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        <title>Spiritualitaet, Offenes Forum - OmSpace Foren</title>
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        <link>http://www.omspace.org/forum</link>
        <lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 09:55:19 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Himmelserscheinungen-Wunder/eigene Erlebnisse</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1655</link>
            <description><![CDATA[Ich weiß, dass es ein sehr langer Beitrag ist, aber ich konnte einfach nichts weglassen. Das diese Themen aufreizend wirken können, ist mir klar. Versucht dabei aber freundlich zu sein, wenn ihr mit mir darüber diskutiert. Ich bin keiner der hochmütig ist. Der Glaube an Gott und die Gerechtigkeit ist mir besonders wichtig. Ich will auch keinem etwas aufzwingen. Ich möchte einfach Möglichkeiten aufzeigen und über eigene Erlebnisse berichten. Glauben kann man nicht beweisen, habe ich festgestellt, und ist auch nicht notwendig.<br />
<br />
In der katholischen und orthodoxen Glaubensgemeinschaft gibt es sehr viele Wunder und Himmelserscheinungen vor allem Jesus und der Mutter Gottes und auch Heiligen. Und darum ist die Religion auch lebendig und nicht veraltet.<br />
<br />
Einige Beispiele: Fratel Cosimo Fragomeni von Scoglio in Süditalien. Er hat hauptsächlich Jesuserscheinungen seit den 1980er Jahren bis heute. Es gibt ca. 8000 dokumentierte Krankenheilungen (d.h. es gibt eine medizinisch vorher festgestellte Krankheit, die nachher vollkommen verschwunden ist z.B. Blinde können wieder sehen und Lahme können wieder gehen). Das sind Tatsachen, wo es Beweise gibt. Die Heilungen gehen von Jesus aus, sagt Fratel Cosimo. Der ORF "Kreuz und Quer" zeigte vor wenigen Monaten auch einen Bericht über Fratel Cosimo. <br />
Personen wie Fratel Cosimo Fragomeni, der mit Jesus spricht, machen für mich den Glauben lebendig, da sie mit dem Himmel in der Jetztzeit kommunizieren. Beweise die diesen Kontakt belegen: An dieser Heilungsstätte in Süditalien sind bisher 8000 dokumentierte Krankenheilungen belegt.<br />
&nbsp;<br />
Eine schwerkranke im Rollstuhlsitzende Frau fuhr zu Fratel Cosimo nach Scoglio. Fratel Cosimo sagte zu ihr, dass sie eine Woche lang schwer leiden müsste um ganz Gesund zu werden. Sie nahm das Leid auf sich und sie erzählte, dass sie in dieser Woche so schwer litt, das sie glaubte, sie müsste sterben. <br />
Nach einer Woche wurde die Frau wiederum zu Fratel Cosmio nach Scoglio gebracht. Zuerst sah sie die Gottesmutter aus einer Wolke kommen Dann nahm Jesus die schwerkranke Frau in die Arme (laut ihrer Aussage) und trug sie zu Altar. Zumindest bestätigt das auch ihr Mann, der seine Frau 30 Zentimeter über den Boden schweben sah, aber Jesus sah er nicht. Dann setzte Jesus sie auf den Boden nieder, und die Frau ging vollkommen gesund nach Hause. Die Frau sah Jesus und die Gottesmutter, der Mann sah wie die Frau schwebte. Das ist noch nicht solange aus vielleicht ein paar Jahre, weil der Mann und die Frau vorkurzem darüber im Fernsehen berichteten. Diese Leute lügen nicht, das würde man erkennen.<br />
<br />
<a href="http://web246m.dynamic-kunden.ch/maria/cosimo.html">http://web246m.dynamic-kunden.ch/maria/cosimo.html</a><br />
<br />
Schwester Faustine (Polen) hatte auch Kontakt mit Jesus und ließ darauf hin sogar ein Bild von Jesus anfertigen, wie sie ihn sah. Weitere Menschen die Kontakt mit dem Himmel haben: die Seherkinder von Medjegorie, die teilweise täglich mit der Unbefleckten Empfängnis (Mutter Jesu) sprechen, die Seherkinder von Heroldsbach (Bayern), die viele Erscheinungen in der 50er Jahren hatten, die Seherkinder von Fatima (Portugal) im Jahr 1917 und von Lourdes (Frankreich), die Erscheinungen von der Mutter Jesu hatten. In diesen Orten gab und gibt es viele Krankenheilungen und dort waren auch Sonnenwunder, die von vielen Menschen bezeugt wurden. Die Mutter Jesu hinterließ viele Botschaften, z.B. bei Kinderabtreibung, das ihr das sehr weh tut, und das meiner Meinung deswegen der Papst auch am Abtreibungsverbot festhalten muss. Das sind die bekanntesten Orte. <br />
<br />
Dann kommen noch die unzähligen unverwesten Leichname (Schwester Bernadette von Lourdes, Pater Pio, der vor 40 Jahren vergraben und vor kurzem unverwest ausgegraben wurde, u.v.m.), die vielen Stigmatisierten und Hostienwunder (unerklärlicherweise entwickelte sich Blut bei der Eucharistie in der Hostie und viele Menschen haben schon Jesus in der Hostie gesehen, aber das kann man nicht nachweisen, da muss man dem Menschen schon glauben, der das sagt). Dann gibt es noch wundersamen Bildnisse (Maria von Guadelupe, wo ein Bild der Gottesmutter wundersamerweise aus einem Leintuch, wo sich Blumen darin befanden, entstand, u.v.m.). Diese Ereignisse finden bzw. fanden in den letzten 100 Jahren statt.<br />
<br />
Meine Schwester und ich hatten Engelserscheinungen als wir noch ziemlich klein waren. Im Alter von 30 Jahren kam die Erinnerung wieder zurück als meine Schwester zu mir sagte, dass wir Engeln gesehen haben. Es war, als wenn es meiner Schwester von oben beauftragt wurde, denn nachher als ich sie nochmals darauf Ansprach, war sie eher verhalten. Dann erinnerte ich mich wieder was für ein Geschenk ich zu Weihnachten bekam und, und wie ich die Jacke angezogen habe, und mit meiner Schwester hinausging. Es war Nacht. Ich und meine Schwester sahen zwei große Engel am Himmel. Ich fragte auch noch meine Mutter und Tante. Und die bestätigten mir, dass seinerzeit meine Schwester geredet hat, dass wir beide Engeln sahen. Für mich war das normal, wenn man noch ein Kleinkind ist. Meine Schwester war um ein Jahr älter als ich.<br />
<br />
Eine andere Fähigkeit, die ich noch habe, ich träume sehr oft zukünftiges und den 11. September 01 sah ich im Traum lange bevor es eintraf. Bei vielen bin ich mir sicher, das ich es vorher geträumt habe, und das es keine Täuschung des Gehirns ist. Das Gute ist, das ich es erst immer in dem Augenblick erkennen in dem es eintrifft, weil ich das von einer bestimmten Position aus sehe, sowie ich es geträumt habe. Ich bemühe mich auch nicht die Träume aufzuschreiben, weil ich es gar nicht wissen will, was kommt.&nbsp; Gott entscheidet das schon so, wie es sein soll.&nbsp; <br />
Das dieses eine Einbildung des Gehirn ist, lasse ich auch nicht gelten, den auch das Sehen, Hören, ... wird vom Gehirn gesteuert. Dann wäre dieses dann meiner Ansicht auch eine Einbildung.<br />
Ich war deswegen in einer Psychiatrie. Aber deswegen ist man nicht verrückt. Das wollen nur immer welche behaupten, die einen Schaden wollen. Da habe ich viele Personen kennen&nbsp;&nbsp; gelernt. Sie haben sich mir anvertraut, weil ich ihnen wirklich glaubte, was sie sagten. Ich bin sehr interessiert an diesem Phänomen.<br />
Im Glauben habe ich eine Lösung gefunden, mit der ich zufrieden bin und die für mich nachvollziehbar ist. Daher beunruhigt mich das nicht mehr, sondern ist für mich etwas ganz normales. Die Ärzte konnten mir darauf keine logische Antwort sagen, denn sie haben das Gehirn und Unterbewusstsein so wenig erforscht, das sie überhaupt keine vernünftige Losung sagen konnten. <br />
<br />
Des Menschen Herz plant seinen Weg, doch Gott lenkt deinen Schritt. <br />
steht in der Bibel AT Sprichwörter 16,9<br />
<br />
Dein Herz und dein freier Wille entscheidet wie du sein willst. <br />
Gott legt aber deinen Lebensweg vor. (Schicksal)<br />
<br />
Das ist für mich der Beweis, dass Gott immer bei uns ist und bestimmt unseren Lebensweg, man kann es auch Schicksal nennen, aber für unser Herz sind wir selbst verantwortlich. <br />
Ich lese mir persönlich nicht das alte Testament, aber ich bin irgendwie über diesen Satz des AT gestoßen. Zufall! Ich sage immer, es gibt keine Zufälle.<br />
Wenn ich Übernatürliches wie Zukunftsträume habe oder die Engeln, die ich sah, ist man gefährdet, hochmütig zu werden. Ich muss schon lernen, nicht hochmütig zu werden. Das ist auch eine gewisse Probe.<br />
Ich will damit zeigen, dass es auch noch etwas anderes gibt. Ich bin nicht hochmütig oder verrückt. Am Anfang der Erlebnisse, gebe ich schon zu, war ich etwas abgehoben, jedoch mit dem Glauben habe ich es gut in den Griff bekommen.&nbsp; <br />
Ich bin jetzt auch wieder in einer Phase, wo ich darüber sehr nachdenke. Das hat auch einen Grund. Ich war wie gesagt in der Psychiatrie und dort war eine Frau, sie hieß I.., sie war blitzgescheit und hochintelligent, sie war aber hyperaktiv und sie war gläubig. Sie hatte eine große soziale Intelligenz. Ich verstand mich gut mit ihr und wir besuchten auch die gemeinsam die Kirche.<br />
<br />
Da sagte sie draußen am Balkon: "Wir haben uns schon einmal getroffen"<br />
Ich sagte: "Ich weiß nichts"<br />
Sie sagte: "Ich solle ihr in die Augen schauen"<br />
Ich sagte: "Ich erkenne nichts" (Als ich ihr in die Auge schaute, veränderte sich ihr Aussehen ein bisschen, aber ich hatte nicht den Mut es durchzuziehen und blickte weg.)<br />
Sie sagte: "Wir haben uns das letzte Mahl gesehen beim letzten Abendmahl"<br />
Kannst du dich nicht daran erinnern. <br />
Ich sagte: "Nein".<br />
Es waren auch andere Patienten dabei, die das hörten, aber die waren irgendwie wie versteinert. Sie nahmen sie nicht ernst. Aber da es eine ist, die einem nie anlügen würde, war ich mir nicht mehr sicher. <br />
<br />
Ich war irgendwie außer mir, dass ich nicht mehr genauer nachfragte. Auch später fragte ich nicht mehr nach. Ich war wie gelähmt und überspielte alles. Natürlich mache ich mir noch über das Gedanken. Ich kann mich bis heute nicht erinnern. Aber so wie es kommt, so kommt es. Durch die Erlebnisse sieht man vieles anders. Man muss das alles locker nehmen, so wie es ist, sonst ist die Gefahr dass man durchdreht. <br />
<br />
Prophet Elija ist als Johannes der Täufer wiedergekehrt. So sagt es Jesus. <br />
Eine Wiederkehr kann man also nicht ausschließen. <br />
<br />
Jetzt verstehst du wahrscheinlich, warum ich vieles anders betrachte. <br />
Wenn ich alles das beweisen könnte, wäre das nicht gut. Denn dann würden die Menschen sagen: "Es kommt sowieso alles, so wie es bestimmt ist". Und sie lassen dann die Arbeit liegen und wer weiß zu was sie noch fähig wären. Und man würde in einen Kreislauf fallen, der meiner Ansicht nicht gut wäre. Darum ist es auch gut so, dass es keine stichfesten Beweise gibt.<br />
<br />
Wenn man an Wiedergeburt glaubt und diese beweisen könne, ist es dasselbe, das wäre ein Freibrief für alle. Sie könnten tun und lassen, wie es ihnen beliebt und manche tun es dann und morden dahin, wie Ereignisse aus der Vergangenheit es belegen. Doch zum Glück kann man sie nicht wirklich nachweisen. Auch die Inder wissen es nicht wirklich. Man hat Erfahrungen von Menschen. Da heißt aber nicht, dass es nicht möglich ist.<br />
<br />
Ich bitte die anderen Teilnehmer nicht beleidigend zu werden. Das ist ein wahres Erlebnis. Ich kann mich bis heute nicht erinnern, was damals gewesen sein soll. Ich nehme es locker. Vielleicht frage ich sie nochmals, ich habe ja ihre Handy-Nummer. Aber irgendwie habe ich noch nicht den Mut dazu gefunden. <br />
<br />
Erlebnisse sind dazu da, das man sie erzählt. Sie sollen zum Denken anregen. Aber man soll sich dabei nicht verrückt machen. Es ist trotzdem alles normal, nur erkennen wir nicht alles.<br />
<br />
Ich habe für mich eine Lösung gefunden mit der ich zufrieden bin und mit der ich leben kann:<br />
<br />
Meiner Meinung sind aber die nicht bevorzugt, die der Glaubensgemeinschaft der Katholiken oder Orthodoxen angehören trotz der vielen Wunder und Himmelserscheinungen. Erstens geht es in den meisten Religionen darum das: "Man soll den nächsten lieben, wie sich selbst" und "Alles was ihr also von anderen erwartet, das tut auch ihnen". Meiner Ansicht soll man sich nicht beeinflussen lassen von Machthabern, die die Religion dazu benutzen, um ihre eigenen weltliche Wünsche zu befriedigen. Wegen dieser wenigen haben die Religionen auch so einen schlechten Ruf, da diese meistens im Vordergrund stehen. Über die anderen guten Eigenschaften einer Religion wird meistens gar nicht berichtet, weil es zu viele sind und nicht interessant genug sind. Zweitens haben die drei Weltreligionen (das Christentum, das Judentum, der Islam) in Abraham und den alten Propheten ihren Ursprung und deshalb kann man es als eine gemeinsame Religion bezeichnen. Im Christentum (Offenbarung des Johannes) und Hinduismus und bei den alten Ägyptern kommen Tiere (Löwen, Stiere, Vögel,...) im Himmel vor, was auch wieder eine Gemeinsamkeit ist. Gott lässt gewissen Menschen einen Blick in den Himmel gewähren, und daraus sind meiner Meinung auch die Religionen entstanden. Jesus aber ist Gottes Sohn und gründete die christliche Kirche durch seine Menschwerdung und zugleich befreite Gott durch Jesus die Menschen von der Erbsünde, was einzigartig ist.&nbsp; <br />
Jesus ist unser Lehrer und wir sind seine Schüler. Jesus lehrt uns über die Gefahren, die von anderen Menschen ausgehen und wie die Realität hier auf Erden ist und über den Himmel und die Hölle und wie wir mit unserem Nächsten umgehen sollen und über das Ende der Welt und das nur Gott allein gut ist. <br />
Jesus hat die 10 Gebote nicht verändert, er hat uns gezeigt wie wir sie umsetzen sollen. Jesus ist auf die Welt gekommen, um Irrtümer auszuräumen, weil die Menschen die Gebote so zu ihren Gunsten verändert haben, wie sie es brauchten. Jesus ist unser Lehrer und wir sind seine Schüler. Durch die Erscheinungen von Jesus ist erkennbar, dass Gott ihm die Macht über die Welt gegeben hat.<br />
<br />
Ich glaube dass alle Weltreligionen viele Gemeinsamkeiten haben, man muss sie nur suchen. Wenn die verschiedensten Religionen keinen Sinn ergeben würden, dann würde sie Gott nicht zulassen. Wir können die Größe Gottes jetzt nicht erkennen. <br />
<br />
Das Universum ist allein so faszinierend, aber weil wir es gewohnt sind, ist es für uns automatisch normal. Wenn wir zum Beispiel von Anfang unseres Lebens Engeln sehen würden, wäre das für uns normal, weil wir es gewohnt wären. Gott zeigt uns wahrscheinlich nicht alles von seiner Herrlichkeit, weil er uns prüft. Er hat eine abgeschiedene Welt inmitten eines großen Universums erschaffen, in der wir gutes oder böses tun können. Bei einer Schularbeit ist es auch nicht anders, weil wenn wir alle Antworten schon im vor hinein wüssten, dann wäre die Prüfungsarbeit sinnlos. Diese Welt hat sicher einen überaus wichtigen Sinn, aber nur kurzfristig. Ich glaube dass die einzige wahre, sinnvolle und auch logische Lebensform das ewige Leben ist, da es unbegrenzt ist. <br />
<br />
Ein Weizenkorn muss sterben um wachsen und gedeihen zu können und dann wird es geerntet. Beim Menschen ist es nicht anders. Der Samen stirbt im Mutterleib und unser Leben beginnt zu gedeihen und wir wachsen und dann sterben wir. Wie in der Natur. Nur wenn wir sterben, können wir neu geboren werden und damit beginnt unser ewiges Leben. So sehe ich das. Dazu kommt, dass jeder Mensch eine Seele besitzt, die ewig existiert und die mit unserem Körper auf der Erde verbunden ist. Wie sie verbunden ist kann ich nicht sagen. Die Seele können wir nicht nachweisen.<br />
Das Universum hat den Sinn, das Leben entstehen kann, man kann sagen es passt genau. Die Pflanzen und Tiere haben den Sinn dass sie sich entwickeln können und wir etwas zu essen haben. Der Ablauf der Natur ist genau geregelt. Alles hat einen Sinn, also muss unser Leben auch einen Sinn ergeben. Höchstwahrscheinlich zur Vorbereitung auf das ewige Leben. Engel Luzifer hat Herrlichkeit Gottes geschaut und ist trotzdem abtrünnig geworden. Wir schauen Gottes Herrlichkeit nur in einem begrenzten Rahmen, vielleicht ist das unser Vorteil. Meiner Meinung tut Gott das Richtige, auch wenn es oft schwierig ist (Krieg, Hunger, Naturkatastrophen, Krankheiten,...). Aber wir leben nur begrenzte Zeit. Wie in der Natur, wenn wir nicht sterben würden, dann können wir auch nicht leben. Das heißt aber nicht, dass man alles liegenlassen soll um auf das Sterben zu warten. Das Beste, was man tun kann, soll man auch versuchen. Ausruhen und nur darauf warten, dass einen alles zufliegt, das wird meiner Meinung nach nicht funktionieren.<br />
<br />
Die Wissenschaft kann meiner Ansicht nur Teile des Systems erforschen. Jedoch das Gesamtsystem können sie nicht erklären, denn sie kennen weder denn Anfang noch das Ende des Universums. Die Erde könnte sich trotzdem im Mittelpunkt des Universums befinden. Wir wissen weder wo wir herkommen, noch wo wir hingehen, das kann nur der Glaube beantworten. Denn Wissenschaftler wird immer das Teilchen des Ursprungs fehlen.&nbsp; Die Wissenschaft kann sagen, dass alle Lebewesen einschließlich Menschen von bestimmten Einzellern ausgehen, aber woher die Einzeller sind bleibt trotzdem unbeantwortet. Wie weit wir auch schauen können, es wird immer ein dahinter geben.&nbsp; <br />
Über das mit anderen zu reden, ist für mich wichtig, denn ich will schon die Meinung anderer darüber hören. Ich will den Menschen auch zeigen, dass ihr Weltbild nicht ganz so ist, wie sie es sich vorstellen wollen.&nbsp; Umso mehr die Wissenschaftler die Vorgänge im Universum erforschen und erkennen, umso mehr kommen sie zum Schluss, dass es einen Schöpfer geben muss.<br />
&nbsp;<br />
Wir können im Universum und hier auf der Erde soviel wissenschaftlich nicht erklären, deshalb wurde zum Beispiel die Quantentheorie erfunden. Aber diese kann jederzeit durch eine andere Theorie ersetzt werden, weil es in der Quantenphysik kein geregelter Ablauf bewiesen werden kann. Keiner hat bisher den Code entdeckt, wie das System der kleinsten Teilchen funktioniert. In der Quantentheorie der Verschränkung wird sogar die Möglichkeit von mehreren Dimensionen am gleichen Ort beschrieben oder die Möglichkeit des Beamens. Und deshalb ist es auch möglich das Jesus mit seinem ganzen Körper in den Himmel aufgefahren ist, wir können den Beweis nicht liefern, das es unmöglich ist, weil in unserem Universum noch so viel nicht geklärt ist. Die Dunkle Materie ist auch ein Rätsel, aber sie muss da sein, sonst könnte das Universum in der jetzigen Form nicht existieren. <br />
Wir können nicht sagen, ob es noch kleinere Teilchen als das Atom, und wenn man ein kleineres findet, wissen wir trotzdem nicht ob es noch ein kleineres gibt. Wir können nur soweit schauen, soweit unsere technischen Fähigkeiten es erlauben. Mit den weiten des Universums ist es dasselbe, wir können nicht vor den Urknall schauen, und deshalb ist die Urknalltheorie auch nur ein Mythos.<br />
<br />
Ich bin der Ansicht dass wir nicht das Recht haben, irgendjemanden zu richten ob Schwule, Andersdenkende, Andersgläubige,..., denn das ist ausschließlich Gott vorbehalten. In der Bibel steht das auch eindeutig. Gott prüft uns, und das ist auch eine Prüfung. Gott entscheidet über jeden einzelnen Menschen, denn Gott kann ins Menschen Herz hineinschauen, egal welcher Religion dieser Mensch angehört. Das ist meine Ansicht. Gott war immer gut und wird auch immer gut sein, auch wenn es im Alten Testament oft Textstellen gibt die anderes behaupten. Das AT hat auch viele geschichtliche Berichte, wie zum Beispiel König David. König David ist ein menschlicher Herrscher gewesen, und da geht es nicht immer ohne Gewalt. Man sieht auch heute bei den USA, dass es ohne Gewalt nicht immer geht. <br />
<br />
Dieser Widerspruch der immer angeführt wird ist auch notwendig, weil wir dadurch geprüft werden. Wer durchhält, am Glauben festzuhalten trotz der vermeintlichen Widersprüche (verschiedene Religionen, Naturgesetze, usw.), der macht meiner Ansicht alles richtig. Aber das heißt nicht dass nur die in den Himmel kommen, das entscheidet Gott ganz allein. Unser Gott ist barmherzig.<br />
<br />
Und den Beweis der Existenz Gottes wird uns Gott nicht geben. Das steht auch in der Bibel. Nur einzelnen Menschen können einen Blick in den Himmel werfen, aber diese Menschen leiden oft. Viele Menschen sehen diese Erscheinungen mit Skepsis, obwohl wenn man diese Menschen so betrachtet, dann traut man ihnen keine Lüge zu. Ein Beweis, dass es eine Einbildung ist, gibt es nicht. Da müssten die Ärzte alle Vorgänge im menschliche Körper wie im Gehirn und den Zusammenhang mit der Seele genau kennen. Kennen sie aber nicht. <br />
<br />
Unser Vater im Himmel gibt uns hier auf Erden die zwei wichtigsten Gebote auf: Es ist unsere Hausaufgabe bei unserem Kurzbesuch hier auf Erden.&nbsp; <br />
<br />
Und es fragte einer aus ihnen, ein Gesetzgelehrter, und versuchte ihn und sprach:&nbsp; Lehrer (Jesus), welches ist das große Gebot in dem Gesetz? Er aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstande. Dieses ist das große und erste Gebot. Das zweite aber, ihm gleiche, ist: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.<br />
Matthäus 22(35-40)<br />
<br />
Es gibt eine Novene zur göttlichen Barmherzigkeit, die Jesus Schwester Faustine 1917 beauftragt hat: <br />
Ein Ausschnitt davon: <br />
Wir bitten Dich (Jesus) darum durch die Liebe, die Dich mit dem Vater und dem Hl. Geiste in Einheit der heiligsten und unbegreiflichen Dreifaltigkeit verbindet. <br />
Hier sehe ich das Jesus mit dem Vater in direkter Verbindung steht. Das sagt auch Jesus in der Bibel so. <br />
Nur Gott sollen wir anbeten, aber Jesus ist der Mittler, der immer in Verbindung mit Gott steht. <br />
z.B. Gott gibt die Barmherzigkeit an Jesus weiter, und Jesus übermittelt uns über das Bildnis die Barmherzigkeit Gottes. Ich denke, so ist es kein Bruch des 1. Gesetzes ist. Man sieht über Jesus Gott. Gott ist der Auftraggeber und Jesus der Vermittler. Obwohl Jesus göttlich ist, weiß er nicht wann die Welt untergeht, das weiß nur seiner und unser Vater. Steht so in der Bibel. Alles gibt Gott nicht an Jesus weiter. Das bedeutet für mich: Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, alleine ist allmächtig. <br />
<br />
Taufe bedeutet doch Umkehr. So wie Prophet Jona im Auftrag Gottes es den Menschen mitgeteilt hat. Ist jemand getauft, wenn man an den einzigen wahren Gott, der Himmel und Erde erschaffen hat, denn es gibt nur einen, glaubt (Gebot 1-3), und Nächstenliebe (Gebot 4-10) tut. Die Umkehr zeigt den Willen zur Einhaltung der Gebote. <br />
<br />
Kann nicht ein Christ, Jude, Moslem, Buddhist und Hindu genauso diese beiden Hauptgebote einhalten, auch wenn es unterschiedliche Religionen sind? <br />
Es kann sein, finde ich.]]></description>
            <author>ChrisKiesl090676</author>
            <pubDate>Wed, 19 Aug 2009 21:24:40 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1655</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Westliche Magietradition</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1650</link>
            <description><![CDATA[Hallo, ich beschäftige mich noch mit der Westlichen Magietradition. (Hoffe das Thema ist hier richtig gewählt.)<br />
Wollte fragen, wer auch damit arbeitet. Ich arbeite zur Zeit mit Franz Bardon, Gregor A. Gregorius und mache einzelne Rituale nach dem Golden Dawn. Ich verlinke mal je ein Buch von Bardon und eins von Gregorius, damit man sich ein Bild machen kann.<br />
<br />
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<br />
<br />
Gerade Bardon versucht die westliche Magietradition mit der Östlichen zu verbinden. Gregor A Gregorius' Buch über Chakren ist sehr praktisch angelegt: Durch Visualisationsübungen und Vokalgesangsübungen werden die Chakren erweckt. Bardons Buch ist auch sehr auf Praxis angelegt und nach einem theoretischen Teil befindet sich ein ebenso langer Praxisteil in dem Buch, der in 10 Stufen unterteilt ist. Jede Stufe baut auf den vorigen auf, die Stufen sind also ein Mittel, um Gefahren bei Nichtbeachtung der Übungsreihenfolge zu verhindern und dienen nicht der Selbsterhöhung (wie das manch einer behauptet), auch ist Bardons System ein Weg, um das Ego zu minimieren und letztlich hinter sich zu lassen.<br />
<br />
<br />
Hoffe das Thema ist hier richtig und wird offen behandelt (weiß ja nicht, wie das hier so ist)<br />
<br />
<br />
Liebe Grüße,<br />
<br />
<br />
Fabian]]></description>
            <author>Fabian</author>
            <pubDate>Mon, 13 Apr 2009 09:44:18 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1650</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Jenseits allen Verstehens</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1642</link>
