch Licht und Energie, leider nur sehr schemenhaft.<br />
<br />
Sei doch so lieb und schreib was über Einweihungen,<br />
dir fällt wie immer was gutes ein<br />
<br />
Möge die Macht mit dir sein...<br />
<br />
Atari]]></description>
            <author>Atari</author>
            <pubDate>Thu, 15 Mar 2007 21:45:12 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1404</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wie war eigendlich der Anfang?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1387</link>
            <description><![CDATA[Hallo an alle<br />
<br />
Ich wurde heute etwas gefragt und konnte leider keine antwort geben deshalb dachte ich mir wenn es einen Platz gibt wo jemand mir die antwort geben kann dann hier:&nbsp; <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-biggrin.gif" title=":-D" alt=":-D" align="absmiddle" class="smilie" /> <br />
<br />
Gibts im Buddhismus eine Enstehungsgeschichte/theorie über das entstehn der dinge?<br />
Also wie das Universum, die Welt und das Leben entstand?<br />
<br />
<br />
Alles Liebe<br />
René]]></description>
            <author>rené</author>
            <pubDate>Fri, 02 Mar 2007 06:02:21 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1387</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Was geschied?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1377</link>
            <description><![CDATA[Hallo andreas und hallo an alles da draußen!<br />
<br />
Wirklich ein schönes forum, irgend wie fühlt man sich hier sehr schnell&nbsp; "zu Hause"<br />
<br />
Ich bin hier her gekommen weil im moment in meinem Leben etwas passiert was ich nicht ganz verstehen kann.<br />
<br />
Vor einigen wochen stand ich morgens auf und "etwas" war anders ohne ersichtlichen grund sah ich die Welt plötzlich anders ich spürte etwas war anders doch nicht was.<br />
Ich stellte mir fragen um zu verstehen warum ich so bin wie ich bin?<br />
Ich war etwas verwirrt und suchte nach antworten und ging in eine bücherei, doch was ich fand waren nicht nur antworten sondern viel mehr ein weg!<br />
Es gibt plötzlich dinge die ich zu verstehen glaube, klarer als je zuvor, dinge die früherer dunkel erschienen sind plötzlich hell, ich begann bücher über buddismus und dem diamanten weg zu lesen und gedanken und erkenntnisse die ich seit jahren versteckt in mir hatte wurden plötzlich "logisch", nach kurzer zeit hab ich meine scheu vor neuen abgebaut und "traute" mich zu meditieren <br />
und was da geschah war für mich genauso unglaublich wie schön!Ich begab mich im geist "in meinen Tempel"und stellte mir das reinste Wesen vor das es in meinen gedanken gibt und als ich da saß spürte ich wie dieses wesen meine hand berührt, es war so "real" als ob wirklich jemand meine hand berührte mein körper wurde plötzlich komplett warm und etwas durchzuckte meinen ganzen körper, also ich meine augen öffnete dachte ich mir nur "WOW" was war das?<br />
Ich erlange von Tag zu Tag mehr erkenntnisse auch ohne zu lesen oder zu denken ich sitze, stehe oder liege da und plötzlich werden mir dinge klar, bzw. wird mir mehr und mehr die unwichtigkeit gewisser dinge klar.<br />
<br />
Ich gehe entspannt mit einem lächeln im Gesicht und im Herz durch die welt und sehe soviel klarer als früher es ist unglaublich schön.<br />
<br />
mir fehlen die richtigen worte um zu beschreiben was in mir vorgeht doch zwischen durch ist es fast zu viel und ich sitze da und mein kopf wird fast gesprengt, weil ich kaum mit der verarbeitung der dinge klarkomme die sich in mir abspielen.<br />
<br />
ich bin hier hergekommen um mit leuten zu reden die vielleicht wissen wovon ich rede und mich nicht für verrückt halten (wie andere menschen dennen ich das erzählt hab)<br />
und die mir vielleicht helfen zu können,auch wenn ich nicht weis wobei oder womit jemand mir helfen soll.<br />
<br />
<br />
unglaublich schöne und liebe grüße an alle da drauße!!!<br />
René]]></description>
            <author>rené</author>
            <pubDate>Wed, 21 Feb 2007 19:33:59 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1377</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Statuen füllen</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1368</link>
            <description><![CDATA[Hallo Andreas,<br />
<br />
was kannst Du zum Thema "Statuen füllen" sagen ?<br />
ich habe zwei hübsche Statuen zu Hause und könnte eine füllen lassen.<br />
Was ist dabei zu beachten, vor allem wenn man es nicht selber macht ?<br />
<br />
Gruss<br />
<br />
und möge die Macht mit dir sein<br />
<br />
<br />
ATARI]]></description>
            <author>Atari</author>
            <pubDate>Sun, 04 Feb 2007 19:35:31 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1368</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Buddhismus und Traumyoga</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1329</link>
            <description><![CDATA[Hi Andreas, Hi All<br />
<br />
die Beiträge, die ich bisher gelesen habe (vornehmlich über Buddhismus und einige andere) gefallen mir ausgesprochen gut. Es weht ein sehr offener und auch differenzierter GEist hier <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-smile.gif" title=":-)" alt=":-)" align="absmiddle" class="smilie" /><br />
<br />
kurz zu mir und dann meine Frage:<br />
würde mich als Individualistin und Freigeist bezeichnen, insbesondere was spirituelle Praktiken angeht. Diese reichen in Theorie (obwohl inzwischen viel vergessen <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-wink.gif" title=";-)" alt=";-)" align="absmiddle" class="smilie" />) und Praxis bei mir von Daoismus (auch Lichmeditationen/Visualisierungen) bis hin zum Advaita Vedanta (vornehmlich Selbstbefragungstechniken). In meiner Jugend begann ich mit Zazen und praktiziere seitdem auch Quigong, Kungfu und Taiji (was ich auch in meine Arbeit als Tanztherapeutin integrierte)<br />
<br />
Ums kürzer zu machen: ich denke, dass ich (obwohl in vielen Gruppen zuhause) durch meine Unabhängigkeitsliebe teilweise in eine Art spirituelle Isolation geraten bin, bzw war. Durch den Tod zweier geliebter Wesen (Mutter und Kater) hat sich eine 180 Grad-Wende ergeben, die mich neuen Wegen öffnen ließ. Und nun habe ich einen Freund, der ein Kagyü-Buddhist mit Leib und Seele ist <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-wink.gif" title=";-)" alt=";-)" align="absmiddle" class="smilie" /> und habe mich dem Diamantweg geöffnet, bzw einfach dafür entschieden diesen zu gehen - für wie lange auch immer (das muss ich eben immer dazu-denken, sonst wirds mir schnell zu eng..)<br />
<br />
So, nu zum eigentlichen:<br />
Seit 5 Jahren praktiziere ich (bewußt) Traumyoga und OBEs, also Astralreisen (wieviel "Realität" man diesen Erlebens-Ebenen nun auch immer zugestehen mag). Dies ist für mich eine wertvolle Quelle der Freiheit, der Erkenntnisse und intensiver überpersönlicher Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. Wie ich dem Buch: "wie die Dinge sind" entnehmen konnte, ist Traumyoga auch dort ein Teil, der zur Praxis gehört, ALLERDINGS werden diese Techniken erst relativ weit hinten am Ende des Praxiswegs empfohlen, bzw wird sogar davor gewarnt dies ohne Einweihung zu praktizieren, zumindest von denen, die diesen Weg eher.. hmm wie sagen.. eher sehr traditionell gehen. Nun.. ich habe einige, verschiedenartige LehrmeisterInnen.. stofflicher- sowie nichtstofflicher Natur. Und nun bin ich ja den Weg schon mal gegangen.. also rückgängig machen kann ichs ja nich und würde ichs natürlich niemals, is ja klaro.<br />
<br />
Zwar habe ich keine Probleme damit anderer Wissen und Weisheit zu respektieren und auch für mich selbst als eine Leitlinie für bestimmte Zeiten oder Themen annehmen zu können, aber als wirkliche "Autorität" anerkenne ich nur mein inneres Selbst, das Dao, die innere Buddhanatur oder wie immer man das nun lieber nennen mag. <br />
<br />
Schlussendlich ist meine Frage an Dich Andreas, und/oder an diejenigen, die ähnliche Fragestellungen haben oder kennen: Was denkt ihr:<br />
<br />
Wird sich mein individueller Weg, insbesondere meine OBE-Praxis problemlos mit dem (stufenweise aufgebauten) Diamant-Weg vereinbaren lassen?<br />
<br />
Die Powa-Praxis interessiert mich auch im speziellen- da ergeben sich jedoch keine Hürden, da ich Anfang Dezember Zuflucht nehmen werde und nur dies die Vorraussetzung für meine Teilnahme am Powa-Seminar (evtl. 07) ist. Ansonsten mag ich alles was ich bisher von dieser speziellen Kagyü-Linie kennengelernt habe sehr, also die Karmapa-Meditationen, die Herz- und Mitgefühlseinstellung und die offene und vielseitige Ambiente der Sanghas. <br />
<br />
Und natürlich mache ich einfach das was ich mache, d.h. ich gehe und fließe den Weg entlang.. einfach so wie er kommt.. aber Eure Meinung würde mich sehr interessieren, und vielleicht übersehe ich ja das ein oder andere. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und eventuelle Antworten. <br />
beste grüsse, Ane]]></description>
            <author>Ane</author>
            <pubDate>Wed, 22 Nov 2006 15:17:37 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1329</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Arya Tara und ihre 21 Erscheinungsformen</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1316</link>
            <description><![CDATA[Zum Beginn möchte ich ein Bild des Reinen Landes der Tara hier herstellen, so wie ich es in mir gefunden habe, mit Hilfe der Texte, die Martin Willson in seinem umfassenden Buch über die Tara zur Verfügung stellt. Willkommen in meinem Akazienwald vor dem Potalaka-Gebirge...&nbsp; <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-smile.gif" title=":-)" alt=":-)" align="absmiddle" class="smilie" /> <br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<div style="text-align:center"><span style="color:darkcyan">Auf einer schimmernden Lotosblüte <br />
sitze ich im Herzen meines Akazienwaldes auf dem stillen See<br />
und schaue durch den ruhenden Wasserspiegel<br />
<br />
<br />
<br />
Auf der glänzenden Fläche tanzt das Abbild<br />
der himmlischen Potalaka-Berge<br />
glitzernd in der Ferne, Felsen aus flimmernden Lichtpunkten,<br />
die mit den Sonnenstrahlen spielen<br />
und mit den Mondstrahlen träumen.<br />
<br />
Weithin erstreckt sich mein wunderbarer Wald<br />
mit all seinen Bäumen, so verschieden an der Zahl mit all den üppig wachsenden Ranken<br />
alle sind sie Kinder meines Waldes<br />
<br />
Inmitten der Sieben Reinen Wasserfälle<br />
leben all die wilden Tiere in tiefstem Frieden,<br />
denen mein Wald Heimat ist...<br />
...die Tiger, die Löwen, die Elephanten, die Schlangen, die Affen, die Schmetterlinge...<br />
<br />
<br />
Alles ist getränkt mit dem weichen Duft<br />
einer endlosen Vielfalt leuchtender Blüten<br />
deren stummer Gesang<br />
denen erklingt, die wahrhaft hören.<br />
<br />
Gesegnet mit einem reichen Schatz köstlicher Früchte<br />
summt mein Wald im Gleichklang mit den geschäftigen Bienen<br />
und die Berge ringsum hallen wider vom frohen Trompeten der Elephanten<br />
und vom stolzen Gebrüll der Löwen<br />
von den süßen Liedern der Kinnaras, der himmlischen Sänger<br />
und von den Harmonien der Gandharvas, der göttlichen Musiker<br />
ist die Luft erfüllt.<br />
<br />
<br />
<br />
Platz für alle ist in meinem Wald<br />
zu rasten, zu verweilen und Frieden zu finden<br />
wie ich ihn gefunden habe<br />
auf meinem stillen See<br />
in des Waldes tiefstem Herzen...</span><br />
</div>]]></description>
            <author>Kinnaree</author>
            <pubDate>Sun, 05 Nov 2006 18:50:38 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1316</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Das Schweigen des Buddha</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1315</link>
            <description><![CDATA[„You want trip to cave – beautiful cave with big Buddha golden one?“ fragte der Thai im Boot, am River Quai, gleich neben der berüchtigten Brücke, und gibt uns eine Karte. „Trip to Khao Poon Cave“ lese ich. Eine Bootsfahrt auf dem River Quai zu einer Höhle, mit einem goldenen Buddha drin – wir schauten uns an – warum nicht, klang verlockend. Ein Termin war schnell ausgemacht . Pünktlich am nächsten Morgen wartete das Boot draußen auf dem Fluß vor unserem Resort. <br />
<br />
Die Fahrt über den Quai, vorbei an kleinen Thaihütten, an all ihren Hausbooten, zwischen den schwimmenden Häusern durch, auf denen lauter Feste gefeiert wurden. Es war Mothers Day, und das bedeutet, daß ganz Kanchanaburi mit seinen Mütten auf dem Fluß ist und feiert, ausgelassen und fröhlich, wie nur meine geliebten Thais das können. Wir lachen und winken den Tanzenden im Vorüberfahren.<br />
<br />
Das Boot hält in der Nähe vom Hellfirepass. Wir steigen die Treppen hinauf zu dem weitläufigen Tempelgelände des buddhistischen Klosters, in dem sich die Höhle befindet. Vorbei an neuen und alten Tempelgebäuden führt der Weg hinauf zum Eingang der Höhle. Ein schöner kleiner Buddha steht in einem kleinen Tempel am Wegesrand. In einer Nische segnet ein alter Mönch einen jungen Thai. Mein kleiner Sohn möchte dem Buddha Blumen niederlegen und ein Räucherstäbchen anzünden. Ich knie mit ihm vor dem Buddha nieder. Als wir die Zufluchtsformel in Pali singen, so wie wir es in Wien von Bante Seelawansa gelernt haben, werden die Thaifrauen, die mit Blumen und Früchten zum Tempel gekommen sind, aufmerksam. Sie lachen uns freundlich zu, eine von ihnen zeigt meinem Sohn, wie er sich mit dem Räucherstäbchen zwischen den Fingerspitzen verbeugen muß vor dem Buddha. Als er es bereitwillig nachmacht, lachen wir alle zusammen.<br />
<br />
Dann stehen wir vor dem Höhleneingang. Es sind hier nicht viele Touristen. Wir gehen in die unterirdischen Gänge, von einer Halle zur anderen, und es wird immer stiller. In vielen Felsnischen stehen kleine Buddhas, Kinnaras, Gandharvas, Götter und Göttinnen. Durch eine kreisrunde Öffnung in der Decke einer Seitennische fällt das Sonnenlicht in die Erde... und ein paar Schritte weiter stehen wir unter den buschigen Wurzeln einer Palme, die hoch über uns der Sonne entgegenwächst. Ich kann nicht widerstehen, ich hebe die Hand und grüße sie von unten, fühle das pulsierende Leben in den Wurzeln der Baumschwester. Ich streiche mit den Fingerspitzen über die Zeichnungen, die die Natur in Jahrmillionen in den Stein gegraben hat.<br />
<br />
In einer kleinen Halle schwirren unzählige Fledermäuse umher, lustig um den Kopf eines kleinen Buddha. Mein Sohn ist hellauf begeistert, er liebt Fledermäuse. Ich lasse ihn und meinen Freund zurück und betrete die letzte und größte Halle. Da sitzt nun big&nbsp; Buddha golden one. Er sieht streng aus, verschlossen, fast abweisend. Ganz anders als mein fröhlicher Big Buddha von Koh Samui – aber der sitzt ja auch am blauen Meer draußen. <br />
<br />
Frische Blumen, frisches Räucherwerk, frisches Wasser. Das ist eine Höhle, die von den Mönchen des Klosters aktiv für die Meditation verwendet wird. Einige Seitengänge waren mit Gittern verschlossen. Man spürt die konzentrierte Präsenz der Versenkung... Ich setze mich vor dem goldenen strengen Buddha nieder und horche in mich hinein. Nach einigen Atemzügen bin ich drin in seiner Stille. Es ist nicht nur Stille. Es ist – Schweigen. Schweigen als Tätigkeit. Ich bin total verwirrt. Ich dachte immer, schweigen ist das Weglassen des Redens, das Weglassen der Worte. Aber Schweigen ist eine Tätigkeit jenseits aller Worte, eine Tätigkeit, die mich voll und ganz ausfüllt für einige Herzschläge. Das Schweigen wird so dicht um mich herum, in mir drin, durch mich hindurch, daß für ebensoviele Herzschläge lang die Grenzen schwinden. ...Bis... bis mich die begeisterte Stimme meines Kleinen in die andere Welt zurückholt. Ich kehre zurück und öffne die Augen. Der Buddha „golden one“ mir gegenüber ist nicht mehr streng...<br />
<br />
Eine Wegbiegung noch, und vor uns liegt die Treppe zurück an die Oberfläche der Erde. Mein Freund taucht hinter mir auf und will nur noch raus hier, so schnell wie möglich. Irgendwas ist da drin, sagt er ganz erschrocken, ich will nur so schnell wie möglich raus...<br />
<br />
Wir stehen im Sonnenlicht, er schaut mich entsetzt an und sagt, hast du denn nix bemerkt, was war das da drin jetzt?? „Das Schweigen“ sage ich lächelnd. Es war nur das Schweigen, daran muß man sich gewöhnen... wenn man aus dem Westen kommt mit all dem Wirbel immer und immer um uns rum.<br />
<br />
Wir gehen zurück durch die Tempelanlage. Die Höhle habe ich zurückgelassen, das Schweigen habe ich mit mir genommen...]]></description>
            <author>Kinnaree</author>
            <pubDate>Sat, 04 Nov 2006 18:40:41 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1315</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Gebetsmühle</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1298</link>
            <description><![CDATA[Wußte nicht so recht wo ich es posten soll :oops: <br />
<br />
Ich war heute wieder mal in der Tschechei, beim Einkaufen und etwas in der gegend rumbummeln. sollte an sich ein völliger normaler unspiritueller Tag werden mit sich mal richtig den Magen vollschlagen (Das ist da drüben so billig, da muß man sich der Völlerei hingeben *<b>g</b>*)<br />
In Pilzen gibt es dort auch ein paar interessante Läden in Seitengassen die RÄucherkram, Steine und so was verkaufen. Dort viel mir heute ein interessanter Laden auf, oder bzw. so eine Afrikanische maske die an der Wand hing, dort ging es in einen langen dunklen Flur, wie man ihn aus Horrorfilmen kennt, darüber ein Schild das es da auch zu irgend nen laden geht (Verstehen tu ich da eh kein Wort). Die anderen Wollten gar nicht mit Rein, die meinten Hinterhof, Gangster etc, kein vertrauen in die Menschheit :lol: <br />
Ich wollte aber irgednmwie unbedingt da rein und bin dann alleine Reingepilgert. Das war dan ein ganz kleiner Laden, so 2 Besenkammern groß mit afrikanischen masken, Voodoomäßigen Zubehör, RÄucherzeug und jede menge anderen kram in Glaskästen (Bei dem einen glas bin ich mir fast sicher das mich was angeblinzelt hat *<b>lol</b>*). 'Ich wühlte erst etwas bei den Räucherstäbchen, die Verkäuferin hat mich dabei ständig beobachtet, mit einem richtig durchdringenden Blick. Dann kam sie rüber, zog eine Packung Räucherstäbchen aus dem Regal und drückte es mir in die hand, mit dem Kommentar "This was the right for you". Na gut, ich roch einfach mal dran und die rochen wirrklich super, hab dann gleich ein paar packungen gekauft.<br />
Im 2. Nebenraum zog mich dann einer der Glaskästen Magisch an. Da drin waren ein paar Tibetanische Glocken, Buddhistischer Kram etc. darunter auch eine Gebetsrassel, Hab darüber zwar noch nie was gelesen oder mich damit befaßt wußte aber trotzdem was es war. Aus dunklem holz mit Kupfer und Messing. Ich weiß nicht warum, aber ich wollte diese Gebetrassel plötzlich unbedingt haben, so als würde etwas in mir sagen ich solle die gefälligst kaufen. Leider hatte ich nicht genug geld dabei (Hätte 490 Kronen gekostet, also etwas über 16 euro, hatte aber nur noch 220 dabei). Aber man kann ja da drüben super handeln, ich wollte sie gerade ansprechen als sie sagte "Gibst du 220 Kroe.... (die sprechen das so komisch aus, ich weiß gar ned wie man das schreibt :oops: ). Ich denke meinen etwas irritierten Blick kann man sich vorstellen. Ich hab diese Gebetsrassel dann gekauft. Sie erzählte mir dann noch das sich im inneren eine Pergamentrolle mit verschiedenen Mantras befindet die sich mitdreht wenn man die Mühle dreht, bzw Schwingt (sieht aus wie ne Rassel). und das jede Umdrehung den gleichen zweck erfüllen soll wie wenn man das Gebet einmal spricht, gut für Meditation geeignet sei etc.<br />
Ich hab die Mühle dan eingepackt und bin wieder raus, ich war halb durch den Gang, dann hörte man die Tür zuschlagen und die hat den Laden für Heute dicht gemacht, nochmals irritierter Blick.<br />
Hab vorhin auch mal in die Mühle reingeguckt, da ist ne fette rolle Papier drin mit tibetischen schriftzeichen, wollte die aber nicht rauspulen, weil ich die dann bei meinem Glück nie mehr reinbekom<br />
<br />
Das zeigt mal wieder das man überall so was wie eine Spirituelle erfahrung machen kann, selbst in einem Tschechischen hinterhof in einem Laden in dem es neben exotischen Krimskrams auch Figuren gibt wo ein gewißes Körperteil größer ist als der ganze restliche Körper zusammen<br />
<br />
Hat einer von euch schon erfahrungen mit so was wei einer Gebetsmühle gamacht?Oder kann mir näheres dazu sagen?]]></description>
            <author>Hem-Netjeru</author>
            <pubDate>Sun, 08 Oct 2006 20:16:54 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1298</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Zufluchtsname</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1281</link>
            <description><![CDATA[Hallo zusammen,<br />
<br />
ich habe gestern von Lama Ole den Zufluchtsnamen "Karma changchub dorje" bekommen. Leider hatten wir nicht viel Zeit um uns darüber zu unterhalten. Wie ist der Zufluchtsname zu deuten?<br />
<br />
Lieben Dank für die Antworten.<br />
<br />
Viele Grüße <br />
Tom]]></description>
            <author>tomtom</author>
            <pubDate>Wed, 27 Sep 2006 07:47:14 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1281</guid>
        </item>
        <item>
            <title>(Dzogchen-)Ratschläge von Mir an Mich Selbst</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1266</link>
            <description><![CDATA[<b>Ratschläge von Mir an Mich Selbst</b><br />
<br />
von <i>Patrul Rinpoche</i><br />
<br />
Höre aufmerksam zu, <br />
alter Patrul mit dem schlechtem Karma<br />
Du, der Du in Ablenkungen schwelgst. <br />
<br />
Seit Ewigkeiten bist Du nun von Erscheinungen <br />
Betört, hypnotisiert und getäuscht worden.<br />
Bist Du Dir dessen bewusst? Bist Du es wirklich? <br />
Jetzt in diesem Augenblick, während Du im<br />
Bann irrtümlicher Wahrnehmung verweilst<br />
Musst Du wachsam sein.<br />
Lass Dich nicht hinwegtragen <br />
Von diesem unechten und leeren Leben. <br />
<br />
Dein Geist windet sich im Kreis<br />
Um die Planung vieler sinnloser Projekte:<br />
Es ist Unnütz! Gib es auf! <br />
Über die hundert Pläne nachzudenken, <br />
Die Du vollbringen willst, <br />
Mit viel zu wenig Zeit um sie zu beenden, <br />
Beschwert nur Deinen Geist. <br />
Du bist vollkommen abgelenkt<br />
Durch all diese Projekte, <br />
Die niemals zu einem Ende kommen, <br />
Aber höre nicht auf, Dich auszudehnen <br />
Wie kreisrunde Wellen im Wasser. <br />
Sei kein Dummkopf: Sitze endlich mal still!<br />
<br />
Du hörst den Lehren zu - <br />
Du hast schon hunderte von Lehren gehört, <br />
Aber wenn Du nicht einmal <br />
Die Bedeutung einer Lehre begriffen hast, <br />
Was wäre der Sinn darin, weitere Lehren zu hören?<br />
<br />
Über die Lehren nachzusinnen - <br />
Nachdem Du sie Dir angehört hast, <br />
Wenn die Lehren nicht in Deinem Geist <br />
auftauchen, wenn sie gebraucht werden, <br />
Was wäre der Sinn darin, mehr nachzusinnen? <br />
Keiner. <br />
<br />
Den Lehren entsprechend zu meditieren - <br />
Wenn Deine Meditation immer noch nicht<br />
Deine verdunkelten Geistszustände heilt - <br />
Vergiss sie.... <br />
<br />
Du hast alle die vielen Mantras gezählt, <br />
Die Du gemacht hast - <br />
Aber Du verwirklichst die tiefgründige Visualisierung nicht.<br />
Vielleichst siehst Du die Gottheiten schön und klar - <br />
Aber Du machst kein Ende <br />
mit der Illusion von Subjekt und Objekt. <br />
Du magst die Erscheinungen <br />
von bösen Geistern gezähmt haben, <br />
Aber Du trainierst den Strom Deines eigenen Geistes nicht. <br />
<br />
Deine vier Arten von Meditationspraxis, <br />
so akribisch zusammengestellt -<br />
Vergiss sie...<br />
<br />
Wenn Du in guter Stimmung bist, <br />
Scheint Deine Praxis viel Klarheit zu haben - <br />
Aber Du kann Dich darin nicht einfach entspannen. <br />
Wenn Du niedergedrückter Stimmung bist, <br />
Ist Deine Praxis stabil genug<br />
Aber es ist kein Funkeln darin. <br />
Und was die Achtsamkeit angeht, <br />
Du versuchst Dich in höchste <br />
Meditationszustände zu zwingen,<br />
Als ob Du eine Lanze in ein Ziel stechen wolltest. <br />
<br />
Wenn diese Yoga-Haltungen und Sichtweisen <br />
Deinen Geist stabil halten <br />
Bloss indem sie den Geist anbinden - <br />
Vergiss sie.....<br />
<br />
Hochtrabende Belehrungen zu geben<br />
Nutzt Deinem Geistesstrom nicht. <br />
Der Weg des analytischen Diskurses <br />
Ist präzise und scharfsinnig - <br />
Aber er verursacht bloss noch mehr Täuschung, <br />
ist nicht mehr Wert als Ziegenscheisse. <br />
Die mündlichen Anweisungen sind sehr tiefgründig<br />
Aber nichts wert, wenn Du sie nicht in Taten umsetzt. <br />
<br />
Diese Texte mit befreienden Lehren <br />
Immer wieder zu lesen<br />
Die nur Deinen Geist beschäftigen <br />
und Deine Augen entzünden lassen - <br />
Vergiss sie.....<br />
<br />
Du schlägst Deine kleine Meditations-Trommel - <br />
Und Deine Zuhörer finden es zauberhaft anzuhören.<br />
Du rezitiertst Worte darüber, <br />
Deinen Körper als Opfer darzubringen,<br />
Hast aber Deine Anhaftung daran <br />
noch gar nicht aufgegeben. <br />
Du bringst Deine kleinen Zimbeln zum klingeln - <br />
Aber vergisst, das höchste Ziel im Geist zu behalten. <br />
<br />
All diese Werkzeuge der spirituellen Praxis, <br />
Die so anziehend erscheinen - <br />
Vergiss sie...<br />
<br />
Gerade jetzt studieren alle diese Schüler so angestrengt, <br />
Aber letztendlich können sie es nicht aufrecht halten. <br />
<br />
Heute scheinen sie es zu verstehen, <br />
Aber später ist keine Spur davon mehr übrig. <br />
Selbst wenn einer von ihnen es schafft, <br />
Ein wenig davon zu lernen, <br />
Ist es selten, dass er das Gelernte <br />
in seinem eigenen Handeln anwendet. <br />
<br />
Diese eleganten Schüler der spirituellen Lehren, <br />
Vergiss sie...<br />
<br />
Dieses Jahr bist Du ihm wirklich wichtig, <br />
Nächstes Jahr vergisst er Dich. <br />
<br />
Zuerst scheint er gemäßigt, <br />
Dann wird er immer exaltierter und aufgeblähter.<br />
Je mehr Du ihn nährst und hegst, <br />
Umso mehr distanziert er sich. <br />
<br />
Diese 'treuen Freunde'<br />
Die anfangs so lächelnde Gesichter zeigen - <br />
Vergiss sie.... <br />
<br />
Ihr Lächeln scheint so voller Glück zu sein - <br />
Aber wer weiss, ob es wirklich so ist? <br />
Einmal ist es reine Freude, <br />
Dann folgen neun Monate geistiger Qual. <br />
Es mag nett sein für einen Monat, <br />
Aber früher oder später folgt der Stress. <br />
<br />
Die Leute aufreizend; Deinen Geist verwickelnd - <br />
Deine romantische Freundin - <br />
Vergiss sie.... <br />
<br />
Diese endlosen Runden der Konversation<br />
Sind nur ein Spiel von Anhaftung und Ablehnung - <br />
Es ist nur noch mehr Ziegenscheiss, für nichts gut. <br />
Währenddessen erscheint es wunderbar unterhaltsam, <br />
Aber in Wirklichkeit verbreitest Du nur <br />
Geschichten über die Fehler anderer Leute.<br />
Deine Zuhörer scheinen höflich zuzuhören, <br />
Aber sie schämen sich immer mehr für Dich.<br />
<br />
Unnützes Gerede, das Dich nur durstig macht - <br />
Vergiss es...<br />
<br />
Über Meditationstexte zu lehren ohne selbst <br />
echte Erfahrung durch Praxis erlangt zu haben<br />
Ist wie ein Tanzhandbuch laut zu rezitieren<br />
Und zu denken das sei das Gleiche wie zu Tanzen. <br />
<br />
Es mag sein, dass Leute Dir mit Hingabe zuhören, <br />
Aber es ist einfach nicht das Wirkliche. <br />
<br />
Früher oder später, wenn Deine eigenen Taten<br />
Deinen Lehren widersprechen, wirst Du Dich schämen. <br />
<br />
Nur die Worte mit dem Mund zu formen, <br />
Spirituelle Erklärungen zu verbreiten, <br />
die bloss wohlklingend sind - <br />
Vergiss es....<br />
<br />
Wenn Du einen Text nicht hast, verlangst Du danach; <br />
Dann, wenn Du ihn endlich hast, schaust Du ihn Dir kaum an. <br />
<br />
Die Zahl der Seiten scheint gering genug, <br />
Aber Du findest keine Zeit sie alle zu kopieren. <br />
Selbst wenn Du alle spirituellen Texte der Erde <br />
gesammelt hättest, würdest Du nichts zufrieden sein. <br />
<br />
Alle diese Texte zu kopieren ist Zeitverschwendung<br />
(Es sei denn Du wirst dafür bezahlt) - <br />
Also vergiss es...<br />
<br />
Heute sind sie froh wie die Muscheln - <br />
Morgen sind sie zornentbrannt. <br />
Mit all ihren schwarzen und weissen Stimmungen, <br />
Sind die Leute niemals zufrieden.<br />
Und selbst wenn sie nett genug sind, <br />
Kommen sie vielleicht nicht, <br />
wenn Du sie wirklich brauchst, <br />
so dass sie Dich umso mehr enttäuschen. <br />
<br />
All diese Höflichkeiten, das Aufrechterhalten <br />
Eines zuvorkommenden Verhaltens - <br />
Vergiss es....<br />
<br />
Weltliche und religiöse Arbeit<br />
Ist das Gebiet der edlen Herren.<br />
Patrul, alter Junge - das ist nicht Deins. <br />
<br />
Hast Du nicht bemerkt, was immer geschieht? <br />
Ein alter Bulle, nachdem Du Dir die Mühe gemacht hast<br />
Seine Dienste in Anspruch zu nehmen, <br />
Scheint keinerlei Verlangen mehr in sich zu tragen - <br />
(Ausser sich wieder schlafen zu legen)<br />
<br />
So solltest Du sein - ohne Verlangen. <br />
<br />
Es reicht zu schlafen, zu essen, zu pissen und zu scheissen. <br />
Da ist sonst nichts im Leben was getan werden müsste. <br />
<br />
Verstricke Dich nicht in andere Dinge: <br />
Darum geht es nicht. <br />
<br />
Halte den Ball flach, <br />
Schlafe.<br />
<br />
Im dreifachen Universum, <br />
Wenn Du niedriger bist als Deine Begleiter,<br />
Solltest Du den niederen Sitzplatz wählen. <br />
<br />
Solltest Du zufällig der Überlegene sein, <br />
werde nicht überheblich. <br />
<br />
Es gibt absolut keine Notwendigkeit, enge Freunde zu haben; <br />
Du tust besser daran, einfach für Dich zu bleiben. <br />
<br />
Wenn Du nicht an irgendwelche <br />
weltlichen oder religiösen Verpflichtungen gebunden bist, <br />
Höre auf, Dich um welche zu bemühen. <br />
<br />
Wenn Du Dich von allem löst - <br />
Von allem, von allem - <br />
Das ist es, worum es wirklich geht!<br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
<i>Dieser Rat wurde vom Praktizierenden Trime Lodro (Patrul Rinpoche) für seinen nahen Freund Ahu Shri (Patrul Rinpoche) geschrieben, um ihm einen Rat zu geben, der exakt auf seinen Fähigkeiten zugeschnitten ist. <br />
<br />
Dieser Rat sollte in die Praxis umgesetzt werden. <br />
<br />
Selbst, wenn Du nicht weisst, wie man praktiziert, lass einfach alles los - das ist es, was ich wirklich sagen wollte. Selbst wenn Du nicht in der Lage bist, in Deiner spirituellen Praxis Fortschritte zu machen - ärgere Dich nicht. <br />
<br />
Möge dies nutzbringend sein!</i>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Wed, 23 Aug 2006 21:45:25 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1266</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Chöd?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1258</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:blue">Hallo!<br />
<br />
Kennt von euch jemand die buddhistische Chöd-Praxis?<br />
Was haltet ihr davon?<br />
<br />
Habe bei Tsültrim Allione darüber gelesen und finde das irgendwie spannend...&nbsp; <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-smile.gif" title=":-)" alt=":-)" align="absmiddle" class="smilie" /> <br />
<br />
Liebe Grüße,<br />
Ilona</span><br />
<br />
Ps.: Ich warte gerade auf unser Baby - kann sein, daß ich nicht gleich zum Antworten komme - falls die Geburt heute losgeht...]]></description>
            <author>Ilona</author>
            <pubDate>Wed, 26 Jul 2006 15:25:30 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1258</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Über den kosmischen Urgrund</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1246</link>
            <description><![CDATA[Ur<br />
Grund<br />
Urgrund<br />
Urgrund ist<br />
Urgrund ist und<br />
Urgrund ist und ist<br />
Urgrund ist und ist doch<br />
Urgrund ist und ist doch nicht;<br />
ist ein Potential, aber kein Ding;<br />
existiert (nicht) ohne keine Zeit;<br />
ist ungeboren und unsterblich<br />
seit jeher und immer im Jetzt.<br />
<br />
Ist jenseits der Gedanken, und<br />
doch sind sie Teil davon<br />
Ist jenseits von Gefühlen, und<br />
doch sind sie Teil davon<br />
Ist jenseits von Sinn und Sinnen<br />
und doch sinnt ein Teil davon:<br />
<br />
<span style="color:red">"Form ist Leere, Leere wird zur Form<br />
Kein Auge, Kein Ohr, Keine Nase,<br />
Keine Zunge, Kein Körper, Kein Geist,<br />
Keine Farbe, Kein Klang, Kein Geruch,<br />
Kein Geschmack, Kein Tastsinn.<br />
Kein Ding, das exisitiert."<br />
(Herz-Sutra)</span><br />
<br />
Was ist der Urgrund, wenn er nicht existiert?<br />
<br />
Lass die Frage los, denn der Urgrund ist<br />
Antwort an sich und niemals durch Frage<br />
erfahrbar.<br />
<br />
Lass die Antwort los, denn auch wenn der<br />
Urgrund Antwort ist, so ist diese Antwort<br />
kein Wort, kein Gefühl, keine Empfindung,<br />
kein Ding, das man logisch greifen könnte:<br />
<br />
<span style="color:blue">"Um Jetztheit wiederzuentdecken, muss man zurückschauen, dorthin, wo wir hergekommen sind, zurück zum ursprünglichen Zustand.<br />
<br />
In diesem Fall geht es nicht darum, in die Vergangenheit zu schauen, etwa einige tausend Jahre zurück; es geht darum, zurück in den eigenen Geist zu schauen, dorthin, wo 'Geschichte' noch gar nicht angefangen hat, wo das Denken noch gar nicht angefangen hat, dorthin, wo noch nicht einmal ein einziger Gedanke jemals aufgetreten ist.<br />
<br />
Wenn man mit diesem ursprünglichen Grund in Verbindung ist, wird man niemals mehr verwirrt durch die Illusionen von Vergangenheit und Zukunft.<br />
<br />
Man ist dann in der Lage, dauerhaft in der Jetztheit zu verweilen.<br />
<br />
Dieser ursprüngliche Seinszustand kann mit einem uranfänglichen oder kosmischen Spiegel verglichen werden.<br />
<br />
Mit "uranfänglich" meinen wir 'unbedingt', 'nicht durch irgendwelche Umstände verursacht' [aus sich selbst heraus existierend].<br />
<br />
Etwas 'Uranfängliches' ist keine Reaktion für oder gegen irgendeine Situation.<br />
<br />
Alle Bedingtheit resultiert aus Unbedingtheit.<br />
<br />
Alles, was zusammengesetzt ist, ist aus etwas entstanden, das vom Ursprung her reines Potential war.<br />
<br />
Wenn etwas bedingt ist, wurde es erschaffen oder geformt. Man spricht davon, Ideen oder Pläne zu form-ulieren. Im Gegensatz dazu ist das Unbedingte frei davon, geformt zu sein, frei davon, etwas Erschaffenes zu sein."<br />
(Trungpa Rinpoche)</span><br />
<br />
Nun 'kennen' wir ihn, den Urgrund,<br />
der unkennbar, unverkennbar,<br />
kannbar aber unwillbar ist....<br />
<br />
Doch wie ist er zu erfahren, kann<br />
man ihn ergreifen, kann mit Methode<br />
man ihn kaufen, kann mit Gebeten<br />
man ihn bezwingen oder seine Macht<br />
ersingen? Kann man ihn besitzen?<br />
Kann man ihn beschmutzen, muss<br />
man ihn putzen? Muss man schwitzen<br />
muss man leiden, um ihn zu nutzen?<br />
<br />
<span style="color:blue"><br />
"Der grundlegende Referenzrahmen des kosmischen Spiegels ist ausgesprochen unermesslich - und er ist frei von jedem Vorurteil, frei von Tod oder Heilung, frei von Hoffnung oder Furcht.<br />
<br />
Die Methode, um zurückzuschauen und den Seins-Zustand des kosmischen Spiegels zu erfahren, ist, sich einfach zu entspannen.<br />
<br />
In diesem Fall ist mit Entspannung jedoch etwas ganz anderes gemeint, als die übliche Vorstellung des Abendlandes davon, herumzuhängen oder sich Freizeit zu gönnen; sich durch einen schönen Urlaub abzulenken.<br />
<br />
Entspannung meint hier eine Entspannung des Geistes, ein Loslassen der Anspannung und der Konzepte und Depressionen, die einen normalerweise gefangen halten.<br />
<br />
Das bedeutet, weder für noch gegen eine Erfahrung zu sein. Das heisst, man bittet nicht um die eine Art von Gedanken und verurteilt die andere Art von Gedanken, sondern man tritt ohne Bewertung an jeden Gedanken heran.<br />
<br />
Man lässt Dinge sein, wie sie sind, ohne sie zu beurteilen.<br />
<br />
Das ist der ideale Zustand von Entspannung der die Erfahrung der Jetztheit des kosmischen Spiegels möglich macht.<br />
<br />
Tatsächlich IST dieser Zustand bereits die Erfahrung des kosmischen Spiegels."<br />
(Trungpa Rinpoche)</span><br />
<br />
Der Urgrund, die Quelle allen Seins,<br />
der kosmische Spiegel, der Raum,<br />
der den Traum aller Wesen verbindet<br />
und sich überall und nirgends befindet.<br />
<br />
Lass los, lass los, entspanne den Geist,<br />
dann wird er eins mit seinem Urselbst,<br />
von dem er doch niemals getrennt war<br />
ausser durch die Frage, suchend zumeist<br />
gestellt - gestellt vor - vorgestellt durch<br />
die Vorstellung, ur-geteilt durch Urteil,<br />
ein-geteilt, das Einteil....<br />
<br />
Lass los, spring - und fliege im Himmel<br />