            <description><![CDATA[... aus dem Buch von Tony Parsons "Das ist es" ein Auszug, den ich, obschon er jenseits des Verstehens ist, intuitiv, als&nbsp; JA, das ist es.... erkannt habe...<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
"An einem Tag wie heute ist es gut, jegliche Erwartungen – an was auch immer – loszulassen. Es ist gut, diesen Typ, der da sitzt und immer etwas haben will, total zurückzunehmen. Wenn da nur eine kleine Rückwärtsbewegung passieren kann – einfach ein kleiner Schritt zurück von jeglicher Vorstellung, dass etwas passieren wird; wenn einfach nur ein Sitzen in Dem da sein kann, dann ist das das Wertvollste, was uns eine Situation wie diese bieten kann.<br />
<br />
Ich werde euch nichts geben – ihr braucht nichts. Ihr sitzt schon in allem –ihr seid alles. Es ist nur so, dass einige von euch glauben, es wäre nicht so; ihr habt die Vorstellung, dass Ihr es nicht bekommen werdet. Aber du wirst es nie bekommen – du bist nicht derjenige, der es bekommen wird. Wenn du beiseite trittst, ist es da.<br />
<br />
Es ist immer da – die Liebe und das Sein sind immer gegenwärtig. Gegenwärtigkeit ist der rote Faden, der sich durch die ganze Manifestation zieht. Es gibt nur Gegenwärtigkeit, es gibt nur Gewahrsein, und es gibt die Körper/Geist-Erscheinungen, die dieses Gewahrsein tragen und sich für getrennte Individuen halten. Und weil sie sich für getrennte Individuen halten. Glauben sei, etwas zu brauchen. Sie glauben, es müsste etwas passieren – irgendeine Explosion. Und nach dieser Explosion würde alles anders aussehen und alle Gefühle wie Frustration und Ärger würden sich einfach auflösen.<br />
<br />
Aber so ist es nicht. Angst kann immer noch da sein, Zorn kann immer noch da sein… Alles, was in der Welt – in dieser scheinbaren Welt – anscheinend passiert, kann immer noch in diesem Körper/Geist da sein – einfach deshalb, weil es in allem ist. Ich bin alles. Ich bin alles, was es gibt, schließt auch den Zorn mit ein, der irgendwo in diesem Gewahrsein aufsteigt.<br />
<br />
Die Erleuchtung hat also nichts mit persönlichen Eigenschaften zu tun. Es hat nichts damit zu tun, seine Begierden abzulegen oder das Ego loszulassen. Das ist nichts als traditioneller Blödsinn. Das Denken loszulassen…. Denken kann hier geschehen, das Ego kann hier geschehen, alles kann hier geschehen, weil Dies bedingungslose Liebe ist. Dies ist total neutral. Dies ist die Befreiung. Dies umarmt alles. Ich umarme alles, was auftaucht, ich bin alles, was auftaucht – alles. Dabei kann nichts ausgeschlossen werden, es wird nichts geleugnet. Beim Erwachen wird nichts geleugnet – alles wird von dem Liebenden umarmt, alles wird innig von dem Liebenden umarmt. Alles, was auftaucht, ist der Liebende, und der Liebende umarmt den Liebenden.<br />
<br />
Ihr braucht nichts von mir, weil ihr der Liebende seid; und was immer in jenem Körper/Geist geschieht, ist für jenen Körper/Geist der Liebende. Der scheinbare Suchende befindet sich ständig in der Einladung (Gnade&nbsp; an anderer Stelle, Anm. von mir) – in der Einladung, zu sehen, dass du das Eine bist; dass du das Licht bist, welches es dieser Schöpfung ermöglicht, zu existieren.<br />
<br />
Da gibt es nichts zu tun, weil niemand da ist, der etwas tun könnte. Zu erwachen entspricht einfach der Erkenntnis, dass keiner da ist; es gibt kein getrenntes Individuum. Die Illusion des getrennten „Ich“ fällt ab und dann ist das da, was schon immer da war und was immer da sit; der eine immerwährende Geliebte, das Eine, das Absolute.<br />
<br />
Was hier geschieht, ist also etwas ganz Gewöhnliches; was hier zur Verfügung steht, ist total natürlich und einfach. Es ist so einfach wie auf einem Stuhl zu sitzen. S.243,244<br />
<br />
(((………………))<br />
<br />
Wir reden hier nicht darüber, losgelöst zu sein – wir reden über eine <b>Liebesaffaire</b>.. Lehne dich einfach zurück und erwarte gar nichts, und der Liebende wird erscheinen.<br />
Das ist als schlüge man sich mit einem großen Buschmesser namens „Werden“ oder „Bestreben“ oder „Erwartung“ durch den Dschungel und hackte alle Blätter ab, die einen daran hindern, irgendwohin zu gelangen. Und man macht immer weiter und hackt voller Unternehmungsgeist und mit großen Erwartungen auf die Blätter ein. Schließlich ist man völlig erschöpft und sinkt auf den Boden und gibt auf.<br />
<b>Und aus dem Wald tritt ein Reh und küsst einen auf die Nase.</b> (das ist die schönste Beschreibung, die ich je gefunden habe… Anmerk. Von mir)<br />
Es ist sehr einfach und es ist total unmittelbar. Es ist genau hier. Es ist alles, was es gibt". <br />
S. 245, 246<br />
<br />
…und dann:………… geschieht verliebtsein… verliebtsein in ALLES … <br />
<br />
luna]]></description>
            <author>luna</author>
            <pubDate>Sun, 15 Feb 2009 21:32:12 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1642</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Vergessen und erinnern</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1641</link>
            <description><![CDATA[Hallo in die Stille <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-smile.gif" title=":-)" alt=":-)" align="absmiddle" class="smilie" /><br />
<br />
dieses Gleichnis fand ich unter :<br />
<br />
<a href="http://www.psp-tao.de/synchronizitaet">http://www.psp-tao.de/synchronizitaet</a><br />
<br />
<br />
Vom Schleier des Vergessen...von Trugbildern der Welt, vom Geheimnis des Lebens und vom Erwachen und Erinnern.....<br />
<br />
<br />
<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; "In einer alten Hindu-Schrift heißt es, daß Gott und ein Weiser namens Narada eines Tages durch eine gewaltige Wüste wandern. Narada fragt Gott: 'O höchster Herr, was ist das Geheimnis des Lebens und der Trugbilder dieser Welt?'<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gott lächelt und schweigt. Sie marschieren weiter.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; 'Mein Sohn', sagt Gott schließlich, 'die Sonne scheint heute recht heiß, und ich bin durstig. Vor dir befindet sich ein Dorf. Geh hin und hole mir einen Becher Wasser.'<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Narada macht sich auf den Weg. Er kommt in das Dorf und klopft an die Tür des ersten Hauses. Eine wunderschöne Frau öffnet die Tür. In dem Augenblick, als Narada in ihre Augen blickt, vergißt er Gottes Befehl und den Grund, warum er in das Dorf gehen sollte. Die Frau bittet Narada in das Haus, wo er von ihrer Familie auf das herzlichste begrüßt wird. Es ist, als ob jeder in diesem freundlichen Haushalt ihn erwartet hätte. Narada wird eingeladen, mit der Familie zu speisen und die Nacht über zu bleiben. Er nimmt freudig an, genießt die Gastfreundschaft der Familie und bewundert insgeheim die Schönheit der jungen Frau.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Es vergeht eine Woche, dann zwei. Narada beschließt zu bleiben, und schon bald übernimmt er einen Teil der Haushaltspflichten. Nach einem angemessenen Zeitraum bittet er um die Hand der jungen Frau. Die Familie hat nichts anderes erwartet. Alle sind höchst erfreut. Narada und sein junges Weib bleiben im Haus der Familie, wo sie ihm schon bald drei Kinder gebärt, zwei Söhne und eine Tochter. Jahre vergehen. Die Eltern seiner Frau sterben. Narada wird zum Hausherrn. Er eröffnet einen kleinen Laden im Dorf, der sehr gut läuft. Schon bald ist er ein angesehener Bürger der Gemeinde und ein geachtetes Mitglied des Gemeinderats. Narada geht auf diese Weise in den uralten Freuden und Sorgen des Dorfes auf und lebt viele Jahre in Zufriedenheit.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Eines Abends mitten in der Regenzeit bricht ein gewaltiger Sturm aus, und der Fluß steigt durch die plötzlichen Fluten so sehr an, daß er das Dorf überschwemmt. Narada sammelt seine Familie um sich und führt sie durch die dunkle Nacht auf eine Anhöhe. Aber der Wind bläst mit solcher Gewalt, und die Regenschauer sind so heftig, daß einer von Naradas Söhnen weggerissen wird. Narada will nach dem Jungen greifen und läßt dabei seinen anderen Sohn los. Kurz darauf reißt ihm ein Windstoß seine Tochter aus den Armen, dann verschwindet auch noch sein geliebtes Weib in der donnernden Dunkelheit. Narada jammert hilflos und richtet seine geballte Faust gegen den Himmel. Aber seine Schreie werden von einer haushohen Welle übertönt, die aus den Tiefen der Nacht aufsteigt und ihn kopfüber in den Fluß stürzt. Ihm wird schwarz vor Augen.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Viele Stunden, vielleicht Tage vergehen. Langsam und unter Schmerzen kommt Narada wieder zu sich. Er muß entdecken, daß er weit flußabwärts auf einer Sandbank gestrandet ist, fast nackt und halbtot. Es ist ein helllichter Tag und der Sturm ist vorüber. Doch nirgends entdeckt er ein Lebenszeichen von seiner Familie oder einem anderen Lebewesen. Lange Zeit liegt Narada einfach nur auf dem Sand, fast verrückt vor Kummer und Einsamkeit. Trümmer treiben auf dem Fluß an ihm vorüber, und der Wind trägt den Geruch des Todes mit sich. Alles wurde ihm genommen; alle lebensspendenden und kostbaren Dinge sind in den wirbelnden Fluten versunken. Es scheint, daß er nichts tun kann, außer zu weinen.<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Plötzlich hört Narada hinter sich eine Stimme, die ihm das Blut in den Adern stocken läßt. 'Mein Kind', fragt diese Stimme, 'wo ist mein Becher Wasser?'<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Narada dreht sich um und sieht Gott vor sich stehen. Der Fluß verschwindet, und er ist wieder mit Gott allein in der leeren Wüste. 'Wo ist mein Wasser?' fragt Gott erneut: 'Ich warte jetzt schon mehrere Minuten.'<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Narada wirft sich dem Herrn zu Füßen und fleht um Vergebung. 'Ich habe es vergessen!' ruft Narada immer wieder. 'Ich habe vergessen, worum Ihr mich gebeten habt, großer Herr! Vergebt mir!'<br />
<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; Gott lächelt und sagt: 'Verstehst du nun das Geheimnis hinter deinem Leben und den Trugbildern der Welt?' " <br />
<br />
<br />
Lieben Gruß<br />
<br />
Luna]]></description>
            <author>luna</author>
            <pubDate>Thu, 12 Feb 2009 11:48:24 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1641</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Spirituelle Sucht</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1637</link>
            <description><![CDATA[Hallo <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-smile.gif" title=":-)" alt=":-)" align="absmiddle" class="smilie" /><br />
<br />
Aus dem Buch "Tanzende Leere" von Adyashanti (2007) möchte ich Euch aus dem Kapitel:&nbsp; Spirituelle Sucht - einige Auszüge vorstellen. (S. 142-150)<br />
<br />
Ich kenne selber diese Highs und auch die *<b>Downs</b>* <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-wink.gif" title=";-)" alt=";-)" align="absmiddle" class="smilie" /> und die Achterbahnfahrt....<br />
<br />
<br />
Spirituelle Sucht<br />
<br />
Ein spiritueller Mensch kann süchtig werden nach spirituellen Highs und dabei die Erfahrung der Wahrheit verpassen. Zu einer spirituellen Abhängigkeit kommt es dann, wenn etwas Großartiges geschieht und sich ein Gefühl wie unter der plötzlichen Wirkung einer tollen Droge einstellt. Sobald du es hast, willst du mehr davon. Keine Droge ist potenter als eine spirituelle Erfahrung. Die intellektuelle Komponente dieser Sucht ist die Überzeugung, dass du nur genügend solcher Erfahrungen sammeln musst, um dich immer so high zu fühlen. Sie wirkt wie Morphium.&nbsp; &nbsp; ((…………………….))<br />
„Wenn ich diese Erfahrung immer hätte, wäre ich endlich frei“.<br />
Aber bald merkst du, dass es dir kaum besser geht als einem&nbsp; gewöhnlichen Trinker, nur dass der Trinker um sein Problem weiß, weil es gesellschaftlich inakzeptabel ist, betrunken zu sein. Der spirituelle Mensch ist sich sicher, dass kein Problem vorliegt, dass seine Trunkenheit keine Ähnlichkeit mit anderen Formen der Trunkenheit aufweist und dass es letztlich darum geht, für immer und ewig spirituell berauscht zu sein. So ist die Denkart eines Süchtigen: „ Ich&nbsp; hatte es und habe es wieder verloren. Ich brauche es. Ich habe es nicht mehr.“<br />
In unserer Kultur geht man den meisten Abhängigkeiten davon aus, dass es dem Süchtigen dreckig geht. Dem Suchenden wird erzählt, die spirituelle Sucht unterscheide sich von allen anderen Abhängigkeiten. Du bist doch kein Junkie, du bist ein Mensch auf der großen spirituellen Suche, heißt es.<br />
Das Problem bleibt ein Problem, solange etwas in dir die Hoffnung auf ein High aufrechterhält. Erst wenn diese schwindet, erkennst du allmählich, dass die angenehmen, erhebenden Erfahrungen einem sehr angenehmen, erhebenden Alkoholrauch vergleichbar sind. Für kurze Zeit bringen sie ein Hochgefühl mit sich, um dann ins Gegenteil umzuschlagen. Auf das spirituelle Hoch folgt ein spirituelles Tief. Das habe ich bei vielen Schülern beobachten können.<br />
Wenn du die Achterbahnfahrt lange genug mitgemacht hast, dämmert es dir, dass das spirituelle High womöglich nur Teile einer Pendelbewegung ist, die anschließend wieder ihren Tiefpunkt erreicht. An irgendeinem Punkt hast du vielleicht mal einen lichten Moment und merkst, dass das Pendel vollkommen gleichmäßig von einer Seite zur anderen Seite schwingt. Dir wird klar, dass es unmöglich ist, nur einen Teil der Pendelbewegung zu erhalten, weil es in der Natur des Pendels liegt, hin und her zu schwingen. Das Pendel lässt sich auf keinen Punkt seiner Schwingung festlegen.<br />
In einer solchen Pendelbewegung befindet sich der Suchende ebenfalls, wobei es sich dabei auch um die Bewegung des Ichs handelt, denn das Ich orientiert sich in seinen Reaktionen ebenfalls nach zwei Seiten hin und versucht, manche Erfahrungen zu bewahren, während es andere lieber vermeidet. So verfährt das Ich. Es jagt dem Guten hinterher und meidet das Schlechte. Solange du dich mit dieser Bewegung identifizierst, wirst du nie frei sein, selbst wenn du erhabenste spirituelle Höhen erreicht hast. Darin liegt keine Freiheit, weil es nicht möglich ist, eine Erfahrung zu erhalten. Die Freiheit hat ihrem Wesen nach nichts mit der Erhaltung eines bestimmten Erlebnisses zu tun, denn es liegt in der Natur von Erfahrungen, flüchtig zu sein. Sie sind ebenso in Bewegung wie die Zeiger einer tickenden Uhr.<br />
Wir müssen über dieses Thema der spirituellen Abhängigkeit reden, denn wenn ihr in diesem Punkt kein Verständnis zeigt, werdet ihr auch den nächsten Punkt, den ich ansprechen will, nur für ein weiteres ausgefallenes spirituelles Konzept halten. Doch wenn ihr den ersten Punkt begreift – nämlich dass es beim spirituellen Erwachen nicht um irgendein High geht -, wird der zweite eine viel tiefere Bedeutung für euch haben und von viel größerem Interesse für euch sein. Der zweite Punkt ist der, dass alles Bewusstsein ist. Alles ist Gott. Alles ist eins. Die Einsicht, dass alles eins ist, macht den Versuch überflüssig, den Pendelschwung der Erfahrung an einem bestimmten Punkt einzufrieren.. Wenn alles eins ist, ist es kein Unterschied, ob das Pendel gerade hoch schwingt oder ob es gerade an einer anderen Stelle angekommen ist. ((……………………….))<br />
Hierbei gerät der spirituelle Sucher in eine Zwickmühle. Bei der Meditation darüber, was „alles ist eins“ bedeutet, beginnt das Ich nach einer Erfahrung dieses Einsseins zu streben. Dann liest es ein Buch über die Erfahrung dieses Einsseins oder einen Bericht darüber, wie man mit der Rinde eines Baumes oder etwas anderem verschmilzt und darin aufgeht, und schon stochert es in früheren Erfahrungen nach, ob es nicht auch einmal ein solches Erlebnis hatte.<br />
<br />
Die Erfahrung des Verschmelzens ist sehr angenehm und schön, vielleicht machst du sie manchmal oder auch nicht.((…)) Es ist völlig ohne Belang, wie oft sich diese Erfahrung einstellt und ob überhaupt. Ich kenne Leute, die im Handumdrehen verschmelzen können, und sie sind in etwa so frei wie ein Hund, der im Zwinger seinem eigenen Schwanz hinterherjagt.<br />
Das Verschmelzen hat nichts mit Freisein zu tun, geschweige denn mir irgendeiner Vorstellung davon, was Einssein wirklich ist.<br />
Einssein bedeutet einfach nur, dass alles das Eine ist. Alles ist eins, und alles war immer schon eins. ((………))<br />
Diese Einsicht dämmert oft erst, wenn das Ich, das die Erfahrung des Einsseins bisher mit dem Pendelschwung zum höchsten emotionalen Zustand hin verband, merkt, wie einschränkend diese Überzeugung ist. Die Erfahrung des *Ich hatte es und hab´s wieder verloren“ ist eine sehr wertvolle für den spirituellen Sucher. Das Schöne am Hin und Her der Erfahrung ist, dass sie das Ich zwingt, alle festen Vorstellungen über die betreffende Erfahrung aufzugeben. Du stellst endlich deinen falschen Glauben infrage, die Erfahrungsqualität irgendeines Augenblickes könnte dir etwas über das höchste Wesen der Wirklichkeit sagen. Das Ich denkt, es sei seiner wahren Natur näher, wenn es sich wohlfühlt, und ihr ferner, wenn es ihm schlecht geht. Aber in diesem Hin- und Herpendeln zwischen „Ich hatte es“ und „Ich hab´s wieder verloren“ hört es allmählich auf, an seine Selbsttäuschung zu glauben. Etwas beginnt, diese zu durchschauen, und es erkennt, dass das keine Freiheit ist. ((………………..))Wenn du völlig desorientiert bist, versuchst du vielleicht von alledem wegzukommen, weil der Sucher in dir plötzlich nicht mehr weiß, was er tun soll. Er ist völlig verwirrt und fragt sich:“ Wenn ich nicht hinter diesem High herjagen soll, um frei zu werden, was bleibt mir dann?“<br />
Der Suchende muß inmitten der Desorientierung und dieses Gefühls, nicht weiter zu wissen, ausharren, denn in diesem Augenblick, in dem er widerstandslos darin verweilt, statt davon abzurücken, wird etwas Neues geboren. Spüre in deiner eigenen Erfahrung nach, was da geboren wird, wenn du dich der Desorientierung des spirituellen Suchers auslieferst, der nicht länger auf eine andere Erfahrung aus ist als die, die er gerade macht. Du kannst fühlen, wie sich der Sucher in dir auflöst und wie seich Freude ausbreitet, der Friede, den der Suchende immer erstrebt hatte. Während sich der Sucher auflöst, wird Friede geboren, und Stille tritt ein. Das ist keine Stille, die in irgendeiner&nbsp; Weise von einem emotionalen Zustand abhängt. In dem Moment, in dem sich der Sucher auflöst und nur noch Friede herrscht, kann die Pendelbewegung sowohl einen Zustand höchster Spiritualität als auch einen vollkommen normalen oder gar unangenehmen Zustand erreichen, aber der Friede bleibt unabhängig davon. Jetzt dämmert allmählich die Erkenntnis, dass nur an dem Punkt, an dem der Suchende sich auflöst, Frieden einsetzen kann, denn nur dort ist keine Bewegung mehr zu einer Erfahrung hin oder weg. ((……))<br />
Jede Erfahrung ist also nur ein Ausdruck dessen, was keine Erfahrung ist. Alles ist dieses, es gibt nichts außer diesem, und es hat nie&nbsp; etwas außer diesem gegeben. Das bedeute wirklich zu wissen, dass alles eins ist, Darum haben die weisen zu allen Zeiten gesagt :“Dies ist das Gelobte Land.“ Dieses Einssein ist Gott. Dies ist das Eine. Dies ist es. Es ist nirgendwoanders. Und sobald das eingesehen ist, dass die&nbsp; Mitte leer ist, und du weißt, dass niemand da ist, der es anders haben will, als es tatsächlich ist, ist das viel besser als das erhabenste aller spirituellen Highs. So schön diese sind, die Wahrheit ist unendlich befreiender.“<br />
<br />
<br />
Mit lieben Grüßen<br />
<br />
Luna]]></description>
            <author>luna</author>
            <pubDate>Sun, 18 Jan 2009 15:39:45 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1637</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wie kann Spiritualität zu konstruktivem Streben nach sozio-kultureller Veränderung führen?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1618</link>
            <description><![CDATA[Übereinstimmend mit der Eingangsthese eines der Fähigsten auf seinem Gebiet möchte ich hier einmal auf dessen Artikel unter der Überschrift <b>"Spiritueller Aktivismus"</b> hinweisen.<br />
<br />
<b>Dr. Georg Feuerstein, seines Zeichens Indologe, sowie Begründer und Leiter des Yoga-Forschungszentrums in Kalifornien, konstatiert in seiner Eingangsthese, dass Spiritualität nicht heißt, die Probleme der Welt einfach hinzunehmen.</b> Diese These steht in grundsätzlicher Übereinstimmung mit dem Sinngehalt meines Artikels "Darf ein moderner Yogi oder ein mündiger Bürger zu allem schweigen?" im Unterforum Politik und Politikphilosophie dieses Forums: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fomspace.org%2Fforum%2Fforum.php%3Freq%3Dthread%26amp%3Bid%3D1603" border="0" title="http://omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;amp;id=1603">http://omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1603</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
<b>Im Folgenden erläutert Feuerstein dann, die eingangs aufgestellte These vervollständigend, seine Sichtweise zu der Frage, wie "spirituell genährtes konstruktives Streben nach sozio-kultureller Veränderung" aussehen könnte.</b> Ein, wie ich meine, hochinteressanter Artikel zur eigenen Horizonterweiterung. <br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.yoga-aktuell.de%2Foxid.php%2Fsid%2Fb011cb0c0b6704e48ca4a1c347365dec%2Fcl%2Fdetails%2Fcnid%2Ff7843b2c2ab849913.06185831%2Fanid%2F70e48465a5c795350.31502381%2FSpiritueller-Aktivismus%2F" border="0" title="http://www.yoga-aktuell.de/oxid.php/sid/b011cb0c0b6704e48ca4a1c347365dec/cl/details/cnid/f7843b2c2ab849913.06185831/anid/70e48465a5c795350.31502381/Spiritueller-Aktivismus/">http://www.yoga-aktuell.de/oxid.ph.../Spiritueller-Aktivi...</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Santoshananda</author>
            <pubDate>Mon, 03 Nov 2008 17:50:20 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1618</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Authentizität</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1608</link>
            <description><![CDATA[Hallo!<br />
<br />
Im Zusammenhang mit dem Thema "Bedingungslose Liebe", die ja, wie hier schon diskutiert, Eigenliebe voraussetzt, stellten sich mir einige Fragen, was die Wege dorthin betrifft...&nbsp; und mir kam der Gedanke, dass, wenn ich lerne, authentisch zu sein, d.h. meine eigene Wahrheit lebe, also wahrhaftig bin... ob das nicht dann auch zu Selbstakzeptanz oder noch besser : zur Selbstliebe fuehrt oder schon ein Aspekt derselben ist... und so begann ich einiges zu diesem Thema zu suchen und zu lesen... und ich fand unter vielen interessanten Gedanken den folgenden Beitrag, der mir sehr verstaendlich ist.... und Moeglichkeiten zeigt, Gewohnheiten zu durchbrechen, Reaktionsmuster zu erkennen, Selbstgrenzen aufzuloesen&nbsp; und inneren Raum zu schaffen, in dem&nbsp; authentisches Leben moeglich werden kann...<br />
<br />
[quote]<br />
<a href="http://www.schritte-ins-sein.de/Authentizitaet-Gewohnheit-innerer-Raum.htm">http://www.schritte-ins-sein.de/Authentizitaet-Gewohnheit-innerer-Raum.htm</a><br />
<br />
<b>Authentizität</b> <br />
<br />
In dieser Reflektion geht es um den Zusammenhang zwischen Authentizität, Gewohnheit und innerem Raum. Die meisten Menschen verbinden mit Authentizität, Begriffe wie Echtheit, wahrhaftig sein, sich zeigen, Ehrlichkeit, Kongruenz also Übereinstimmung mit dem Inneren, stimmig sein auch Übereinstimmung mit dem Augenblick mit der augenblicklichen Wahrheit. <br />
<br />
Es geht also im weitesten bei Authentizität um innere Wahrheit. Ich möchte daher den Begriff der Wahrheit einmal näher beleuchten. Nehmen wir ein Beispiel:<br />
<br />
Da ist jemand, der ist wütend. Er ist vielleicht sogar so wütend, dass er schimpft oder sogar zuschlägt. Er ist also wütend und schlägt zu. Ist dieser Mensch wahrhaftig? Ist er authentisch? In gewissem Sinne schon, er ist zumindest wahrhaftiger als derjenige, der seine Wut vollkommen verleugnet und unterdrückt, der sie sich nicht einmal eingesteht.<br />
<br />
Trotzdem ist diese Form von Authentizität natürlich noch eine sehr unbewusste, grobe Form. Authentisch sein auf dieser Ebene bedeutet: ich bin wütend und habe den Impuls zuzuschlagen, also schlag ich zu. Das ist meine augenblickliche Wahrheit. <br />
<br />
Nun könnte aber auch jemand bei fortschreitender Bewusstheit wahrnehmen, dass er wütend ist. Da ist Wut und ich kann sie bemerken. Ich bin größer oder auch mehr als meine Wut. Ich kann mich auf diese Wut beziehen. Ich kann sie z.B. unterdrücken, oder ich kann sie ausagieren. Ich kann mit ihr reden, ich kann sie ganz zulassen in mir und sie einfach in mir halten. Ich bin nicht die Wut, sondern ich beziehe mich auf sie. Ich kann ihr einen Raum geben in mir. <br />