der nicht-dualen nicht-seienden Existenz<br />
des himmlischen Seins.<br />
<br />
Seit jeher und immer im Jetzt<br />
ist ungeboren und unsterblich<br />
existiert (nicht) ohne keine Zeit;<br />
ist ein Potential, aber kein Ding;<br />
Urgrund ist und ist doch nicht;<br />
Urgrund ist und ist doch<br />
Urgrund ist und ist<br />
Urgrund ist und<br />
Urgrund ist<br />
Urgrund<br />
Grund<br />
Ur]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sun, 25 Jun 2006 12:53:52 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1246</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Verloren...</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1245</link>
            <description><![CDATA[Ich bin vor kurzem auf dieses Forum gestoßen und bin beeindruckt von der Qualität der Beiträge. Seit längerem beschäftige ich mich mit dem Buddhismus, bin über einige Umwege dazu gekommen und fühle dass dies mein Weg ist. In den letzten Monaten habe ich mir einiges angelesen, aber je mehr Informationen ich bekomme umso verlorener komme ich mir vor. Ein Zentrum oder eine Schule an die ich mich wenden könnte, gibt es hier in der Gegend nicht, also habe ich auch nicht die Möglichkeit, von einem Lehrer angeleitet zu werden. Vielleicht könnt ihr mir helfen, mir Ratschläge oder (Literatur-) Tipps geben wie ich am besten vorgehen soll damit ich im Dschungel der Informationen nicht untergehe und mich auf meinem Weg nicht heillos verirre]]></description>
            <author>Majana</author>
            <pubDate>Fri, 23 Jun 2006 14:00:49 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1245</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Treue  !</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1230</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:blue"></span><br />
Hallo<br />
nur mal folgenden Fall angenommen<br />
<br />
Mann lernt Frau kennen,<br />
Frau ist in Beziehung<br />
Mann findet Frau sehr sehr nett, hätte sie ganz gerne<br />
<br />
wie weit darf Mann gehen um aus karmischer Sicht<br />
und aus buddh. Sicht keinen Blödsinn zu machen.<br />
<br />
Ziel ist natürlich die Frau zu kriegen aber nicht um jeden Preis !<br />
<br />
bitte um Praxistip, Danke<br />
<br />
Atari<br />
&nbsp;<img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-confused.gif" title=":#:" alt=":#:" align="absmiddle" class="smilie" />]]></description>
            <author>Atari</author>
            <pubDate>Wed, 31 May 2006 19:16:08 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1230</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Shin's Buchempfehlungen ZEN</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1237</link>
            <description><![CDATA[Die Biografie von Shunryu Suzuki<br />
O.W. Barth Verlag<br />
ISBN 3-502-61052-5<br />
<br />
Ein sehr schönes Buch !<br />
<br />
<br />
--<br />
Edit Admin: Amazon-Link<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fexec%2Fobidos%2FASIN%2F3502610525%2Fforumsystemis-21" border="0" title="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3502610525/forumsystemis-21">http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/35.../forumsystemis-21</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Shin</author>
            <pubDate>Mon, 29 May 2006 13:03:06 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1237</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Lotus-Familie - Umwandlung von Begierde und Anhaftung</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1228</link>
            <description><![CDATA[Buddhas <b>Lotus-Familie</b><br />
<br />
<i>Umwandlung von Begierde und Anhaftung</i><br />
<br />
Anhaftung ist verbunden mit Begierde, Begierde<br />
will etwas Äußeres haben, von dem man glaubt,<br />
dass es einem Glück bringt, mitunter tut man<br />
lange Zeit unglaubliche Dinge, um es zu bekommen.<br />
<br />
Wenn man es dann hat, hält das Glück meist nur<br />
kurz. Wenn man denkt, dass einem etwas Glück<br />
bringt, dann sagt man buddhistisch, dass man<br />
dazu 'Zuflucht nimmt'. Bei Anhaftung denkt man,<br />
dass etwas, das man hat, wichtig ist, um einem<br />
Glück zu bringen und will es nicht mehr loslassen.<br />
<br />
Dafür tut man wieder unglaubliche Dinge, obwohl<br />
nichts von Dauer ist und das Objekt irgendwann<br />
kein Glück mehr bringt, obwohl man vielleicht noch<br />
immer daran haftet. Mit 'Objekt' kann ein Ding,<br />
aber auch eine Beziehung o.ä. gemeint sein.<br />
<br />
"Höchste Freude" ist das Glück, das keine äußeren<br />
Bedingungen braucht. Es entsteht aus dem eigenen<br />
Inneren, wenn man seine eigene Buddhanatur<br />
erkannt hat (oder: 'authentisches' oder 'göttliches'<br />
Selbst). Dieses Glück ist immer da und kann nicht<br />
verloren werden. Deswegen nimmt man Zuflucht<br />
zum Buddha bzw. der eigenen Buddhanatur, weil<br />
dieses Glück unvergänglich ist. <br />
<br />
Die Buddhaaspekte der Lotusfamilie sind besonders <br />
geeignet, um genau dies zu erkennen und tief zu <br />
verankern. Dabei kann man in der Begierde und <br />
Anhaftung selbst den Kern des bedingungslosen <br />
Glücks finden - indem man das Ego aus den Gefühlen <br />
rausnimmt.<br />
<br />
Am Ende kann man äußeres Glück geniessen, wenn<br />
es da ist, ist aber auch glücklich, wenn es nicht da<br />
ist oder etwas aus dem eigenen Leben tritt, das<br />
einem Glück gebracht hat. <br />
<br />
Man ist unabhängig, weil man nichts von Aussen <br />
braucht und gerade weil man es nicht braucht, <br />
kann man es im Jetzt viel intensiver geniessen.... <br />
<br />
<br />
Das Reine Land von Amithaba / der Lotus-Familie<br />
heisst "Dewatchen", hier mehr dazu: <br />
<br />
<a href="http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=779">http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=779</a><br />
<br />
<br />
Mehr zu den Buddha-Familien in allen Threads zu <br />
den Dhyani-Buddhas, z.B.: <br />
<br />
<a href="http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=395">http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=395</a><br />
<br />
<br />
Lieben Gruss!<br />
<br />
Andreas]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sun, 28 May 2006 09:44:05 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1228</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mal ganz praktisch...</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1205</link>
            <description><![CDATA[Meine schöne Yak-bone Mala zeigt erste Spuren der Vergänglichkeit. Die Schnur innen drinnen ist irgendwie ausgeleiert, auf jeden fall ist sie länger geworden. Ich habe jetzt eine neue&nbsp; "Mala-Schnur" gekauft und will jetzt die Perlen auf die neue Schnur auffädeln. Bei fertigen Malas ist am Ende meist ein schöner Knoten. Wie geht so ein Knoten? Ich weiß nicht mal wie man den nennt.. Ist das ein Schützerknoten? Der Name würde mir beim Suchen wahrscheinlich schon helfen...<br />
Danke für Eure Hilfe schonmal...]]></description>
            <author>loewentatze</author>
            <pubDate>Mon, 24 Apr 2006 12:24:57 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1205</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Tibetischer Buddhismus</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1202</link>
            <description><![CDATA[Hallo Leute,<br />
<br />
ich habe gehört der tibetische Buddhismus widerspricht teilweise dem 'normalen' Buddhismus.<br />
Nun möchte ich wissen, inwiefern.<br />
<br />
<br />
Vielen Dank für Eure Hilfe]]></description>
            <author>Gabs</author>
            <pubDate>Fri, 21 Apr 2006 16:57:23 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1202</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Zufluchts-Name</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1192</link>
            <description><![CDATA[An alle Buddhisten, die Zuflucht genommen haben:<br />
Wie geht ihr mit Eurem Zufluchtsnamen um? Ich habe die "Bedeutung" meines Namens noch nicht ganz entschlüsselt...<br />
Manche sagen man sollte ihn geheim halten. Bei mir steht er (unter anderem) auf meinem Altar. Was bedeutet Euch Euer Name?<br />
Danke für Eure Gedanken...]]></description>
            <author>loewentatze</author>
            <pubDate>Thu, 13 Apr 2006 13:50:09 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1192</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Rinpoche</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1131</link>
            <description><![CDATA[Weiß jemand, was „Rinpoche“ bedeutet? <br />
Ist das eine bestimmte Bezeichnung für eine Art religiösen Lehrer? <br />
<br />
Ich dachte, es könnte immer nur eine Person den Titel „Rinpoche“ führen, aber da ich viele Namen mit der Bezeichnung „Rinpoche“ finde, kann das nicht korrekt sein?<br />
Ein Vorname kann es wohl auch nicht sein?<br />
<br />
Faszinierend finde ich Lebensläufe, in denen geschrieben steht: Rinpoche XXX - Wiedergeburt von Rinpoche YYY. <br />
<br />
Fluch oder Segen?<br />
Vor allem, wenn man weiterliest und feststellt, dass bereits Kleinkinder in Klöster gebracht werden, wenn Beweise für eine Reinkarnation mit ziemlicher Sicherheit gefunden wurden. <br />
<br />
lg <br />
P.]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Mon, 16 Jan 2006 10:24:33 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1131</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mahakala</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1117</link>
            <description><![CDATA[<b>Mahakala</b><br />
<i>aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie</i><br />
<br />
Mahakala (Sanskrit, m., महाकाल, mahākāla, der große Schwarze oder die große Zeit, tibetisch Gönpo Nagpo) ist eine buddhistische Gottheit Tibets. Obwohl er eine zornvolle Gottheit ist, gilt er als "Beschützer der buddhistischen Lehre" (Dharma), als Dharmapala.<br />
<br />
Wie auch andere Gottheiten des buddhistischen Pantheons, wurde er aus dem Hinduismus übernommen. Dort gilt er als zornvoller Ausdruck von Shiva. Im Buddhismus wird er meist als der zornvolle Ausdruck des Mitgefühls des Bodhisattvas Avalokiteshvara gesehen (ein Bodhisattva ist ein "Erleuchtungswesen", das seine Erleuchtung oder genauer die Auslöschung der Ich-Haftigkeit im Nirvana, aus Mitleid für alle menschlichen Wesen aufschiebt). Mahakala wird häufig zusammen mit seiner Gefährtin Palden Lhamo dargestellt.<br />
<br />
Mahakala wird in insgesamt etwa 75 verschiedenen Erscheinungsformen dargestellt, von denen viele Sinnbilder für unterschiedliche Emotionen sind.<br />
<br />
<br />
<b>Entstehungslegende von Mahakala</b><br />
<br />
Für die Meditation wird im tibetischen Buddhismus oft ein Abbild eines Meditationsgottes (Yidam) in Form eines Thangkas, eines tibetischen Rollbildes, benutzt. Ein solcher Yidam-Meditationsgott ist Avalokiteshvara (tibetisch: Chenresig), der als sehr kraft- und machtvoll gilt. Er ist der Buddha des allumfassenden bedingungslosen Mitgefühls und die Schutzgottheit Tibets. Auf Thangkas wird Avalokiteshvara oft mit vier, manchmal auch mit sehr vielen Armen und elf Köpfen, dargestellt. Seiner einzigen ihm zugeschriebenen Aufgabe, alle Wesen dabei zu unterstützen, sich vom Leiden zu befreien, wird er zum einen in der sanftmütigen, mitfühlenden Form gerecht. <span style="color:blue">Doch nicht jedem kann mit friedlichen Methoden geholfen werden. In diesem Fall kann Avalokiteshvara, als Ausdruck reinen Mitgefühls, eine zornvolle Gestalt annehmen - die Gestalt des „Großen Schwarzen“.</span><br />
<br />
Diese Erscheinungsform wird Mahakala genannt, der "Schwarze Schützer". Die Legende sagt, dass Avalokiteshvara, um der Verwirrung des Geistes entgegenzutreten sich selbst als zornvollen Mahakala schuf. Er stieß die dunkelblaue Silbe „Hum“ aus und verwandelte sich in diesen dunklen, kraftvollen Beschützer. <span style="color:blue">Dieser dient dem Praktizierenden einzig und allein zur Beseitigung von störenden Einflüssen und dem Schutz vor äußeren, inneren und geheimen Hindernissen auf dem Weg.</span> Seine vier Hauptaktivitäten sind: Bezähmen, Bereichern, Anziehen und Zerstören. <span style="color:blue">Buddhistischer Vorstellung zufolge bezähmt Mahakala den Geist, bereichert ihn mit Weisheit, zieht gute Bedingungen an und zerstört alles Hinderliche. Und er soll alle ehrlich gemeinten Wünsche erfüllen, die den letztendlichen Wunsch nach Befreiung unterstützen. Die Methoden, die er benutzt, können grob und sehr heftig sein und zeugen von Mahakalas Kompromisslosigkeit, Schnelligkeit und persönliche Opfer fordernder Autorität.</span><br />
<br />
Tod und Zerstörung sind letztlich die Themen auf jedem Thangka (Rollbild) von Mahakala. Doch was wird zerstört? <span style="color:blue">Mahakala geht es in seinem Mitgefühl um die Zerstörung des selbstzerstörerischen Ichs, das an einer Welt der Illusionen anhaftet. Er dient somit radikal und eindeutig der Befreiung aus der Illusion von Ich, der Überwindung des Ichs und seines leidvollen Handelns gegen sich selbst und andere - dem Tod des Ego.</span> <br />
<br />
In der Ikonographie der buddhistischen Malerei gibt es bestimmte Formen und Gesichtsausdrücke, an denen man Dämonen erkennen kann. Mahakalas Gesicht trägt genau diese Attribute. Er hat gewöhnlich einen Kopf mit drei heraustretenden Augen (blickend in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft). Seine Augenbrauen sind wie kleine Flammen, und sein Bart besitzt eine haken-ähnliche Form. <span style="color:blue"><b>Er sieht aus wie ein Dämon, ist aber kein Dämon. Er ist als Spiegel des Bösen dazu da, Dämonen abzuschrecken und zu bekämpfen. </b></span> Die Krone aus fünf Totenköpfen (symbolisch für die fünf Geistesgifte: Gier, Zorn, Unwissenheit, Stolz und Eifersucht, welche er umwandelt) weist darauf hin, dass er kein Dämon ist. Mahakalas bis zu 75 Erscheinunngsformen, können zwei bis zu sechszehn Arme haben. Hauptsächlich der 6-armige Mahakala wird als direkte Erscheinungsform von Avalokiteshvara angesehen, wie er zumeist, aber nicht ausschließlich, in der Gelug-Schulrichtung des Tibetischen Buddhismus verehrt wird.<br />
<br />
<br />
<b>Beschreibung des Chag Drugpa (6-armiger) Mahakala:</b><br />
<br />
In einem seiner sechs Hände hält er ein Hackmesser und eine Schädelschale gefüllt mit Blut oder Hirnmasse, welche er vor seinem Herzen hält (Symbol für Weisheit und Methode und für das Abschneiden aller falschen Vorstellungen), einer Gebetskette aus Totenköpfen (mit der er unablässig zum Wohle aller Wesen Mantren rezitiert), einer Handtrommel (für den Ton der Leerheit, welcher die Dakinis, die Himmelstänzerinnen anlockt) einer Schlinge (mit der er alle Feinde fesselt, aber auch den Praktizierenden selbst an seine Gelübde bindet) und einen Dreizack (symbolisch für Buddha, Dharma (buddhistische Lehre/Gesetz des Lebens) und Sangha (Gemeinschaft der Praktizierenden)). <br />
<br />
Der Dreizack sowie die Handtrommel erinnern an die hinduistischen Symbole Shivas, dessen Verkörperung Mahakala im Buddhismus darstellt. Überdies trampelt Mahakala auf einem Elefantenwesen herum, welches für weltliche Orientiertheit, aber auch für den ungezügelten Geist steht. <span style="color:blue">Alle Symbole des Todes, der Bedrohung und der Zerstörung werden bewusst eingesetzt, um die Menschen, welche sich vor dem Tod fürchten, den wahren Tod zu lehren - den Tod des Ich.</span> Mahakala lässt das kleine Ich erschauern, auf dass es den Kampf gegen seine wahre Natur aufgebe und sich der Einheit allen Seins beugen kann.<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FMahakala" border="0" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Mahakala">http://de.wikipedia.org/wiki/Mahakala</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 05 Jan 2006 12:05:13 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1117</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Missverständnisse über das Buddhistische Tantra</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1116</link>
            <description><![CDATA[<b>Missverständnisse über das Buddhistische Tantra</b><br />
<br />
<i>Fragen und Antworten, zusammengestellt von Carola Roloff</i><br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.tibet.de%2Ftib%2Ftibu%2F2002%2Ftibu63%2F63verstaendnis.html" border="0" title="http://www.tibet.de/tib/tibu/2002/tibu63/63verstaendnis.html">http://www.tibet.de/tib/tibu/2002/tibu63/63verstaendnis.html</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
<br />
<br />
Inhalt: <br />
1. Der Ursprung des Tantra<br />
2. TANTRA UND BUDDHISTISCHE ANFÄNGER<br />
3. (Buddhistisches) TANTRA UND SEXUALITÄT<br />
4. TANTRA UND GEWALT(-Symbole)<br />
5. TANTRA UND GELÜBDE<br />
<br />
<br />
<br />
<b>Der Ursprung des Tantra</b><br />
<br />
FRAGE: Woher stammt das Tantra? Hat der Buddha es gelehrt?<br />
<br />
ANTWORT: Die Indologen unterscheiden hinduistischen und buddhistischen Tantrismus. Der Hinduismus entstand in den letzten Jahrhunderten vor Christus. Es gibt nicht "den Hinduismus", sondern verschiedene Kulte, die auf Vishnu, Krishna, Shiva usw. ausgerichtet sind. Grundlage ist die Anerkennung des Veda und der Vorrang des Brahmanenstandes innerhalb eines Kastensystems.<br />
<br />
Innerhalb der verschiedenen Richtungen des Hinduismus bildete sich im Shivaismus und Vishnuismus um 500 n. Chr. der Tantrismus heraus. Nah verwandt ist der vornehmlich in Bengalen beheimatete Shaktismus, dessen Texte gewöhnlich als Tantra bezeichnet werden. In ihm wird die Shakti ("Kraft", "Energie") des Gottes in personifizierter Gestalt als seine Gemahlin verehrt, in erster Linie die Göttin Durga (Gemahlin Shivas). In diesem Zusammenhang werden auch orgiastische Praktiken erwähnt. Die Gottheiten des Shaktismus werden oft in sexueller Vereinigung dargestellt. In manchen Formen des Shaktismus sind sexuelle Ausdrucksformen nur noch Symbole innerer meditativer Prozesse; die Vereinigung wird hier auf geistiger Ebene, nicht mehr auf körperlicher Ebene vollzogen.<br />
<br />
Unter Indologen unbestritten ist, dass der Buddhismus und Brahmaismus/Hinduismus auf Grund ihrer langen Geschichte und Koexistenz in Indien Gemeinsamkeiten aufzuzeigen haben und einige Buddhisten Brahmanen und daher mit dem Veda und seinen Ritualen vertraut waren. -1-<br />
<br />
Worin die Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Einzelnen bestehen, ist noch weitgehend unerforscht bzw. nicht detailliert publiziert. Wenn sich überhaupt Aussagen treffen lassen, dann höchstens hinsichtlich einzelner Tantras. Diese sind, soweit es den Buddhismus betrifft, in kanonischen Werken in Zyklen einzelner Gottheiten wie Kalacakra, Cakrasamvara, Hevajra, Vajrayogini usw. zusammengefasst.<br />
<br />
Der Ursprung des Vajrayana ("Diamant-Fahrzeug"), auch als tantrischer Buddhismus oder Esoterischer Buddhismus bezeichnet, wurde von den Indologen früher in der vedischen Religion gesehen. Man sagte, viele Hindu- Gottheiten seien in den buddhistischen Pantheon adaptiert worden, wo sie eine andere Bedeutung erfuhren. Viele Indologen tendieren heute aber wohl eher zu der Auffassung, dass sich Brahmaismus/Hinduismus und Buddhismus gegenseitig beeinflusst haben. Zwar habe man es mit zwei unterschiedlichen Weltreligionen zu tun, aber auf Grund geografischer Nähe und gleicher religiös-kultureller Wurzeln hätten sich Gemeinsamkeiten herausgebildet.<br />
<br />
Im Tibetischen Buddhismus spricht man von "Mantra", wenn es um die Praxis geht. Der Begriff Tantra bezeichnet verschiedene Arten von Texten; so gibt es z.B. auch medizinische und astrologische Tantras. Die meisten Tantras sagen von sich selbst, dass sie aus dem Munde Shakyamunis oder anderer Buddhas stammen. Die historisch denkenden Wissenschaftler unserer Zeit zweifeln jedoch daran, denn alle Anhaltspunkte deuten darauf hin, dass die ersten Tantras erst eine geraume Zeit nach dem Tod des Buddha Shakyamuni (5.-4. Jh. v. Chr.) auftauchten.<br />
<br />
In seinem Buch Die Lehren des tibetischen Buddhismus (Hamburg: Hoffmann und Campe 1998, S. 129) weist der Dalai Lama darauf hin, dass es zur Entstehung des Vajrayana unterschiedliche Meinungen gibt, insbesondere zu der Frage, wann und wo der Buddha die Tantras lehrte. Man brauche nicht davon auszugehen, dass der Buddha alle tantrischen Lehren innerhalb seiner historischen Lebensspanne gab. Vielmehr sei es möglich, dass tantrische Lehren auch später aus außergewöhnlichen Einsichten hoch verwirklichter Yogis entstehen konnten. "Diese besaßen die Fähigkeit, die physischen Elemente sowie die Potenziale im menschlichen Körper und Geist in vollem Umfang zu erforschen. Als Resultat einer solchen Erforschung kann ein Übender sehr hohe Verwirklichungen erzielen und Visionen erleben, die ihn in die Lage versetzen, tantrische Belehrungen auf einer mystischen Ebene zu empfangen. Wenn man über die tantrischen Unterweisungen nachdenkt, sollte man seine Sicht also nicht durch starre Vorstellungen von Zeit und Raum einengen."<br />
<br />
<br />
<b>TANTRA UND BUDDHISTISCHE ANFÄNGER</b><br />
<br />
FRAGE: Ist Tantra für Anfänger geeignet?<br />
<br />
ANTWORT: Ein Übender tritt durch das Empfangen einer vollständigen Initiation von einem qualifizierten Meister in das Tantra ein; diese dient dazu, den Geist des Schülers zur Reife zu bringen. Bei der Initiation werden die ersten Samen für das Erlangen der Buddha-Körper gelegt, die man als Resultat des Pfades erreichen wird. Der Begriff der Initiation bezieht sich auf eine Große Initiation mit einem Eintritt in das Mandala und nicht auf eine bloße Erlaubnisinitiation. Mit dem Erhalt der Initiation hat man zwar einen Zugang zur Übung der tantrischen Lehren gefunden, aber man ist noch nicht in den eigentlichen Pfad des Mantra eingetreten.<br />
<br />
Unabdingbare Voraussetzung für den Eintritt in den Mantra-Pfad ist die Entwicklung des besonderen Erleuchtungsgeistes: Der Schüler entwickelt das nichtkünstliche Streben danach, mit den Mitteln des Mantra die Buddhaschaft zum Wohle aller Wesen zu erreichen; er tritt in den Pfad ein, wenn er zum ersten Mal auf der Basis dieses besonderen Erleuchtungsgeistes die Erfahrung des Gottheiten-Yoga macht, der Meditation seiner selbst als Buddha auf der Basis der Erkenntnis der Leerheit.<br />
<br />
Geshe Thubten Ngawang hat im Rahmen des Systematischen Studiums des Buddhismus im Tibetischen Zentrum die Frage beantwortet, ob man sich angesichts der hohen Anforderungen besser auf den allgemeinen Pfad beschränken soll, bis man die Voraussetzungen für die Ausübung des Mantra erfüllt: "Natürlich gibt es eine bestimmte Reihenfolge in der Praxis. Man sollte zuerst die allgemeinen buddhistischen Tugenden und die des Mahayana entwickeln, bevor man Initiationen nimmt. Wer aber den Idealfall erreichen will, zuerst eine nichtkünstliche Erfahrung des Erleuchtungsgeistes zu verwirklichen, bevor er oder sie eine Initiation nimmt, wird wahrscheinlich in diesem Leben nicht dazu kommen, eine Verbindung zum Geheimen Mantra herzustellen. Deshalb müssen wir vielleicht etwas realistischer betrachten, was für uns möglich ist.<br />
<br />
Die Grundvoraussetzung für das Nehmen einer Initiation ist zumindest ein gutes Verständnis davon, was der Erleuchtungsgeist und die Leerheit sind. Wir sollten aus der Meditation bereits gewisse Erfahrungen in der Entwicklung des Erleuchtungsgeistes und der Erkenntnis der Leerheit besitzen. Ein bloß abstraktes Verständnis des Erleuchtungsgeistes reicht nicht aus; erforderlich ist ein tieferes Gefühl, die Buddhaschaft zum Wohle aller Wesen erreichen zu wollen. Das ist es, worum es im Großen Fahrzeug geht und das sollte auch unser Ziel sein, selbst wenn wir diese Geisteshaltung noch nicht ständig in nicht-künstlicher Form bewahren können. Mit diesen Voraussetzungen ist es angemessen, tantrische Initiationen zu nehmen. Sicherlich gibt es individuelle Unterschiede, und man kann es auch abhängig machen von seinem persönlichen Empfinden, was man für sich als das Beste und Vorteilhafteste empfindet."<br />
<br />
<br />
<b>TANTRA UND SEXUALITÄT</b><br />
<br />
FRAGE: Ist Sex Teil der Tantra-Praxis im Buddhismus?<br />
<br />
ANTWORT: Im Vajrayana wird von vier Arten der Sinnesfreuden gesprochen, die durch Anschauen, Anlächeln, Anfassen und sexuelle Vereinigung entstehen und die die Yogis auf dem tantrischen Pfad nutzbar machen können. Was bedeutet es, wenn man im Vajrayana davon spricht, die "Begierde in den Pfad zu integrieren"?<br />
<br />
Geshe Thubten Ngawang sagte im Systematischen Studium des Buddhismus: "Zur Beantwortung dieser Frage muss man untersuchen, in welcher Art und Weise Begierde in den buddhistischen Fahrzeugen betrachtet wird. Im Shravaka-Fahrzeug werden keinerlei Methoden erklärt, um Begierde in irgendeiner Weise auf dem Pfad nutzbar zu machen. Begierde wird ausschließlich als hinderliche Eigenschaft und als etwas Aufzugebendes betrachtet. Im allgemeinen, nicht-tantrischen Bodhisattva-Fahrzeug verhält es sich etwas anders. In vielen Schriften wie zum Beispiel dem Schmuck der Klaren Erkenntnis von Maitreya wird erklärt, dass ein Bodhisattva Begierde in gewisser Weise nutzen kann, um die Ursachen für die vollkommene Erleuchtung zu vervollständigen. Bodhisattvas haben beispielsweise bewusst Kinder in die Welt gesetzt, von denen sie wussten, dass sie hilfreich zum Wohle der Menschen wirken würden. In solchen Fällen war sexuelles Verlangen ein Umstand für das Wirken zum Wohle anderer. (...)<br />
<br />
Im Mantra-Fahrzeug können fortgeschrittene Praktizierende, die auf dem allgemeinen Pfad geschult sind und den Gottheiten-Yoga beherrschen, bestimmte Begierden nutzen, um Fortschritte auf dem Pfad zu machen. In diesem Fall ist die Begierde nicht nur ein Umstand für den Fortschritt, sondern stellt eine echte substanzielle Ursache für den Pfad dar, der zur vollkommenen Buddhaschaft führt. Die Bewusstseinszustände von Freude und Glück, die im Zusammenhang mit bestimmten Formen der Begierde entstehen, werden transformiert, indem der Meditierende erkennt, dass er selbst als der Erlebende der Freude, das Objekt der Freude und die Freude selbst leer sind von inhärenter Existenz. Das letztliche Ziel besteht darin, den Geist völlig von der Begierde zu befreien und nicht etwa, die Begierde zu verstärken. Der Buddha vergleicht diese Vorgehensweise in einem Tantra mit einem Holzwurm, der das Holz auffrisst, aus dem er entstanden ist. Aus diesem Grund ist es auch notwendig, dass die entsprechenden Voraussetzungen und Qualifikationen bestehen, um diese hohen Praktiken ausführen zu können."<br />
<br />
Der Dalai Lama sagt dazu in Die Lehren des Tibetischen Buddhismus (1998, 202): "Ein Laienschüler, der von der Erzeugungsstufe zu den anfänglichen Ebenen der Vollendungsstufe vorangeschritten ist, sucht nach einer weiteren treibenden Kraft auf dem Pfad, indem er mit einer Gefährtin in die sexuelle Vereinigung eintritt. Für Übende mit den Regeln des Klosterlebens, die Mönche und Nonnen, ist dies jedoch noch nicht die Zeit, eine solche Vereinigung herbeizuführen. Der Meditierende muss zuerst vollständig mit der subtilen Natur des Körpers vertraut werden, ehe er die tiefgründigen Übungen der Vollendungsstufe durchführen kann. Er muss sich profundes Wissen über das innere System der Energiekanäle (nadi), die Winde (prajna), welche innerhalb der Kanäle fließen, und die subtilen Tropfen (bindu), die sich an bestimmten Stellen des Körpers befinden, aneignen."<br />
<br />
Tsongkapa macht deutlich, dass die Meditation der sexuellen Vereinigung eine wesentliche Methode des Höchsten Yogatantra für Übende mit höchsten Fähigkeiten ist und nicht, wie es der indische Meister Tripitakamala erklärt, für die Übenden mit mittleren oder niedrigen geistigen Begabungen. Der Dalai Lama sagt dazu: "Tatsächlich sind es die Besten unter den Übenden des Höchsten Yogatantra, die auf dem Pfad von der Begierde von einer Wissensgefährtin Gebrauch machen. Es ist diese Methode, durch die "juwelengleiche Personen" in einem Leben Buddhaschaft verwirklichen." (Tantra in Tibet, S. 75).<br />
<br />
<br />
<b>TANTRA UND GEWALT</b><br />
<br />
FRAGE: Welche Bedeutung haben Gewaltsymbole im Tantra?<br />
<br />
ANTWORT: Im Buddhismus unterscheidet man zwischen Ansicht und Verhalten. Die buddhistische Ansicht ist besonders durch die Lehren vom Abhängigen Entstehen und Nicht-Selbst geprägt; der Grundpfeiler buddhistischen Verhaltens ist die Gewaltlosigkeit. Sie wird erklärt als eine mitleidsvolle Haltung des Geistes, die sich darin äußert, dass man das Leiden fühlender Wesen nicht ertragen kann und wünscht, dass sie davon frei sein mögen. Andere zu verletzen oder zu zerstören wird in allen buddhistischen Schulen prinzipiell als Aufzugebendes betrachtet. Der Bodhisattva, der das Mantra übt, muss so großes Mitgefühl besitzen, dass er möglichst schnell die Buddhaschaft zum Wohle aller Wesen erreichen will.<br />
<br />
Im Vajrayana gibt es so genannte zornvolle Gottheiten wie Yamantaka oder Mahakala, die von Furcht erregender Gestalt sind und Waffen oder ähnliche Attribute in ihren Händen halten. Diese Buddhas erscheinen zwar zornvoll, sind aber vollkommen von Mitgefühl bewegt. Ihr Äußeres ist eine Manifestation ihrer Weisheit und zeigt an, dass sie alle Hindernisse auf dem buddhistischen Pfad vollständig besiegen können. Ihre Waffen richten sich gegen Hindernisse wie Karma, verblendete Gewohnheiten wie Begierde, Hass und vor allem das Greifen nach einem Selbst. Die Idee dahinter ist, dass Kräfte, die sich normalerweise zerstörerisch auswirken, durch die tiefgründigen Methoden des Tantra transformiert und gereinigt werden. Zornvolle Gottheiten sind ein Symbol für die Fähigkeit, sogar zerstörerische Kräfte wie den Hass zu beherrschen und auf dem Pfad zu nutzen - ähnlich wie im Tantra die Begierde umgewandelt wird.<br />
<br />
<br />
<b>TANTRA UND GELÜBDE</b><br />
<br />
FRAGE: Wie gehe ich mit den Gelübden um?<br />
<br />
ANTWORT: Es gibt drei Arten von Gelübden: Gelübde zur eigenen Befreiung (pratimoksha), wie die Gelübde der Mönche und Nonnen und die Laien-Gelübde, Bodhisattva-Gelübde sowie die Gelübde des Geheimen Mantra. Die Gelübde zur eigenen Befreiung beinhalten die dem Kleinen und Großen Fahrzeug gemeinsamen Regeln und beziehen sich hauptsächlich auf das äußere körperliche und sprachliche Verhalten. Die Disziplinen innerhalb des Bodhisattva- und des Tantra- Gelübdes beziehen sich stärker auf innere, geistige Vorgänge, wodurch diese Gelübde viel leichter gebrochen werden können als die Pratimoksha-Gelübde.<br />
<br />
Der eigentliche Tantra-Praktizierende ist derjenige, der sich bemüht, die tantrische Ethik einzuhalten. Wenn man eine einwandfreie Initiation erhalten hat, aber im Nachhinein die damit angenommenen Gelübde nicht einwandfrei bewahrt, ist es nicht möglich, die gewöhnlichen und höchsten Fähigkeiten (siddhi) auf dem Pfad zu erreichen. Mit der fehlerhaften Disziplin ist nicht allein gemeint, dass man die ethischen Verhaltensweisen nicht bewahrt, sondern auch, dass man keine Mittel anwendet, um sich von Fehlern und Übertretungen wieder zu reinigen. In welche der vier Tantra- Klassen man eintritt, ist eine Frage der Veranlagung und Fähigkeit.<br />
<br />
Nachdem man eine Initiation genommen hat, gilt es, jene Disziplin einzuhalten, die mit der Praxis der jeweiligen Tantra-Klasse verbunden ist. Geshe Thubten Ngawang gibt Schülerinnen und Schülern, die sich zur tantrischen Praxis entschlossen haben, folgenden Rat: "Es ist wahrscheinlich am geeignetsten, wenn man zunächst eine Initiation aus dem Kriyatantra, und dann später aufbauend Initiationen aus den anderen drei Tantra-Klassen nimmt. Es spricht aber auch nichts dagegen, direkt Initiationen aus dem Höchsten Yoga Tantra wie Guhyasamaja, Cakrasamvara, Yamantaka zu nehmen, solange man in der Lage ist, die Verpflichtungen, Gelübde und Gelöbnisse, die damit verbunden sind, einzuhalten. (...)<br />
<br />
Inwieweit man verschiedene Initiationen nehmen kann, ist davon abhängig, zu welchen Gelöbnissen und Gelübden man sich fähig hält. Dies wiederum ist abhängig davon, welche Willenskraft und Entschlossenheit man allgemein für die Bodhisattva-Praxis und insbesondere für die Tantra-Praxis aufbringt. Bevor man Initiationen nimmt, muss man deshalb selbst erforschen, inwieweit man sich befähigt fühlt, die verschiedenen Gelübde und Gelöbnisse im Leben zu bewahren. Auf dieser Basis kann man dann mehr oder weniger ausgedehnt Initiationen nehmen. Die vielfältigen Praktiken im Buddhismus bauen aufeinander auf; die fortgeschrittenen stützen sich auf die vorhergehenden. Es ist wichtig, sich durch die Studien ein gutes Verständnis zu verschaffen, was die verschiedenen Stufen der Dharma-Praxis sind und wie diese aufeinander aufbauen."<br />
<br />
Das Mantra-Gelübde gibt es nur in den oberen beiden Tantra-Klassen, d. h. im Yogatantra und im Höchsten Yogatantra. Das Sechsfache Guru-Yoga, das täglich rezitiert wird, enthält zusammengefasst die wesentlichen Praktiken, die man im Rahmen des Gelübdes des Geheimen Mantra einzuhalten verspricht; Erklärungen dazu werden nur auf der Basis einer Initiation aus dem Höchsten Yogatantra erteilt. Jemand, der sich nicht in der Lage sieht, ein Gelübde anzunehmen, und damit auch kein Bodhisattva-Gelübde ablegt, aber trotzdem starkes Vertrauen in die tantrischen Lehren besitzt und den Segen einer Initiation erhalten möchte, darf zwar in ein Mandala eintreten, aber innerhalb des Mandala nicht die Initiation nehmen.]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 05 Jan 2006 11:53:43 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1116</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Dharma Media - Fundgrube für buddhistische Medien</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1089</link>
            <description><![CDATA[<span style="font-size:&quot;21&quot;px; line-height:120%"><b><a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fdharma-media.org" border="0" title="http://dharma-media.org">http://dharma-media.org</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"></b></span><br />
<br />
z.B. viele wunderbare Buddhas, Taras, Bodhisattvas, friedvolle und zornvolle Gottheiten, Schützer usw. <br />
<br />
Die Bilder sind von sehr hoher Qualität, sowohl künstlerisch als auch technisch (300 dpi, ca. 5MB pro Bild - Fotoqualität für A4-Druck) und können frei heruntergeladen werden... <br />
<br />
&nbsp;<img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/heart.png" title=":heart:" alt=":heart:" align="absmiddle" class="smilie" />]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 17 Dec 2005 18:26:29 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1089</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Sexuelles Tantra - Erfahrungen und Inspirationen</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1047</link>
            <description><![CDATA[<b>Sexuelles Tantra - Erfahrungen und Inspirationen</b><br />
<br />
<i>Einweihung und Entwicklung durch Sexualität</i><br />
<br />
Normalerweise suchen wir im Sex aus Mangel eine Energie, die uns nährt. Im Tantra jedoch geben wir bewusst unsere Energie hinein und nähren den anderen - der das gleiche tut - und so entsteht ein Kreislauf, in dem man bewusst die Energien immer weiter steigern kann. Das sollte man jedoch vorsichtig tun, und man sollte darauf achten, wo evtl. Blockaden den Fluss behindern. Stösst eine zu schnell gesteigerte Energie auf eine Blockade, kann deren aprupte energetische Aufblähung oder Auslösung zu heftigen Konflikten oder 'Trips' führen, mit mitunter zerstörerischem Potential für eine tantrische Verbindung. Das ist der Grund, warum die Belehrungen darüber als Geheimbelehrungen gelten - man sollte eingermassen gereinigt sein und Bereitschaft und geistige Mittel dafür haben, mit diesen Effekten bewusst zu arbeiten.<br />
<br />
Wichtige Grundvorraussetzung, um höheres Tantra mit einem Partner zu üben, ist dass man den Partner, sich selbst, den Körper des Partners und den eigenen Körper immer auf der höchstmöglichen Ebene der Reinheit und Göttlichkeit sieht! Also im Idealfall den Partner und sich selbst wirklich versucht, als 'Mitgott' nicht nur zu denken, sondern zu sehen, fühlen und zu erfahren! Im buddhistischen Tantra kann man je nach Charakter und Typ verschiedene Meditationgottheiten in bestimmten Farben und mit bestimmten Attributen heranziehen, in deren Form man zuvor und während der Praxis den eigenen Körper und Geist visualisiert und erkennt - sie werden meist individuell vom Lehrer gegeben - um individuell ideale energetische Grundlagen zu setzen und einen geistigen Schutz aufzubauen. Wenn man keinen Lehrer hat, der einen in individuelle Gottheiten einweiht, kann man sich mit genügend Vertrauen als Mann als Chenrezi und als Frau als Tara visualisieren (Yidam-Praxis, man wird selbst zur Gottheit). Chenrezi ist ein männlicher Ausdruck des Mitgefühls, Tara ein weiblicher Ausdruck. In China nennt man diese archetyptischen Energien Quan Yin (sowohl in der männlichen als auch in der weiblichen Form, auch wenn die weibliche bevorzugt dargestellt wird).<br />
<br />