<br />
In der Erkenntnis, nicht die Wut zu sein, sondern die Wut zu haben, entsteht Raum und Ausdehnung. Immer wenn sich Bewusstheit erweitert, entsteht Ausdehnung.<br />
<br />
Es gibt also verschiedene Ebenen von Authentizität oder Wahrheit, die abhängig von der Bewusstheit in diesem Augenblick sind. Untersuchen wir unser Beispiel weiter: Wenn ich die Wut bemerke und sie ganz in meiner Wahrnehmung halte, sie nicht unterdrücke, nicht ausagiere, wenn ich ganz mit ihr bin, wird mir vielleicht bewusst, dass hinter dieser Wut plötzlich eine Traurigkeit auftaucht, dass am Boden dieser Wut ein Mangel sitzt, etwas, das mir fehlt, oder auch eine Hilflosigkeit. Mir wird vielleicht bewusst, dass mir etwas schon ganz lange oder schon immer fehlt. In dem Moment in dem mir das klar wird findet eine Ausdehnung statt und die Wut löst sich auf in nichts oder besser gesagt, sie löst sich auf in die Traurigkeit. Die ganze Energie der Wut bricht in sich zusammen. Da muss nichts mehr ausagiert oder abreagiert werden. <br />
<br />
Authentisch sein auf dieser Ebene bedeutet, die Traurigkeit zuzulassen. Wenn wir sie ganz zulassen, merken wir auch hier, dass wir nicht Traurigkeit sind, sondern dass wir den Mangel in uns bemerken und ihm Platz geben, dass wir größer sind als dieser Mangel. <br />
<br />
In dieser Erkenntnis kann eine Ausdehnung stattfinden, wir rutschen in einen inneren Raum und plötzlich sind wir vollständig präsent. In dieser Präsenz kann es sein, dass wir auf einmal eine Fülle in uns fühlen, ohne dass der Mangel durch irgendwas gestillt worden ist. Mit der Ausdehnung unseres Bewusstseins vertieft sich unsere Wahrheit bis in unsere essentielle Natur hinein. Je mehr sich diese Erfahrung vertieft, desto mehr verschwindet das Ich-Gefühl und es bleibt eine Seins-Erfahrung. Da ist vielleicht Präsenz oder Intensität oder Freude oder Klarheit. <br />
<br />
Interessant ist zu vergleichen, was eigentlich den Unterschied ausmacht zwischen der Wahrheit unserer Persönlichkeit und der unseres wahren Seins. <br />
<br />
Im Beispiel der Wut sehen wir, daß Authentizität auf der Ebene der Persönlichkeit den Versuch bedeutet die Wirklichkeit zu ändern; ich will die augenblickliche Wirklichkeit anders haben, z.B. will ich die Umwelt oder den Gegenüber ändern. Wenn ich die Wut halte und der Mangel auftaucht, möchte ich die Erfahrung in mir ändern; denn ich denke, nur im Stillen des Mangels kann Erfüllung geschehen. Die Wahrheit der Persönlichkeit ist also immer eine subtile Abwehr gegen das, was ist.<br />
<br />
Die Wahrheit unseres Seins kommt jedoch aus einem vollkommenen Zustimmen dessen, was ist.<br />
<br />
Was ist der entscheidende Faktor, durch den sich unsere Wahrheit immer mehr vertieft und sich von den groben Aspekten unserer Persönlichkeit löst. Müssen wir etwas tun, um vollkommen authentisch zu werden und unsere wahre Natur zu berühren? Das Gegenteil ist der Fall. Sein und damit auch die Verfeinerung unserer Wahrheit entfaltet sich von Innen, wenn wir nicht tun.<br />
<br />
Wenn ich von Nicht-Tun spreche meine nicht nichts tun. Nicht-Tun ist vielmehr aufmerksam sein, die Dinge bemerken. Weder unterdrücken, noch ausagieren, sondern innehalten und ganz damit oder darin sein. Nicht-Tun ist das Gegenteil von unserer Gewohnheit. Es ist das Gegenteil davon unseren gewohnheitsmässigen Impulsen nachzugeben. Das bedeutet, unsere gewohnheitsmäßigen Sichtweisen zu bemerken und in Frage zu stellen, offen zu bleiben und weiter zu forschen. Nicht-Tun schafft den Raum für Achtsamkeit.<br />
<br />
Nicht-Tun meint also den schmalen Grat zwischen unterdrücken und ausagieren. Dann kann es geschehen, dass die Vertiefung von Wahrheit von alleine geschieht, dass eine Einsicht auftaucht, z.B. dass in der Wut eine Traurigkeit und ein Mangel wirkt. Es findet eine Ausdehnung statt in den Mangel hinein. Können wir in dem Mangel vollständig sein, ihn nicht stillen und nicht bewerten, ihn nicht unterdrücken und uns nicht ablenken? Dann kann es geschehen, dass sich unsere Wahrnehmung wieder vertieft und Präsenz auftaucht. Können wir präsent sein ohne stolz zu werden oder es zu verstehen? Ohne es festzuhalten sich ausbreiten lassen, lauschen?<br />
<br />
Wenn wir Authentizität auf diese Weise betrachten, gibt es keine richtige oder falsche Erfahrung – es gibt immer nur die Erfahrung des Jetzt. Wahrheit beginnt immer in diesem Moment. Selbstgrenzen, Identifizierungen lösen sich auf. Entfaltung geschieht von Innen, unsere Wahrheit vertieft sich.<br />
<br />
Ich möchte an dieser Stelle ein Zitat von Almas einfügen, aus dem Buch: Essentielle Befreiung, das lautet: "Ihr könnt euch selbst nicht wachsen machen, ihr könnt nur aufhören einzugreifen. Ihr könnt euch selbst nicht glücklich machen, ihr könnt nur mit dem Urteilen aufhören. Wachstum und Ausdehnung sind natürlich. Sie sind die Lebenskraft selbst und man kann ihre Richtung nicht vorhersagen."<br />
<br />
Unsere Gewohnheiten sind es, die unsere Authentizität einschränken. Es gibt zwei grundsätzliche Gruppen von Gewohnheiten, erstens die Gewohnheiten, die sehr hilfreich sind und uns sogar in unserem authentisch sein fördern, wie Verkehrsregeln einhalten oder die Gewohnheit des Sprechens, was ein vollständig automatisierter Vorgang ist. Wir brauchen nicht bei jedem Buchstaben und Wort zu überlegen, wie wir den Mund zu bewegen haben.<br />
<br />
Unser ganzes Leben ist von unzähligen Gewohnheiten und Automatismen durchsetzt, die uns helfen unseren Alltag zu regeln, zu strukturieren. Die uns helfen im Leben zu bestehen und auf eine gute Weise für uns zu sorgen.<br />
<br />
Die zweite Gruppe von Gewohnheiten sind unsere Reaktionsmuster. Wenn ich mich z.B. einsam fühle kann es meine Gewohnheit sein, sofort zum Kühlschrank zu gehen und zu essen, um die unangenehme Einsamkeit nicht zu fühlen. <br />
<br />
Die Reaktionsmuster haben alle gemeinsam, dass sie auf Vermeidung ausgerichtet sind. Sie können so schnell, unbewusst und automatisch ablaufen, dass wir das eigentliche Gefühl oder den eigentlichen Impuls darin garnicht bemerken. Ich bemerke vielleicht garnicht mehr die Einsamkeit, sondern bin so schnell am Kühlschrank, dass ich nur noch den Heisshunger spüre. <br />
<br />
Je unbewusster und automatischer ein Reaktionsmuster ist, desto weniger Raum entsteht zum Spüren.<br />
<br />
Jedes Reaktionsmuster beinhaltet auch eine Überzeugung, ein Konzept. Z.B. kann es sein, dass wenn ich Einsamkeit vermeide, mit Einsamkeit etwas noch viel Schlimmeres für mich verbunden ist, nämlich die Vorstellung: Einsamkeit ist mein Tod. Ich würde zugrunde gehen, wenn ich die Einsamkeit zulassen würde. <br />
<br />
Anhand solcher Überzeugungen wird deutlich, wie schwer es ist mit Reaktionsmustern aufzuhören, weil es ja nicht nur die Einsamkeit ist, die wir glauben aushalten zu müssen, sondern wir fühlen uns existentiell bedroht.<br />
<br />
Die Überzeugungen, die mit den Reaktionsmustern verknüpft sind, sind in der Regel unbewusst. Sie bedeuten immer eine Einengung von uns. Jedes Selbstbild ist eine Begrenzung. Die Wirkung ist damit, dass unser Raum eingeschränkt wird. Wir haben keinen inneren Raum mehr zum Spüren und zum Wahrnehmen.<br />
<br />
Umgekehrt ist es so, dass wenn wir nicht tun üben, also mit dem Reaktionsmuster innehalten und das Konzept wahrnehmen, das damit einhergeht, eine Ausdehnung stattfindet. Mit der Einsicht, mit dem Aha-Erlebnis kann eine Ausdehnung unseres Bewusstseins stattfinden und mehr innerer Raum entsteht.<br />
<br />
Jedesmal, wenn wir uns eines Konzeptes, eines Selbstbildes bewusst werden und damit unsere Wahrnehmung erweitern, entsteht mehr innerer Raum. <br />
<br />
<br />
Tatsächlich ist es so, dass innerer Raum zum einen Voraussetzung ist für Wahrnehmung und Bewusstwerdung. Andererseits entsteht er wenn wir bewusst werden, d.h. er ist auch Ergebnis innerer Arbeit. Daher ist für inneren und äußeren Raum zu sorgen eine der wichtigsten Aufgaben in der Spiritualität.<br />
<br />
Wir leben in einer Kultur in der uns alles erdenkliche angeboten wird, um inneren Raum zu füllen. Es gibt jede Menge Raumfresser bei uns, z.B. Fernsehen oder Internet oder Konsum. Eigentlich ist unsere ganze Kultur darauf aufgebaut. Aus einer spirituellen Sicht bedeutet aber viel Ablenkung, wenig inneren Raum zu haben.<br />
Wir können natürlich viel tun oder besser lassen, um inneren Raum zu fördern. Z. B. können wir ein möglichst schlichtes, einfaches, anspruchsloses Leben führen. Ein schlichtes Leben zu führen ist keine Frage von Moral. Es ist einfach nur hilfreich um Raum zu haben.<br />
<br />
Auch sehr unterstützend für Raum ist, dass wir unser Leben in Ordnung halten, dass wir unsere Dinge erledigen und aufräumen, sonst fressen sie unseren inneren Raum. Wir wären dann ständig mit unerledigtem beschäftigt.<br />
<br />
Wertvoll für inneren Raum ist es auch, Pausen einzulegen, z.B. morgens und abends eine Meditation und während des Tages innehalten, um zu spüren.<br />
<br />
Es könnte zu unserer inneren, spirituellen Disziplin werden, unsere Impulse zu beobachten und uns zu fragen: "Ist dieser Impuls eine Vermeidung oder ist er wirklich ein stimmiger Ausdruck für das, was in mir ist?" Z.B. kann Hunger ein Ausdruck eines körperlichen Bedürfnisses sein oder ein Ausdruck dafür sein, dass wir gerade etwas nicht spüren wollen, wie Einsamkeit. <br />
<br />
Wenn es uns gelingt Reaktionsmuster zu erkennen und innezuhalten, d.h. immer weniger zu vermeiden in unserem Leben, werden wir feststellen, dass wir immer mehr Energie zur Verfügung haben. Wenn wir den Reaktionsmustern nämlich nachgeben, wird all unsere Energie aufgebraucht. Lernen wir jedoch innezuhalten und immer öfter den Reaktionsmustern zu widerstehen, selbst, wenn es sich im ersten Moment unangenehm anfühlt, bleibt uns die Energie, die normalerweise durch die Gewohn-heit aufgefressen wird, erhalten und wächst in uns an. Dies führt natürlich dazu, dass uns mit der Zeit immer mehr Energie zur Verfügung steht, die Gewohnheiten anzuhalten.<br />
<br />
Raum entsteht also immer, wenn sich Selbstgrenzen auflösen. Es ist immer ein Zeichen des Übergangs zu tieferer Authentizität. <br />
<br />
Die tiefste Überzeugung, die in uns wirkt, ist die Überzeugung, dass wir ein abgegrenztes "Ich" sind, ein abgegrenztes Individuum, getrennt von allen anderen. Eng damit gekoppelt ist, dass wir das Gefühl haben unser Körper zu sein. Das Ich-Gefühl ist an das Gefühl des Körpers gebunden und damit scheint das Ich genauso gross zu sein wie unser Körper. Es gibt mich und meinen Körper und die Welt da draussen. <br />
<br />
Wenn wir diese tiefste Überzeugung, diese Identifizierung mit dem Ich entlarven, entsteht eine grenzenlose Ausdehnung von Raum. Wenn es kein Ich mehr gibt, bin ich alles. Dieses Raumgefühl, das zu tun hat mit der Auflösung des Ich-Konzeptes nennt man im Buddhismus Leere oder Erleuchtung.<br />
<br />
<br />
Das Ich-Konzept ist die Basis aller anderen Überzeugungen, die in uns wirken und unseren Raum eingrenzen.<br />
<br />
Um Bewusstsein in unsere Reaktionsmuster zu bringen, ist es hilfreich mit der Frage zu arbeiten: Wie vermeide ich inneren Raum? Dabei geht es nicht darum uns zu verurteilen, sondern freundlich zu sein mit uns und immer bewusster zu werden darüber, wie unsere Reaktionsmuster sind.<br />
[/quote]<br />
<br />
Lieben Gruss<br />
<br />
Luna]]></description>
            <author>luna</author>
            <pubDate>Wed, 17 Sep 2008 18:55:50 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1608</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Was sind eigentlich Drachen ?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1493</link>
            <description><![CDATA[Hallo,<br />
<br />
seit letztem Jahr schon beschäftigt mich die Frage, was sind Drachen ?<br />
<br />
Ich weiss nicht so recht, wo ich sie in der Mythologie hinstecken soll. <br />
<br />
Gruss <br />
Sabine]]></description>
            <author>Blaubeere</author>
            <pubDate>Thu, 15 Nov 2007 11:43:01 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1493</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Spiritualität</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1477</link>
            <description><![CDATA[Meine Zeit ist sehr begrenzt, deshalb möchte ich euch auf eine Webseite hinweisen , ist sehr umfangreich und kompetent.<br />
<a href="www.uom-conference.org">www.uom-conference.org</a><br />
Liebe Grüße bis demnächst<br />
hallsol]]></description>
            <author>hallsol</author>
            <pubDate>Sun, 16 Sep 2007 16:28:02 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1477</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Kann Glaube Berge versetzen?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1476</link>
            <description><![CDATA[Hallo, <br />
<br />
vor einigen Tagen habe ich folgendes gelesen: <br />
<br />
Ein Zitat von Jesus, das mich selber nicht loslässt –<br />
ich kann es aber nicht wortwörtlich widergeben: <br />
<br />
Jesus sagte: <br />
<br />
„Und wenn Euer Glauben auch nur so groß ist wie ein Senfkorn, also nur ein Funken vorhanden ist, so schafft Ihr es, dass sich dieser Maulbeerbaum, der vor Euch steht, entwurzelt, bewegt und im Meer wieder einwurzelt.“<br />
<br />
Liebe Grüße <br />
Patrice]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Wed, 12 Sep 2007 07:41:09 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1476</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Name 'Keren' - Bedeutung?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1474</link>
            <description><![CDATA[Kennt jemand für das wort <br />
<br />
"Keren"<br />
<br />
irgend eine Bedeutung, so dass es ein Name sein kann?<br />
<br />
fragt miriam<br />
<br />
bitte danke]]></description>
            <author>miriam</author>
            <pubDate>Sat, 01 Sep 2007 06:04:32 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1474</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Advaita - Nicht-Zwei - DAS - Bewusstsein - Einheit</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1467</link>
            <description><![CDATA[<b>Advaita - Nicht-Zwei - DAS - Bewusstsein - Einheit</b><br />
<br />
DAS, was allem zugrunde liegt, ist letztlich auch das, aus dem alles -<br />
auch die gesamte Welt der Phänomene - besteht. Das UR-Bewusstsein<br />
ist frei von Objekten; Bewusstsein, das sich auf sich selbst richtet<br />
und dabei ohne Wahrnehmung von Etwas dennoch wach und bewusst<br />
ist. Leerheit, 'Raum' ohne Definition.<br />
<br />
Sobald da ETWAS ist, ist es ein Phänomen, etwas Definiertes - also<br />
nicht mehr DAS in seiner leeren Essenz.<br />
<br />
Meine Vorstellung von Nicht-Dualität ist, dass alle Phänomene aus<br />
dieser reinen Bewusstheit bestehen - also sich selbst erleben - und<br />
nicht als Objekt DORT von einer Bewusstheit HIER - oder umgekehrt -<br />
erlebt werden.<br />
<br />
Das Erlebte, das Erleben und das was erlebt sind essentiell<br />
ungetrennt, EINS auf einem Punkt in Raum und Zeit (die natürlich<br />
auch Phänomene sind)...<br />
<br />
Auf diese Weise kann ich für mich zu einer Idee für das Erleben der<br />
Nicht-Dualität kommen: Die Leerheit selbst und alle Phänomene sind<br />
bewusst und erfahren sich selbst durch diese Bewusstheit.<br />
<br />
Materie ist in der Essenz leer und ebenso reines, sich selbst<br />
erfahrendes Bewusstsein wie jene Ebene, in der keine Objekte<br />
und Phänomene als Illusion erscheinen.<br />
<br />
Dieses 'Erleben der Nicht-Dualität' ist aber auch nur dann vollkommen,<br />
wenn es nicht als Erleben HIER und Nicht-Dualität DORT<br />
wahrgenommen wird, sondern wenn es ein SEIN in Einheit ist:<br />
ohne einen Beobachter, der per Definition immer vom Objekt<br />
seiner Beobachtung getrennt ist.<br />
<br />
Der Beobachter verschmilzt vollkommen mit dem Objekt seiner<br />
Wahrnehmung, dabei löst sich die rein illusorische Grenze (die<br />
immer schon nur ein Konstrukt war!) auf - und es bleibt SEIN.<br />
<br />
Dieses SEIN beschränkt sich nicht auf das Sein in Leerheit, sondern<br />
SEIN kann in der Verschmelzung mit jedem Objekt oder Phänomen<br />
auch sehr lebendig sein.<br />
<br />
Was wegfällt, sind nicht die Phänomene - hier ist es vollkommen<br />
egal, was geschieht, Freude oder Schmerz, Himmel oder Hölle,<br />
Leben oder Tod - sondern die Trennung zwischen Erleber und Objekt<br />
des Erlebens - und die Identifikation mit einem vom Ganzen<br />
getrennten Objekt.<br />
<br />
Das SEIN in Leerheit, wenn sich das leere Bewusstsein rein auf sich<br />
selbst richtet, ist eine Schlüsselerfahrung, um in Kontakt mit sich<br />
selbst zu kommen. Deswegen verweisen so viele spirituelle Schulen<br />
darauf, diese Leerheit zu erfahren und zu erkennen.<br />
<br />
Man kann darin verweilen, aber es ist ebenso Ausdruck von<br />
Erleuchtung, sich im Bewusstsein der Einheit wieder in die Welt der<br />
Phänomene zu begeben und darin urteilslos alles, was geschehen<br />
kann, als Ausdruck letztendlicher und reiner Erleuchtung zu<br />
erfahren.<br />
<br />
Der einzige Unterschied zwischen 'Nicht-Erleuchteten' und<br />
'Erleuchteten' ist dann, dass die einen dies nicht erkannt haben und<br />
deswegen unter ihren veränderlichen Erfahrungen leiden und nach<br />
Glück im Aussen suchen - während die anderen Glück und Frieden<br />
SIND - und damit unabhängig von äußeren Objekten, stets urteilslos<br />
und im Hier und Jetzt.<br />
<br />
--&gt; <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fsatsangkreis.de" border="0" title="http://satsangkreis.de">http://satsangkreis.de</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"> (Forum: OpenSatsang Online)]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Mon, 23 Jul 2007 08:43:19 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1467</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Satsangkreis / OpenSatsang: Satsang ohne Meister</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1464</link>
            <description><![CDATA[<b>Der Satsang-Kreis</b><br />
<br />
<a href="http://www.satsangkreis.de">http://www.satsangkreis.de</a><br />
<br />
[quote]„<i>Das ist die Lösung von psychologischen Problemen. Wir brauchen dazu keine Hilfe. Was von uns verlangt wird, ist nicht mehr als unsere Stille.</i>“ Steven Harrison<br />
[/quote]<br />
<br />
<i>Gewidmet der Wahrheit, der Eigenverantwortung und der wahren Natur Deiner Selbst.</i><br />
<br />
<br />
<b>Ich bin bereit mich mitzuteilen.</b><br />
<br />
Satsangkreise sind eine private Initiative. Jedermann und jede Frau ist willkommen daran teilzunehmen. Im Satsangkreis geht es darum, daß Du einen respektvollen Raum dafür bekommst, Dich mitzuteilen.<br />
<br />
Einen Raum, in dem Du Dir selber begegnen kannst. Einen Raum, in dem Du Dich als nicht mehr getrennt von anderen erfährst.<br />
<br />
Die Teilnehmer in diesem Kreis wissen um das Geheimnis von Wahrheit: alle Mitteilungen, die Du in diesem Kreis an Dich selber richtest, helfen Dir, Dich zu befreien. In Wahrheit sein bedeutet, mit dem zu sein, was ist. Egal was es ist, hier ist ein Raum in dem Du damit sein kannst. Und in dem Du Dir das erlaubst, geschieht ein Wunder. Du wirst erfahren, daß Du all das nicht bist. Egal was es ist, was Dich beschäftigt, egal welche Freude oder welches Leiden Du gerade erfährst, all das bist Du nicht. Indem Du es mitteilst, geschieht eine Wandlung. Du erkennst, daß Du frei bist. Freiheit und Glückseligkeit sind deine wahre Natur. Grundlage des Satsangkreises ist Stille. Stille ist der Nährboden und die Quelle für das Zusammensein in Wahrheit. Diese Stille besagt, daß Du schon ein Buddha bist. Ob Du daran glaubst oder nicht, Du bist bereits erwacht. Bewusstsein ist dein permanenter und unausweichlicher Zustand. Es mag sein, daß Du in irgendwelche Bewußtseinsinhalte verstrickt bist. Die Satsangkreise bieten Dir die Möglichkeit, diese Inhalte mitzuteilen. Indem Du sie mitteilst, entlastest Du sie von deinem Bewußtsein. Du kehrst zurück zu dem, was Du bist: reines, ungetrübtes und schuldloses Bewusstsein.<br />
<br />
<br />
<b>Einladung</b><br />
<br />
Du trägst die Sehnsucht in Dir nach Freiheit. Du bist mutig genug, dieser Sehnsucht zu einem Ausdruck zu verhelfen. Du weißt, daß Du die Wahl hast entweder frei zu werden oder deine Bindungen beizubehalten. Du kommst in den Kreis aus Eigenverantwortung und Respekt vor Dir selber und anderen.<br />
<br />
<b>Wir laden Dich ein, in unserem Kreis mit uns gemeinsam von der Stille deiner wahren Natur zu kosten</b><br />
<br />
Wenn Du offen und ehrlich bist, bietet Dir dieser Kreis eine kostbare Möglichkeit für eine sanfte und anhaltende Transformation. Wir weisen darauf hin, daß es keine Erwartungen von unserer Seite aus an deine Person gibt. Wir bitten Dich, daß auch Du dazu bereit bist mit keinerlei Erwartungen in den Kreis einzutreten; weder Erwartungen an Dich, noch an den Satsangkreis. Es gibt keine Garantie für eine Transformation Deiner selbst.<br />
<br />
Es gibt nur das Angebot dazu. Wenn Du es annehmen willst, dann nur im Verständnis darüber, daß Du offen bist für alles, was sich zeigt.<br />
<br />
Wenn die folgenden Sätze auf Dich zutreffen, laden wir Dich herzlich ein weiterzulesen:<br />
<br />
Ich bin bereit in den Spiegel meiner Selbst zu schauen. <br />
<br />
Ich bin bereit Verantwortung für mich und der Begegnung mit mir selber zu übernehmen. <br />
<br />
Ich komme aus freien Stücken, aus eigenem Antrieb, ohne Urteile und ohne Erwartungen. <br />
<br />
Ich bin bereit dem zu begegnen was sich zeigt.<br />
<br />
<br />
Wir danken Dir für deine Offenheit...<br />
<br />
<br />
<b>Der Satsangkreis</b><br />
<br />
Der Satsangkreis ist ein einfaches Instrument, um persönliches und spirituelles Wachstum zu seiner Erfüllung zu verhelfen. Er ist entstanden als eine Konsequenz, die sich aus der Lehre des Ramana Maharshi ergibt: Nur Du selbst bist real. 100%ige Eigenverantwortung ist der Schlüssel für deine Freiheit. Niemand und nichts ist für dein Leiden verantwortlich. Wenn Du frei sein willst, dann schau nach innen und erkenne wer Du bist.<br />
<br />
Es gibt keinerlei kommerzielle Interessen und auch keine übergeordnete Organisation für die Satsangkreise. Sie sind in keinerlei geschäftliche Strukturen einbezogen und es gibt niemand, der aus ihnen einen Profit abschöpfen würde.<br />
<br />
<br />
<b>Was ist ein Satsang-Kreis</b><br />
<br />
Ein Satsangkreis ist eine Gruppe von Frauen und Männern die sich regelmäßig treffen, um in Wahrheit zusammen zu sein. Die gemeinsame Intention ist: sich selbst und anderen zu helfen frei zu sein. Gemeinsam teilt man die Stille und man teilt die Worte, die sich aus dieser Stille heraus ergeben. Es gibt keine thematischen oder inhaltlichen Beschränkungen. Alles ist willkommen. Nichts muß ausgegrenzt werden. Ja es ist geradezu eines der grundlegendsten Mysterien der Satsangkreise, daß ihre Offenheit tatsächlich grenzenlos ist. Alles kann darin aufgenommen werden und im Spiegel des Bewußtseins auftauchen, um von der Stille umschlossen zu werden und wieder darin zu versinken. Jeder Mann oder jede Frau, der oder die glaubt, daß es etwas gebe, was man nicht mitteilen kann, berührt seine eigenen Grenzen. Diese zu berühren, darum geht es.<br />
<br />
Alles darf sein und wird im Licht von Satsang als eine vergängliche Erscheinung erkannt.<br />
<br />
Nichts wird bewertet oder kritisiert (auch nicht die Illusion, daß da Grenzen sind.)<br />
<br />
<br />
<b>Wie funktioniert ein Satsang Kreis?</b><br />
<br />
Satsangkreise funktionieren aufgrund von Akzeptanz und Respekt. Akzeptanz besagt, daß es kein Urteil gibt. Alles darf sein. Alles ist eingeladen und nichts muß ausgegrenzt werden.<br />
<br />
Respekt bedeutet: Respekt vor der Stille zu empfinden. Die Stille ist Maßstab und Orientierungspunkt für die Gruppe. Wenn das, was eingeladen ist, versucht den Raum zu besetzen oder zu manipulieren, ist es die Stille zu der man wieder zurückkehrt.<br />
<br />
Respekt vor der Stille bedeutet, daß man nicht den Erscheinungen glauben schenkt, sondern nur den Urgrund dessen woraus alles entsteht: der Stille.<br />
<br />
<br />
<b>Wie sieht das praktisch aus?</b><br />
<br />
Was immer aus der Meditation emporsteigt, sollte Raum bekommen um mitgeteilt werden zu können. Diese Mitteilungen geschehen in Eigenverantwortung und Selbstrespekt. Man stellt diese Mitteilungen einfach in den Raum. Man drückt sie nicht aus, um irgendetwas zu erreichen. Es muß keine Antwort oder ein Feed-back auf eine Mitteilung erfolgen. Aber es gibt auch keine Regel, die besagt, daß es kein Feed-back geben darf.<br />
<br />
Das Verantwortungsvollste im Satsangkreis ist der Mut zu authentischen Mitteilungen. Wenn diese Mitteilung einer Klärung bedarf, wird es die Gruppe schon merken. Es werden Impulse aus der Stille auftauchen, die ein Feed-back ermöglichen.<br />
<br />
<br />
<b>Wie kann eine so einfache Idee funktionieren?</b><br />
<br />
Es gibt einen essenziellen Grund für das Funktionieren des Satsangkreises. Er liegt in dem Bedürfnis nach Berührung. Jeder trägt eine tiefe Sehnsucht in sich, in seiner Seele berührt zu werden. Oft leben wir in Situationen, wo eine Berührung in Wahrheit nicht möglich zu sein scheint. Aus unserer Vergangenheit tragen wir oft Wunden mit uns herum, die ein Stillen dieser Sehnsucht nicht zulassen wollen.<br />
<br />
Satsangkreise bieten auf ganz einfache Weise einen geschützten und sensiblen Raum, um Berührung zu erfahren. Hier werden wir von uns selbst berührt. Wir dachten, wir seien Bettler und würden irgendetwas von außen brauchen. Im Satsangkreis machst Du die Erfahrung, daß Du bereits ein König bist. Die Berührung Durch Dich selber ist Dir so nah wie nichts anderes. Sie ist Dir näher als nah! Aber manchmal braucht es einen Spiegel im Außen, um zu erkennen, daß es nicht die anderen sind, die Dich berühren, sondern immer nur Du selber.<br />
<br />
Aus diesem Grunde bedarf es einer Bereitschaft von Dir, Dich zur Gruppe zu bekennen. Du richtest dieses Bekenntnis an niemanden im Außen. Unausgesprochen gestehst Du es Dir selber ein. Niemand wird von deinem Bekenntnis wissen, aber in deiner Erscheinung wird auf subtile Art etwas auftauchen, daß sich wie selbstverständlich übermittelt. Du wirst früher oder später ohne erkennbare Zeichen erkannt werden, als zugehörig zu Satsang (Zusammensein in Wahrheit).<br />
<br />
<br />
<b>Satsang-Bruderschaft und Satsang-Schwesternschaft</b><br />
<br />
Die Männer und Frauen, dennen Du im Satsangkreis begegnen wirst, sind ganz gewöhnliche Menschen. Und doch liegt in der Begegnung mit Ihnen etwas außergewöhnliches. Sie sind deine neue Familie. Sei Dir darüber bewußt, daß die Gegenwärtigkeit der Stille Dich von dem Albtraum der Vergangenheit befreien kann. Sei Dir darüber bewußt, daß der Satsangkreis die Kraft hat, Dich von den ständigen Projektionen in die Zukunft zu befreien. Stille ist ein Phänomen der Gegenwart. Hier begegnest Du nur Dir selber. Aber Du begegnest Dir selber auch in vielen anderen Formen im Außen. Deine Brüder und Schwestern sind nichts anderes wie verschiedene Gesichter deiner Selbst. Wenn Du deinen Mitmenschen in diesem Sinn begegnest, ist die Begegnung automatisch liebevoll und sanft. Es kann geschehen, daß Du Dich wegen der Erfahrungen, die Du im Satsangkreis machst, stärker zu Menschen hingezogen fühlst, in denen Du die gleiche sanfte Qualität wahrnimmst, wie in Dir selber.<br />
<br />
Der Rest passiert von ganz alleine. Wenn Du es nur zulassen kannst.<br />
<br />
Wenn Du aus irgendwelchen Gründen den Kreis verlassen willst, so bist Du jederzeit willkommen das zu tun. Du bist niemandem Rechenschaft schuldig. Dein Austritt ist eine Angelegenheit, die Du mit Dir allein abmachen kannst. Falls Du Dir darüber im unklaren bist, magst Du Dich vielleicht an die Gruppe wenden und in dieser Angelegenheit um Rat fragen. Wenn Du den authentischen Impuls hast, Dich zu verabschieden, so wird die Gruppe Dich sicher darin unterstützen. Du kannst dazu eine Erklärung abgeben, aber das mußt Du nicht tun. Es ist genauso gut möglich, daß Du Dich verabschiedest ohne Angabe von Gründen. Ich bin sicher, daß die Gruppe Dir mit all ihrer Liebe und all ihrem Respekt nur Gutes für Deinen weiteren Weg wünschen wird.<br />
<br />
<br />
<b>Wie trete ich in den Kreis ein?</b><br />
<br />
Die Einladung zum Satsangkreis erfolgt privat. Wenn Du dies jetzt gerade liest, dann gibt es jemanden in deinem Leben, der Dich achtet und der Dir vertraut. Diese Einladung kannst Du ruhig als Kompliment auffassen. Du hast Dich vermutlich schon mit spirituellen Erscheinungsformen irgendwelcher Art auseinandergesetzt. Vielleicht hast Du einen spirituellen Lehrer oder bist über die Psychotherapie, Körperarbeit oder anderen Angeboten aus dem New-Age mit Satsang in Berührung gekommen. Aber all das muß nicht sein. Es gibt keine Vorbedingung um in einen Satsangkreis aufgenommen zu werden.<br />
<br />
Durch deinen Eintritt vergrößerst Du den Kreis. Das ist gut so und es ist auch gleichzeitig Teil des Gesamtkonzeptes. Das Wachstum des Satsangkreises beruht auf der Liebe zum Teilen. Es tut gut zu verstehen, was hier eigentlich geteilt wird: Du teilst das Buddhadharma. Du teilst nichts geringeres als das Verständnis über die wahre Natur aller Menschen. Meditiere darüber wenn Du magst.<br />
<br />
<br />
<b>Wie der Kreis rund wird</b><br />
<br />
Was geschieht mit dem Kreis, wenn er wächst? Er wird sich irgendwann teilen. Wenn der Raum, indem der Kreis sich trifft, an die Grenzen seiner Aufnahmefähigkeit kommt und kein größerer Raum gefunden wird, dann ist es Zeit, daß sich ein neuer Kreis bildet. Es kann auch geschehen, daß die Gruppe das Gefühl hat, daß sie sich nicht mehr vergrößern will, obwohl noch Platz vorhanden ist.<br />
<br />
Die Gruppe sollte gemeinsam in die Stille hineinfühlen, um herauszubekommen was sich stimmig anfühlt und welche Entscheidung gefällt werden muß. Laßt euch Zeit für solche Entscheidungen. Geht davon aus, daß die Antwort schon vorhanden ist. Sie muß nur erspürt werden.<br />
Es gibt eine natürliche Fluktuation im Satsangkreis. Einige Leute kommen und andere gehen wieder. Es gehört zum gesunden Wachstum eines Satsangkreises, daß man diese Prozesse geschehen läßt. Ein stabiler Kern wird sich erst nach einiger Zeit herauskristallisieren.<br />
<br />
Man weiß nie im voraus, bei wem welche Prozesse in Gang gesetzt werden. Eine Satsanggruppe ist ein Lebewesen, das sein Eigenleben führt. Alles was man tun kann, ist, die Stille selbst zu nähren und zu schützen. Der Rest geschieht von allein.<br />
<br />
Jeder Mann und jede Frau kann jederzeit einen neuen Satsangkreis gründen. Es gehört nur ein wenig Mut und Vertrauen dazu. Wenn Du Fragen hast, unsicher bist oder glaubst Hilfe zu brauchen, kannst Du Dich an einen schon bestehenden Satsangkreis wenden.<br />
<br />
<br />
<b>Die unsichere Phase</b><br />
<br />
Der Satsangkreis findet ohne die körperliche Präsenz eines Lehrers oder Gurus statt. Sie sind Ausdruck der Gruppe nach Wahrheit in Eigenverantwortung. Ohne die natürliche Autorität eines Erwachten entsteht Unsicherheit. Der denkende Geist wird sich bei einigen Teilnehmern mit dem Argument melden, daß so etwas nicht gut gehen kann. Am Anfang eines Satsangkreises steht deshalb oft eine Lektion in Vertrauen. Wer sich auf diese Herausforderung einlässt, auf den wartet ein großes Geschenk. Es ist die Erfahrung, daß Unsicherheit dein Freund ist und nicht dein Feind, wie es Dir vielleicht beigebracht worden ist. Unsicherheit darf nicht nur sein, sondern es ist der Schlüssel zum Gelingen des Satsangkreises. Unsicherheit macht Dich offen für das, was sich zeigen will. Alle Ideen und Vorstellungen kommen aus der Vergangenheit. Satsangkreise sind die Begegnung mit der Wirklichkeit, weil sie aus der Stille heraus entstehen und nicht aus Ideen und Vorstellungen.<br />
<br />
<br />
<b>Die sichere Phase</b><br />
<br />
Es ist ein gutes Gefühl wenn der Satsangkreis langsam in seine eigene Kraft und Stärke hineinwächst. Dazu gehört die Erfahrung von Autorität. Es gibt zwei Arten von Autorität. <br />
<br />
Die eine hat einen Grund für ihre Kraft: das kann Wissen oder Ansehen, Reichtum, Schönheit oder Selbstbewußtsein sein. <br />
<br />
Die Autorität, um die es im Satsangkreis geht, ist aber eine andere. Es ist die Autorität der Buddhas. Sie ist grundlos. Sie will nichts. Sie geschieht von alleine. Sie ist sanft. Sie kommt auf leisen Sohlen zu Dir. Du mußt hinhören auf die Stille. Die Stille flüstert Dir die Wahrheit zu. Wenn Du darauf hörst und diesem Impuls folgst, entsteht eine natürliche Autorität. Es ist nicht deine Autorität. Du bekommst sie nur dann geschenkt, wenn Du Dir selber aus dem Weg gehst.<br />
<br />
Aber auch Gefahren lauern. Sicherheit ist eine Fallgrube, in die man mit Sicherheit auch hineinfallen wird. Das ist nicht schlimm. Aber es ist gut, es zu merken. Lass Dir etwas einfallen, wenn Gewöhnung eintritt.<br />
<br />
<br />
<b>Wie der Kreis gehalten wird</b><br />
<br />
Die äußere Form des Satsangkreises<br />
<br />
Satsangkreise sind frei fließende Phänomene. Ihre Schönheit erschließt sich Dir in Hingabe. Sie sind keine Orte der Regel, Abmachungen oder fixierten Vorstellungen. Sie sind Orte der Hingabe an das, was ist und was sich unverhoffter Weise zeigen will. Damit sich diese scheue und sensible Form der Wirklichkeit allerdings zeigen kann, gibt es ein Minimum an Struktur. Man sitzt im Kreis auf Stühlen oder auf Meditationskissen. Es ist gut pünktlich anzufangen.<br />
<br />
Die Leitung des Satsangkreises<br />
<br />
Wenn Du einen Satsangkreis ins Leben gerufen hast, übernimmst Du als erstes die Position mit einer leitenden Funktion. Diese Position behältst Du für die ersten drei Treffen. Danach bietest Du diese Position in der Gruppe an, damit auch andere die Möglichkeit haben, in die Verantwortung zu gehen. Findet sich niemand bereit dazu, behältst Du die Position. Biete sie aber bei jedem Treffen erneut an, solange bis sich jemand findet. Erzähle von deinen Erfahrungen, die Du in dieser Position machst und ermutige andere dazu, sie auch zu machen. Die Position ist ein Kraftplatz, der Dich in Kontakt mit wertvollen Einsichten bringt. Diese Position einzunehmen, ist ein Geschenk der Existenz.<br />
Ließ diesen Text ein paar Stunden, bevor das Treffen stattfindet. Nehme ihn in Dich auf. Wenn Du den Text gelesen hast, denk nicht drüber nach. Vergiss ihn ganz einfach. <br />
<br />
Die Aufgaben der Leitung<br />
<br />
- Du richtest den Raum für das Treffen her. Vielleicht kaufst Du ein paar Blumen oder eine Rose, die Du in die Mitte stellst. Du schaffst eine möglichst klare und unpersönliche Atmosphäre.<br />
<br />
- Nehme Dich selber als Diener war, das wird Dir helfen in richtigen Kontakt mit Deiner Position zu kommen.<br />
<br />
- Du eröffnest den Kreis mit den Worten, die sich Dir aus der Stille heraus zeigen und begrüßt die Teilnehmer.<br />
<br />
- Du legst gemeinsam mit den Teilnehmer/innen die Abstände für die weiteren Treffen fest.<br />
<br />
- Du kannst dann auch die Teilnehmer auffordern, Bilder ihrer Lehrer oder Gurus mitzubringen, um sie in der Mitte des Raumes aufzustellen. Auch Symbole für das göttliche innere Kind (Photos, Kuscheltiere) sind willkommen.<br />
<br />
- Du sprichst die Unkosten an und bittest vielleicht um eine Spende.<br />
<br />
- Du magst vielleicht zur Einstimmung etwas von Dir und deinem Herzenswunsch erzählen und wie es zu diesem Satsangkreis gekommen ist. Vielleicht zeigt sich Dir aber auch das Bedürfnis direkt in die Stille zu gehen. Du kannst auch ein kleines Gedicht oder eine Passage aus einem Buch (Advaitaliteratur) vorlesen, daß Dich zu dem Thema berührt hat.<br />
<br />
- Mit einem Zeichen leitest Du die Meditation ein. Du bleibst so lange in Stille, bis Du merkst, daß der Zeitpunkt gekommen ist mit dem gleichen Zeichen die stille Phase wieder zu beenden. Laß deine Gedanken ruhig rattern; irgendetwas an der Atmosphäre sättigt sich und Du wirst wissen, wann Du die Stille Phase beenden mußt.<br />
<br />
- Du eröffnest die zweite Phase des Satsangkreises indem Du die Teilnehmer bittest, den Raum für Mitteilungen zu nutzen.<br />
<br />
- Am Ende des Treffens schließt Du den Kreis mit einem erneuten Zeichen. Du bedankst Dich in der Runde für Satsang – für das Zusammensein in Wahrheit.<br />
<br />
- Es ist ratsam, Telefonnummern oder Email-Adressen auszutauschen. Der Initiator des Satsangkreises mag dabei als Sammelstelle fungieren.<br />
<br />
- Vielleicht lädst Du deine neue Familie noch zu einem Tee oder einem kleinen Snack ein. Hier ist Raum für lockeren Austausch.<br />
<br />
Diese Struktur ist nicht verbindlich. Es ist nur eine Empfehlung. Letztlich bist Du frei in der Gestaltung des Ablaufs. Es empfiehlt sich aber, alles so einfach wie möglich zu halten und auf alles Beiwerk zu verzichten.<br />
<br />
Die Rolle der Leitung<br />
<br />
Niemand ist der Boss oder der Guru im Satsangkreis. Die schlichte und liebevolle Position einer Leitung hat nichts damit zu tun, daß Du die gesamte Verantwortung für das Treffen auf Deinen Schultern trägst. Jeder im Kreis kommt aus Eigenverantwortung für sich und die Stille. Trotzdem ist es gut, daß es eine Person im Kreis gibt, die die Verantwortung für die Übersichtlichkeit behält. Jemand der auf die Qualität im Raum achtet. Manchmal müssen Prozesse in Gang gesetzt werden und manchmal müssen sie auch abgebrochen werden. Der Position der Leitung wohnt eine natürliche Autorität inne. Mache davon Gebrauch, wann immer Du das Gefühl hast, daß die Stille geschützt, die Wahrheit gefördert oder Zurückhaltung aufgegeben werden sollte.<br />
<br />
Satsangkreise arbeiten auf mysteriöse Weise. Sie entstehen durch Dich – sie sind aber nicht von Dir. Du kannst nichts verkehrt machen. Selbst Fehler verwandeln sich in Gaben. Akzeptiere alles was durch Dich geschehen will. Denn letztlich bist Du sowieso nicht der Handelnde. Du glaubst es nur. Aber in Wirklichkeit geschieht alles von ganz alleine. Wenn jemand unzufrieden mit der Leitung ist, oder glaubt es anders besser zu machen, so lade ihn freundlich dazu ein, die Leitung für das nächste Treffen zu übernehmen.<br />
<br />
Die Kommunikation im Satsangkreis<br />
<br />
Hab keine Angst davor, die Worte aus der sensibelsten und schutzlosesten Ecke Deines Herzens hervorkommen zu lassen. Deine Stimme mag vielleicht unsicher, leise und kleinlaut sein. Sei stolz auf deine Verletzlichkeit, sie ist der beste Weg, um in die Wirklichkeit von Satsang einzukehren. Die Götter werden mit Dir sein.<br />
<br />
<br />
<b>Worte aus der Stille</b><br />
<br />
Stille kann von verschiedenen Leuten als unangenehm oder bedrohlich empfunden werden. Stille bringt uns in Kontakt mit verdrängten Inhalten die wir nicht fühlen wollen. Es ist gut, die Gruppe damit zu konfrontieren und nicht gleich die Stille abzubrechen, wenn sie schwer wird. Die Phase, in der Mitteilungen gemacht werden können, entsteht aus der Stille und dem, was sich in der Stille dem Einzelnen gezeigt hat. Das können schöne Empfindungen über deine wahre Natur sein. Es können aber auch Alltagsprobleme sein, die Dich daran hindern tiefer zu gehen. Was immer sich zeigt, ist es wert ausgedrückt zu werden. Es gibt kein Urteil darüber.<br />
<br />
Satsangkreise schließen nichts aus. Auch dem Gegner der Stille wird Respekt entgegengebracht: Der Geist/Mind bekommt in der Phase der Mitteilungen Gelegenheit sich zu zeigen. Keine Angst, die Stille umfängt auch ihn. Denn letztlich stört er die Stille nicht wirklich. Richtig verstanden, vertieft er sie sogar nur noch. Es sind lediglich die Anhaftungen an unsere Gedanken und unsere Konzepte, die ihn zu einem Gegner der Stille machen.<br />
<br />
<br />
<b>Antworten aus der Stille</b><br />
<br />
Die vielleicht wichtigste Aufgabe der Leiterposition besteht darin, ein Auge darauf zu werfen, daß sich der Geist im Satsangtreffen nicht verselbständigt. Man mag dem denkenden Geist lange Leine lassen. Aber nur um klarer erkennen zu können worin er sich eigentlich verstrickt hat. Wird die Atmosphäre zu zäh und ermüdend oder zu aggressiv und zu laut, dann unterbricht die Leitung die wörtliche Kommunikation und bittet die Runde wieder zurück in die Stille zu kommen.<br />
<br />
Es ist gut, Antworten nicht zu schnell zu geben. Es geht im Satsangkreis nicht darum, daß sich von Kopf zu Kopf unterhalten wird. Der Kopf wird bei einer Antwort dazu eingesetzt, die Intuition und das Mitgefühl sprechen zu lassen. Viele Mitteilungen enthalten eine versteckte Botschaft, die erspürt werden muß. Derjenige, der eine Mitteilung gemacht hat, weiß oft selber nichts von dem Hintergrund aus der sie tatsächlich stammt. Hier ist es Aufgabe der Gruppe, den denkenden Geist in seiner Scheinheiligkeit zu enttarnen.<br />
<br />
Aber Vorsicht! Unterschätze niemals deinen Gegner. Er hält sechs Milliarden Sklaven gefangen. Wenn sich die Identifikation mit dem Geist zeigt – sei auf alles gefasst. Er kämpft im Satsangkreis um sein Überleben. Lasse Dich niemals auf einen Kampf mit ihm ein. Er wird alles versuchen um Dich in einen Kampf zu verstricken. Wenn Du anfängst mit ihm zu kämpfen, hast Du schon verloren. Gib ihm Raum sich zu zeigen. Sei mitfühlend, notfalls auch streng mit ihm. Die Tatsache, daß der Geist sich im Satsang zeigt ist schon Heilung genug.<br />
<br />
<br />
<b>Problemzonen in der Kommunikation</b><br />
<br />
Der denkende Geist ist sehr erfinderisch, wenn es darum geht sich zu verstellen. Selten zeigt er sich in seiner wahren Form, legt die Karten auf den Tisch und sagt frei heraus was er wirklich im Schilde führt.<br />
<br />
Das Kaffeekränzchen<br />
<br />
Kaffeeklatschatmosphäre, damit ist der latente Mißbrauch gemeint, der stattfindet, wenn Satsangtreffen verharmlost werden. Der Geist zeigt sich hier im Selbstverständnis eines lockeren Austausches von Gleichgesinnten. Meistens entsteht er dann, wenn der Mut zu authentischen Selbstmitteilungen fehlt und jemand damit reagiert, daß es ihm ähnlich ergangen sei, u.s.w., u.s.f.. Die Atmosphäre wird leichtfüßig, Spaß kommt auf. Gewöhnlich reicht hier der Hinweis auf die Stille, um die Aufmerksamkeit wieder zurück auf das Wesentliche zu lenken.<br />
<br />
Die Therapiestunde<br />
<br />
Die andere Problemzone, die der therapeutischen Situation, ist etwas tückischer. Satsang ist im Westen nun mal nicht mehr ganz von Therapie zu trennen. Doch ist es gut, sich immer wieder daran zu erinnern, daß beides letztlich nichts miteinander zu tun hat. Wenn das Energieniveau langsam aber stetig sinkt und die Atmosphäre zäh wird, kommt der Punkt, wo eine verantwortliche Person die therapeutische Situation abbrechen sollte. Auch die emotionale Version von Therapie (Encounter - häufig von Osho-Schülern gepflegt) wird auf Dauer einem Zusammensein in Wahrheit nicht wirklich gerecht. Denn Emotionen können vom Geist ebenfalls dazu benutzt werden Authentizität vorzutäuschen. Wirkliche Berührung aber findet eher in der Stille des Herzens statt. Das heißt natürlich nicht, daß therapeutisches Wissen keine Anwendung finden sollte. Nichts muß ausgegrenzt werden. Alles darf sein. Und im Vertrauen auf die Stille kann auch tatsächlich alles sein. Doch genau hier liegt der heiße Punkt dessen, was wir Satsangtreffen nennen. <br />
<br />
Vertrauen in die Stille ist unangenehm. Es bedeutet, hilflos zu sein. Man sitzt da und weiß nicht wie es weiter geht. Man hat Angst, daß jetzt alles schief geht. Die Stille wird bedrückend. In Raum fängt es an zu brummen; Satsang entfaltet sich. Alle warten auf eine Lösung. Der eigene Kopf will nichts sehnlichster, als seine vorgefertigten Antworten ausspucken. Doch all das trifft es nicht. Die wirkliche Antwort ist die, die jeder weiß, weil sie im Herzen schlummert. Doch das Herz ist ein bisschen scheu und braucht ein wenig Zeit, um sich zu Wort zu melden.<br />
<br />
Satsangtreffen gelingen nicht, weil wir wissen wie so etwas zu machen sei, sondern weil wir es nicht wissen.<br />
<br />
<br />
Zerbricht ein Kreis, dann solltest Du Dir keine Vorwürfe machen. Bleibe eine gewisse Zeit ohne einen neuen Satsankreis ins Leben zu rufen und schau erst einmal was sich in Dir zeigt. Vielleicht bittest Du einen Satsangkreis, der für Dich erreichbar ist, Dich für eine Zeitlang beisitzen zu lassen. Dann, wenn Du das Gefühl hast, es hat sich etwas getan, startest Du wieder einen neuen Kreis.<br />
<br />
<br />
<b>Satsang ohne Meister</b><br />
<br />
Satsangkreise sind Ausdruck einer Gemeinschaft nach Wahrheit in Eigenverantwortung. Doch es wäre ein fatales Mißverständnis zu glauben, sie würden den Lehrer oder Guru überflüssig machen. Satsangkreise sind eine Vertiefung oder eine Vorbereitung für die Begegnung mit dem Meister. Es ist entscheidend für Dich, welche Reife Du dem Meister entgegenbringst, wenn Du ihm begegnest. Im Satsangkreis findest Du ein Übungsfeld, um Dich auf die letztendliche Begegnung mit dem Meister bereit zu machen. Egal wann und in welcher Form Du dem Lehrer begegnest - durch eine Person, eine Krankheit, einen Unfall oder durch den Tod - es ist gut, vorbereitet zu sein.<br />
<br />
Es kann passieren, daß im Satsangkreis Prozesse für Dich ausgelöst werden oder sich Türen öffnen, die Dir neu sind. Teile Deine inneren Erfahrungen mit der Gruppe. Und wenn Du das Gefühl hast, daß etwas in Dir ausgelöst wurde, wofür Du einen spirituellen Meister brauchst, dann wende Dich an einen Guru in Deiner Nähe.<br />
<br />
Satsangkreise schließen eine Lücke auf dem Weg zu deiner Realisation. Es kann nicht nur die Aufgabe der spirituellen Meister sein, Dich aus Deinem Schlaf zu reißen. Von unserer Seite, die wir unsere Erleuchtung noch nicht als dauerhaft erfahren haben, von unserer Seite kann auch etwas geschehen. Hier findest Du ein gutes Instrument dazu.<br />
<br />
Gautama der Buddha prophezeite vor 2500 Jahren daß er als „Maitreya“ wiederkommen würde. „Maitreya“ heißt - der Freund. Damit ist gemeint, daß es eine neue spirituelle Ära geben wird, in der der Meister nicht mehr als autoritäre Person auftreten wird, sondern als Freund. Diese Freundschaft mit erwachten Menschen aus unserer Mitte findet zur Zeit überall statt. Sie ist ein Geschenk des Vertrauens, das besagt, daß uns die Meister für reif genug halten, diese Nähe zu Ihnen nicht mißzuverstehen oder zu mißbrauchen.<br />
<br />
Ich hoffe, wir zeigen uns dieser Gnade als würdig.<br />
<br />
Danke für Satsang.<br />
<br />
<br />
<b>Ausdrücklich ohne (c), Köln den 23.07.2001</b><br />
<br />
<br />
<b>Anhang</b><br />
<br />
Du hast jetzt alle Informationen die Du brauchst um einen Satsangkreis zu starten. Lade Deine Freunde und Bekannten ein, um mit ihnen in den geschützten Raum von Satsang einzutauchen. Freue Dich auf die Begegnung mit Deinem wahren Selbst. Wenn Du den Impuls hast zu helfen die Satsangkreise zu verbreiten, dann folge diesem Impuls. Inseriere für Deinen eigenen Kreis, damit die Leute zu Dir finden, die zu Dir finden sollen.<br />
<br />
Gib dieses Konzept weiter, wenn es Dir gefällt.<br />
<br />
Autor: Jaya, D-50672 Köln<br />
<br />
Mögen alle Wesen Befreiung erlangen.<br />
<br />
Geschrieben in Liebe und Anerkennung an Sagra, die durch Mitgefühl alleine den ersten Satsangkreis ins Leben rief.<br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
Dieses Dokument als PDF (Originaltext von der seit längerem nicht mehr erreichbaren Original-Seite satsangkreis.de):<br />
<br />
<a href="http://open-mindwork.org/opensatsang.pdf">http://open-mindwork.org/opensatsang.pdf</a><br />
<br />
Lieben Gruss!<br />
<br />
Andreas]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sun, 15 Jul 2007 13:28:15 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1464</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die Skala des Bewusstseins nach David R. Hawkins</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1451</link>
            <description><![CDATA[<b>Die Skala des Bewusstseins nach David R. Hawkins - Gottesbilder und die Bewusstseinsskala</b><br />
<br />
Geschrieben von Barbara Seiler am 11.06.2007 14:20<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.spiriforum.com%2Fmodules%2Fnews%2Farticle.php%3Fstoryid%3D27" border="0" title="http://www.spiriforum.com/modules/news/article.php?storyid=27">http://www.spiriforum.com/modules/news/article.php?storyi...</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
"Warum tust du das?" - "Gott hat es mir aufgetragen."<br />
<br />
Und Gott trägt viele und widersprüchliche Dinge auf. Er beauftragt einen widerstrebenden Mose, zum Pharao zu gehen und sein Volk aus Ägypten in die Freiheit zu führen. Er beauftragte den heiligen Franziskus, eine Kapelle zu bauen, und Mutter Theresa, in den Slums von Kalkutta zu arbeiten. Einige bekommen den Auftrag, heilige Kriege zu führen und die Ungläubigen zu zerstören, und andere werden beauftragt, gewaltlosen Widerstand zu leisten. Ziemlich widersprüchlich, das Ganze.<br />