Normalerweise begeben wir uns bei der Sexualität nur in einen 'kleinen Energiekreislauf', der sich vor allem in den unteren 2 Chakren abspielt. Gewohnheitsmäßig zirkulieren die Energien vom Mann zur Frau auf der sexuellen Ebene und von dort zurück über die emotionale oder die sexuelle Ebene. Je kleiner der Kreislauf, umso schneller entlädt sich die Energie im Orgasmus - umso 'flacher' ist dieser jedoch auch. Der 'kleine Kreislauf' ist nicht nur durch Gewohnheit bedingt, sondern auch daraus, dass bei den meisten Menschen schon auf der Ebene der Emotionsenergie - Solarplexus-Zentrum - die Blockaden so stark werden, dass die Energien nicht weiter ansteigen.<br />
<br />
Die bewusste Übung beim Tantra ist dann, Stück für Stück und Schritt für Schritt den Kreislauf zu vergrößern - und einerseits vorsichtig die Blockaden dabei zu lösen, andererseits die Energie in einem weiteren Raum und auf höhere Frequenzen auszudehnen. Erst auf der emotionalen Ebene, dann bis zum Herzzentrum (Vorsicht bei schwachem Kreislauf, wenn das Herz zu sehr klopft, lieber noch einen Schritt kürzer treten!) usw. Wenn man die göttliche Energie oberhalb des Kronenchakras mit in den Kreislauf einbeziehen kann, hat man eine Ebene höchster Ekstase erreicht und ist sozusagen erleuchtet. Hier kann die Energie des kosmischen 'Orgasmus' nahezu unbegrenzt gehalten werden, was auch das gesamte restliche System - bis in die Zellen - zu nähren vermag.<br />
<br />
Das alles ist nur über die totale Selbstliebe möglich, denn man muss die Freude, das Glück, die Ekstase auch annehmen können, sonst wird man die steigende Energie schnell als Schutzmechanismus frühzeitig im Orgasmus entladen, was zumindest den Mann dazu bringt, wieder bei 'Null' anfangen zu müssen.<br />
<br />
Zunächst erscheint bei allen kleineren und größeren Kreisläufen die Kreis-Flussrichtung vom Mann (Freude/Energie) zur Frau (Raum) als natürliche Bewegung. Meist wird die Energie auf der sexuellen Frequenzebene vom Mann zur Frau fliessen und dann auf der oberen Frequenz (Emotion, Herz) von der Frau zum Mann. Hier sieht man schon, dass die Energie ohne weiteres auf verschiedenen Ebenen gleichzeitig in zwei Richtungen fliesst. In der Lösung vom körperlichen Geschlecht kann dann aber auch die Flussrichtung gedreht werden, was es dem Mann ermöglicht, die sexuelle Energie selbst in höhere Frequenzen umzuwandeln. In wieder einem weiteren Schritt fliessen beide Kreisläufe gleichzeitig - also fliessen sexuelle Energien vom Mann zur Frau und gleichzeitig von der Frau zum Mann und beide brechen die Energie in die höheren Frequenzen hoch und lassen sie dort wieder zum anderen fliessen. So entstehen doppelte Überfluss-Kreisläufe.<br />
<br />
Hier hört die Ebene des hinduistischen oder taoistischen Tantra meist auf - das oberste Ziel ist Kraftgewinn und es ist weiterhin ein Partner nötig. Im Buddhismus bezeichnet man die Ebene noch als "duales Tantra".<br />
<br />
Auf der nächsten Stufe erkennt man die gegengeschlechtlichen Anteile beim Partner als Spiegel und essentiell identisch mit den eigenen gegengeschlechtlichen Anteilen. Man nimmt die Projektion zu sich zurück und beginnt, die entsprechenden Kreisläufe - mit und/oder ohne Stimulation des Körpers als Anregung der sexuellen Energien - in sich selbst und ohne Partner - ob imaginiert oder in Fleisch und Blut - zu trainieren. Ist man in der Lage alle Kreisläufe auch in sich selbst zu erzeugen - kann man seine eigenen weiblichen und männlichen Anteile im Inneren zusammenbringen, kann man daraus unabhängig und eigenständig Ekstase und jede nötige Energie erzeugen - z.B. auch Wärme, mit der man stundenlang nackt im Schnee sitzen kann. Im Tibetischen nennt man diese Energie von Wärme und Wonne "Tummo". Läßt man die Energie nun bis zur Verschmelzung mit der göttlichen Energie ansteigen, ist man wiederum am Punkt der energetischen Annäherung an die Erleuchtung bzw. hinduistisch ausgedrückt ist die Kundalini bis zur göttlichen Quelle hochgeklettert und Freude und Wonne sprudeln regelrecht in uns über.<br />
<br />
Lieben Gruss!<br />
<br />
Andreas]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sun, 27 Nov 2005 13:07:49 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1047</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Dzogchen-Praxis im Alltag</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1044</link>
            <description><![CDATA[<b>Dzogchen-Praxis im Alltag</b><br />
<br />
<i>Dilgo Khyentse Rinpoche</i><br />
<br />
Die tägliche Praxis des Dzogchen besteht ganz einfach darin, eine vollständig unbekümmerte Akzeptanz, eine unbegrenzte Offenheit allen Situationen gegenüber zu entwickeln. <br />
<br />
Wir sollten Offenheit als das Spielfeld unserer Emotionen erkennen und mit anderen Menschen ungekünstelt und ohne Manipulation oder Strategie in Verbindung treten. <br />
<br />
Wir sollten alles vollständig erfahren, uns niemals in uns selbst zurückziehen wie ein Murmeltier in sein Loch. Diese Praxis setzt eine enorme Energie frei, die normalerweise durch den Prozess der Aufrechterhaltung fester Bezugspunkte gebunden ist. Das Festhalten an diesen Bezugspunkten ist der Prozess, durch den wir uns von der direkten Erfahrung des Alltags entfernen. <br />
<br />
Im Augenblick präsent zu sein kann zunächst Ängste auslösen. Doch indem wir die Erfahrung von Angst mit vollständiger Offenheit willkommen heissen, durchtrennen wir die Hindernisse, die durch emotionale Gewohnheitsmuster geschaffen wurden. <br />
<br />
Wenn wir uns auf die Praxis einlassen, den Raum zu entdecken, sollte wir das Gefühl entwickeln, uns dem gesamten Universum gegenüber vollkommen zu öffnen. Wir sollten uns mit absoluter Einfachheit und Blösse des Geistes öffnen. Dies ist die kraftvolle und einfache Praxis, die Masken des Selbstschutzes fallen zu lassen.&nbsp;&nbsp; <br />
<br />
Wir sollten in unserer Meditation keine Trennung zwischen Wahrnehmung und dem Feld der Wahrnehmung herbeiführen. Wir sollten nicht wie ein Katze werden, die ein Maus beobachtet. Wir sollten erkennen, dass es nicht das Ziel der Meditation ist "tief in uns zu gehen" oder uns von der Welt zurückzuziehen. Praxis sollte frei und ohne Konzepte sein, ohne angestrengte Innenschau und Konzentration. <br />
<br />
Gewaltiger selbstleuchtender Weisheitsraum ohne Ursache ist der Boden des Seins - der Anfang und das Ende der Verwirrung. Die Präsenz der Bewusstheit im ungeborenen Zustand unterscheidet nicht zwischen Erleuchtung und Nicht-Erleuchtung. Dieser Boden des Seins, der bekannt ist als reiner oder ursprünglicher Geist, ist die Quelle, aus der alle Phänomene entspringen. Er ist bekannt als die Grosse Mutter, als die Gebärmutter der Potentialität, aus der alle Dinge aufsteigen und in die sie sich wieder auflösen in natürlicher Selbst-Vervollkommnung und absoluter Spontanität. <br />
<br />
Alle Aspekte der Phänomene sind völlig klar und leuchtend. Das ganze Universum ist offen und ungehindert - alles durchdringt sich gegenseitig. <br />
<br />
Wenn man alle Dinge als nackt, klar und frei von Verdunkelungen betrachtet, gibt es nichts zu erreichen oder zu erkennen. Die Natur der Phänomene erscheint natürlich und ist auf natürliche Weise präsent in einer Bewusstheit, die über Zeit hinausgeht. Alles ist auf natürliche Weise perfekt so wie es ist. Alle Phänomene erscheinen in ihrer Einzigartigkeit als Teil des fortwährend in Veränderung begriffenen Musters. Diese Muster vibrieren in jedem Augenblick vor Bedeutsamkeit und Aussagekraft; dennoch macht es keinen Sinn, an solchen Bedeutungen anzuhaften über den Moment hinaus, in dem sie sich zeigen.&nbsp; <br />
<br />
Dies ist der Tanz der fünf Elemente in dem Materie ein Sinnbild für Energie und Energie ein Sinnbild für Leerheit ist. Wir sind ein Sinnbild unserer eigenen Erleuchtung. Ohne Anstrengung oder Praxis jeglicher Art ist Befreiung und Erleuchtung schon da. <br />
<br />
Die tägliche Praxis des Dzogchen ist einfach das tägliche Leben selbst. Da es keinen unentwickelten Zustand gibt, gibt es keinen Grund, sich auf eine bestimmte Weise zu verhalten oder zu versuchen, irgendetwas zu erreichen das höher ist oder über das hinaus geht, was Du tatsächlich bist. Da sollte kein Gefühl der Bemühung sein, ein "erstaunliches Ziel" oder einen "höheren Zustand" zu erreichen. <br />
<br />
Nach einem solchen Zustand zu streben ist eine Neurose, die uns nur begrenzt und dazu beiträgt, den freien Fluss des Geistes zu behindern. Wir sollten ausserdem vermeiden, uns für wertlose Personen zu halten - wir sind natürlicherweise frei und unbegrenzt. Wir sind aus uns selbst heraus erleuchtet und es fehlt uns nichts. <br />
<br />
Wenn wir eine Meditationspraxis ausüben, sollte sie sich ebenso natürlich anfühlen wie Essen, Atmen und ein Besuch der Toilette. Es sollte kein besonderes Ereignis werden, aufgebläht durch Ernsthaftigkeit und Einsamkeit. Wir sollten erkennen, dass Meditation über Anstrengung, Übung, Absichten, Ziele und die Dualität der Befreiung und Nicht-Befreiung hinaus geht. Meditation ist immer vollkommen; es gibt keinen Grund etwas zu berichtigen. Da alles, was erscheint einfach das Spiel des Geistes an sich ist, gibt es keine unbefriedigende Meditation und keinen Bedarf, Gedanken als gut oder schlecht zu beurteilen. <br />
<br />
Daher sollten wir einfach sitzen. Bleibe einfach an Deinem eigenen Ort, in Deinem Zustand genau so, wie er ist. Das Gefühl sich seiner selbst bewusst zu sein vergessend, brauchen wir nicht zu denken: "Ich meditiere". Unsere Praxis sollte ohne Anstrengung sein, ohne Anspannung, ohne Versuche, etwas zu kontrollieren oder zu erzwingen und ohne den Versuch, "friedlich" zu werden. <br />
<br />
Wenn wir feststellen, dass wir uns auf irgendeine dieser Weisen stören, hören wir auf zu meditieren und ruhen uns einfach aus oder entspannen uns für eine Weile. Dann setzen wir die Meditation fort. Wenn wir "interessante Erfahrungen" während oder nach der Meditation machen, sollten wir vermeiden sie als etwas Besonderes zu betrachten. Diese Erfahrungen sind einfach Zeichen, dass die Praxis Wirkung zeigt und sollten als vorrübergehende Erreignisse betrachtet werden. Wir sollten nicht versuchen, die Erfahrung zurückzuerlangen, denn wenn wir das tun, hat das nur den Effekt, dass wir die natürliche Spontanität des Geistes stören. <br />
<br />
Alle Phänomene sind vollständig neu und frisch, absolut einzigartig und völlig frei von allen Konzepten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Sie werden in Zeitlosigkeit erfahren. <br />
<br />
Der kontinuierliche Strom von neuen Entdeckungen, Offenbarungen und Inspiration der jedem Augenblick entspringt, ist die Manifestation unserer Klarheit. Wir sollten lernen, das alltägliche Leben als Mandala zu sehen - die leuchtenden Ringe der Erfahrung, die spontan aus der Leerheits-Natur unseres Seins ausstrahlen. Die Aspekte unseres Mandalas sind die von-Tag-zu-Tag-Objekte unserer Lebenserfahrung, die sich im Tanz oder Spiel des Universums&nbsp; bewegen. Durch dieses Sinnbild enthüllt der Innere Lehrer die tiefgründige und letztendliche Bedeutsamkeit des Seins. Daher sollten wir natürlich und spontan sein, alles akzeptierend und aus allem lernend. Dies ermöglicht uns, die ironische und amüsante Seite der Ereignisse zu sehen, die uns normalerweise irritieren. <br />
<br />
In der Meditation können wir die Illusionen von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durchschauen - unsere Erfahrung wird zu einer Kontinutität von Jetztheit. Die Vergangenheit ist nur eine unzuverlässige Erinnerung, die in der Gegenwart festgehalten wird. Die Zukunft ist nur eine Projektion unserer gegenwärtigen Glaubensmuster. Die Gegenwart selbst verschwindet sobald wir versuchen, sie zu ergreifen. Warum also sollten wir uns damit abgeben, zu versuchen die Illusion von Festigkeit zu erschaffen?<br />
<br />
Wir sollten uns von unseren vergangenen Erinnerungen befreien und von unseren Konzepten von Meditation. Jeder Augenblick von Meditation ist völlig einzigartig und voller Potentiale. In solchen Momenten werden wir unfähig sein, unsere Meditation in Hinblick auf vergangene Erfahrung, trockene Theorie oder hohle Rethorik zu beurteilen. <br />
<br />
Einfach direkt in Meditation einzutauchen im augenblicklichen Jetzt, mit unserem gesamten Sein, frei von Zögern, Langeweile oder Aufregung, IST Erleuchtung. <br />
<br />
<div style="margin: 5px 20px; border: dotted 1px red; padding: 4px 8px;background:white;">"S. H. Dalai Lama sagte einst von Dilgo Khyentse Rinpoche, daß er einer seiner Hauptlehrer gewesen wäre. Dazu war Rinpoche der religiöse Ratgeber des Königs und der königlichen Familie von Bhutan. Seit 1988 war er das Oberhaupt der Nyingma Tradition. <br />
<br />
Diese Alte Tradition leitet sich von Padmasambhava (auch Guru Rinpoche genannt) ab, der im achten Jahrhundert auf Einladung König Trisong Detsens von Indien nach Tibet kam, um die Verbreitung des Buddhismus voranzutreiben. Er konnte die ortsübliche und vorbuddhistische Bön-Religion mit den Lehren, die er aus Indien mitbrachte, versöhnen, was die Bön Tradition eine tiefe und anhaltende Veränderung durchgehen ließ unter dem Einfluß des Buddhismus. <br />
<br />
Dilgo Khyentse Rinpoche selbst gilt unter anderem als Inkarnation des König Trisong Detsen. Khyentse bedeutet wörtlich übersetzt Weisheit und Liebe. Dilgo Khyentse Rinpoche widmete sein ganzes Leben der Erhaltung und Verbreitung der buddhistischen Lehren."</div>
<br />
<i>[Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt<br />
von Andreas - Jonten Dorje - am 26.11.2005]</i>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 26 Nov 2005 16:24:33 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1044</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mahamudra Upadesha von Tilopa an Naropa</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1042</link>
            <description><![CDATA[<b>Mahamudra Upadesha von Tilopa</b><br />
<br />
Obwohl Mahamudra nicht gelehrt werden kann, intelligenter und geduldiger Naropa, duldsam dem Leid gegenüber, der Du Dich in Entbehrung übst und Hingabe dem verwirklichten Lehrer gegenüber zeigst, Du glücklicher, übe wie folgt mit Deinem Geist: <br />
<br />
Zum Beispiel: was ruht im Raum auf was? Im eigenen Geist, Mahamudra, ist nichts zu finden. Ruhe entspannt im natürlichen Zustand ohne zu versuchen etwas zu verändern. <br />
<br />
Zum Beispiel ist es wie wenn man in die Mitte des Himmels schaut und nichts sieht. In gleicher Weise, wenn Dein Geist auf Deinen Geist schaut, hören die&nbsp; Gedanken auf und Du erlangst unübertreffliches Erwachen. Wenn diese Fessel des Geistes gelockert wird, gibt es keinen Zweifel darüber, dass Du Befreiung erlangen wirst. <br />
<br />
Zum Beispiel: genau wie der Dampf, der, aus der Erde aufsteigend, zu Wolken wird und sich in die Weite des Raums auflöst, nirgendwo anders hingeht und trotzdem nicht weiter irgendwo fortbesteht, so werden in gleicher Weise die aufgeregten Gedanken die aus dem dem Geist und im Geist auftauchen in dem Moment beruhigt, in dem Du die Natur des Geistes erkennst. <br />
<br />
Zum Beispiel: Genau so wie die Natur des Raums über Farbe und Form hinausgeht und genau wie der Raum daher nicht von den verschiedenen Farben und Formen, die darin auftauchen beeinträchtigt, verändert oder verdunkelt wird, geht in gleicher Weise die Essenz Deines Geistes über Farbe und Form hinaus und wird daher niemals von den verschiedenen Farben und Formen von Rechtschaffenheit oder Fehlverhalten verdunkelt oder beeinträchtigt. <br />
<br />
Zum Beispiel ist es wie das strahlende Herz der Sonne, das niemals durch die Dunkelheit von tausend Aeonen verdunkelt werden könnte. In dieser Weise wird diese leuchtende Klarheit, die die Essenz des Geistes ist, niemals durch das Samsara unzähliger Zeitalter verdunkelt. <br />
<br />
Zum Beispiel,&nbsp; genau so wie wir den Begriff "Leer" dem Raum zuweisen, ist da tatsächlich nichts im Raum enthalten, das wir richtigerweise mit diesem Begriff beschreiben. In gleicher Weise, obwohl wir den Geist als Klares Licht oder Leuchtkraft bezeichnen, wird es durch die blosse Tatsache, dass wir ihn so bezeichnen, nicht zur Wirklichkeit, dass tatsächlich irgendetwas im Geist enthalten ist, das eine wahre Grundlage für so eine Bezeichnung böte. In dieser Weise war die Natur des Geistes von Anfang an wie der Raum, und es existieren keine Phänomene die nicht darin enthalten sind. <br />
<br />
Alle körperlichen Aktivitäten aufgebend, sollte der Praktizierende entspannt zur Ruhe kommen. Ohne eine verbale Äußerung wird Deine Rede zu einem Echo, Klang untrennbar von Leerheit. Denke mit dem Geist an rein gar nichts und betrachte das Entstehen der Phänomene. Der Körper ist nicht von Bedeutung, leer wie ein Bambusrohr. Der Geist ist wie die Mitte des Raums. Er ist unbegreiflich. Ruhe entspannt in dieser Erfahrung, ohne sie gehen zu lassen oder einzuordnen. Ruhe entspannt in diesem Zustand ohne ihn auszustrahlen, ihn zu kategorisieren, loszulassen oder zu versuchen ihn festzuhalten. <br />
<br />
Wenn der Geist keine Ausrichtung hat, ist es Mahamudra. Auf diese Weise wirst Du unübertreffliches Erwachen erlangen. <br />
<br />
Jene, die den Tantras und dem Fahrzeug der rechtschaffenden Handlungen, dem Vinanya, den Sutras und den verschiedenen Belehrungen des Buddha mit einer Anhaftung für deren individuellen schriftlichen Traditionen und ihrer individuellen Philosophie folgen, werden nicht dahin gelangen, das leuchtende Mahamudra zu erfahren, weil die Sicht auf diese Leuchtkraft oder das Klare Licht durch ihre Absichten und Einstellungen verdunkelt werden. <br />
<br />
Die konzepthafte Aufrechterhaltung von Versprechen verursacht tatsächlich, dass man die Bedeutung der Samayas (Gelübde)&nbsp; verletzt. Wenn Du die Bedeutung nicht verletzt, die ohne Beständigkeit, nicht konzepthaft oder festgelegt ist, dann, indem Du diese nicht verletzt, verletzt oder brichst Du auch die Samayas nicht. Sei frei von jeder Absichtshaftigkeit, ohne mentale Ausrichtung oder mentale Aktivität.<br />
<br />
Gedanken entstehen aus sich selbst heraus und lösen sich wieder in sich selbst hinein auf&nbsp; - wie ein Gemälde auf einer Wasseroberfläche. Dies ist die Fackel, die alle Verdunklung oder Dunkelheit vertreibt. Wenn Du, frei von Zielgerichtetheit, nicht in Extremen verweilst, wirst Du ohne Ausnahme die Bedeutung aller Belehrungen Buddhas und aller Takas, der einzelnen Teile der Belehrungen Buddhas, erkennen. Wenn Du in diesem Zustand ruhst, wirst Du vom Gefängnis des Samsara befreit werden. Wenn Du gleichmäßig in diesem Zustand ruhst, werden alle Deine Verfehlungen und Verdunklungen verbrannt. Deshalb wird dies die Fackel der Lehre genannt. <br />