<br />
Laut dem Modell von Hawkins, das er in seinem Buch "Power vs. Force" darstellt hängt das Gottesbild, das ein Mensch hat, eng mit seiner Bewusstseinsebene zusammen. Ein Gottesbild ist auch immer eine Aussage darüber, wie ein Mensch die höchste und mächtigste Kraft der Welt wahrnimmt. Als Folge davon entstehen aus dem Gottesbild eines Menschen auch immer moralische Sätze, nach denen das Leben ausgerichtet wird. So wie ein Mensch denkt oder fühlt, dass Gott ist, so verhält er sich selbst gegenüber anderen Menschen und Göttern.<br />
<br />
Das Gottesbild auf den verschiedenen Ebenen des Bewusstseins (von unten nach oben) laut Hawkins ist folgendes:<br />
<br />
<b>20 - Scham</b><br />
Gott wird als Verachtung wahrgenommen. Dies kann entweder introvertiert als Selbsthass gelebt werden, oder extrovertiert als Verachtung gegenüber anderen Menschen, was im Verhalten extreme Unterschiede macht, in der Essenz aber das Gleiche ist.<br />
<br />
Religiöse Gruppen mit diesem Gottesbild betonen die Unwürdigkeit und Schlechtigkeit des Menschen. Dies wird oft festgemacht an der körperlichen und insbesondere an der sexuellen Ebene, die mit vielfachen Regulationen, Verboten und Tabus belegt werden.<br />
<br />
Natürlich lassen sich die Bedürfnisse des Körpers langfristig nicht unterdrücken und manifestieren sich in Fantasien, Pornokonsum oder sexueller Gewalt, was wiederum als Bestätigung für die Schlechtigkeit und Verächtlichkeit des Menschen gewertet wird.<br />
<br />
<b>30 - Schuld</b><br />
Auf dieser Ebene wird Gott als rachsüchtig wahrgenommen. Der Mensch ist schuldig allein aufgrund der Tatsache seiner Existenz und verdient Strafe - was eine mögliche (aber nicht die einzige) Interpretation des Begriffs der "Erbsünde" sein kann.<br />
<br />
In diesem Bereich bewegen sich religiöse Gruppen, die den Fokus auf den Strafaspekt legen. Hier hin gehört das Bild des strafenden Vater-Gottes, einem brutalen Tyrannen, der aufgrund kleinster Verfehlungen drakonische Strafen verhängt und ganze Völker ausrottet. Hier hin gehören auch Selbstbestrafungen aller Art, selbstverletzendes Verhalten und das Vermeiden von allem, was Spass und Freude machen könnte, in der Hoffnung, zumindest einen Teil der Schuld abzutragen und durch vorauseilenden Gehorsam Pluspunkte in der göttlichen Buchhaltung zu sammeln.<br />
<br />
Diese Rachsucht kann sich auch auf andere Menschen erstrecken und nach dem "Radfahrerprinzip" gelebt werden: nach oben buckeln, nach unten treten. Und das im Namen göttlicher Gerechtigkeit.<br />
<br />
<b>50 - Apathie</b><br />
Gott wird verurteilend wahrgenommen. Der apathische Mensch ist das typische Opfer: das Opfer anderer Menschen, das Opfer der Umstände, und nicht zuletzt hilflos und machtlos Gott ausgeliefert. Widerstand ist zwecklos, so wird er schon gar nicht versucht - das Urteil ist längst gesprochen.<br />
<br />
<b>75 - Trauer</b><br />
Das Gottesbild ist Geringschätzigkeit. Gott ist jener, der einem Menschen für kurze Zeit etwas Gutes, Angenehmes schenkt, und es ihm dann wegnimmt und sich am Schmerz des Menschen erfreut. Das verlorene Paradies wird beweint, ohne dass die<br />
paradiesischen Aspekte des Lebens im Hier und Jetzt wahrgenommen werden können. Wo auf der Ebene 30 die Schuld des Menschen an der Vertreibung aus dem Paradies betont wird, so wird auf dieser Ebene der Verlust, der nicht verstanden wird und für den es keine annehmbare Erklärung gibt, betrauert.<br />
<br />
<b>100 - Angst</b><br />
Hier wird Gott als der Strafende wahrgenommen. Im Gegensatz zur Ebene 30, wo die Tatsache der Existenz allein genügt, um Anlass für die Rache Gottes zu sein, geht es hier um Strafen für ganz konkrete Handlungen. Da der Wille und die Wünsche Gottes aber mehr geahnt als gewusst werden können, versucht der ängstliche Mensch alles zu vermeiden, was Anlass zu einer Strafe geben könnte, nach dem Prinzip: was nicht ausdrücklich erlaubt ist, ist verboten und gefährlich. Und die Hauptsache ist: besserr nicht auffallen.<br />
<br />
Auf dieser Ebene bewegen sich Aussagen wie "Aids ist die Strafe Gottes" oder "dieses Erdbeben ist die Strafe für die Sünden der Opfer."<br />
<br />
<b>125 - Begehren</b><br />
Das Gottesbild dieser Ebene ist die Zurückweisung. Gott verweigert dem Menschen einen Besitz, den er unbedingt haben möchte aus unerfindlichen Gründen.<br />
<br />
<b>150 - Wut</b><br />
Auf dieser Ebene wird Gott als Feind wahrgenommen, und auf dieselbe Weise verhält sich ein Mensch auf dieser Ebene gegenüber anderen Menschen. Oft stammt diese Wut und das Bedürfnis nach Vergeltung aus der nächstunteren Stufe, einem nicht erfüllten<br />
Begehren und der Idee "wenn ich das nicht haben darf, sollen andere es auch nicht dürfen." Auf dieser Ebene wird Gott als sehr emotional, leicht zu reizen und unberechenbarer Choleriker wahrgenommen.<br />
<br />
<b>175 - Stolz</b><br />
Auf der Ebene des Stolzes ist das Gottesbild Gleichgültigkeit - also (unter anderem) die Ebene des Atheismus. So wie es einem Menschen gleichgültig ist, ob er gerade ein Insekt unter seinen Füssen tötet, so ist es Gott gleichgültig, wie es den Menschen geht. Sie sind einfach zu klein, zu winzig und zu unwesentlich, um von Bedeutung zu sein.<br />
<br />
In religiösen Gruppen äussert sich dieser Stolz auf die Weise, dass die eigene Gruppe und das eigene Dogma als unfehlbar und allwissend wahrgenommen wird, was Arroganz gegenüber allen anderen Menschen zur Folge hat, die nicht im Besitz dieser Wahrheit sind. Das Bedürfnis zu missionieren ist allerdings nicht gegeben, da man sich im eigenen exklusiven Klub ganz wohl fühlt und in keiner Weise das Bedürfnis hat, gewöhnliche Menschen zuzulassen.<br />
<br />
************************************************<br />
<br />
Die bisherigen Gottesbilder unter BW 200 sind ausnahmslos alles Ego-Bilder - das heisst, dass eine Qualität, die im eigenen Ego wahrgenommen wird, als Gott definiert wird.<br />
<br />
In den höheren Stufen ab BW 200 kehrt sich das allerdings, und es werden immer mehr Seelenqualitäten - die auch alle göttliche Qualitäten sind - mit Gott identifiziert.<br />
<br />
***********************************************<br />
<br />
<b>BW 200 - Mut</b><br />
Das Gottesbild hier ist erlaubend. Es ist dem Menschen möglich und es ist gestattet, sich zu entwickeln, zu experimentieren und neue Wege zu suchen. Der Agnostizismus befindet sich in diesem Bereich, der das Wissen und Nichtwissen um göttliche Realitäten offen lässt und bereit ist, sich in jede beliebige Richtung zu entwickeln, sobald Argumente für das Eine oder Andere auftauchen.<br />
<br />
<b>250 - Neutralität</b><br />
Das Gottesbild dieser Ebene ist befähigend. Gott erlaubt es den Menschen nicht nur, sich zu entwickeln und zu forschen, sondern er gibt ihnen auch Talente und Begabungen als Werkzeuge, die zu diesem Zweck genutzt werden können und sollen, was Vertrauen in die Welt und in das eigene Sein vermittelt. Auch wenn es immer wieder mal Probleme geben mag, so ist die Welt und sind die Menschen doch grundsätzlich gut.<br />
<br />
<b>310 - Bereitwilligkeit</b><br />
Hier ist das Gottesbild inspirierend. Zusätzlich zu den Werkzeugen erhält der Mensch auch immer wieder Geistesblitze und gute Ideen, die als Wegweiser funktionieren und zeigen, wohin die Reise als Nächstes geht. Es herrscht das Vertrauen, dass ein Mensch, der betet oder sich auf andere Weise mit dem Göttlichen in Kontakt bringt, auch eine Antwort erhalten wird.<br />
<br />
<b>350 - Akzeptanz</b><br />
Gott wird als Barmherziger wahrgenommen. Gott meint es gut mit den Menschen und sorgt dafür, dass sie alles bekommen, was sie brauchen. Gott verzeiht auch all die menschlichen Schwächen, die dem Menschen selbst nur allzu bewusst sind, gegen die er aber nicht viel tun kann - das Feierabendbier, ein reizbares Temperament, das immer wieder mal durchbricht, oder dass man so gern schnell Auto fährt. Wenn Gott ein Vater ist, so ist er doch ein gütiger Vater, der auch mal ein Auge zudrücken kann, und wenn er doch mal schimpft, so weiss man genau, dass es ein verdientes Schimpfen ist.<br />
<br />
<b>400 - Verstand</b><br />
Gott ist Weisheit. Auf dieser Ebene ist Gott der Allwissende, der die richtige Lösung zu jedem Problem kennt und der alles im Griff hat. Es ist immer noch ein hierarchischer Gott, der der Chef ist und diesen Posten nicht abgeben will - warum denn auch, wenn er doch der Weiseste von allen ist, und alle anderen nie so gute Resultate erzielen?<br />
<br />
<b>500 - Liebe</b><br />
Gott auf dieser Ebene ist bedingungslose Liebe. Auch wenn man als Mensch gewisse Zweifel daran hat, ob sich diese Liebe tatsächlich auf die ganze Schöpfung erstreckt. Es scheint doch manchmal unwahrscheinlich, dass Gott den Stalin, den Hitler, die Vogelspinnen und die Blindschleichen genauso liebt wie die niedlichen Lämmchen und die eigenen Kinder.<br />
<br />
<b>540 - Freude</b><br />
Das Gottesbild erweitert sich, und Gott wird als Eins-Sein wahrgenommen. Es ist akzeptierbar, dass Gott die gesamte Schöpfung auf gleiche Weise liebt, auch jene Teile, bei denen man es als Mensch immer noch schwer findet zu lieben. Doch immer öfters, wenn man versucht, mit Gottes eigenen Augen zu sehen, so wird die Schönheit und Liebens-Würdigkeit von allem sichtbar und erlebbar. Auch das von Hitler und der Vogelspinne.<br />
<br />
<b>600 - Friede</b><br />
Gott ist all-seiend; alles, was ist, ist ein Audruck des Wesens von Gott. Das Universum ist der Körper Gottes und durch und durch göttlich; dies wird nicht nur intellektuell verstanden, sondern auch auf der affektiven Ebene erlebt und gelebt. Die Heiligkeit von allem, was ist, durchdringt das ganze Leben.<br />
<br />
<b>700-1000 - Erleuchtung</b><br />
Gott ist das SELBST - nicht das Ego, sondern das Leben in uns, der göttliche Funken, der Atem Gottes. Und Gott findet und erlebt man nicht nur im Aussen, sondern ebenso im Innen, wobei die Trennung zwischen einem Aussen und einem Innen je länger je mehr unsinnig und undienlich erscheint. Alles, was ist, ist SEIN. <br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
Über Hawkins: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FDavid_R._Hawkins" border="0" title="http://de.wikipedia.org/wiki/David_R._Hawkins">http://de.wikipedia.org/wiki/David_R._Hawkins</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 12 Jun 2007 10:35:12 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1451</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Exodus 2007 - Aufbruch der Gott-Menschen...</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1444</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
<b>Exodus 2007 - Aufbruch der Gott-Menschen<br />
<br />
Exodus …<br />
Movement of Jah-People ...</b><br />
<br />
Wer kennt ihn nicht, den weltberühmten Song von Bob Marley, der mit eindringlichen Reggae-Rhythmus den Aufbruch der Gottmenschen (Jah-People) besingt. Weniger bekannt ist, dass die Rastafaris (Rastas) einen Mythos haben, der eine starke Parallele zum Shambhala-Mythos im tibetischen Kalachakra aufweist. Der Rasta-Mythos spricht von 144‘000 Gottmenschen, die im neuen Jahrtausend nach Shashamane in Äthiopien aufbrechen sollen. Gemäss dem alten äthiopischen Kalender ist der Millenniumswechsel erst am 11. September 2007! Der äthiopische Kalender basiert auf einer Tageszählung, die angeblich exakt auf den Zeitpunkt von Christi Geburt abgestimmt ist. Astronomische Überlegungen im Zusammenhang mit der Deutung des Sterns von Bethlehem datieren die Geburt Jesu allerdings auf das Jahr 7 v. Chr., was ein Unterschied von rund 15 Jahren ergibt. Wie dem auch sei, die Rastas, die sich als gläubige Urchristen verstehen, deuten den Zusammenbruch des World-Trade-Centers (11. September 2001) als Bestätigung des äthiopischen Kalenders und ihrer Prophezeiungen: Babylon und seine falschen Machtstrukturen müssen untergehen, damit Gott im Herzen der Menschen erwachen kann. Die Rastas sind friedliebend und verabscheuen Gewalt. Sie verstehen sich als einen der 12 Stämme Israels und verehren den 1975 ermordeten äthiopischen Kaiser Haile Selassie als göttliche Inkarnation. Von ihm hatten sie 1948 Land für die Rückkehr nach Afrika bekommen. Der Kaiser hiess vor seiner Krönung Prinz Ras Tafari. Der Begriff Rastafari / Rasta leitet sich von diesem Namen ab. Haile Selassies Abstammung geht in direkter Linie auf König Salomon - der wiederum laut Bibel einer der Ahnen Jesu ist - und die Königin von Saba zurück.<br />
<br />
<br />
<b>Shambhala-Mythos &amp; Kalachakra-Lehre</b><br />
<br />
Kalachakra bedeutet Rad der Zeit. Die Kalachakra-Lehre wurde im 10. Jahrhundert aus dem sagenumwobenen Reich Shambhala auf irdische Meister übertragen. In einer Prophezeiung der Lehre heisst es, dass feindliche Armeen über die zivilisierte Welt herfallen werden, um jede Möglichkeit für geistige Entwicklung zu zerstören. Dann wird Rudra Chakrin - der 25. König von Shambhala - mit 144‘000 Kriegern (Sha-Menschen) eingreifen und die letzte grosse Schlacht zwischen Licht und Finsternis gewinnen. Danach beginnt ein neues Goldenes Zeitalter.<br />
Die Parallelen zwischen den 144‘000 Jah-Menschen des Rasta-Mythos und dem äthiopischen Ort Shashamane (2x Sha) sind auffällig.<br />
<br />
Wann wird diese letzte grosse Schlacht stattfinden? Einige nennen das Jahr 2337 andere beziehen den Mythos auf das Jahr 2012. Vielleicht sind wir aber bereits mitten drin, in dieser letzten grossen Schlacht. Hinweise gibt es genug. Es ist wohl kaum Zufall, dass der mythische Film Herr der Ringe gerade unsere Tage fällt und uns u.a. wegen seinen Titeln aufhorchen lässt. Teil 2: Die zwei Türme; Teil 3: Die Rückkehr des Königs.<br />
<br />
Der Maya-Forscher José Argüelles formulierte 1987 die Gleichung: DNA x Licht = Mythos und prognostizierte die Rückkehr der Mythen am Ende der linearen Zeit. Er setzte den Shambhala-Mythos mit dem Ende des Maya-Kalenders bzw. mit dem Jahr 2012 in Beziehung. Die letzte Schlacht wird jedoch nicht mit üblichen Mitteln geführt, denn die spirituellen Krieger von Shambhala vertreiben die Dunkelmächte nicht mit eisernen Waffen, sondern mit Licht und Bewusstsein!<br />
<br />
Wir wurden von verschiedener Seite gefragt, was es mit dem 18. Sept. 2007 auf sich habe. Mehrere Channel-Medien hätten mitgeteilt bekommen, dass da irgend etwas Weltbewegendes geschehen soll. Nun, das Datum ist numerologisch interessant (9-9-9) und einige Rastas bereiten sich per 11. September (das ist eine Woche vorher) auf einen Exodus nach Äthiopien vor. Gleichzeitig feiert Afrika den Millenniumswechsel und es sind evtl. exakt 2000 Jahre seit Christi Geburt vergangen. Wir sehen darin ein klares Zeichen des Aufbruchs. Back to the Roots - zurück zu den Wurzeln, zum Ursprung - zu Gott! Movement of Jah-People!<br />
<br />
Wenn sich genügend Menschen auf diesen Weg machen, so ist das sicher etwas Weltbewegendes! Sind Sie auch dabei?<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.holoenergetic.ch%2Fnl2007-1.htm" border="0" title="http://www.holoenergetic.ch/nl2007-1.htm">http://www.holoenergetic.ch/nl2007-1.htm</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
[/quote]]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Mon, 21 May 2007 16:11:33 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1444</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Schulden aus früheren Leben</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1437</link>
            <description><![CDATA[Hallo Andreas,<br />
<br />
Gestern habe ich ein seltsames Erlebniss gehabt.<br />
Habe einen Mann getroffen der sich mit Kristallenergien beschäftigt.<br />
Ich wollte ein Paar Kristale für mein Schlafzimmer, daraufhin wollte er meine Hand haben. Ich habe ihn meine linke Hand gegeben, er wollte aber die rechte haben. Ich sagte ihn, dass die nicht gut ist, weil ich auf der Handfläche ziemlich schlimme Schuppenflächte habe. Er meinte, das macht nix und legte seine Finger drau, schließ die Augen und Paar Sekunden später fragte er mich ob ich weiss was es ist. Ich sagte Schuppenflächte, er sagte NEIN. Es ist aus meinen früheren Leben das nicht so lange her ist, das ich es habe seit Geburt meines Sohnes vor 6 Jahren (das stimmt!) und ich habe einen schlimmen Unfall gebaut in meinen früheren Leben und habe welche "mitgenommen" und habe keinen Zeit gehabt mir zu verzeihen. Und deswegen kamm dieser schlimmer Ekzem. Da er auch meint, dass ich sehr spirituel bin und suche die Aufgaben, soll ich mich in einer Meditation zurückbringen und mir verzeihen und um Verzeihung bitten. Habe bisschen Angst davon, was denks du darüber?<br />
Weiterhin hat er auch absolut genau mein Schlafzimmer beschrieben und hatte über vielen schlechten Energien geredet.&nbsp; Ich fühle mich nicht wohl hier im Haus, konnte aber nie weg hier, irgendetwas hält mich hier. Er sprach wider über meine Spiritualität und meinte es ist eine Aufgabe von mir. Ich war verwirrt, aber es hat mich gleichzeitig erleichtert.<br />
<br />
Lieben Gruß<br />
Irena]]></description>
            <author>Aneri</author>
            <pubDate>Mon, 30 Apr 2007 14:27:16 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1437</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Bedingungslose Liebe</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1409</link>
            <description><![CDATA[<b>Bedingungslose Liebe</b><br />
<br />
Ich verstehe bedingungslose Liebe so, dass man keine Bedingungen stellt, dafür dass man jemandem seine Liebe schenkt. Sie ist keine Emotion, kann sich aber auch in bzw. über Emotionen ausdrücken.<br />
<br />
Diese Liebe ist dann aber immer noch eine vollkommene Einheit mit der nötigen Unterscheidungsweisheit. Es geht bei bedingungsloser Liebe nicht in erster Linie um menschliche / emotionale Liebe, sondern um göttliche Liebe, und die ist eben auch weitsichtig und weise.<br />
<br />
Keine Bedingungen stellen heisst, nicht zu sagen: "Ich liebe Dich nur, wenn Du mich auch liebst" oder gar "Ich liebe Dich nur, wenn Du meine Erwartungen erfüllst" oder "Ich liebe Dich, wenn Du mich glücklich machst" usw. Diese Sätze funktionieren mit einem Menschen, einem Tier, sich selbst, dem eigenen Körper - oder sogar dem Göttlichen gleichermassen (als 'Negativbeispiel' dafür, was Liebe mit Bedingung ist)...<br />
<br />
Höchste Liebe ist bedingungslos - aber man kann natürlich weiter lieben UND gleichzeitig aus Selbstliebe notwendige Konsequenzen ziehen. Also z.B.: "Ich liebe Dich immer noch, aber ich werde Dich verlassen, weil Du mir nicht gut tust". Solange in so einer Handlung Anhaftung (ich leide unter der Trennung) oder Zorn ist (ich will Dich verlassen, um Dich zu verletzen) ist, ist die Liebe nicht bedingungslos gewesen, sondern wurde ganz oder zum Teil mit Macht oder Ansprüchen ans das Geliebtwerden verwechselt.<br />
<br />
Bedingungslose Liebe strahlt also ohne Unterscheidung immer auf alle Wesen, aber die Art wie sie sich dabei jeweils ausdrückt, ist von Weisheit geprägt. In beiden Aspekten ist sie kompromisslos. Leid ist immer ein Zeichen dafür, dass es keine bedingungslose Liebe ist. In Eifersucht, Begierde, Zorn, Stolz und anderen Formen der Ichsucht steckt immer Leid; eine 'Liebe', die von diesen Gefühlen oder Verbindungen daraus geprägt ist, ist keine bedingungslose Liebe.<br />
<br />
Bedingungslose Liebe kann ich verkörpern, wenn die Ichsucht aufgelöst ist. Das kann ich über den Weg erlangen, alle Wesen zu lieben - einschliesslich meiner Selbst - das Bodhisattva-Ideal; oder ich verwirkliche erst die vollkommene Selbstliebe mit mir All-Ein, dann löst sich der Mangel, der hinter der Ichsucht steckt ebenfalls auf und ich liebe automatisch alle anderen Wesen auch.]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Wed, 21 Mar 2007 11:38:30 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1409</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Das 'eine Chakra' - Diamantchakra</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1405</link>
            <description><![CDATA[Hab mal ein wenig gescribbelt <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-wink.gif" title=";)" alt=";)" align="absmiddle" class="smilie" /> <br />
<br />
Das Ganze ist natürlich der Querschnitt einer Kugel bzw. Sphärenform... Eine weitere Achse geht also auch noch nach hinten und vorne usw. <br />
<br />
<img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://omspace.org/files/onechakra.jpg" title="http://omspace.org/files/onechakra.jpg" alt="[Not loaded: http://omspace.org/files/onechakra.jpg]" />]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 16 Mar 2007 09:10:38 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1405</guid>
        </item>
        <item>
            <title>[TV-TIPP] 3sat-Thementag: &quot;Im Namen Gottes&quot; 6.1.07</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1354</link>
            <description><![CDATA[<b>Im Namen Gottes</b><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Ein Thementag zu Kampf und Toleranz der Kulturen - am 6. Januar 2007<br />
<br />
Die Renaissance des Religiösen ist unübersehbar - im Positiven wie im Negativen. Religion ist gemeinschaftsstiftend, produziert aber auch Schattenseiten, allen voran fundamentalistische Strömungen.<br />
<br />
Der 3sat-Thementag zeigt 24 Stunden lang in Dokumentationen, Magazinen und Filmen beides: den Kampf, aber auch die Toleranz der drei großen Religionen und der Kulturen.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Der Zeitplan des Thementages<br />
06.20&nbsp; &nbsp; &nbsp; 07.00&nbsp; &nbsp; &nbsp; 08.30&nbsp; &nbsp; &nbsp; 08.45&nbsp; &nbsp; &nbsp; 09.45&nbsp; &nbsp; &nbsp; 10.15&nbsp; &nbsp; &nbsp; 11.00&nbsp; &nbsp; &nbsp; 12.30&nbsp; &nbsp; &nbsp; 13.00 <br />
14.25&nbsp; &nbsp; &nbsp; 15.00&nbsp; &nbsp; &nbsp; 15.30&nbsp; &nbsp; &nbsp; 15.45&nbsp; &nbsp; &nbsp; 16.15&nbsp; &nbsp; &nbsp; 17.05&nbsp; &nbsp; &nbsp; 17.20&nbsp; &nbsp; &nbsp; 18.15&nbsp; &nbsp; &nbsp; 19.20 <br />
20.15&nbsp; &nbsp; &nbsp; 21.00&nbsp; &nbsp; &nbsp; 22.30&nbsp; &nbsp; &nbsp; 23.15&nbsp; &nbsp; &nbsp; 23.50&nbsp; &nbsp; &nbsp; 02.10&nbsp; &nbsp; &nbsp; 02.40&nbsp; &nbsp; &nbsp; 03.40&nbsp; &nbsp; &nbsp; 05.55 <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
<br />
<img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://www.3sat.de/imperia/md/images/schwerpunkte2/2007/glaubentt/_00_logo_glauben01_n_310x180.jpg" title="http://www.3sat.de/imperia/md/images/schwerpunkte2/2007/glaubentt/_00_logo_glauben01_n_310x180.jpg" alt="[Not loaded: http://www.3sat.de/imperia/md/images/schwerpunkte2/2007/glaubentt/_00_logo_glauben01_n_310x180.jpg]" /><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
<b>3sat-Thementag<br />
IM NAMEN GOTTES<br />
Samstag, 6. Januar 2007,<br />
ab 6.20 Uhr</b><br />
<br />
Mehr Infos: <a href="http://www.3sat.de/denkmal/wir/101029/index.html">http://www.3sat.de/denkmal/wir/101029/index.html</a>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 29 Dec 2006 14:42:01 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1354</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Gnost, Gnosis, Eleuthera Synchrotize und die 'Eleutherianer'</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1326</link>
            <description><![CDATA[<b>Gnost, Gnosis, Eleuthera Synchrotize und die 'Eleutherianer'</b><br />
<br />
(Eleuthera = Griechisch: Freiheit)<br />
<br />
[quote]"Hier nur kurz zu erwähnen seien noch die Eleutherianer, die „seit dem Mittelalter in Europa auftraten und vorwiegend die Lehren und Praktiken des libertinistischen Zweigs der gnostischen Religion weiterführten“ und deren bekannteste Vertreter u.a. Martin Houska (+1421)in Böhmen, Picard der Prophet (+1415) und die Picarden in Frankreich, Hieronymus Bosch (+1516) in den Niederlanden, die Alumbardo – Sekte in Spanien, zeitweise die Beginen und Begarden des 13ten Jh. sowie die Wiedertäufer (ab etwa 1520) waren. Wenn auch alle diese Sekten früher oder später der Inquisition zum Opfer fielen, so wurde durch sie doch viel des alten gnostischen Gedankengutes in neuer Form in ganz Europa verbreitet." [Quellenangabe: Walker, Gnosis]<br />
<br />
Aus: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.hausarbeiten.de%2Ffaecher%2Fhausarbeit%2Fphc%2F26604.html" border="0" title="http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/phc/26604.html">http://www.hausarbeiten.de/faecher/hausarbeit/phc/26604.html</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">[/quote]<br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
Das Eleuthera Synchrotize System - ein Weg in die persönliche Freiheit jenseits von Glaubensmustern und Sachzwängen.... Synchrotize führt hinein in eine Welt der Synchronizität und der Erfahrung dessen, was die Gnostiker des Mittelalters die 'Gnosis' nannten:<br />
<br />
[quote]„An erster Stelle zwischen all den enthüllenden Wahrnehmungen, die ein Gnostiker erfahren konnte, war das fundierte Erwachen, das mit dem Wissen einhergeht, dass in ihm etwas ursprünglich und ungeschaffen ist. Die Gnostiker nannten dieses „ungeschaffene Selbst“ den göttlichen Samen, die Perle, den Funken des Wissens: Bewusstsein, Intelligenz, Licht. Und dieser Samen des Intellekts war von der gleichen Substanz wie Gott, es war des Menschen authentische Realität; es war der Glanz der Menschheit und des Göttlichen gleichermaßen. Wenn eine Frau oder ein Mann die Gnosis dieses Funkens erlebte, verstanden sie, dass sie wahrhaftig frei waren: Unabhängig, keine Ausgeburt der Sünde, keine fehlerhafte fleischliche Hülle, sondern von der Substanz Gottes und der Ausdruck von Gottes innewohnender Verwirklichung.“ <b>Lance S. Owens</b>[/quote]<br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
Das Angebot der zertifizierten Synchrotize-Begleiter im E-Campus finden Sie hier:<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.omspace.org%2Fcampus%2Fcourse%2Fview.php%3Fid%3D42" border="0" title="http://www.omspace.org/campus/course/view.php?id=42">http://www.omspace.org/campus/course/view.php?id=42</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
Das Einloggen in den Synchrotize-Bereich ist kostenlos und unverbindlich, bei Interesse an einer Sitzung nehmen Sie bitte Kontakt zu einem Begleiter Ihrer Wahl auf...]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 21 Nov 2006 09:54:58 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1326</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mutter Maria spricht über das Neue Zeitalter</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1311</link>
            <description><![CDATA[<b>Maria spricht für Ihre Kinder über das Neue Zeitalter</b><br />
<br />
<i>Georgia Fritz: Aktuelle Botschaft 30.10.2006</i><br />
<br />
Liebe Kinder, es ist an der Zeit, eure Vorstellung über das Neue Zeitalter etwas zu überdenken. Viele von euch warten auf die angekündigten Prophezeiungen, ohne sich darüber im Klaren zu sein, dass Prophezeiungen auch Veränderungen unterliegen. Vergesst nicht, dass Prophezeiungen immer nur einen Spiegel an Möglichkeiten offenbaren, so wie es die jeweilige Zeit als Tendenz andeutet. Tendenzen aber können sich verschieben. Alles unterliegt dem Gesetz der Schwingung. Alles ist stets möglichen Veränderungen unterworfen. Ihr schafft die Veränderungen. Mutter Erde schafft die Veränderungen. Energien, die neu einströmen können durch euch, schaffen die Veränderungen. Nichts ist starr und vorhersehbar. Es gibt natürlich Energieströmungen, große Wellen und Linien, die als potentielle Realitätsblase über euren Zeitachsen schweben, aber ihr seid diejenigen, die diese Blase anzapft und in die Materie einladet. Tut ihr dies nicht, vergehen diese Realitätsblasen und bilden sich neu im ewigen Zyklus des Werdens und Vergehens, um an anderer Stelle, von anderen Wesen angezapft und in die Materie eingeladen zu werden.<br />
<br />
Ihr fühlt euch noch immer in einer Warte-Schleife, in der ihr darauf wartet, dass irgend etwas von außen in eure Realität eintritt, damit ihr dies ergreifen und umwandeln könnt. Und bei allem Warten vergesst ihr völlig, dass ihr es seid, die Realität manifestiert und zum Erwachen bringt. Löst euch von alten Schriften, von alten Prophezeiungen und beginnt, euer Neues Zeitalter JETZT SELBT ZU PROPHEZEIEN. Beginnt, eure eigene Realität, wie ihr sie erwünscht zum Höchsten Wohle aller, zu realisieren. Erkennt, dass alte Schriften nur Möglichkeiten beinhalten. Ihr seid diejenigen, die die Möglichkeiten erschaffen. Wie wollt ihr die eigene Meisterschaft erlangen, wenn ihr die Möglichkeiten der Manifestation anderen überlasst? Wie wollt ihr Herrschaft über euer Leben erlangen, wenn ihr anderen den Vortritt lasst, genau dies zu tun? Wie wollt ihr das Paradies auf Erden gestalten, wenn ihr nur darauf wartet, dass alte Schriften sich erfüllen? Wie wollt ihr das Neue Zeitalter auf Erden bringen, wenn ihr nicht selbst damit beginnt?<br />
<br />
Es ist leicht, sich von Schriften leiten zu lassen und es ist schwer, die eigene Schrift zu entwickeln. Lasst euch von den Schriften der Meister inspirieren, aber nehmt sie nicht in Stein gemeißelt. Als die Meister auf Erden wandelten, waren sie sich selbst überlassen. Sie schöpften aus ihrer inneren Quelle und ihrem inneren Herzen. Sie schöpften im Vertrauen und in der Hingabe zum Göttlichen.<br />
<br />
Entwickelt eure eigenen Schriften, wie es auch die Meister taten. Entwickelt diese Schriften im Vertrauen und in der Hingabe zum Göttlichen. Lasst euch leiten von der ewigen Quelle und eurem Mut, eurer Freude und eurem Willen, das Neue Zeitalter nach euren Höchsten Maßstäben zu erfüllen. Werdet Schöpfergötter in Übereinstimmung mit der Höchsten Einheit.<br />
<br />
Dann könnt ihr frohen Mutes in die Zukunft blicken. Dann erfüllt ihr eure eigenen Prophezeiungen. Das ist es, worum ich euch bitte.<br />
<br />
Seid gegrüßt, Mutter Maria.<br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><span style="color:gray">Die Botschaften von Mutter Maria dürfen weitergegeben werden, sofern Inhalte nicht verändert werden, die Weitergabe kostenlos erfolgt und der Copyright-Vermerk: Georgia Fritz ­ <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.Mutter-Maria.com" border="0" title="http://www.Mutter-Maria.com">http://www.Mutter-Maria.com</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"> angefügt wird.</span>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 31 Oct 2006 12:20:03 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1311</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Channeling</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1300</link>
            <description><![CDATA[25, April 2006, 17:51<br />
<br />
Liebe ist – wird immer sein, du hast diese Worte schon öfter gehört und über ihren Sinn nachgedacht, doch hast du sie wirklich Verstanden?<br />
Liebe ist etwas Wunderbares, wir schicke der Erde immer mehr dieser Göttlichen Essenz, nutzt sie, Arbeitet mit ihr, Verbreitet sie auf dem erden rund. Wenn ihr nur davon sprecht aber nichts tut werdet ihr nichts bewirken. Die Welt wie ihr sie kennt steht an einem weiteren Wendepunkt in ihrer Geschichte, einige unter euch werden das was kommt bereits jetzt spüren. Öffnet euer Herz und die Wahrheit fließt hinein, ihr müßt erkennen das der derzeitige Kurs den ihr Menschen eingeschlagen habt euch unausweichlich in Richtung Untergang führt. Viele sind auf dem Weg Licht und Liebe zu Verbreiten und tun ihr möglichstes um der Welt in dieser Zeit des Übergangs zu helfen. Doch es sind wenige die ein reines Herz haben, zu viele Herzen sind Verschlossen und kalt. Profitgier, Haß und Krieg haben euch nun an den Rand des Untergangs getrieben doch es ist noch zeit um Umzukehren. Öffnet euer Herz und öffnet die Augen und ihr werdet sehen was die Welt wirklich ist. Ein Staubkorn im Universum aber dennoch wichtig für den Erhalt des gesamten Kosmos. Ein Atom kann die gesamte Ordnung stören, ein Planet kann den gesamten Kosmos ins Chaos stürzen.<br />
Die Erde, wie ihr diesen Planeten nennt wird bald seine ursprüngliche Bahn wieder einnehmen und seinen Kurs Korregieren von dem er einst abgebracht wurde, doch nur wenn die Menchheit endlich die Augen öffnet kann die Welt in dieses neue Zeitalter wirklich eingehen. Darum bitte ich euch so viel Liebe und Licht in die Erde, zu Gaia, zu schicken wie es euch möglich ist, sie braucht eure Unterstützung jetzt mehr denn je zuvor. Beide Seite, Licht und Dunkel rüsten sich zum Kampf, es werden aber keine Himmlischen Herrscharen den Kampf entscheiden, das kann nur der Mensch. Vom Bewußtsein und Handeln der Menschen hängt in diesem Moment die Ordnung im Universum ab. Man sendet euch derzeit enorm Mächtige Energie, einige spüren sie. Nutzt sie und sendet sie in die Herzen anderer. Die Lieb zu erwecken ist im Moment wichtiger als alles andere.<br />
Dies ist alles worum ich euch Bitte, eure Herzen zu öffnen und die kosmische Liebe des einen zu empfangen und in die Herzen der anderen zu senden. Nur wenn dies bei möglichst vielen geschieht kann das was lange Verloren geglaubt zurückkehren in diese Welt und das Werk vollenden das vor so langer Zeit begonnen wurde. Darum Legt den Haß nieder, legt eure Zweifel nieder, denkt nicht mit dem Verstand sondern lernt wieder mit dem Herzen zu sehen.<br />
Darum bitte ich euch meine Kinder.<br />
<br />
(auf die Frage nach dem Namen kam das)<br />
Viele Namen hatte ich von alters her, doch sind sie nur bei Menschen in Gebrauch. (Dabei kamen mir die drei Namen Maria, Isis und Inanna in den Sinn, die wesenheit hat sie aber nicht erwähnt)<br />
<br />
Liebe Grüße,<br />
<br />
rene]]></description>
            <author>Hem-Netjeru</author>
            <pubDate>Mon, 09 Oct 2006 16:52:11 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1300</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Regenbogenritter, Regenbogenkrieger, Shambhala-Krieger</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1282</link>
            <description><![CDATA[<center><img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://www.josephinewall.co.uk/goddesses/no_more.jpg" title="http://www.josephinewall.co.uk/goddesses/no_more.jpg" alt="[Not loaded: http://www.josephinewall.co.uk/goddesses/no_more.jpg]" /></center><br />
<br />
Bildquelle: <br />
<a href="http://www.josephinewall.co.uk/goddesses/no_more.jpg">http://www.josephinewall.co.uk/goddesses/no_more.jpg</a>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Wed, 27 Sep 2006 17:18:04 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1282</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Handeln mit Nicht-Handeln</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1278</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
<b>Wuwei</b> ist eine Bewegung oder ein Ereignis, das spontan<br />
auftritt, ohne dass man körperlich oder geistig darauf<br />
hinarbeitet - und das sich willentlich nicht wiederholen läßt.<br />
<br />
Wuwei ist eine ständige Gelassenheit und Achtsamkeit,<br />
mit der ein Problem in dem Moment gelöst wird, in dem<br />
es sich fast von selbst löst. Man erreicht sein Ziel, indem<br />
man sein Ziel aufgibt - man handelt mit Nicht-Handeln.<br />
[/quote]]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 19 Sep 2006 14:13:55 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1278</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Heilige Sexualität und das Erwachen der Seele</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1277</link>
            <description><![CDATA[<b>Heilige Sexualität und das Erwachen der Seele</b><br />
<br />
durch Amorah Quan Yin<br />
<br />
In den meisten antiken spirituell orientierten Kulturen und Mysterien-Schulen wurde die Rolle des Tantra – oder der "heiligen Sexualität" – als wesentliches Element des spirituellen Erwachens angesehen. Auch heutigentags praktizieren zahlreiche spirituelle Traditionen das Tantra noch immer. In den Hieroglyphen des Luxor-Tempels in Ägypten könnt ihr noch symbolische Darstellungen sexueller Initiation (spirituelle Einweihung) finden. Stammes-Älteste des Maya-Volks beschreiben die Sexualität als etwas, was die Planeten und Gestirne umkreist und uns mit der "Milchstraße" und dem Universum verbindet. Und die Inka anerkennen die gesamte zweite Lernstufe ihrer Mysterien-Schule als jene der Entwicklung der "heiligen Sexualität", in der beide Partner einander in liebevoller Weise beistehen in dem Bemühen, sich ins "Gechristete Bewusstsein" hineinzuentwickeln. Buddhisten, einige Hindu-Gruppierungen, die antiken "Essener" und weitere Gruppen halten die "heilige Sexualität" für den Schlüssel zu ihrem weiteren Entwicklungsweg. Die "Dolphin Star Temple Mystery School" ("Delphin-Sternen-Tempel-Mysterien-Schule"), deren Gründerin ich bin, unterteilt ihren Lehrstoff in drei wesentliche Abschnitte. Der erste ist die Erweckung eures "Ka": Überwindung des Ego, Annahme der spirituellen Identität und Verkörperung eures Höheren Selbst. Das zweite Stadium ist die Erweckung eures "Ba": Heilung und Erweckung eurer Seele durch "tantrische Sexualität". Das dritte Stadium ist die Erweckung eurer "Mer-Ka-Ba": Vereinigung eures Höheren Selbst und eurer Seele zu eurem multidimensionalen Hologramm, das mittels der "heiligen Geometrie" aufrechterhalten wird.<br />
<br />
Wenn ihr die unverzichtbare Bedeutung des richtigen Gebrauchs sexueller Energie für das Spirituelle Erwachen zu begreifen beginnt, richtet sich der Fokus nach innen mit der Fragestellung: "Was kann ich tun, um mich für diesen Aspekt des Erwachens fähig und verfügbar zu machen?" Einige Leute, die heutzutage zwar Tantra praktizieren, haben die wesentlichen Schlüssel für diesen Aspekt des Erweckens vergessen, als da sind: Hingabe, Liebe und Heiligkeit. Auch gibt es Leute, die dieses Tantra zwar praktizieren, jedoch die wichtigen Inhalte weggelassen haben, während sie andererseits alle Techniken akkurat ausführen. Das Resultat wird ein Erlangen von Macht sein, die es an Hingabe an das gegenseitige Lieben und an das Heilige fehlen lässt. Und ich glaube, wir haben nun genug Historie hinter uns, um die unausgesprochenen Gefahren eines derartigen Bestrebens zu kennen.<br />
<br />
<span style="color:gray">Um euch in eurem weiteren Verständnis der "heiligen Sexualität" und deren Verbindung zur Erweckung eurer Seele zu unterstützen, möchte ich euch das folgende Channeling aus einem meiner Bücher zur Kenntnis geben. Erzengel An-Ra ist ein weibliches Lichtwesen, Mitglied der Plejadischen Sippschaften des LICHTS. Sie und andere Plejadische Erzengel waren lange Zeit in die spirituellen Lehren und Mysterien-Schulen Ägyptens, Lemurias, vieler eingeborener Volksstämme Amerikas, der Maya, der Inka, sowie auch der Hindus und vieler anderer Gruppen involviert. Der Rest dieses Artikels ist also ein gechannelter Auszug aus dem "Plejadischen Tantrischen Arbeitsbuch": "Erweckung Eures Göttlichen Ba", erschienen im Verlag Bear &amp; Co., Santa Fe, New Mexico; Copyright 1997.</span><br />
<br />
<br />
<b>An-Ra spricht:</b><br />
<br />
"Geliebte, ich bin höchst dankbar für die Gelegenheit, zu euch zu sprechen ... und euch eine wunderbare Geschichte der Schöpfung, der Sexualität und der Erweckung eurer Seele zu ihrem vollständigen Potential und ihrer ganzen Pracht-Entfaltung zu überbringen. Ihr seht, dass es wahrlich unmöglich ist, gründlich über eines dieser Themen zu sprechen, ohne zugleich alle drei gemeinsam zu berücksichtigen. Die Schönheit der Schöpfung ist, dass sie alle Aspekte der Existenz einbezieht, wie sie mikrokosmisch in eurem Körper und eurem Bewusstsein symbolisiert sind.<br />
<br />
Jenseits eurer gegenwärtigen Lebenszeit – beziehungsweise all eurer Lebenszeiten – wogt eine ständige Welle des Erschaffens. Ihr seht: 'Am Anfang war das Wort' – und 'Das Wort' war: 'ICH BIN'. Aus dem Einssein, in einem Zustand tiefster Stille und tiefsten Friedens kam das Erwachen in die eigene Existenz hinein: 'ICH BIN'. In diesem Einsein, dieser Göttlichen Quelle existierten unendliche Möglichkeiten. Und ein jeder unter uns ist eine dieser Möglichkeiten. Ursprüngliches Erschaffen begann, als diese Einheit – die Göttliche Quelle – als nächstes dachte: 'Wenn Ich existiere – was existiert dann noch?' Daraufhin gebar die Teilung dieser ursprünglichen Einheit in Zwei die ersten kosmischen Zwillinge: die Heilige Mutter und den Heiligen Vater. Deren erste wechselseitige Erfahrung war Ehrfurcht, Wunder und liebevolle Verehrung. Dies vermittelte Beiden den Impuls, spontan wieder zur Einheit zu verschmelzen, was ihr als 'erste tantrische Vereinigung' auffassen mögt. Ab diesem Punkt begannen sie, Möglichkeiten zu 'gebären', beginnend mit den Elohim und den Erzengeln. Und aus diesen Lichtwesen wurde dann alle weitere Existenz 'geboren'. Und alle ursprüngliche Schöpfung – die eure eingeschlossen – wurde in tiefer Liebe 'empfangen' und 'geboren'. Und der Impuls für Vereinigung und Erschaffung war allezeit Liebe und Verehrung – sowie das Bedürfnis, Eins zu sein mit dem geliebten anderen Wesen.<br />
<br />
Kommen wir nun zu dem Abschnitt über menschliches Erschaffen: Empfängnis und Geburt. Überflüssig zu sagen: aufgrund der Natur eures Erlebens der Geburt, bei der ihr durch den Mutterleib ins (physische) Leben kommt, wird die Energie, aus der heraus ihr erschaffen bzw. empfangen wurdet, wesentlich darüber bestimmen, wie ihr euch selbst erfahren (erleben) werdet. Alles, was zwischen Eltern in der Periode der Empfängnis, Schwangerschaft und Geburt unterhalb der Ebene unschuldiger Liebe und Verehrung ist, setzt die karmischen Strukturen (Muster), die dann in dem darauf folgenden Leben bearbeitet werden müssen. Und ihr – jeder unter euch – habt euch jeweils die Eltern ausgesucht, die die spezifischen karmischen Muster verankern werden, die ihr überwinden müsst. Wenn eure Mutter – sogar bei ihrem eigenen Ehemann – Scham darüber empfand, dass sie 'Sex hatte', und wenn dann euer Vater auch noch pornografische Fantasien hegte, anstatt eure Mutter wahrhaftig zu lieben und ganz bei ihr zu sein, dann wurden diese Energien eurer Seele eingeprägt, die dann bei eurer Geburt so in euren Körper eintraten. Eure ursprüngliche Prägung hinsichtlich männlich/weiblicher Beziehungen, eure eigenen männlichen und weiblichen Aspekte und eure Beziehung zu eurer Mutter und eurem Vater sowie zu ganzen übrigen Welt kommt aus der Energie, die zwischen euren Eltern zum Zeitpunkt der Empfängnis vorherrschte. War eure Mutter erleichtert, als euer Vater 'endlich fertig' war? Hatte sie ein Gefühl, weinen zu müssen, aber die Tränen zurückhalten zu müssen? Oder hatte sie einen Orgasmus vorgetäuscht, um insgeheim ein Gefühl heimlicher Macht über ihn zu haben? Drehte euer Vater sich zur Seite, 'gute Nacht' murmelnd und versuchend, keinen weiteren Blick auf eure Mutter zu werfen, damit er sich weiterhin seiner heimlichen Fantasie hingeben konnte, in der er ein Porno-Mädchen mit seinem amourösen und feurigen' leidenschaftlichen 'Liebe-Machen' von den Füßen 'gefegt' hatte? Und nahm er es dann eurer Mutter übel, wenn sie nicht in der selben Art und Weise auf ihn reagierte? Oder unterhielt er eine Doppelmoral in der Meinung, dass es einer Frau nicht zustand, sich am 'Sex' zu erfreuen, während er für sich selbst fantasierte, ein 'unglaublicher Liebhaber' zu sein, dem keine Frau widerstehen könnte? – Oder aber: Ihr wart in der glücklichen Lage, Eltern zu haben, die sexuell gesund und einander in Liebe zugetan waren!<br />
<br />
Ohne gesunde sexuelle Einstellung und Erfahrung ist es unmöglich, erwachten und völlig gesunden Kindern zur Geburt zu verhelfen. Ohne männliche und weibliche Ebenbürtigkeit, Liebe, gegenseitige Wertschätzung, Vertrauen, Respekt und Arglosigkeit ist eine vollgültige Kommunion des Einsseins unmöglich – ebenso wie Frieden, Freiheit und Freude. Übrig bleiben lustbestimmte, beherrschen wollende Verführungsspiele, sexuelle Attitüden des Misstrauens, der Scham, der Lieblosigkeit und der Trennung. Und fehlende spirituelle Präsenz während des Geschlechtsverkehrs zerstört buchstäblich die Fähigkeit eurer Seele, Ganzheit und Gesundheit innerhalb der dritten Dimension zu erleben. Ihr seht: eure Seele ist direkt beeinflusst von allen sexuellen Erfahrungen, ob sie nun liebevoll und befriedigend – oder aber das Gegenteil davon sind. Wenn ihr euch auf spirituellem Pfad befindet, regelmäßig meditiert, eure Gefühle klärt, eure früheren Lebenszeiten heilt und den besten Heilern begegnet, werdet ihr dennoch nur ein unbefriedigendes Maß spirituellen Gewahrseins und Ganzseins erreichen, wenn eure sexuelle Energie sich nicht frei, vollständig und liebend durch euren Körper und eure Seele bewegt. Ihr braucht nicht einmal einen Partner, um dies zu klären, aber eure geschlechtsspezifischen Beziehungen müssen – innerlich wie äußerlich – ins Gleichgewicht kommen und gesund sein.<br />
<br />
...Was ihr 'sexuelle Energie' oder 'Ausdruck der Sexualität' nennt, ist der 'Stoff', aus dem Existenz gemacht ist und aufrechterhalten wird. Wenn ein liebendes Paar während eines erhöhten sexuellen Erlebens totale gegenseitige Hingabe erfährt, verschmilzt es zu einem einzigen Bewusstsein, das gleichwertige männliche und weibliche Anteile in sich trägt. Das ursprüngliche Erleben des Einsseins – Gottes – des Erwachens in die eigene Existenz – und der Reaktion darauf war: 'ICH BIN', bedeutend: 'ICH EXISTIERE'. Diese Erfahrung führte ins Einssein – zugleich mit der Individualisierung der männlichen und weiblichen 'Hälften' und deren erneutem Verschmelzen zur Einheit. So wurde ein Rhythmus in Gang gesetzt: Einsein – Individualisierung – Einssein – Individualisierung usw., und dieser hat sich seither im Kosmos fortgesetzt. So trägt die heilige Funktion eurer Sexualität die Absicht in sich, die gleiche Ekstase und Erfahrung des Einsseins zu vermitteln, die beim Erwachen der Existenz herrschte.<br />
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Die weibliche Vulva ist ein geometrisches Tor zum Kosmos. Die Vagina ist ein gewundener Durchgang, durch den eine Person gehen muss, um in den Mutterleib zu gelangen, in den Mikrokosmos des Eies der Existenz. Wenn das Ei entwickelt oder vollständig aktiviert ist, bewegen sich Energie und Bewusstsein direkt durch einen weiteren gewundenen Tunnel oder Durchgang hinein in die Seele der Frau. Aus der Seele der Frau werden die Energie und das Licht der Liebe in Wellen zu ihrem Partner zurück und gleichzeitig durch die Existenz an sich gesandt. Diese Wellen sind wie Kräuselungen auf dem Wasser, jedoch holografisch. Und sie sind wie sprudelnde Blasen, die sich wiederum wellenförmig in Gegenrichtung der Kräuselungen auf der Wasseroberfläche ausbreiten. Diese Wellenbewegungen bewirken ein Verschmelzen der Seele der Frau und der ihres Partners. Die Liebe und die Ekstase, die bei der Vereinigung herrschen, bewegen sich 'spiralförmig' durch den Körper des Mannes hinein in seine Prostata, was dessen Penis weiterhin anregt, die Liebe, die Verehrung und die Energien der Freude leidenschaftlich in die Vagina der Frau zu übermitteln. Dieser Zyklus wiederholt sich in einem Kontinuum, wenn das Männliche und das Weibliche sich vollständig dem Vorgang ausgeliefert haben, Liebe zu geben und zu empfangen und alle Kontrolle loszulassen. Die Beiden werden zum Mikrokosmos des Makrokosmos der Existenz. Sie verspinnen die Galaxien miteinander, halten die Planeten in Form, aktivieren spirituell gegenseitig ihre Seelen und ihren Geist durch alle Dimensionen hindurch und heilen einander und zugleich alle Existenz, – und das alles, während sie eine großartige Zeit miteinander verbringen! Klingt einfach? Idealerweise ja. Aber eure Welt hat es sehr kompliziert gemacht.<br />
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Vertrauen und Respekt waren so lange verloren gegangen, dass ihr mehr Zeit damit verbringt, einander zu testen, einander dazu zu benutzen, euch selbst zu bestätigen, nach Gründen zu suchen, aneinander zu zweifeln und auf gegenseitige Kontrolle aus zu sein, anstatt eure Liebesbeziehung auszubauen und euch ihrer zu erfreuen. Und solche Dinge, die ihr immer noch "Liebesbeziehung" nennt, sind oft nicht viel mehr als süchtig machende Peinigungsmuster, die da ausagiert werden. Liebe hat es nicht nötig, zu besitzen, zu beherrschen, zu kontrollieren, zu degradieren, vorzuenthalten, irgend etwas zu bestätigen, zu misstrauen oder zu besiegen. Liebe liebt einfach. Sie strömt. Sie ist ungehemmt, ungekünstelt, natürlich, unschuldig und spontan. Und während bei der Auswahl des Partners/der Partnerin Scharfblick angebracht ist, verbietet euch dies andererseits nicht, jedermann zu lieben. Wusstet ihr, dass Menschen über das Gefühl der Totalität bedingungsloser Liebe entsetzt sein können? Ihr wurdet gelehrt, euch zurückzuhalten, um nicht einen 'Narren' aus euch zu machen. Ihr wurdet gelehrt, dass es unmöglich ist, vollkommen zu lieben, ohne Schmerzen zu empfinden, wenn eine andere Person eure Liebe nicht erwidert und nicht verspricht, für immer bei euch zu bleiben. Ohne die hundertprozentige Garantie, dass ihr nicht "verliert", haltet ihr etwas oder Vieles zurück. Dabei spielt es keine Rolle, wie viel ihr zurückhaltet. Der Punkt ist, dass der Fluss gestaut und daher kontrolliert ist.<br />