<br />
Törichte Leute, die sich für diese Lehre nicht interessieren, werden vom Fluss des Samsara hinfortgerissen. Diese törichten Leute, die unerträgliche Leiden in den niederen Existenzbereichen erfahren, verdienen Mitgefühl. <br />
<br />
Wenn Du wünschst, Befreiung vom unerträglichen Leid zu erfahren, verlasse Dich auf einen weisen verwirklichten Lehrer. Wenn der Segen eines verwirklichten Lehrers Dein Herz berührt, wird Dein Geist befreit werden. <br />
<br />
Kye ho! Alle samsarischen Dinge sind bedeutungslos, sinnlos, Ursachen für Leid. Und da alle diese Dinge, die getan oder geschaffen wurden, sinnlos sind, schaue auf das, was Bedeutung hat. <br />
<br />
Wenn Du über jedes Greifen nach einen Objekt und Greifen nach einem Subjekt hinausgehst, ist das der König aller Sichtweisen. Wenn da keine Ablenkung ist, dann ist das der König aller Meditationen. Wenn da keine Anstrengung ist, ist das der König aller Handlungen. Wenn dort keine Hoffnung und keine Furcht ist, dann ist das das endgültige Ergebnis und die Frucht wurde erlangt. Es geht darüber hinaus, ein Objekt konzeptueller Betrachtung zu sein; die Natur des Geistes ist leuchtende Klarheit. <br />
<br />
Da ist kein Weg, der gegangen werden muss und dennoch betrittst<br />
Du auf diese Weise den Pfad zur Buddhaschaft. Da ist kein Objekt der Meditation, aber wenn Du Dich an dies gewöhnst, wirst Du unübertreffliches Erwachen erlangen. <br />
<br />
Untersuche die weltlichen Dinge gründlich. Wenn Du dies tust, wirst Du erkennen, dass nichts davon beständig ist, keines dieser Dinge hat die Eigenschaft von Dauerhaftigkeit, und in diesem Sinne sind sie alle wie Träume und magische Illusionen. Träume und magische Illusionen sind bedeutungslos. Aus diesem Grund über Dich in Entsagung und gib weltliche Belange auf. Schneide die Fesseln der Anhaftung und Abneigung an jene um Dich herum und an Deine Umgebung durch und meditiere in Abgeschiedenheit, in Wäldern usw., alleine lebend. Verweile in diesem Zustand ohne Meditation. Wenn Du das erzielst, was ziellos ist, hast Du Mahamudra verwirklicht. <br />
<br />
Zum Beispiel: wenn die Wurzel eines Baums mit einem Stamm und vielen Ästen, Blättern, Blüten und Früchten abgetrennt wird, dann werden die zehntausend oder hunderttausend Äste automatisch sterben. In gleicher Weise, wenn die Wurzel des Geistes durchtrennt wird, werden die Äste und Blätter des Samsara austrocknen. <br />
<br />
Zum Beispiel: genau wie die Dunkelheit, die sich über tausend Aeonen angesammelt hat, von der Entzündung einer Lampe oder Fackel vertrieben wird, in gleicher Weise vertreibt ein Augenblick der<br />
Weisheit des Klaren Lichts des eigenen Geistes alle Unwissenheit, Missetaten und Verdunkelungen, die in unzähligen Aeonen angesammelt wurden. <br />
<br />
Der Verstand kann nicht erkennen, was über den konzeptuellen Geist hinaus geht, und Du wirst niemals das Ungeschaffene mit den Mitteln zusammengesetzter Phänomene erkennen. Wenn Du wünschst das zu erlangen oder zu erkennen, was über den Verstand hinausgeht und ungeschaffen ist, dann untersuche Deinen Geist genau und übe Dich in nackter Achtsamkeit. Erlaube es dem verschlammten Wasser der Gedanken, sich selbst zu klären. Versuche nicht, Erscheinungen aufzuhalten oder zu erschaffen. Lasse sie, wie sie sind. <br />
<br />
Wenn Du ohne Annehmen und Ablehnen äußerer Erscheinungen verweilst, wird alles was erscheint und existiert durch seine ursprüngliche Natur aus sich selbst heraus besiegelt und befreit.<br />
<br />
<br />
<i>Dies wurde an den Ufern des Ganges durch den grossartigen und leuchtenden Siddha Tilopa, der Mahamudra verwirklich hatte, an den Pandit aus Kashmir, Naropa, übertragen, der sowohl gelehrt als auch verwirklicht war, nachdem Naropa zwölf Härten bzw. Entbehrungen überwunden hatte. Der Text wurde bei Pullahari im Norden übersetzt und niedergeschrieben durch den grossartigen Naropa und den grossen tibetischen Übersetzer, den König der Übersetzer, Marpa Chokyi Lodro. Mündlich ins Englische übersetzt von Lama Yeshe Gyamtso.</i><br />
<br />
<br />
<br />
<br />
<i>[Aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt <br />
von Andreas - Jonten Dorje - am 26.11.2005]<br />
<br />
Möge diese deutsche Übersetzung, nach bestem Wissen und <br />
Gewissen durchgeführt, die Bedeutung und Sicht der Übertragung <br />
Tilopas, Naropas und Marpas fehlerfrei transportieren und den <br />
Wesen höchsten Nutzen bringen.</i>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 26 Nov 2005 12:35:54 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1042</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Lebt Buddha wieder unter uns?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1032</link>
            <description><![CDATA[Vor sechs Monaten hat sich Ram Bahadur Banjan unter einen Baum gesetzt, wo er seitdem ohne Aufnahme von Essen und Trinken meditiert.<br />
Mittlerweile pilgern täglich Zehntausende in den Regenwald im Süden Nepals, da sie in dem 15-Jährigen die Reinkarnation Buddhas sehen. Während Skeptiker von einem Trick sprechen, stehen selbst Ärzte vor einem Rätsel. <br />
<br />
Weiterlesen unter: <a href="http://www.orf.at/051123-93698/index.html">http://www.orf.at/051123-93698/index.html</a>]]></description>
            <author>ID54</author>
            <pubDate>Fri, 25 Nov 2005 10:29:01 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1032</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Ursprünge und Be-Deutungen von Mantren</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1211</link>
            <description><![CDATA[<center><br />
<img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://omspace.org/files/etm.png" title="http://omspace.org/files/etm.png" alt="[Nicht geladen: http://omspace.org/files/etm.png]" /><br />
</center>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 24 Nov 2005 12:11:15 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1211</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Sichtweise, Meditation und Handlung im Mahamudra</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=997</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:green"><br />
<b>Sichtweise, Meditation und Handlung - frei nach Milarepas Mahamudra-Gesängen</b><br />
<br />
<br />
Sichtweise, Meditation, Handlung und Frucht (das Ergebnis) sind die Grundlage des Vajrayana.<br />
<br />
Die Sichtweise des Vajrayana bezieht sich auf das Verständnis der wahren Natur der Phänomene. Intellektuelles Verständnis reicht jedoch nicht aus, um erleuchtet zu werden, weil wir über das, was verstanden werden soll, meditieren müssen, um eine Erfahrung darüber zu erlangen.&nbsp; <br />
<br />
Nur zu meditieren reicht jedoch auch nicht aus, denn wir müssen wissen, ob wir vollkommen richtig meditieren oder nicht. Schliesslich, um Erleuchtung zu erlangen, müssen wir in der Zeit zwischen den Meditationen auf reine Weise in der Welt handeln. <br />
<br />
Die Essenz des Vajrayana ist es, eine fehlerlose Sichtweise zu halten, korrekte Meditation zu üben und reine Handlungen auszuführen. Dazu gibt es jeweils drei Aspekte, die zu beachten sind. <br />
<br />
<br />
Drei Aspekte der Vajrayana-Sichtweise über die wahre Natur des Geistes:<br />
<br />
(1) Alle Erscheinungen und alles Existierende sind Teile des einen Geistes. Alle äußeren Formen, Klänge, Geschmäcker, Gerüche und Berührungsempfindungen entstehen innerhalb des Geistes. Innere Empfindungen wie Glück, Leid, Scham, Gedanken und alle anderen geistigen Objekte gehen ebenfalls aus dem Geist selbst hervor.&nbsp; <br />
<br />
(2) Was ist Geist? Geist ist Klarheit und Information. Geist ist kein materielles Ding. Geist kann denken und sich verändern, kann sich mit klarer Bewusstheit in allen Arten von Gedanken ausdrücken. <br />
<br />
(3) Doch der Geist selbst kann nicht gefunden werden, denn seine Natur ist Leerheit. Während einige Lehrer ihre Schüler zunächst in die Bedeutung von Leerheit einführen und dann in seine Klarheitsnatur, führt Milarepa zunächst die Klarheit des Geistes ein und dann die Leerheit - indem er darauf hinweist, dass die Klarheit nicht als 'etwas' gefunden werden kann. <br />
<br />
<br />
Die drei Aspekte der Meditation sind: <br />
<br />
(1) In der Meditation erscheinen viele Gedanken. Wenn die Natur des Geistes nicht erkannt ist, werden die Gedanken zu einem Problem; sie erscheinen fest und werden zu einem Hindernis. Wird jedoch die wahre Natur des Geistes verwirklicht, so befreien sich die in der Meditation weiterhin auftauchenden Gedanken selbst, indem sie als ungetrennt vom Wahrheitszustand (Dharmakaya) erlebt werden. <br />
<br />
(2) Wenn Gedanken auf natürliche Weise als ungetrennt vom Dharmakaya erkannt werden, ist die Klarheit des Geistes ein Zustand der Ekstase, der frei von jeglicher Form von Leid ist. Meditation wird dann von einer Erfahrung höchster Freude begleitet. <br />
<br />
(3) Diese Art der Meditation besteht nicht in der Erschaffung von etwas Neuem. Täuschung wird durch den Geist beseitigt, indem er in seinem eigenen natürlichen Zustand ruht, unverändert und ungekünstelt. Der Geist muss ruhig werden, in der Natur des Geistes selbst entspannt werden. <br />
<br />
<br />
Die drei Aspekte der Handlung sind: <br />
<br />
(1) Im Vajrayana ist es nicht nötig, sich bewusst um die Verwirklichung der 10 positiven Handlungen zu bemühen. Die Ausübung der guten Handlungen entsteht spontan aus der Verwirklichung, die aus der Meditation resultiert. <br />
<br />
(2) In gleicher Weise werden die 10 leidbringenden Handlungen spontan vermieden, ohne dass eine bewusste Kontrolle der Handlungen notwendig ist. Mit der Verwirklichung der wahren Natur des Geistes ist es nicht nötig, auf eine gekünstelte Weise zu handeln. <br />
<br />
(3) Es wird ausserdem keine Notwendigkeit dafür geben, Handlungen künstlich herbeizuführen, die der Wiedergutmachung dienen, um Verwirklichung durch Anstrengung zu erzeugen. Wenn man entspannt im natürlichen Zustand des Geistes ruht, wird die Verwirklichung von Klarheit und Leerheit auf natürliche Weise hervortreten. <br />
<br />
<br />
Die drei Aspekte der Frucht sind schliesslich: <br />
<br />
(1) In Buddhas aussergewöhnlicher Sichtweise des Vajrayana sind die Zustände von Nirvana und Buddhaschaft nicht an irgendeinem anderen Ort zu suchen. Wir müssen also nirgendwo hingehen, um sie zu erreichen. Sie sind ausserdem nichts, was neu erschaffen oder erst noch erlangt werden müsste. <br />
<br />
(2) Samsara ist nicht zu vergleichen mit Abfall, der wegzuwerfen ist. Es gibt da nichts, das weggeworfen werden könnte. Die Wesensnatur von Samsara ist Nirvana - ob wir es erkennen oder nicht. <br />
<br />
(3) Nirvana ist nichts, das erschaffen werden müsste und Samsara ist nichts, das eliminiert werden müsste, weil unser Geist schon Buddhaschaft ist. Es gibt keine Buddhaschaft, die etwas anderes wäre, als das, was wir sind; Buddhaschaft ist die Natur unseres eigenen Geistes. <br />
</span>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sun, 06 Nov 2005 17:33:17 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/997</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Experiencing Silent Wisdom - Stille Weisheit erfahren</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=989</link>
            <description><![CDATA[<b>Stille Weisheit erfahren</b><br />
<br />
<i>Lama Thubten Yeshe</i><br />
<br />
Wenn eure Sinneserfahrung mit Sinnesobjekten in Berührung kommt und ihr physisches Wohlbehagen erfahrt, dann genießt dieses Gefühl so sehr ihr könnt. Wenn aber die Erfahrung, die der Berührung eurer Sinneswahrnehmung mit der Welt der Sinne entspringt, dazu führt, daß ihr euch gebunden fühlt, wenn alles immer schwieriger wird, je mehr ihr euch der Welt der Sinne zuwendet, dann solltet ihr – anstatt euch Sorgen zu machen, - „ich kann das nicht beherrschen“ – besser eure Sinne einmal verschließen und in Stille eure Wahrnehmung selbst untersuchen.<br />
<br />
In gleicher Weise, wenn ihr gefesselt seid von den Problemen, die euch eure Ideen erschaffen: anstatt zu versuchen, diese Probleme dadurch zu beenden, daß ihr euch an irgendwelche anderen Ideen klammert, was soundso nicht gelingen kann, überprüft in Stille, wie diese Ideen euch Schwierigkeiten verursachen.<br />
<br />
Zu gewissen Zeiten ist ein stiller Geist sehr wichtig, aber „still“ heißt nicht „geschlossen“. Der stille Geist ist ein aufmerksamer, wacher Geist; ein Geist, der die wahre Natur der Wirklichkeit sucht. Wenn Probleme in der Welt der Sinne euch Sorgen machen, kommt die Schwierigkeit aus eurer Sinneswahrnehmung, nicht von den äußeren Objekten, die ihr wahrnehmt. Und wenn Vorstellungen euch beunruhigen, dann kommt das ebenfalls nicht von außen, sondern aus eurem Geist, der sich an diese Vorstellungen klammert. Anstatt zu versuchen, Probleme emotional aus der Welt zu schaffen, indem ihr euch an immer neue materielle Objekte oder Ideen klammert, solltet ihr also in Stille beobachten, was in eurem Geist eigentlich geschieht.<br />
<br />
Welche Art von mentalen Problemen ihr auch immer erfahrt, anstatt nervös und ängstlich zu werden, lehnt euch zurück, entspannt euch und seid so still wie irgend möglich. Auf diese Art werdet ihr ganz von selbst in der Lage sein, die Realität zu sehen und die Wurzel eurer Probleme zu erfassen.<br />
<br />
Wenn wir Probleme erleben, gleichgültig ob im Innen oder im Außen, macht unser eingeschränktes, ungeschultes Gemüt alles nur noch schlimmer. Wenn jemand, der an einer juckenden Allergie leidet, heftig zu kratzen beginnt, empfindet er kurzfristig etwas Erleichterung und denkt, sein Kratzen hat Besserung gebracht. In Wirklichkeit hat sein Kratzen alles nur noch schlimmer gemacht. Wir sind eben so; wir führen uns immer so auf, tagein, tagaus. Anstatt Probleme auf diese Art lösen zu wollen, sollten wir uns entspannen und uns auf einen geschulten, stillen Geist verlassen. Aber „still“ heißt eben nicht dunkel, nicht-arbeitend, schneckenlangsam und verschlafen.<br />
<br />
Nun also, schließt jetzt eure Augen für fünf oder zehn Minuten und schaut euch genau an, was immer ihr gerade für euer größtes Problem haltet. Beendet die Wahrnehmung eurer Sinne so gut ihr eben könnt, bleibt vollkommen still und untersucht mit nach innengerichteter Weisheit des Erkennens sorgfältig euren Geist.<br />
<br />
Wo haltet ihr eure Idee namens „mein Problem“ fest?<br />
<br />
Ist es in eurem Gehirn? In eurem Mund? Eurem Herzen? Eurem Bauch? Wo ist diese Idee?<br />
<br />
Wenn ihr den Gedanken „Problem“ nicht finden könnt, fangt nicht an, mit eurem Verstand danach zu suchen; entspannt euch einfach. Wenn unglückliche Gedanken oder dumme Ideen in eurem Geist aufsteigen, schaut einfach nur zu, wie sie kommen, wie sie gehen.<br />
<br />
Reagiert nicht emotional.<br />
<br />
Wenn ihr auf diese Weise übt, könnt ihr sehen, daß das schwache, ungeübte Gemüt sich Problemen nicht entgegenstellen kann. Aber euer stiller Geist, von geschulter Weisheit, kann jedem Problem mutig ins Gesicht sehen, es überwinden und alle&nbsp; eure emotionalen und aufgewühlten Gemütszustände beherrschen.<br />
<br />
Denkt nicht, was ich da sage, ist irgend so eine buddhistische Idee, eine Idee von irgend so einem tibetischen Lama. Es kann zu einer tatsächlichen Erfahrung für alle lebenden Wesen überall im Weltall werden.<br />
<br />
Ich könnte euch noch viele Worte sagen, viele Ideen mitgeben heute abend, aber ich denke, es ist wichtiger, mit euch diese Erfahrung der Stille zu teilen. Das ist näher an der Wirklichkeit als jede Menge Worte.<br />
<br />
Wenn ihr euren Geist sorgfältig überprüft, könnt ihr klar sehen, daß sowohl unglückliche als auch beschwingte Gedanken kommen und gehen. Mehr noch, wenn ihr durchdringender untersucht, verschwinden sie alle miteinander. Wenn ihr total von einer Erfahrung überwältigt seid, denkt ihr, „ich werde diese Erfahrung nie vergessen“, aber wenn ihr sie mit etwas Übung genau beobachtet, verschwindet sie automatisch. Das ist die Erfahrung der stillen Weisheit. Es ist sehr einfach, aber glaubt mir das nicht so einfach – erfahrt es für euch selbst. <br />
<br />
Meiner Erfahrung nach ist eine stille Unterweisung mehr wert als eine mit vielen Worten ohne erlebte Erfahrung. Im stillen Geist findet ihr Frieden, Freude und Zufriedenheit.<br />
<br />
Stille innere Freude hält auch viel länger an als das Vergnügen, das man beim Schokoladeessen und Kuchenessen erlebt. Dieses Vergnügen ist ja auch nur eine der Vorstellungen unseres Gemüts.<br />
<br />
Wenn ihr eure oberflächliche Sinneswahrnehmung schließt und eure innere Natur untersucht, werdet ihr beginnen zu erwachen. Warum? Weil eure oberflächlichen Wahrnehmungen euch davon abhalten, zu sehen, wie widersprüchlich Gedanken in Wirklichkeit kommen und gehen. Wenn ihr eure äußeren Sinne zum Schweigen bringt, wird euer Geist bewußter und arbeitet genauer. Wenn eure oberflächlichen Sinne vollauf geschäftig sind, wird euer Geist gewissermaßen überschattet; er ist komplett davon überwältigt, wie eure Sinne die Dinge interpretieren. Auf diese Weise könnt ihr die Wirklichkeit nicht erkennen. Wenn ihr in euren Ideen und in der Welt der Sinne verstrickt seid, solltet ihr deshalb, anstatt in Stress zu geraten, eure Sinneswahrnehmung anhalten und still euren Geist betrachten. Versucht, total wach für alles zu sein, anstatt auf ein einziges Atom versessen. Empfindet Ganzheit anstatt der Fragmente.<br />
<br />
Ihr könnt nicht für euch selbst festhalten, wie die Dinge zu sein haben. Dinge verändern sich von Natur aus. Wie könnt ihr auch nur eine einzige Idee fesseln? Ihr seht, das geht nicht. <br />
<br />
Wenn ihr überprüft, wie ihr denkt – „Warum sage ich, das ist gut? Warum sage ich, das ist schlecht?“ – beginnt ihr, wirkliche Antworten zu bekommen, zum Beispiel, wie euer Geist tatsächlich arbeitet. Ihr werdet sehen, wie dumm die meisten eurer Ideen eigentlich sind und wie euer Geist sie zu etwas Gewichtigem macht. Wenn ihr genau beobachtet, werdet ihr sehen, daß diese Gedanken tatsächlich nichts sind. Und wenn ihr auf diese Art beobachtet, werdet ihr bei Nichts in eurem Geist ankommen. Laßt euren Geist sich in diesem Zustand des Nichts ausbreiten. Das ist so friedvoll; so voll von Freude. Wenn ihr es schafft, jeden Morgen auch nur zehn oder zwanzig Minuten mit stillem Geist dazusitzen, werdet ihr das bald sehr genießen. Ihr werdet in der Lage sein, den „Von-Augenblick-zu-Augenblick-Tanz“ eurer Emotionen zu betrachten, ohne traurig zu werden. <br />