<br />
Was wäre denn, wenn Liebe nur möglich wäre, wenn man aller Garantien entbehren müsste? Was wäre, wenn Liebe nur bei Vorhandensein völliger Hingabe existieren würde? Was wäre, wenn es nicht so etwas wie Verlust gäbe, nur Wandel? Was wäre, wenn ihr loslassen müsstet, bevor die andere Person dies tut, ohne zu wissen, ob er oder sie für immer loslassen wird oder nicht? Ihr würdet nur Enttäuschungen riskieren; aber das wäre auch schon alles. Wenn ihr eine gesunde Selbsteinschätzung und Selbstliebe habt, kann die Person, die ihr liebt, euch nicht 'vernichten' oder demütigen. Er oder sie kann euch nicht dazu bringen, euch wertlos zu fühlen; das könnt nur ihr selbst! Das Ziel der Liebe ist nicht, zu 'gewinnen', jemanden zu besiegen, seine Barrieren zu durchbrechen, ihn/sie dazu zu bringen, euch zu 'brauchen' oder haben zu wollen, oder sicherzustellen, dass ihr ihn/sie nicht verliert. Das Ziel der Liebe ist, zu lieben, wertzuschätzen, zu ehren, zu verehren, einander zu respektieren, niemals aber zu schaden, – zu würdigen, niemals aber einander zu entwürdigen. Ihr könnt sogar ohne Zielsetzung ('Vergegenständlichung') lieben. Dies ist die Natur eures wahren Seins, eurer Seele, eures Geistes. Liebe zu erfahren aus keinem augenscheinlichen Grund und erst recht nicht aus abartigen Motiven heraus, ist ein großartiges Anzeichen dafür, dass ihr euch der Vollendung eurer Prüfungen und karmischen Schmerzen nähert. Das ist der Heimweg zu eurem wahren Selbst. Bis dahin ist das Bestreben, euch zu gestatten, Liebe zu objektivieren, ein Schritt in die richtige Richtung. Wenn ihr Erfüllung in einem Leben mit Freunden und/oder Partnern findet, die euch auf natürliche Weise inspirieren, zu lieben, ist dies eine wunderbare Sache. Euch mit heiligen, schönen Gegenständen zu umgeben, an einem Ort zu leben, der euch Freude macht, regelmäßig in der Natur zu sein, das zu tun, was ihr wirklich gerne tut – das sind alles wichtige Zutaten im Leben, die euch helfen können, eine liebesfähigere Person zu werden. – Beziehungen mit Leuten zu unterhalten, mit denen ihr nicht in Resonanz seid, nur um zu versuchen, lieben zu 'lernen', ist nicht der schnellste Weg, um euer Karma abzuarbeiten. Das mag euch bestenfalls eure Verhaltensmuster vor Augen führen. Aber in Beziehungen auszuharren, die ein einziger Kampf und ein Widerstreben sind, kann sowohl euch selbst als eurem Partner/eurer Partnerin schaden. Jede/r Einzelne wie auch die gesamte Schöpfung verdient es, geliebt und verehrt zu werden. Wenn ihr aber mit jemandem zusammenlebt, den/die ihr nicht aus vollem Herzen lieben und verehren könnt, wird es beiden von euch dienlicher sein, euch zu trennen als weiter zusammen auszuharren. Ich spreche hier nicht von einer starken, liebevollen Beziehung, die vorübergehend durch raue Zeiten geht. Ich spreche von Beziehungen, in denen eine/r oder beide der Beteiligten sich häufiger im Widerstreben und Unglücklichsein befinden als nicht, seit die Flitterwochen-Phase hinter ihnen liegt. Seht ihr: wenn die Flitterwochenzeit vorbei ist, sollten Beziehungen sich vertiefen. Die Flitterwochen mögen Spaß gebracht haben und inspirierend gewesen sein, aber sie haben nun einmal nicht die Tiefe, wie das bei lange währenden, liebevollen, gegenseitig unterstützenden Beziehungen der Fall ist.<br />
<br />
Wenn die Liebe, das Vertrauen und die gegenseitige Hingabe zwischen zwei Menschen stark sind, können beide Partner auch durch schwierige Zeiten emotionaler Heilung, Berufs-Stress oder Problemen mit Freunden oder weiteren Familienmitgliedern kommen, ohne dass das Band der Beziehung dadurch beeinträchtigt wird. Wenn ihr in einer Beziehung mit jemandem lebt, den/die ihr liebt und für den/die ihr tiefe Fürsorge empfindet, den/die ihr sowohl in rauen als auch in einfachen Zeiten stützt, wird dies etwas Natürliches und Erfüllendes sein. Falls ihr aber in einer Beziehung hauptsächlich nur deshalb ausharrt, weil die andere Person euch ein 'gutes Gefühl' über euch selbst gibt, eure sexuellen Fantasien erfüllt und euer Leben 'verbessert', und wenn dann euer Partner/eure Partnerin Schmerzen oder Schwierigkeiten hat und ihr selbst euch 'im Stich gelassen', vernachlässigt und unglücklich fühlt, werdet ihr dem/der Anderen vielleicht sogar die Schuld für diese Situation zuschieben. Wenn eine Beziehung eine Chance haben soll, wahre Intimität und dauerhafte Liebe zu erbringen, müsst ihr euch zutiefst um euren Partner/eure Partnerin und sein/ihr Leben, Gefühle, Wohlergehen kümmern und euch bewogen fühlen, einander frei und liebevoll zu geben.<br />
<br />
Diese Art der Grundlage einer Beziehung ist unerlässlich, wenn sie sich auf euren beiderseitigen spirituellen Pfad verstärkend auswirken soll, und unerlässlich, um die Art sexueller Vereinigung zu erreichen, die zur Heilung und Erweckung eurer Seele führt. Die wesentliche Natur der ungehemmten Seele ist Tantra. Es führt dahin, dass ihr euch in konstantem 'orgasmischen Zustand' eures gesamten Körpers befinden könnt. In diesem Zustand lösen sich Energieblockaden auf, Gefühle werden freigesetzt, um natürlich zu strömen, und spirituelles Erleben der Liebe und des Einsseins sind dann die Norm. Und das ist es, was ihr und die Erde in dieser Zeit am meisten braucht. ...Wie immer ist es unsere Absicht, euren Prozess des Erwachens so liebevoll, wirksam und anmutig wie möglich zu gestalten und dabei eine Vertiefung innerhalb eurer selbst mit euch selbst, mit Anderen und mit dem Einssein zu erleichtern. ...Ekstatische tantrische Liebe bringt euch zurück in den Göttlich fließenden Strom und in die Erleuchtung."<br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
<span style="color:gray">Amorah ist Begründerin der "Dolphin Star Temple Mystery School", einer Aktualisierung der antiken ägyptischen Mysterien-Schule. Sie ist Autorin des "Plejadischen Arbeitsbuchs": Erweckung eures Göttlichen "Ka", des Plejadischen Tantrischen Arbeitsbuchs: Erweckung eures Göttlichen Your Divine "Ba", und der Plejadischen Perspektiven zur Evolution des Menschen. Kontakt: P. O. Box 1581, Mt. Shasta, Ca. 96067; website: <a href="www.jps.net/aquanyin">www.jps.net/aquanyin</a> ; Email: <a href="mailto:pleiades@jps.net">pleiades@jps.net</a><br />
<br />
<a href="http://www.amorahquanyin.com/a_sacredsex.html">http://www.amorahquanyin.com/a_sacredsex.html</a><br />
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Deutsche Übersetzung: Martin Gadow – <a href="http://www.paoweb.org">http://www.paoweb.org</a></span>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sun, 17 Sep 2006 12:35:35 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1277</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die Bedeutung von 'Shambhala' für die heutige Zeit</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1263</link>
            <description><![CDATA[<b>Die Bedeutung von 'Shambhala' für die heutige Zeit</b><br />
<br />
Neulich habe ich eine Doku gesehen, wo ein Forscher in bisher von Westlern und Chinesen unentdeckten Bergregionen (derer gibt es sicher noch einige <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-wink.gif" title=";)" alt=";)" align="absmiddle" class="smilie" />) uralte Felswohnungen und die Ruinen einer alten Hochkultur gefunden - zugänglich nur zu Fuss oder über einen reissenden Fluss, der vom Kailash nach Westen ausgeht. Das vorgelagerte Gebiet, um dort hinzugelangen, war bis vor kurzem von den Chinesen als Militärzone besetzt. Auch dort finden sich weitläufige Ruinenlandschaften, die bisher nicht dokumentiert waren. Die Ruinenstadt wird&nbsp; offensichtlich von vereinzelten Pilgern auch heute noch besucht, einige Lamas der Umgebung kennen sie, verraten aber nicht jedem den Weg, um die Stelle zu schützen. Die Stelle entspricht in vielerlei Hinsicht den alten Überlieferungen zum sagenumwobenen Königreich Shang Shung - z.B. in Bezug auch einen besonderen Berg, der eine natürliche silbern glänzende Oberfläche hat und Silberberg genannt wird. <br />
<br />
Das Königreich Shang Shung ist in der Überlieferung bekannt dafür, dass es eine offene spirituelle Gesellschaft war und jede Meinung und Religion willkommen war. Mystiker, Mediziner und Schamanen aus der gesamten Region trafen sich dort, um sich friedlich über ihre Lehren auszutauschen und die Essenz zu suchen, das Gemeinsame. <br />
<br />
Sie kamen aus Tibet, Sibierien, China, der Mongolei, Indien, Russland usw. usf. Sie waren Buddhisten, Hindus, Bön- und andere Schamanen usw. Aus der Hochzeit des Shang Shung-Königtums stammen viele wichtige spirituelle, medizinischen und soziologische Werke wie die Dzogchen-Lehren, das Kalachakra-Tantra und auch zahlreiche astrologische Werke, die bis heute in der tibetischen Kultur bewahrt worden waren. <br />
<br />
Die Ähnlichkeit des Shang Shung-Reiches zu den noch älteren Überlieferungen über Shambhala führte dazu, dass viele - auch Tibeter - glauben, dass Shang Shung den Mythos von Shambhala erschaffen hat bzw. dass es Shambhala war. <br />
<br />
Tatsächlich ist es aber wohl so, dass Shang Shung eines der frühen Reiche war, das Zugang zum formlosen, erdnahen Shambhala hatte und die daraus fliessenden Lehren gesellschaftlich umgesetzt hatte. <br />
<br />
Mythen über Welten wie Shambhala finden sich überall auf der Welt, in Sibirien gibt es ähnliche Geschichten aus dem Altai-Gebirge usw. usf. Shambhala ist nicht ortsgebunden, aber entlegene, nebelige Bergregionen sind ein guter Einstiegspunkt, um die Brücke zwischen den Welten zu überwinden, wenn man die entsprechende Geisteshaltung hat. Das bestätigt auch der Dalai Lama, der sagt, dass Shambhala an keinen bestimmten Ort gebunden ist, sondern an einen Geisteszustand. Dann kann sich die Tür zu dieser Welt geistig oder gar sinnlich erfahrbar überall zu jeder Zeit öffnen. <br />
<br />
Der Kern der gesellschaftlichen Strukturen, die Shambhala empfiehlt, um den in der Kalachakra-Prophezeiung vorhergesehenen Kultur-Konflikt unserer Zeit zu mildern oder gar ganz aufzulösen, ist das Prinzip von der Einheit in der Vielfalt bzw. der Vielfalt in der Einheit, ganz so, wie es im Shang Shung praktiziert wurde: Man besinnt sich auf menschliche Gleichheit und bestimmte menschlich-gesellschaftliche Grundwerte, die von jedem akzeptiert werden. <br />
<br />
Auf dieser Basis ist jeder frei sich individuelll zu entfalten. Der Austausch zwischen den verschiedenen Religionen und Kulturen wird offen gepflegt, um Konflikte zu vermeiden. Menschlichkeit und das Wohl der Menschen wird zum höchsten Gut, Wirtschaft und Profit ordnen sich freiwillig diesem höchsten Gut unter, sind aber ansonsten frei in ihrem Handeln. <br />
<br />
Die Medizin orientiert sich an der Ganzheitlichkeit und die verschiedenen Erfahrungen der Kulturen werden je nach ihrem Nutzen eingesetzt, ohne dass man sich in dogmatische Diskussionen verstrickt, während der Patien stirbt.<br />
<br />
Die Überlieferungen darüber, wie die Shambhala-Krieger in den Zeiten der Konflikte den Menschen zu Hilfe kommen, sind wohl eher nicht kriegerisch zu verstehen, auch wenn von vielen Waffen die Rede ist und von Shambhala-'Kriegern'. Einige Menschen haben ohne tieferes Verständnis diese Erklärungen als den kriegerischen Wunsch nach einer buddhistischen Weltherrschaft interpretiert. Wer aber versteht, dass das Kalachakra-Tantra gar nicht buddhistisch ist und dass die beschriebenen Waffen wie das Schwert von Erzengel Michael geistige Werkzeuge sind, der begreift schnell, dass die Art von Hilfe, die von den Shambhala-Kriegern ausgeht rein spiritueller Natur ist und die psychologischen Ursachen für die Konflikte in den Köpfen der Menschen aufzulösen vermag. <br />
<br />
Über die Art des Shambhala-Kriegertums, dessen Hauptaufgabe es ist, sich selbst zu befreien, die innere Quelle zu finden und dann zu Vorbild für die Menschen zu werden und ihnen hilfreich die Hand zu reichen, wenn man darum gebeten wird, hat vor allem Chögyam Trungpa Rinpoche viel gelehrt und geschrieben. <br />
<br />
Ein 'Sieg' des Shambhala-Prinzips auf der Welt wäre die Einsicht der Menschen in ihre grundlegende Einheit und ein darauf aufbauendes friedliches Miteinander der Verschiedenheiten. Die größten Schwierigkeiten in diesem Prozess machen sicherlich alle fundamentalistischen Denker, die tatsächlich ihre äußere Wahrheit der ganzen Welt aufzwingen wollen würden. Allerdings haben diese keine reelle Chance zur Verwirklichung dieser Ziele und zum Zweiten würde eine gerechte Verteilung des Wohlstands und der Chancen auf der Welt und ein geistiger Quantensprung des Weltbewusstseins dem Zulauf zu fundamentalistischen Denkweisen und Gruppen gründlich das Wasser abgraben. <br />
<br />
Lieben Gruss!<br />
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Andreas]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 22 Aug 2006 10:12:57 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1263</guid>
        </item>
        <item>
            <title>[Lichtfokus] Des Teufels Lichtspiele</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1260</link>
            <description><![CDATA[<div style="margin: 5px 20px; border: dotted 1px red; padding: 4px 8px;background:white;"><b>Des Teufels Lichtspiele - oder: Wie kam das Böse in die Welt?</b><br />
<br />
<i>von <b>Tom Groß</b></i><br />
<br />
<i>Erschienen: 07.01.2006 <br />
Herausgeber: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.elraanis.de" border="0" title="http://www.elraanis.de">Elraanis Verlag</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"></i><br />
<br />
<br />
<i>In der Feuer-Ausgabe darf der Teufel nicht fehlen. Wurde und wird er uns doch als der Hüter und Schürer des höllischen Fegefeuers verkauft. Beim Lesen dieses Artikels kann sich jeder selbst prüfen, wie sehr die alten Glaubenssätze hinsichtlich des vermeintliche Bösen, in der Person des Teufels noch wirken. Erhellend ist sicherlich auch, wie effektiv solche Weltbilder von Menschenhand gestaltet und in Umlauf gebracht werden können. Könnte dies denn andererseits auch mit „erwünschteren“ Weltbildern geschehen, die eher Ermächtigung, Befreiung, Erleuchtung und Göttliche Liebe zum Resultat haben?<br />
</i><br />
<br />
<b>Realität und Denken</b><br />
<br />
Wir erschaffen Realität mit unserem Denken, Wünschen und Glauben. Dies bezieht Lichtvolles genauso ein wie Unheilvolles – je nach dem, wie klar und bewusst wir sind. Nun ist es im Prinzip ganz einfach; dieser Gesetzmäßigkeit folgend braucht man ja nur das zu erschaffen, was angenehm, wünschenswert und harmonisch genug ist. Dennoch gibt es zuweilen hartnäckige »Wirklichkeiten«, die trotzdem nicht so wie angestrebt daherkommen und einem das eine oder andere Mal des Nachts den Schlaf zu rauben vermögen. Ein Grund, warum der Prozess der Transformation nicht immer so glatt wie im Lehrbuch läuft, sind oftmals nicht hinterfragte Glaubensmuster, die so unerkannt in uns schlummern, dass sie ein unbemerktes Eigenleben führen und wir, ohne es eigentlich zu wollen, dadurch Realitäten in bester polarer Manier erschaffen. Ein Weg, solche zu erkennen, ist zum Beispiel, Reizbegriffen oder unangenehmen Empfindungen im Zusammenhang mit vermeintlich abstoßenden Inhalten solange zu folgen, bis diese im Licht der Erkenntnis eine befreiende Botschaft offerieren. (Denn muss nicht letztlich das Verwerflichtste im Angesicht des Einen Selbst in dessen Licht aufgehen?)<br />
<br />
Ein schönes Beispiel dafür ist die Figur des Teufels, welche einer hinter uns gelassenen, abergläubischen Welt des Dualismus und des Getrenntseins anzugehören scheint und dennoch bei den meisten von uns wenigstens einen unangenehmen Nachgeschmack hinterlässt. Warum eigentlich? Oder anders ausgedrückt: Ist nicht auch zumindest diese Dunkelheit nun bereit für das Licht? Schauen wir doch mal nach, was der Dunkelfürst so in unserem Keller treibt; – und nehmen wir eine ordentliche Lampe mit!<br />
<br />
<br />
<b>Der Teufel als Feuerhüter</b><br />
<br />
In der Regel meint man, der Begriff des Teufels hätte mit dem Christentum Einzug gefunden und führt ihn auf die griechische Bedeutung »diabolus« (= Widersacher) zurück. Bemerkenswert dabei ist jedoch, dass in der Bibel, vornehmlich im Neuen Testament, in der ursprünglichen Fassung höchst selten von einem diabolus die Rede ist (im Ganzen sind es ca. zwei, drei Stellen). Dort, wo europäische Übersetzer den Begriff des Teufels verwendeten, finden wir im Original in der Regel die Bezeichnung daimon, die noch nicht einmal viel mit der heutigen des Dämon zu tun hatte. Die Wesenheiten zwischen den Göttern und den Menschen; Halbgötter, Engel, Nymphen beispielsweise, fasste man damals unter dem Begriff daimon zusammen. Für die Gnostischen Strömungen gar waren die daimon bzw. Engel schlicht Die Kräfte. Ihrer erleuchteten Gotteserkenntnis folgend haben diese Geschöpfe – bei ihrer gleichwohl unleugbaren Existenz – als ein manifester Ausdruck der Wünsche, Leidenschaften oder Ängste ihr Dasein ausschließlich der Schöpferkraft des Menschen zu verdanken. Von diesen erschaffen, leben sie in den astralen und/oder mentalen Dimensionen.<br />
<br />
Dies legt also den Schluss einer nachträglichen Interpretation des personifizierten »Bösen« durch die mittelalterlichen Gelehrten nahe, was es nötig macht, nach einer anderen Quelle als Namensgeber für den Teufel zu suchen, als bei den alten Griechen.<br />
Im Mittelhochdeutschen tiuvel oder tifel auch teifel, werden wir schließlich fündig.* Hier bedeutet es ursprünglich noch Waldleute, Waldmensch oder auch Riese und war in keltogermanischer Zeit eine gebräuchliche Bezeichnung für Männer eines besonders feurigen Gewerbes.<br />
<br />
Die im vorchristlichen Europa über weit erstreckte Gebiete verteilten Stammesverbände waren vor allem in der Zeit von Not und Gefahr auf ein effektives Signalsystem angewiesen.<br />
Dafür richteten unsere Vorfahren quer durchs Land auf weithin sichtbaren Punkten und Hügelketten so genannte hëll-plätze ein, die permanent durch einen Wächter besetzt waren. Diese Feuerhüter hatten im Bedarfsfall das ständig schwelende Feuer zur weithin sichtbaren Lohe anzufachen. Solche Feuernachricht, sich von Hellplatz zu Hellplatz fortpflanzend, konnte rasch Distanzen von Hunderten von Kilometern überwinden. Interessanterweise befanden sich die meisten Hellplätze auf geomantisch bedeutenden Punkten, die wiederum durch die Leylines (Erdenergielinien) miteinander verbunden waren. Diese überaus verantwortungsvolle Aufgabe des Feuerwächters – des tifels – übernahmen häufig alte, bewährte Krieger oder den Göttern Geweihte, bedeutete dieses einsame Leben fernab der Menschen auf Berggipfeln und Waldeshöhen doch auch eine gewisse Herausforderung. Das abgeschiedene Leben fernab der Gemeinschaft, sicher auch ihr sakraler Stand, ließen diese Männer zuweilen einer anderen Dimension zugehörig erscheinen, weshalb sie von ihren Zeitgenossen manchmal auch als Riesen betitelt wurden – damals ein üblicher Ausdruck für Götter.<br />
<br />
Zudem kam dem tiuvel noch eine andere Aufgabe zu; wie in vielen Kulturen üblich pflegten auch die alten Völker Europas die Feuerbestattung ihrer Toten. Als heiliges, reinigendes Ritual vollzogen sie das vegeviur (Fegefeuer) auf der hëlle. Wie heute noch im Himalaya zu beobachten, brachten damals die Menschen einer Gemeinschaft ihre Toten in die Berge an einen bestimmten Platz, ab wo sie dann der Tiuvel in seine Obhut nahm. Daher wohl auch die bis heute bekannte, unfeine Verwünschung: Soll dich doch der Teufel holen. Oder auch das Ewige Fegefeuer, welches jedem unchristlichen Menschen prophezeit wurde.<br />
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<b>Diffamierung der Feuerhüter</b><br />
<br />
Um zu verstehen, wie es zum Fall eines solch ehrbaren Berufsstandes kam sowie dessen Identifizierung mit dem Bösen, muss man sich kurz die Situation der damaligen Zeit vor Augen führen. Letzte Reste von keltischen und ein Großteil der germanischen Völker, welche nicht von den Römern unterworfen werden konnten, pflegten weiterhin ihre naturverbundene Religion. Die christlichen Missionare hatten anfänglich so gut wie keine Chance, ihren Glauben zu verbreiten; zu abstrakt war die Heilsbotschaft eines gemarterten Gottes für die »Heiden«. Zum anderen konnten sich die neuen Priester nicht mit der Fähigkeiten der Druiden, Mondpriesterinnen und Weisen Frauen messen, waren jene doch durch ihre vielseitigen medialen Fähigkeiten und Heilkünste einfach überzeugender. Dennoch begann die Lebensart des mittlerweile zerfallenden römischen Reichs mehr und mehr, das alte Leben zu infiltrieren, und mit ihr kamen die christlichen Priester. Um erfolgreich zu sein, war es natürlich für die neuen Religionsfürsten unerlässlich, die Schlüsselpositionen spiritueller wie weltlicher Führung zu kontrollieren. Die Signalfeuer – das Nachrichtensystem der alten Stämme – waren dabei von außerordentlicher strategischer Bedeutung. Um diese wirksam auszuschalten, war es zuerst einmal nötig, dessen Betreibern das Handwerk zu legen. Dafür wurde der Berufsstand des tifels mit aller Kraft gezielt diffamiert und so nach und nach in das gesellschaftliche Abseits gedrängt. (Übrigens eine Vorgehensweise, die unter anderem auch bei den Weisen Frauen erfolgreich eingesetzt wurde. Die idisen, die vorchristlichen Priesterinnen, Seherinnen und heilkundigen Frauen wurden zu giftmischenden und kinderfressenden Hexen umgedeutet, um sie auszuschalten. Schließlich stellten diese spirituellen Führerinnen eine nicht zu tolerierende Konkurrenz für das rein männlich ausgerichtete Christentum dar.)<br />
<br />
So wurde der ehemals ehrbare und sakrale Stand des Feuerhüters verleumdet und mit dunklem Aberglauben bedeckt, als dessen Folge sich die Ehrfurcht des einfachen Volkes in Furcht und Schrecken vor dem rußigen Einsiedler wandelte.<br />
<br />
Fortan war es höchste Sünde, dem tifel zu opfern; denn bisher legten die Menschen nicht nur die Toten, sondern auch Nahrung und Kleidung am tifelsstein ab, womit sie für das Auskommen ihres Nachrichten- und Feuermannes sorgten. Der so in das soziale Aus gedrängte tifel war nun zuweilen tatsächlich dazu gezwungen, des Nachts aus dem einen oder anderen Stall oder Lager sich selbst zu bedienen, um nicht zu verhungern. Diese Verzweiflungstat wurde sogleich als Beweis für seine finstere, heimtückische Umtriebigkeit ausgelegt, und es entwickelte sich eine Flut von Bannformeln gegen den zur Mitternacht umhergehenden Teufel. Weiterhin wurde der Heilige Platz, die hëlle, nun zur Hölle, als dessen verderbter Meister der rauchgeschwärzte Mann galt. Zu diesem kämen alle sündigen, unbekehrten Menschen nach ihrem Tode, um auf ewig auf seinem Feuer geröstet zu werden. Hier wurde gleich noch der ebenfalls aus vorchristlicher Zeit stammende Begriff für die Unterwelt – Hel, mit eingemischt, und schließlich verschwand der Teufel ganz vom Berg unter die Erde. Einzig die Schlote der feuerspeienden Vulkane galten noch als sein Revier – als die Pforten zur Hölle. Die einstigen Helleplätze wurden mit christlichen Kapellen, Klöstern und Kirchen bebaut, deren Glockenklang mit energetischer Unterstützung der Leylines bald die gesamte nordische Welt umspannen sollte.<br />
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<b>Der christliche Teufel</b><br />
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Neben den typischen Merkmalen eines mit offenem Feuer arbeitenden Menschen, die schwarze Gestalt und der Geruch nach Pech und Schwefel, wie auch seine Werkzeuge Schürhaken und Feuergabel, so bekam der christliche Teufel weitere Attribute aus einer anderen Quelle. Seine Hörner, die Bocksfüße – diese Gestalt halb Tier halb Mensch – erhielt er dank einer weiteren zu verdrängenden Gestalt der alten Religion. Frey, oder wie seine keltische Entsprechung Cernunnos, der Gott des Waldes und der Heide, Symbol der Schöpferkraft und der Spender allen Lebens. Als Zeichen für die schöpferischen Aspekte der männlichen Energien in der Natur wurde er mit Hörnern oder einem Hirschgeweih, zuweilen auch in Hirschgestalt dargestellt. Während der rituellen Jahreskreisfeste spielte der gehörnte Gott neben der Göttin – der Bewahrerin allen Lebens – eine zentrale Rolle. Zu solchen Ereignissen nahmen eine Priesterin und ein eingeweihter Mann bzw. Krieger die Rolle der beiden Götter ein. (Den Eingeweihten der alten Religion war sehr wohl die Einheit allen Seins bewusst, was sie in den Riten zu den Heiligen Festen ausdrückten – nicht zuletzt, um solches Verständnis auch dem einfachen Volk nahe zu bringen.) Den zyklischen Sonnenläufen folgend gab es vier zeremonielle Hauptfeste im Jahr, an welchen Gott und Göttin eine Art alchemistische Hochzeit zelebrierten, zu denen symbolisch die Polarität der Elemente aufgehoben wurde. Als Höhepunkt dieses Gottesdienstes fanden ähnlich wie bei den Fruchtbarkeitsfesten zu Beltaine (Walpurgis), öffentliche sexuelle Vereinigungen statt.<br />