<br />
Ihr werdet auch die äußere Welt und die anderen Leute mit anderen Augen sehen; ihr werdet sie nicht mehr als Hindernisse in eurem Leben ansehen und sie werden euch nicht mehr verunsichern können. <br />
<br />
Aus diesem Grund kommt Schönheit aus dem Geist des Herzens.<br />
<br />
<br />
Aus: Lama Yeshe, The Peaceful Stillness of the Silent Mind<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; Lama Yeshe Wisdom Archive<br />
<br />
&nbsp;<img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c030.gif" title="http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c030.gif" alt="[Nicht geladen: http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c030.gif]" /> <br />
Das war mein erster Versuch, so einen Text zu übersetzen. Ich hoff, ich hab keine sinnstörenden Ungenauigkeiten begangen.]]></description>
            <author>Kinnaree</author>
            <pubDate>Sun, 30 Oct 2005 23:03:08 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/989</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die Reinigungs-Praxis von Vajrasattva</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=984</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
"Vajrasattva ist eigentlich der sechste Pancha- oder Dhyana-Buddha, wird jedoch außerhalb dieser Gruppe gestellt und hat seinen traditionellen Platz nicht in Stupas wie die anderen der Gruppe, sondern einen eigenen, unabhängigen Schrein. Er verkörpert das höhere Wissen des Vajrayana, das nur Eingeweihten vermittelt werden soll. In der Rechten trägt er den Vajra (Dorje / Diamant), in der Linken die Glocke."<br />
[/quote]<br />
<br />
<br />
<center><img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://www.khandro.net/images/deity_Vajr1.gif" title="http://www.khandro.net/images/deity_Vajr1.gif" alt="[Nicht geladen: http://www.khandro.net/images/deity_Vajr1.gif]" /><br />
<span style="color:gray">Bildquelle: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.khandro.net%2Fdeity_Vajrasattva.htm" border="0" title="http://www.khandro.net/deity_Vajrasattva.htm">http://www.khandro.net/deity_Vajrasattva.htm</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"></span></center><br />
<br />
<br />
<br />
[quote]<br />
<b>Die Reinigungs-Praxis von Vajrasattva</b><br />
<br />
<i>Geshe Thubten Ngawang - aus dem Tibetischen von Christof Spitz</i><br />
<br />
Die Vajrasattva-Meditation dient dazu, den Geist von negativem Karma zu reinigen. Sie ist eines der vier Gegenmittel zur Reinigung von vergangenen unheilsamen Handlungen, nämlich das regelmäßige Praktizieren heilsamer Übungen. Die Meditation über Vajrasattva ist ein besonders effektives Mittel, um negatives Karma zu bereinigen, insbesondere auch, wenn es sich um Verfehlungen gegen tantrische Gelöbnisse handelt. In einem Tantra wird der Buddha nach der Wirkung der Vajrasattva- Praxis gefragt. Er zieht folgenden Vergleich: Ebenso wie ein Licht in einem Moment die Dunkelheit in einem Raum vertreibt und alles hell erleuchtet, so vernichtet die Rezitation des Mantras von Vajrasattva und die Meditation über ihn in einem Moment das negative Karma, das man in Äonen, das heißt in unzähligen Leben angesammelt hat. Weiter heißt es dort, daß die Rezitation und Meditation zu Vajrasattva wie ein heftiges Feuer ist, das alle negativen Handlungen und schlechtes Karma verbrennt. Gerade in Verbindung mit der Ethik lodert dieses Feuer heftig auf und verbrennt alles negative Karma. Die Ethik ist wie der Wind und die Rezitation und Meditation zu Vajrasattva sind wie das Feuer. Wenn Feuer und Wind zusammenkommen, dann können sie ein Feuer entflammen. Die Vajrasattva- Praxis wird in Verbindung mit der Ethik auch mit einem starken Sonnenlicht verglichen, das auf Schnee trifft und diesen in einem Moment zum Schmelzen bringt. Die verschiedenen heilsamen Eigenschaften und Meditationen verstärken sich gegenseitig. Die Verbindung von ethischer Lebensführung und der Vajrasattva- Meditation bringt eine besonders starke Kraft hervor, unheilsames Karma zu beseitigen. Sobald ein heilsamer Faktor im Geist vorhanden ist, werden auch die anderen positiven Faktoren gestärkt. Das gleiche gilt leider auch für die unheilsamen Eigenschaften wie Verblendung, Begierde, Haß etc. Je stärker eine Leidenschaft ist, um so mehr werden auch die anderen anwachsen. Beschäftigen wir uns mit der Vajrasattva-Praxis, sollten wir es mit der Motivation tun, unseren Geist von negativem Karma zu reinigen. Ähnlich wie ein Mond am Vollmondtag erstrahlt, wenn der Himmel wolkenlos ist, so sollten wir denken, daß wir die Tugenden unseres Geistes erstrahlen lassen und uns von den hindernden Eigenschaften reinigen wollen.<br />
<br />
Voraussetzung für die Durchführung dieser Meditation ist die Initiation. Einige haben schon große Initiationen aus dem Höchsten Yoga-Tantra erhalten, z.B. Kalacakra-Initiation, Guhyasamaja, Yamantaka, Cakrasamvara, oder aus dem Kriya-Tantra wie Avalokiteshvara, Tara oder Vajrasattva. Wenn wir die folgenden Erklärungen zu Vajrasattva lesen und die Praxis ausüben möchten, sollten wir uns vornehmen, irgendwann die entsprechende Initiation zu nehmen.<br />
<br />
<br />
<b>Zufluchtnahme und Aufbau der Gottheit</b><br />
<br />
Die Praxis beginnt mit der Zufluchtnahme und der Entwicklung des Erleuchtungsgeistes. Wir führen uns die Vorzüge der drei Zufluchtsobjekte Buddha, Dharma und Sangha vor Augen und machen uns klar, daß wir den verschiedenen Gefahren des Daseinskreislaufes ausgesetzt sind und dauerhaften Schutz benötigen; die drei Juwelen können diesen Schutz bieten. So entwickeln wir Vertrauen in sie. Wir nehmen also Zuflucht, basierend auf der Furcht vor den Leiden des Daseinskreislaufes und mit dem Vertrauen, daß die drei Juwelen Schutz vor diesen Leiden bieten können. Als nächstes denken wir an die unendlich vielen fühlenden Wesen, die den ganzen Raum durchdringen, die unzählige Male unsere Mütter gewesen sind, denen wir viel Freundlichkeit und Hilfe zu verdanken haben und die jetzt auf unsere Hilfe angewiesen sind. Wir bringen den Wunsch hervor, die Wesen aus den Gefahren des Daseinskreislaufes und des persönlichen Nirvana zu befreien und zur vollkommenen Erleuchtung eines Buddha zu führen. Wir erzeugen den Erleuchtungsgeist in fehlerfreier Weise, vollständig, so daß alle Elemente enthalten sind. Der Erleuchtungsgeist besteht in einem zweifachen Wunsch: dem Streben nach dem Wohl der Wesen und dem Streben, zu diesem Zweck die Buddhaschaft zu erreichen. Wenn diese beiden Faktoren vorhanden sind, ist der Erleuchtungsgeist in vollständiger Weise entwickelt. Außerdem bedeutet fehlerfrei, daß wir den Wunsch nach Erleuchtung zum Wohle der Wesen nicht nur in bloßen Worten zum Ausdruck bringen oder einfach nur herunterrezitieren, sondern daß wir unseren Geist auch entsprechend schulen und die Rezitation mit einem echten Gefühl dafür, was der Erleuchtungsgeist bedeutet, ausführen; wir bemühen uns darum, diese Geisteshaltung in einer unverfälschten Weise im eigenen Geist wachzurufen.<br />
<br />
Nachdem wir dreimal die Zufluchtnahme und die Entwicklung des Erleuchtungsgeistes rezitiert haben, folgt der Hauptteil. Wir denken uns zu Beginn, daß eine weiße Silbe PAM auf unserem Scheitel erscheint, und zwar plötzlich, ähnlich wie ein Regenbogen am Himmel erscheint oder wie im Fernsehen plötzlich Bilder eingeblendet werden; allerdings gibt es einen gravierenden Unterschied, nämlich daß es im Fernsehen ganz gewöhnliche Erscheinungen sind und eine gewöhnliche Leere, in der die Dinge erscheinen. Bei der Vajrasattva-Praxis handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen leeren Raum, sondern um die endgültige Realität. Wir rufen in uns das Verständnis der Leerheit wach, so gut wir können. Wir visualisieren die Gottheit immer in Verbindung mit dem Verständnis, daß alle Erscheinungen leer sind von inhärenter Existenz. Wir führen alle Visualisationen in dem Bewußtsein der vollkommenen Tugenden durch, die ein Buddha besitzt, und verbinden dieses Bewußtsein mit der Erkenntnis, daß all diese Erscheinungen leer sind von inhärenter Existenz. So praktizieren wir die Einheit von Methode und Weisheit, wie sie im Tantra auf besondere Weise erklärt wird.<br />
<br />
Die Silbe PAM auf unserem Scheitel schmilzt ähnlich wie Butter in der Hitze und nimmt die Gestalt einer weißen Lotosblüte mit acht Blättern an; das Zentrum der Blüte ist gelblich. Zwischen dem Innern und den Blütenblättern befinden sich die Staubgefäße, die wir uns ebenfalls vorstellen. Aus einer Silbe AH entsteht eine waagerechte weiße Mondscheibe von der Größe des Zentrums der Lotosblüte, so daß außen herum nur noch die Blätter zu sehen sind. Auf dieser Lotosblüte mit der Mondscheibe erscheint dann in einem Moment die weiße Silbe HUM. Diese schmilzt und wandelt sich in ein weißes Vajra mit fünf Speichen um, das senkrecht steht. Die fünf Speichen sind die vier Stege in den vier Richtungen und der Steg in der Mitte dazwischen. Im Zentrum dieses Vajra befindet sich wiederum eine weiße Silbe HUM. Von dem Vajra gehen unzählige Lichtstrah- len in alle Richtungen aus und vollführen die zwei Aufgaben: Sie reinigen die Wesen von allem negativen Karma, von Leiden und Krankheiten und versetzen sie in Glückseligkeit. Das Licht geht dann zu allen Buddhas und Bodhisattvas und bringt ihnen Opfergaben dar, um sie zu erfreuen. Das Licht kommt wieder zurück und verschmilzt mit dem Vajra. Das Wesentliche ist hier, daß wir an die Gottheit denken. Sobald wir uns einen so reinen, vollkommenen Buddha wie Vajrasattva vergegenwärtigen, erhalten wir im gleichen Moment Segen, unser Geist wird gereinigt und wir sammeln gute Eindrücke an. Das liegt in der vollkommenen Natur dieser Gottheit begründet.<br />
<br />
Von dem Vajra mit der Silbe HUM über dem eigenen Kopf auf Lotos und Mond strömt Licht zu den Wesen und reinigt sie, und danach strahlt es zu den Buddhas und Bodhisattvas aus. Es sammelt sich zuletzt wieder in dem Vajra und der Silbe HUM, diese schmelzen zu Licht, und daraus geht die Gestalt Vajrasattvas über dem eigenen Kopf hervor. Vajrasattva ist von weißer Körperfarbe und hat ein Gesicht und zwei Arme; er hält einen Vajra in der rechten Hand und in der linken eine Glokke. Die Gottheit trägt wunderbare Kleidung von göttlicher Seide und ist mit Juwelen geschmückt. In den drei Zentren der Gottheit erscheinen die drei Silben, welche Körper, Rede und Geist symbolisieren, nämlich im Scheitel die weiße Silbe OM, in der Kehle die rote Silbe AH und im Herzen die blaue Silbe HUM. Man visualisiert Vajrasattva in der gleichen Blickrichtung wie man selbst. Dies war die Visualisation des Gelöbniswesens, das heißt des vorgestellten Wesens. Vom Herzen Vajrasattvas strömt Licht aus, das die Weisheitswesen einlädt, die dann mit dem vorgestellten Vajrasattva über dem eigenen Kopf verschmelzen. Die Weisheitswesen, die aus allen Richtungen kommen, sind Vajrasattva selbst, sie sehen genauso aus wie er. In manchen Texten werden die Silben JA HUM BAM HOH rezitiert, um anzuzeigen, daß die Weisheitswesen kommen, mit dem visualisierten Vajrasattva verschmelzen und ohne Unterschied eins mit ihm werden. Dann geht nochmals Licht von der Silbe HUM im Herzen Vajrasattvas aus und lädt die Initiationsgottheiten ein, welche Ritualvasen mit Nektar tragen und die Initiation erteilen. Dabei rezitieren sie das Mantra OM SARVA TATHAGATA ABISHEKATA SAMAYA SHRIYE HUM. Natürlich ist ein Vajrakörper, wie Vajrasattva ihn besitzt, völlig rein und bedarf keinerlei Waschungen mehr. Da wir selbst jedoch von falschen Vorstellungen geprägt sind, mangelndes Vertrauen und unreine Wahrnehmungen in bezug auf die Buddhas und Buddha-Körper haben, wird die Initiation oder Waschung durchgeführt. Sie weist uns darauf hin, daß die Gottheit keinerlei Befleckungen hat. Vajrasattva wird ganz angefüllt mit dem Weisheitsnektar, von dem ein Rest auf dem Kopf übrigbleibt, der die Gestalt von Buddha Akshobhya annimmt.<br />
<br />
<br />
<b>Vorbereitung der Mantra-Rezitation</b><br />
<br />
Nun folgt die Mantra-Rezitation mit den speziellen Visualisationen zur Reinigung. Wer eine große Initiation erhalten hat, kann sich in der Meditation selbst als Gottheit hervorbringen und sich dann zusätzlich Vajrasattva über dem eigenen Kopf vorstellen, wie es beschrieben wurde. Die Besonderheit ist nun, daß wir uns in unserer gewöhnlichen, zu läuternden Gestalt innerhalb des Tropfens über der Silbe HUM im Herzen der Gottheit visualisieren. Wenn wir können, stellen wir uns hier auch noch andere Wesen vor, für die wir diese Meditation durchführen, am besten alle fühlenden Wesen. Wir denken uns also uns selbst zusammen mit den anderen Wesen in dem Tropfen auf der Silbe HUM, sofern wir dazu in der Lage sind. Es reicht allerdings auch aus, wenn wir uns allein in dem Tropfen der Silbe HUM vorstellen. Wer keine große Initiation erhalten hat, kann sich Vajrasattva über dem eigenen Scheitel vorstellen.<br />
<br />
Wir sollten uns bewußt machen, daß unser Geist seit anfangsloser Zeit unter dem Einfluß von Leidenschaften und negativen Geisteszuständen wie Haß, Begierde und Unwissenheit steht. Es gibt keine Leidenschaft, die noch nicht in uns entstanden ist oder die nicht bei den Wesen aktiv wäre. Motiviert von negativen Geisteszuständen haben wir selbst und die anderen Wesen eine Vielzahl von unheilsamen Handlungen angehäuft. Die Anlagen daraus sind mit unserem Geist verbunden, und wenn wir uns nicht von ihnen befreien, sie bereinigen, dann besteht die große Gefahr, daß sich im Tod ein solches unheilsames karmisches Potential auswirkt und wir in sehr leidvolle Zustände geraten. Wir entwickeln an diesem Punkt starke Reue über unsere unheilsamen Handlungen der Vergangenheit und eine starke Erkenntnis ihrer negativen Natur.<br />
<br />
Im Herzen von Vajrasattva über dem eigenen Kopf befindet sich eine Mondscheibe, die einen strahlenden Glanz und kühlendes Licht hat. Den Mond sollten wir uns als eine flache Scheibe vorstellen und darauf senkrecht stehend die Silbe HUM visualisieren. Die Silbe HUM ist von weißer Farbe und umgeben von den 100 Silben des Vajrasattva- Mantras, die im Uhrzeigersinn um die Silbe aufgebaut sind. Wir stellen uns diese Buchstaben nicht wie normale, geschriebene Buchstaben vor, in dem Sinne, daß jemand sie mit Tinte auf die Mondscheibe geschrieben hätte oder daß dort aus irgendwelchen Materialien gefertigte Buchstaben wie Figuren aufgestellt wären, sondern wir vergegenwärtigen uns, daß dort das höchste Weisheitsbewußtsein des Buddha Gestalt annimmt in Form der Silben, die Lichtnatur haben. Die Silben sind konkret sichtbar, so daß wir sie richtig anfassen könnten, wenn wir in der Nähe wären, aber sie haben keine feste, massive Gestalt. Der bloße Anblick dieser Buchstaben hat schon einen großen Segen und löst Freude und Glück im Geist aus; wir sammeln dadurch gute Eindrücke, die für die Befreiung förderlich sind. Da das Mantra, die Mondscheibe und die Silbe HUM alle weiß visualisiert werden, mag es sein, daß wir sie nicht auseinanderhalten können. Dazu wird in den mündlichen Anweisungen der Lamas der Hinweis gegeben, daß wir uns die verschiedenen Dinge in leicht unterschiedlicher weißer Farbe vorstellen können, etwa Vajrasattva selbst in der Farbe von Kristall, die Mondscheibe in der Farbe von Muscheln und die Mantrasilben mit einem leicht silbrigen Glanz. Die Silbe HUM ist umgeben von einer Art Perlenkette, wobei die einzelnen Perlen wie Lichtperlen sind.<br />
<br />
Wir können uns viele Manifestationen von Vajrasattva vorstellen, eine Gestalt auf dem Kopf eines jeden fühlenden Wesens, das man um sich herum visualisiert. Von der Silbe HUM im Herzen von Vajrasattva über dem eigenen Kopf gehen Lichtstrahlen aus; an der Spitze eines jeden Lichtstrahls befindet sich eine weitere Manifestation von Vajrasattva. Wir können so meditieren, wenn wir dazu in der Lage sind. Aus der Silbe HUM im Herzen von Vajrasattva gehen weitere Lichtstrahlen aus, an deren Ende sich Götter befinden, die vielfältige Opfergaben in den Händen tragen und diese den Buddhas und Bodhisattvas in allen Richtungen darbringen. Die Lichtstrahlen nehmen den Segen aller Buddhas an, die von diesen Opfergaben erfreut sind, sammeln sich und kommen zurück, so daß sich der Segen aller Buddhas in der Silbe HUM im Herzen Vajrasattvas über dem Kopf sammelt. Dadurch nimmt Vajrasattva eine besondere Pracht und Ausstrahlung an, da er den Segen aller Buddhas in sich absorbiert hat. All dies sind Vorstellungen, die dazu dienen, die eigene unreine Sicht der Gottheit zu reinigen und deutlich ins eigene Bewußtsein zu rufen, welche erhabenen Qualitäten sie besitzt. Wir denken, daß Vajrasattva die vollendete Kraft und Fähigkeit hat, unheilsames Karma zu beseitigen. Mit dieser Visualisation führen wir dann die Rezitation des Mantras durch.<br />
Visualisation der Reinigung<br />
<br />
Es gibt drei verschiedene Arten, die Reinigung zu meditieren: erstens die Ausspülung der Negativitäten von oben nach unten, zweitens von unten nach oben und dritten die Beseitigung der massiven Anhäufung von negativem Karma. Ich werde sie der Reihenfolge nach erklären.<br />
<br />
Die Ausspülung der Negativitäten von oben nach unten: Aus der Silbe HUM im Herzen des Vajrasattva über dem Scheitel fallen Ströme von Nektar herab, die durch die eigene Fontanelle in uns einfließen, durch die verschiedenen Kanäle des Körpers und die Cakras. Wenn wir unsere Perspektive erweitern wollen, denken wir, daß eben solche Ströme von Nektar von den Emanationen Vajrasattvas über den Köpfen der anderen Wesen ausgehen und sie auf die gleiche Art mit Nektar angefüllt werden. Durch das Einströmen des Nektars werden die verschiedenen Hindernisse beseitigt: die Anlagen von den negativen unheilsamen Handlungen sowie die Befleckungen, die sie zurückgelassen haben, aber auch die verschiedenen Verfehlungen und Übertretungen von den Gelübden und Verpflichtungen, die man auf sich genommen hat. Wir denken, daß diese negativen Potentiale von oben nach unten herausgewaschen werden. Sie verlassen den Körper in Form schwarzer Flüssigkeiten wie Tinte durch die unteren Ausscheidungsorgane und durch die Poren des Körpers. Das geschieht bei einem selbst und bei allen anderen Wesen. Wir entwickeln die Überzeugung, daß wir vollständig gereinigt werden. Der Nektar ist keine gewöhnliche Flüssigkeit, sondern die Manifestation der Vollendung von Methode und Weisheit, die der Buddha erlangt hat. Das höchste Weisheitsbewußtsein des Buddha, frei von allen Fehlern, nimmt die Gestalt von Nektar an, und weil der Nektar diese Natur hat, ist in ihm alle Kraft, negatives Karma zu beseitigen. Am Ende ist unser Körper strahlend wie ein Kristall - von außen und innen völlig rein.<br />
<br />
Die Reinigung von unten nach oben: Wir selbst und alle anderen Wesen werden von dem Nektar, der von Vajrasattva kommt, angefüllt vom Scheitel bis zur Sohle. Das negative Karma, das wir seit anfangloser Zeit angesammelt haben, wird in Gestalt schwarzer Flüssigkeiten von dem Nektar von unten nach oben gespült und verläßt den Körper durch die oberen Öffnungen und die Poren des Körpers. Es ist ein ähnlicher Vorgang, wenn wir einen Behälter, der mit Gras gefüllt war, reinigen wollen. Wenn wir Wasser hineinspritzen, werden die Rückstände nach oben geschwemmt. Am Ende stellen wir uns wieder vor, daß wir ganz rein gewaschen sind.<br />
<br />
Die Reinigung der massiven Anhäufung: Alle Negativitäten, also alles schlechte Karma, Übertretungen von Gelübden und Disziplin und ähnliches, sammelt sich in der Höhe des Herzens und nimmt die Gestalt eines dichten, schwarzen Ovals an; es sieht aus wie ein Ei und ist wie eine Masse aus negativem Potential. Ströme von Nektar fließen von Vajrasattva herab, treten durch den Scheitel ein und treffen auf diese schwarze Masse. Man kann es damit vergleichen, daß man einen harten Wasserstrahl auf einen Staubhaufen richtet; der Staub wird in alle Richtungen aufgewirbelt. Genauso stellen wir uns vor, daß durch den Strom von Nektar dieses schwarze Ei zerstört wird und alle Negativitäten, die es verkörperte, durch die Poren und Ausscheidungsorgane ausgeschieden werden, so daß nichts mehr übrig bleibt. So werden wir selbst und alle anderen Wesen völlig gereinigt.<br />
<br />
Wenn wir 21 Mantras rezitieren, können wir zu jeder dieser drei Visualisationen sieben Mantras sprechen. Wer gerne 28 Mantras täglich rezitiert, stellt sich bei den letzten sieben Mantras vor, daß alle drei Reinigungen gleichzeitig geschehen. Eine Alternative ist, daß wir uns bei der Rezitation vorstellen, zuerst die negativen Handlungen des Körpers zu reinigen, dann die der Rede und die des Geistes; wir können jeweils sieben Mantras sprechen. Wer 28 Mantras rezitiert, denkt beim vierten Durchgang, daß er alle verbleibenden Unreinheiten von Körper, Rede und Geist gleichzeitig läutert.<br />
<br />
Schließlich müssen wir uns noch Gedanken über die Entsorgung dieser schwarzen Flüssigkeiten machen. Wir können uns vorstellen, wie sich die Erde unter uns öffnet. Sie hat sieben Schichten, und in der untersten Schicht verweilt der Herr des Todes, der eine Versinnbildlichung von unfreiwilligem Tod und Vergänglichkeit ist, die wir im Daseinskreislauf erleben. Natürlich handelt es sich nicht um ein Lebewesen, wie wir es manchmal in Abbildungen sehen, sondern der Tod verkörpert sich in einem roten Stier oder Ochsen mit weit aufgerissenem Maul. Wir stellen uns vor, wie die schwarzen Flüssigkeiten aus unserem Körper in seinen Schlund gelangen, und es bereitet ihm großes Vergnügen, alles aufzusaugen. Der Herr des Todes ist ganz zufriedengestellt, und wir denken, daß er uns aufgrund dieser Meditation keine Hindernisse für ein langes Leben, für Gesundheit und ähnliches in den Weg legt.<br />
<br />
Am Ende nehmen wir noch einmal Zuflucht zu Vajrasattva, dem Halter des Vajra. Das Vajra ist ein Symbol für Körper, Rede und Geist des Buddha, die nicht zu erschüttern sind, die nicht degenerieren können und niemals getrennt sind von der Erkenntnis der endgültigen Realität, die völlig frei ist von allen Hindernissen. Der eigentliche Vajra ist der Zustand des Buddha. Vajrasattva hält dieses Vajra, er hat diesen Zustand erreicht, deshalb nennt man ihn Vajra-Halter und Beschützer und Zuflucht aller Wesen. Seine Natur ist das große Mitgefühl. Nachdem wir den Vers rezitiert haben, in dem Vajrasattva seine Freude über unsere Praxis bekundet, stellen wir uns vor, daß er mit uns verschmilzt und wir mit den Vollkommenheiten seines Körpers, seiner Rede und seines Geistes ausgestattet sind. Allerdings sollten nur diejenigen so meditieren, die schon einmal eine große Initiation erhalten haben. Wer das nicht hat, denkt einfach, daß Vajrasattva als Zufluchtsobjekt über seinem Kopf verweilt und daß er selbst vollständig gereinigt und geläutert wird. In jedem Fall sollten wir die Überzeugung wachrufen, daß wir durch die Meditation ganz gereinigt werden. Zum Schluß rezitieren wir die Widmung.<br />
<br />
Je mehr Mantras wir rezitieren und je intensiver und ausgiebiger wir diese Meditation durchführen, um so größer ist der Nutzen. Wenn wir dann auf der Grundlage eines so geläuterten Geistes meditieren, dann wird unsere Meditation eine größere Kraft haben.<br />
[/quote]<br />
<br />
Quelle: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.tibet.de%2Ftib%2Ftibu%2F2001%2Ftibu58%2F58vajrasattva.html" border="0" title="http://www.tibet.de/tib/tibu/2001/tibu58/58vajrasattva.html">http://www.tibet.de/tib/tibu/2001/tibu58/58vajrasattva.html</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 29 Oct 2005 09:03:42 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/984</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Sutra und Tantra - Wege des Buddhismus</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=946</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
"Ungeachtet ihrer Zahl, sind es nicht die Dinge, die uns an die bedingte Existenz binden, sondern unser Haften an ihnen" (Tilopa)<br />
[/quote]<br />
<br />
<br />
<b>Das Bodhisattva-Yana (Teil des dritten Lehrzyklus des Buddha)</b><br />
<br />
[quote]<br />
<i>Siebenundzwanzig Jahre nach seiner Erleuchtung begann Buddha in einer Gegend namens Shravasti den dritten Zyklus zu lehren. Inhalt dieser Lehre ist die Buddha-Natur, die alle Wesen durchdringt, die Klare-Licht-Natur des Geistes.</i><br />
[/quote]<br />
<br />
[quote]<br />
"Wie aber kommt es dazu, dass die Dinge entstehen, wenn sie nicht wahrhaft vorhanden sind? Sie erscheinen als Ausdruck der Klarheit des Geistes. Schauen wir in einen Spiegel, sehen wir darin deutlich unser Gesicht; der Mond spiegelt sich klar auf einer ruhigen Wasseroberfläche wieder. Bei diesen Beispielen ist weder das Gesicht im Spiegel noch der Mond im Wasser wirklich - dennoch erscheinen sie. Das gleiche gilt für alle Phänomene: Sie erscheinen dem Geist als wirklich, obwohl sie es nicht sind.&nbsp; <br />
<br />
Warum aber entstehen die Dinge dennoch in unserem Bewusstsein? Der Grund dafür liegt in unserem Karma: Wir setzen Handlungen und sammeln damit in unserem Geist die verschiedensten Gewohnheitsmuster an. Diese werden vom Geist widererlebt, und zwar in Form unserer Wahrnehmungen und Erlebnisse. So entsteht die gesamte äußere Welt als Ausdruck des eigenen Bewusstseins. <br />
<br />
Die Natur aller Phänomene ist Leerheit, sie sind nicht wahrhaft vorhanden. Erkennt man dies, gelangt man zum Verständnis der letztendlichen Wirklichkeit. Der tibetische Begriff für "letztendlich" ist "Dön Dam", die "wahre Natur". <br />
<br />
Hat man die beiden Wirklichkeiten [Anm.: die bedingte und die wahre Natur der Phänomene] vollkommen und in ihrer Einheit erkannt, so ist dies nichts anderes als Buddhaschaft."<br />
[/quote]<br />
<br />
<i>Tenga Rinpoche, 'Sutra &amp; Tantra' (Marpa-Verlag Wien 1989)</i>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Wed, 12 Oct 2005 08:04:02 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/946</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Realität und Meditation</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=923</link>
            <description><![CDATA[<i>Zwei Ausschnitte aus einem als MP3 frei verfügbaren Vortrag in englischer Sprache von Chögyam Trungpa Rinpoche über die Bedeutung von Shambhala-Kriegertum</i><br />
<br />
<br />
<b>Realität und Meditation</b><br />
<br />
"Die Realität der Welt beinhaltet mehr als jene Lebensweise, die die Welt des 20. Jahrhunderts umfasst hat. Genuss wurde zu einer billigen, oberflächlichen Ware gemacht. Freude wurde reduziert. Glück wurde computerisiert. <br />
&nbsp;<br />
Das Ziel des [Shambhala-]Kriegertums ist es, sich mit der Jetztheit der Realität rückzuverbinden, so dass man [spirituell] vorwärts schreiten kann, ohne die Einfachheit zu zerstören, ohne die Verbindung zu dieser Erde zu zerstören. Um Jetztheit wiederzuentdecken, muss man zurückschauen, dorthin, wo wir hergekommen sind, zurück zum ursprünglichen Zustand. <br />
&nbsp;<br />
In diesem Fall geht es nicht darum, in die Vergangenheit zu schauen, etwa einige tausend Jahre zurück; es geht darum, zurück in den eigenen Geist zu schauen, dorthin, wo 'Geschichte' noch gar nicht angefangen hat, wo das Denken noch gar nicht angefangen hat, dorthin, wo noch nicht einmal ein einziger Gedanke jemals aufgetreten ist. Wenn man mit diesem ursprünglichen Grund in Verbindung ist, wird man niemals mehr verwirrt durch die Illusionen von Vergangenheit und Zukunft. Man ist dann in der Lage, dauerhaft in der Jetztheit zu verweilen. Dieser ursprüngliche Seinszustand kann mit einem uranfänglichen oder kosmischen Spiegel verglichen werden. <br />
<br />
Mit "uranfänglich" meinen wir 'unbedingt', 'nicht durch irgendwelche Umstände verursacht' [aus sich selbst heraus existierend]. Etwas 'Uranfängliches' ist keine Reaktion für oder gegen irgendeine Situation. Alle Bedingtheit resultiert aus Unbedingtheit. Alles, was zusammengesetzt ist, ist aus etwas entstanden, das vom Ursprung her reines Potential war. Wenn etwas bedingt ist, wurde es erschaffen oder geformt. Man spricht davon, Ideen oder Pläne zu form-ulieren. Im Gegensatz dazu ist das Unbedingte frei davon, geformt zu sein, frei davon, etwas Erschaffenes zu sein. <br />
&nbsp;<br />
Dieser unbedingte Zustand wird mit einem uranfänglichen Spiegel verglichen, weil er wie ein Spiegel alles zu reflektieren vermag von der gröbsten [Frequenz-]Ebene bis hin zum höchsten Schwingungslevel - ohne sich dabei auch nur im Geringsten zu verändern. Der grundlegende Referenzrahmen des kosmischen Spiegels ist ausgesprochen unermesslich - und er ist frei von jedem Vorurteil, frei von Tod oder Heilung, frei von Hoffnung oder Furcht. Die Methode, um zurückzuschauen und den Seins-Zustand des kosmischen Spiegels zu erfahren, ist, sich einfach zu entspannen. <br />
&nbsp;<br />
In diesem Fall ist mit Entspannung jedoch etwas ganz anderes gemeint, als die übliche Vorstellung des Abendlandes davon, herumzuhängen oder sich Freizeit zu gönnen; sich durch einen schönen Urlaub abzulenken. Entspannung meint hier eine Entspannung des Geistes, ein Loslassen der Anspannung und der Konzepte und Depressionen, die einen normalerweise gefangen halten. Die Methode, um den Geist in die Jetztheit hinein zu entspannen oder zu beruhigen, ist die Praxis der Meditation. <br />
<br />
Meditation bedeutet, weder für noch gegen eine Erfahrung zu sein. Das heisst, man bittet nicht um die eine Art von Gedanken und verurteilt die andere Art von Gedanken, sondern man tritt ohne Bewertung an jeden Gedanken heran. Man lässt Dinge sein, wie sie sind, ohne sie zu beurteilen. Das ist der ideale Zustand von Entspannung der die Erfahrung der Jetztheit des kosmischen Spiegels möglich macht. Tatsächlich IST dieser Zustand bereits die Erfahrung des kosmischen Spiegels."<br />
&nbsp;<br />
[Chögyam Trungpa Rinpoche]<br />
<br />
<i>Freie Übersetzung a.d. Englischen von Andreas</i><br />
&nbsp;<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
<b>Unbegrenztheit des Geistes und ursprüngliche Magie</b><br />
&nbsp;<br />
Es gibt unbegrenzten Klang, unbegrenzte Sicht, unbegrenzten Geschmack, unbegrenzte Möglichkeiten, zu fühlen usw. Der Bereich der Empfindung ist unbegrenzt, so unbegrenzt, dass Wahrnehmung an sich uranfänglich, undenkbar, über das Denken hinausgehend ist. Es gibt so viele Wahrnehmungspotentiale, dass es weit über das Vorstellbare hinausgeht. Es gibt eine unermessliche Zahl an Klängen, es gibt Klänge, die Du noch nie gehört hast, es gibt Dinge und Farben, die Du noch nie gesehen hast. Es gibt Gefühle, die Du noch nie erfahren hast. <br />
&nbsp;<br />
Es gibt unendliche Wahrnehmungs-Möglichkeiten. Wahrnehmung meint hier nicht nur das Objekt, das wahrgenommen wird, sondern den gesamten Prozess der Wahrnehmung - das Zusammenspiel von Bewusstsein, den Sinnesorganen und den Sinnesfeldern bzw. den Objekten der Wahrnehmung. In einigen relgiösen Traditionen werden Sinneswahrnehmungen als problematisch angesehen, weil sie weltliche Begierden erwecken. In der Shambhala-Tradition, die eine säkulare [weltliche] Tradition ist und keine religiöse Überlieferung, werden Sinneswahrnehmungen als heilig angesehen, sie werden als von der Grundlage her gut angesehen. Sie sind eine natürliche Gabe, eine natürliche Fähigkeit, die dem Menschen gegeben ist, sie sind eine Quelle von Weisheit. <br />
&nbsp;<br />
Ohne Sinneswahrnehmungen gäbe es keine Möglichkeit, mit der Welt der Phänomene zu kommunizieren. Aber aufgrund der aussergewöhnlichen Unbegrenztheit der Wahrnehmungsfähigkeit, bist Du in der Lage mit der Fülle der Welt zu kommunizieren. Anders ausgedrückt, geben Dir Deine Sinnes-Fähigkeiten Zugang zu Möglichkeiten einer tiefergehenden Wahrnehmung. Über gewöhnliche Wahrnehmung hinaus gibt es so etwas wie "Superklänge", "Supergerüche" und "Supergefühle", die bereits in Deinem Bewusstsein enthalten sind. Diese können nur erfahren werden, wenn man sich in vertiefender Meditationspraxis übt - die jede Verwirrung und jeden Schleier klärt und die Präzision, Schärfe und Weisheit der Wahrnehmung hervorbringt, die Jetztheit Deiner Welt. Meditation bringt das 'Übernatürliche' hervor, wenn es mir erlaubt ist, dieses Wort zu verwenden. <br />
&nbsp;<br />
Wir können unsere Wahrnehmungsfähigkeit so begrenzen, dass wir uns von der unermesslichen Fülle abschneiden - oder wir können es der Unbegrenztheit erlauben, uns zu berühren. Wenn wir die gesamte Tiefe und Kraft der Wahrnehmung der Unbegrenzheit auf einen einzelnen Bewusstseinsinhalt konzentrieren, entdecken wir 'Magie' und rufen sie hervor. Mit Magie ist hier nicht die übernatürliche Beherrschung der Welt der Phänomene gemeint, sondern vielmehr die Entdeckung der ungeborenen oder uranfänglichen Weisheit innerhalb der Welt wie sie ist. Die Weisheit, die wir so entdecken ist eine Weisheit, die keinen Anfang hat, eine natürliche Weisheit.<br />
&nbsp;<br />
[Chögyam Trungpa Rinpoche]<br />
<br />
<i>Freie Übersetzung a.d. Englischen von Andreas</i>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 29 Oct 2005 11:07:24 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/923</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Für mich, sehr wichtige Grundsätze!</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=838</link>
            <description><![CDATA[Buddhas Grundsätze, in der Fassung von Thich Nhat Hanh:<br />
<br />
[quote]<br />
Erster Grundsatz <br />
Des Leidens bewußt, das durch die Zerstörung von Leben entsteht, will ich mitfühlende Zuwendung üben und Wege finden, um das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen zu bewahren. Ich bin entschlossen nicht zu töten, andere nicht töten zu lassen und den Akt des Tötens nicht herunterzuspielen - weder in meinem Denken noch in meinem Handeln. <br />
<br />
Zweiter Grundsatz <br />
Des Leidens bewußt, das durch Ausbeutung, soziale Ungerechtigkeit, Diebstahl und Unterdrückung verursacht wird, bin ich zur Entwicklung von liebender Güte entschlossen und möchte Wege finden, dem Wohlergehen von Menschen, Tieren und Pflanzen zu dienen. Ich möchte Großzügigkeit praktizieren, indem ich meine Zeit, Energie und materiellen Mittel mit denen teile, die es brauchen. Ich gelobe nicht zu stehlen. Ich werde den Besitz anderer achten und wenn immer möglich, andere davon abhalten, sich am menschlichen Leiden oder dem Leiden anderer Lebewesen zu bereichern. <br />
<br />
Dritter Grundsatz <br />
Des Leidens bewußt, das durch sexuelles Fehlverhalten verursacht wird, bin ich zur Entwicklung von Verantwortungsgefühl entschlossen und möchte Wege finden, die Sicherheit und Unversehrtheit von Individuen, Paaren, Familien und der Gesellschaft zu schützen. Ohne Liebe und eine langfristige Absicht will ich mich nicht in eine sexuelle Beziehung begeben. Ich bin zur Achtung gegenüber meinen Versprechen und denen der anderen entschlossen, um mein Glück und das der anderen zu erhalten. Alles in meiner Macht Stehende will ich tun, um Kinder vor sexuellem Mißbrauch zu schützen und um zu verhindern, daß Paare und Familien durch sexuelles Fehlverhalten auseinanderbrechen. <br />
<br />
Vierter Grundsatz <br />
Des Leidens bewußt, das durch unachtsame Rede und die Unfähigkeit, anderen zuzuhören verursacht wird, bin ich zur Entwicklung von einfühlsamer Rede und tief mitfühlendem Zuhören entschlossen. Damit will ich meinen Mitmenschen Freude bereiten und ihr Leiden lindern. Wissend, daß Worte Glück, aber auch Leiden verursachen können, will ich mich bemühen, im Einklang mit der Wahrheit zu sprechen und Worte zu gebrauchen, die Selbstvertrauen, Freude und Hoffnung wecken. Ich werde keine Informationen verbreiten, für deren Richtigkeit ich mich nicht verbürgen kann und nicht Dinge kritisieren und verurteilen, deren ich mir nicht sicher bin. Ich werde Äußerungen unterlassen, die Uneinigkeit oder Spaltung verursachen und die Familien oder die Gemeinschaft auseinanderbringen könnten. Ich will alles daran setzen, jeden Konflikt zu schlichten und zu lösen. <br />
<br />
Fünfter Grundsatz <br />
Des Leidens bewußt, das durch unachtsamen Konsum verursacht wird, bin ich entschlossen, auf körperliche und geistige Gesundheit meiner selbst, meiner Familie und meiner Gesellschaft zu achten, indem ich mich in achtsamem Essen, Trinken und Konsumieren übe. Ich will nur Dinge zu mir nehmen, die Friede, Wohlergehen und Freude in meinem Körper und Bewußtsein fördern. Ich bin entschlossen, keinen Alkohol und andere Mittel einzunehmen, die meine Praxis behindern, wie z.B. bestimmte Fernsehsendungen, Zeitschriften, Filme und Unterhaltungen. <br />
<br />
Ich will an der Umwandlung von Gewalt, Furcht, Wut und Verwirrung in mir selbst und in der Gesellschaft arbeiten, indem ich ein maßvolles Leben führe zum Wohle aller. Ich erkenne, daß dies für die Transformation der eigenen Person und der Gesellschaft entscheidend ist.<br />
[/quote]]]></description>
            <author>Irgendwer</author>
            <pubDate>Tue, 06 Sep 2005 16:33:02 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/838</guid>
        </item>
    </channel>
</rss>