Den christlichen Kirchenvätern, welche die Verehrung der Erde als göttlich ablehnten und die Frau generell als Hort allen Lasters für minderwertig ansahen, galt auch Sexualität prinzipiell als Übel. Sie verdammten diese ursprünglich sakralen Rituale als sündige Hexensabbate, in denen angeblich der Höllenfürst Sexorgien mit den verruchten Hexen feierte (die sogenannte Teufelsbuhlschaft) und verfolgten solches Treiben in bekannter Weise.<br />
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<br />
<b>Luzifer und Satan</b><br />
<br />
Nebenbei bemerkt, auch die Begriffe Luzifer und Satan durchliefen ähnlich kuriose Entwicklungen: So war der aus der Antike stammende lucifer schlicht und einfach der frühe Name für den Planeten Venus, der als Morgenstern auch den Namen »Sohn der Morgenröte« trug. Da auch im Alten Testament (bei Jesaja im Triumphlied über den Sturz des Königs von Babel – den Erzfeind des Volkes Israel) allegorisch die Rede vom fallenden Morgenstern die Rede ist, konstruierten die frühen Kirchenväter kurzerhand eine Parallele und verbanden Elemente verschiedenster Quellen zur Legende des aus den Himmeln verstoßenen Luzifers.<br />
»...die Energie von Satan, so wie Ihr sie heute kennt, ist eine Illusion. Es gibt keinen Satan, wie ihn die Kirche kennt... « (Tobias / Geoffrey Hoppe in ›Die sieben Siegel‹ s. LF Nr. 4)<br />
Tatsächlich ist auch der hebräische Satan des Alten Testamentes ursprünglich kein Vertreter des Bösen. Vielmehr handelte er dort als ein Gott ergebener Engel nach dem göttlichen Auftrag – vielleicht etwas sehr übereifrig – die Fehltritte der Menschenkinder genau zu beobachten und vor den Richterstuhl Gottes zu bringen. Als solcher Ankläger war er sicher nicht sympathisch; dennoch hatte diese Figur nichts mit dem zu tun, was eines Tages aus ihr werden sollte.<br />
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Die Idee des personifizierten Bösen, Widersachers oder Gottes Gegenspielers ist vielen Religionen fremd. Zwar kennt jede in irgend einer Weise Dämonen, Unholde oder andere negative Geister, die jedoch in der Regel eher wandelbare, aus dem natürlichen Gleichgewicht geratene Energien darstellen und mit dem nötigen Sachverstand besänftigt bzw. ausgeglichen werden können.<br />
Anders die abrahamitischen Religionen (Juden-, Christentum, Islam). Auch wenn diese in ihrem Anfang im Sinne ihrer Stifter noch rein monotheistisch – also einzig auf den Einen Gott ausgerichtet – waren, entwickelte sich (wieder) mit der Zeit diese duale Kluft einer ewig im Widerstreit liegenden lichten und dunklen Gottheit heraus. Und damit übernahmen sie das Missverständnis eines polaren Konfliktes aus der nicht zu unterschätzenden Inspirations- quelle der abrahamitischen Strömungen: dem Zoroastrismus.<br />
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<b>Alles ist Gott</b><br />
<br />
Zoroaster (od. Zarahustra), der iranisch/persische Königsprophet selbst war durchdrungen von einer überwältigenden Schau des Lichts, ein klarer Kanal der Alleinheit würden wir heute sagen. Als Ormazd benannte er das erlebte anfangslose Licht, den ewigen in sich gegründeten Himmelsraum. Alles entstand aus Ihm und kehrte auch dahin wieder zurück. Das Licht des Ormazd ruht in jedes Menschen Brust und wird durch die drei Grundsätze der zarahustrischen Lehre: Gute Gedanken, Gute Worte, Gute Taten aktiviert. (Die Verehrung des Feuers als Symbol des Einen Göttlichen Lichtes ist bis heute Praxis bei den letzten Zoroastriern.) Die materielle Welt hat typischerweise die Eigenschaft, im lichtdurchfluteten Raum Schatten zu bilden, in welchen man zuweilen das Eine Licht aus dem Blick verlieren kann. Als dieser Schatten galt Ahriman, und die Herausforderung an den Menschen war, die ewige Wahrheit trotz der zeitweiligen Nacht in ihrer Seele zu bewahren, um nicht im Dunklen verloren zu gehen. Es dauerte nicht lange, und die zoroastrischen Priester entwickelten aus der vormals erhabenen Sicht einen dualen Kampf eines guten und eines bösen Gottes. Sie setzten Ormazd aus einer nondualen Ebene herab und stellten ihm Ahriman als Gegner gegenüber, so dass beide seit Anbeginn der Zeit um die Seelen der Menschen kämpfen.<br />
<br />
Folgt man also diesem Ausflug in die Geschichte, stellt man schließlich erstaunt fest, dass den Wurzeln, auf welche sich viele Religionen berufen, dieses personifizerte Böse in ihren jeweiligen Anfängen unbekannt war. Vielmehr waren die Stifter der uns heute bekannten Großreligionen – ob Zoroaster, Moses, Christus oder Mohammed – ergriffen von der Erkenntnis des Alles Ist Gott – der Alleinheit. Die Gründe für eine spätere Banalisierung deren Erleuchtungserfahrungen hinsichtlich einer sich unversöhnlich gespaltenen Gegensätzlichkeit sind sicher vielfältig. Wahrscheinlich war das Erlebnis der göttlichen Alleinheit ein so außerordentliches, dass es von den meisten Menschen damals trotz womöglich guten Willens nicht nachvollzogen werden konnte und sie somit ihre Ängste und Unwissenheit in den Interpretationen der großartigen Übermittlungen einfließen ließen. Daneben mögen viele manipulative, religionspolitische Erwägungen eine Rolle gespielt haben, auf die wir hier nicht weiter eingehen wollen.<br />
<br />
Wenn man jedoch bedenkt, wie tief unsere gesamte westliche Kultur bis heute von der christlichen Auffassung und ihren Legenden um das Böse geprägt ist; wie aufgeklärte Rationalisten, Materialisten, Existentialisten, Atheisten, Gläubige, Esoteriker, Lichtarbeiter usw. sich unbemerkt von diesem überlieferten Dualismus in ihrem Denken und Handeln noch immer beeinflussen lassen, wird es Zeit, den Teufel ans Licht zu holen, um ihm in sein wahres Antlitz zu schauen.<br />
<br />
Das Besondere an dem Punkt des Zeitrades, an welchem wir uns momentan befinden, ist die einzigartige Möglichkeit des Gewahrwerdens der Alleinheit für jedermann. Wir stehen an dem Punkt, an welchem wir alle die Einsicht der großen Erleuchteten der Menschheitsge-schichte zu teilen im Stande sind – wenn es zusammengefasst nur die Eine Wirklichkeit des Selbst gibt, dass es dann auch kein wie auch immer geartetes Draußen geben kann. Somit muss sogar das scheinbar Schrecklichste und Verwerflichste darin mit enthalten sein.<br />
<br />
Alles, was wir tun müssen, ist zu akzeptieren, das die Dualität des Guten und des Bösen eine von uns selbst kreierte Wirklichkeit ist einschließlich all der Dämonen, dunklen Geister und Teufel, auf welche wir seit Jahrhunderten unser gespaltenes Empfinden projizierten.<br />
<br />
Nun gut. Vergeben wir uns. Und ergreifen wir diese einzigartige Chance, die sich aus dem Erkennen unserer wahren Natur, der in uns ruhenden, immerwährenden Ganzheit, ergibt: Öffnen wir unsere Arme und Herzen für die erbarmungswürdigen Gestalten der Finsternis; den von uns erst erschaffenen und dann verdammten Söhnen und Töchtern der Dunkelheit, um sie heim zu führen... in das allumfassende Licht des EINSEINS.</div><br />

<br />
<ul>
<li>Detaillierte Forschungen zum Thema dokumentiert EFEDON eV. Empfehlenswert sind ebenfalls die Bücher von Gernot L. Geise, »Das keltische Nachrichtensystem wiederentdeckt. Die verschollene Nachrichtentechnik der Kelten rekonstruiert« und »Der Teufel und die Hölle: Historisch nachweisbar«.<br /></li>
</ul>
<br />
<i>Kontakt zum Autor: <a href="mailto:contact@elraanis.de">contact@elraanis.de</a></i> / <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.elraanis.de" border="0" title="http://www.elraanis.de">Elraanis Verlag</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 12 Aug 2006 18:17:47 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1260</guid>
        </item>
        <item>
            <title>[EN] The Secret of Conscious Co-Creation - 1 hr 30 min</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1240</link>
            <description><![CDATA[<b>The Secret of Conscious Co-Creation</b><br />
<br />
1 hr 29 min 23 sec - May 20, 2006<br />
<br />
"Description of how conscious co-creation is the nature of reality - the genie view of the universe."<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.what-is-the-secret.com%2F" border="0" title="http://www.what-is-the-secret.com/">http://www.what-is-the-secret.com/</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
Der Film ist wirklich sehr zu empfehlen! Er geht ein wenig in die Richtung von "Bleep" und Neale Donald Walsh kommt auch zu Wort (gegen Ende des Films).... <br />
<br />
Lieben Gruss!<br />
<br />
Andreas]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Mon, 12 Jun 2006 08:37:46 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1240</guid>
        </item>
        <item>
            <title>'I am Third'</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1147</link>
            <description><![CDATA[Hallo in die Runde,<br />
ein Freund machte mich vor ein paar Wochen auf die Alltagsmaxime der Christen 'I am Third' - Ich bin an 3. Stelle - aufmerksam.<br />
<br />
Viel weiss ich darüber nicht. Lediglich, dass an erster Stelle Gott steht, danach meine Familie, Freunde und mein restliches Umfeld kommt und an 3. Stelle stehe ich.<br />
<br />
Vorab: Ich gehöre keiner Glaubenrichtung an (obwohl da doch Irgendetwas sein muss <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-wink.gif" title=";-)" alt=";-)" align="absmiddle" class="smilie" />. <br />
<br />
Was ich mich frage: Wenn ich nach der Maxime, Dritter zu sein lebe - laufe ich dann nicht Gefahr, dass andere das ausnutzen und ich letztenendes der Verlierer bin? <br />
<br />
Was denkt Ihr darüber?<br />
<br />
Liebe Grüsse,<br />
<br />
Andy]]></description>
            <author>Andybacken</author>
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2006 19:31:19 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1147</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Seth-Buch: Auf welcher Seite ist es bei Euch passiert?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1139</link>
            <description><![CDATA[ bei mir hat schon s. 71 gereicht&nbsp; <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-razz.gif" title=":-p" alt=":-p" align="absmiddle" class="smilie" />&nbsp; (Buch: Von der Ewigen Gültigkeit der Seele)<br />
<br />
...emails werden gerne gelesen: andybacken [a] web . de]]></description>
            <author>Andybacken</author>
            <pubDate>Fri, 27 Jan 2006 04:02:03 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1139</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Vor Gott sind (nicht) alle Musiker gleich</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1123</link>
            <description><![CDATA[<u><b>Vor Gott sind (nicht) alle Musiker gleich</b></u><br />
<br />
<i>Streit um das Musikfestival Musica Sacra International</i><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
<br />
<b>Künftig verboten: Buddhistische Mönche singen in einer christlichen Kirche</b><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Seit 1992 finden zur Pfingstzeit im Allgäu, im Rahmen des Musikfestivals Musica Sacra International, die fünf Weltreligionen zusammen. Die Besonderheit des Festivals besteht darin, dass nicht christliche Musikensembles in christlichen Kirchen vor evangelischen und katholischen Altären auftreten. Damit soll nun Schluss sein: Nicht christliche Musiker sollen in christlichen Kirchen nicht mehr spielen dürfen. Der Sturm der Entrüstung ist groß, kommen doch jährlich Zehntausende Besucher zu dem Festival.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Das interreligiöse Musikfestival Musica Sacra International bringt geistliche Musikensembles aller fünf Weltreligionen in christliche Kirchen im Allgäu. Nicht nur buddhistische Mönche aus Japan, auch muslimische Musiker, etwa aus Marokko, feierten an Pfingsten ihre mystische Zeremonie unter dem Jesuskreuz. Durch Musik, Tanz und Gebet geraten sie in eine reinigende Trance. Doch mit interreligiöser Musik in katholischen Kirchen ist in Bayern nun Schluss.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
<br />
<b>Aufführungsverbot für nichtchristliche Ensembles</b><br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
Die katholische Amtskirche hat ein Aufführungsverbot für nicht christliche Ensembles verhängt. Pfarrern, die das Festival bisher unterstützten, wurden öffentliche Stellungnahmen untersagt. Der Prälat der Diözese Augsburg, Bertram Meier, begründet: "Gott wird Mensch in Jesus Christus und diese Präsenz Jesu Christi ist in den katholischen Gotteshäusern gerade auch durch den Tabernakel, nämlich durch das heilige Brot, die Hostie gegeben. Darauf weist auch das ewige Licht hin. Hier ist also eine Präsenz Gottes auf Starkstrom sozusagen gegeben. Und diesen heiligen Raum wollen wir auch schützen, wir wollen ihn wahren."<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
So stellen zum Beispiel hinduistische Musikensembles aus Bali am Altar neuerdings eine Bedrohung für die Integrität der christlichen Gotteshäuser dar. Das gilt auch für geistliche Musiker buddhistischer oder muslimischer Herkunft. Der Festivaldirektor von Musica Sacra versteht seit dem Aufführungsverbot die christliche Welt nicht mehr. Dolf Rabus kann sich das nur mit Ängsten erklären. <br />
<br />
[...]<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
In Österreich mag man sich davon nicht irritieren lassen. Zwei katholische Kirchen der Diözese Innsbruck werden auch weiterhin ihre Sakralräume an Pfingsten für Musica Sacra öffnen. Der Dekan der Gemeinde Breitenwang, Franz Neuner, spekuliert über mögliche Motive seiner bayerischen Glaubensbrüder: "Ich stelle immer wieder fest, dass es große Ängste gibt, die eigentlich im Widerspruch stehen zu dem, was wir als Christen glauben. Deshalb wundert mich eigentlich diese Abgrenzung und diese Angst. In Zeiten der Globalisierung braucht es auch eine Globalisierung des Dialogs und des Zueinanders. Wie soll sonst Frieden werden in dieser Welt, wenn wir die Begegnung nicht suchen und uns auch dem Fremden nähern."<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
<br />
<b>Neue Sakralräume bieten sich an</b><br />
<br />
In Immenstadt wird an Pfingsten eine Moschee ihre Pforten für interreligiöse Musikkonzerte zum ersten Mal öffnen - eine Sensation im Allgäu. Bei der Suche nach neuen Sakralräumen wurde Musica Sacra auch bei der jüdischen Gemeinde fündig. Selbst die Synagoge in Augsburg wird dem Festival an Pfingsten zur Verfügung gestellt. Auch das ist eine Premiere.<br />
&nbsp;&nbsp;&nbsp; <br />
[...]<br />
<br />
Quelle und ganzer Artikel: <br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.3sat.de%2Fkulturzeit%2Fthemen%2F87172%2Findex.html" border="0" title="http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/87172/index.html">http://www.3sat.de/kulturzeit/themen/87172/index.html</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 06 Jan 2006 18:33:09 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1123</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Weihnachten</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1091</link>
            <description><![CDATA[Ich habe etwas sehr Treffendes gehört -&nbsp; zu dem Thema “Weihnachten“ und dem Phänomen, dass sich in dieser Zeit – der schönsten Zeit des Jahres (?) - innerhalb der Familien Situationen zuspitzen und Aggressionen ausbrechen.<br />
(Die hohe Erwartungshaltung verstärkt dies wahrscheinlich noch). <br />
<br />
Und zwar wurde folgendes gesagt:<br />
„Zu Weihnachten werden die bestehenden Probleme wie durch ein Vergrößerungsglas dargestellt. Die Menschen haben zu Weihnachten genauso Probleme, wie über das ganze Jahr verteilt, nur zu Weihnachten kommen sie deutlicher ans Tageslicht.“<br />
<br />
Und dann sagte jemand, der viel mit Menschen zu tun hat – und von dem man erwarten würde, es würde ihm immer gut gehen.<br />
„Auch ihn würde es manchmal so ergehen, dass er nicht mehr weiterkann.<br />
<br />
Und jedes Mal, wenn er nicht mehr kann, so legt er am Abend die Hände<br />
mit nach oben schauenden offenen Handflächen auf die Bettdecke und bittet um Hilfe.<br />
Und jedes Mal noch wurde ihm Hilfe gewährt.“]]></description>
            <author>ID10</author>
            <pubDate>Wed, 21 Dec 2005 12:56:22 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1091</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Das Gayatri-Mantra</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=1079</link>
            <description><![CDATA[<center> <img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c030.gif" title="http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c030.gif" alt="[Not loaded: http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c030.gif]" /> &nbsp;<br />
&nbsp;<img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/a170.gif" title="http://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/a170.gif" alt="[Not loaded: http://www.cheesebuerger.de/images/more/bigs/a170.gif]" /> &nbsp;<img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c020.gif" title="http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c020.gif" alt="[Not loaded: http://www.cheesebuerger.de/images/midi/verschiedene/c020.gif]" /><br />
<b><br />
<span style="color:orange">OM BHUR BHUVAH SWAH<br />
TAT SAVITUR VARENYAM<br />
BHARGO DEVASYA DHIMAHI<br />
DHIYO YO NAH PRACHODAYAT </span></b><br />
<br />
Anhören: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.omspace.org%2Ffiles%2FAum.mp3" border="0" title="http://www.omspace.org/files/Aum.mp3">http://www.omspace.org/files/Aum.mp3</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
<br />
Ursprüngliche Quelle (Sai Baba) <a href="http://www.sssct.org/audio/discrse/Aum.mp3">http://www.sssct.org/audio/discrse/Aum.mp3</a><br />
</center>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sat, 10 Dec 2005 09:57:12 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/1079</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Buddha in den Alpen</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=928</link>
            <description><![CDATA[Buddha auf dem Berg: Ärger um Alpinisten-Aktion in Norditalien<br />
<br />
Rom - Eine Gruppe junger Alpinisten hat in Norditalien einen mächtigen Buddha auf einen Berggipfel gesetzt. Grund für die kuriose Installation: Die Bergführer wollen gegen die zahlreichen katholischen Gedenktafeln, Kreuze, Grabsteine und religiösen Statuen protestieren, die in der Lombardei die Bergwege säumen. "Wer hier die Berge besteigt, hat das Gefühl, einen Kreuzweg zu machen. Dabei bemühen sich Alpinisten gerade darum, bei ihrem Aufstieg keine Spuren zu hinterlassen", so einer der Organisatoren.<br />
<br />
Der Buddha auf dem Piz Badile im Val Masino ist 1,30 Meter hoch und 20 Kilogramm schwer. Seit einigen Tagen thront er in über 3300 Metern Höhe zwischen Lombardei und dem Schweizer Kanton Graubünden, berichteten italienische Medien. Er soll erst dann wieder Richtung Tal gebracht werden, "wenn da oben keine Heiligenstatuen, sondern nur noch Fels und Eis sind", hieß es.<br />
<br />
Einheimische Priester reagierten wütend auf die Initiative: "Unsere Berge dürfen nicht von anderen Religionen verunreinigt werden, die nicht zu unserer Kultur gehören. Die Buddhas sollen in Nepal bleiben", erklärte Don Augusto Azzalini. dpa<br />
<br />
Quelle: <a href="www.welt.de">www.welt.de</a><br />
<br />
Wie gehts euch damit? Ich mußte schmunzeln. Was so ein eineinhalb Meter hoher Buddha alles in Bewegung setzt. <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-lol.gif" title="LOL" alt="LOL" align="absmiddle" class="smilie" />]]></description>
            <author>Kinnaree</author>
            <pubDate>Sun, 02 Oct 2005 11:03:10 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/928</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Diamantgleiches Kristall-Licht - Formbares Potential</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=916</link>
            <description><![CDATA[<b>Diamantgleiches Kristall-Licht - Formbares Potential</b><br />
<br />
Dies ist eine neue oder wiederentdeckte Methode einer Meditation, energetischen Aktivierung der Selbstheilungskräfte und der Elemental-Programmierung, die ich im August 2005 entwickelt und zusammengestellt habe. Die kristallinen Energien sind sehr hochfrequente Energien, die in unserem Körper und Geist bereits angelegt sind und die durch diese Praxis wieder aktiviert werden. Sie beinhalten die Energien von Reiki I und II und erweitern diese Heiltechnik um weitere Möglichkeiten und Frequenzspektren für eine umfassende und ganzheitliche spirituelle Praxis. <br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
<span style="color:blue">Setze Dich in einem möglichst ungestörten Rahmen hin, und verwende Deine persönliche Methode, um inneren Abstand zu äußeren Störungen zu bekommen.<br />
<br />
Nun kannst Du diese Visualisierung verwenden:<br />
&nbsp;<br />
Über Deinem Kopf befindet sich ein holografischer geschliffener Lichtdiamant. Er ist gross, funkelndes Kristalllicht und hat eine Form wie zwei Pyramiden, die 'zusammengeklebt' sind. Er ist mit dem männlichen und weiblichen Aspekten von Gott, der Urquelle usw. so verbunden, dass er aus dem reinen Potential des Raums jede Energie erschaffen kann, die benötigt wird - auch für Selbsteinweihungen - aber es können nur Energien erschaffen werden, die auch wirklich dem Wohl der Wesen dienen oder wenigstens nicht schaden. Aus diesem universellen Kristall-Kraftfeld fliesst jetzt ein kristallenes funkelndes klares Licht in Dein Scheitelchakra und durch den Zentralkanal bis in Dein Herz. Dort ist ein weiterer Diamant, der in einer leuchtenden, reinen Kristall-Lotusblüte ruht. In dem Kristall in Deinem Herzen fraktalisiert und verteilt sich das Licht so, dass Du zunächst selbst damit erfüllt wirst. Dann fliesst es in gebündelten Strömen durch Deine Beine und Fuss-Chakren - um Dich mit Mutter Erde zu verbinden - und durch Deine Arme und aus Deinen Handchakren hinaus. Hier kannst Du es als Licht fliessen lassen, direkt zu einem Menschen oder auch quer durch Zeit und Raum. Du kannst es auf bestimmte Organe oder Körperteile konzentrieren oder den ganzen Menschen damit 'duschen'. Es können in Deinen Handinnenflächen auch weitere Diamanten aller Größen entstehen, die Du mit Aufgaben programmieren kannst. z.B. kannst Du sie in ein krankes Körperteil 'beamen' und ihnen den Auftrag geben, dort zu bleiben, bis das Körperteil soviel Energie aufgenommen hat, wie es verarbeiten und brauchen kann. Im Grunde besteht das gesamte Kristalllicht aus unzähligen intelligenten, mit der Urquelle verbundenen Kristallen, von unendlich klein bis zu jeder beliebigen Größe. Weitere Anwendungsweisen werden sich Dir aus dem Ursprungsdiamanten über Deinem Kopf von selbst erschliessen, sobald Du sie brauchst.</span><br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
Wie bei Reiki und anderen Techniken zur Energiearbeit empfiehlt es sich, auf den Wasserhaushalt zu achten. Viel klares Wasser und/oder neutrale Tees helfen dem Körper, Energien zu verteilen bzw. auszuspülen....<br />
<br />
<br />
<div style="margin: 5px 20px; border: dotted 1px red; padding: 4px 8px;background:white;">Lizenzbestimmung: Creative Commons<br />
<br />
<b>Namensnennung-NichtKommerziell-KeineBearbeitung 2.0 </b> - <i>Deutschland</i><br />
<br />
Sie dürfen: den Inhalt vervielfältigen, verbreiten und öffentlich aufführen<br />
<br />
Zu den folgenden Bedingungen:<br />
<b>by</b> - Namensnennung. Sie müssen den Namen des Autors/Rechtsinhabers nennen: Andreas Giesen <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fomspace.org" border="0" title="http://omspace.org">http://omspace.org</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<b>nc</b> - Keine kommerzielle Nutzung. Dieser Inhalt darf nicht für kommerzielle Zwecke verwendet werden.<br />
<b>nd</b> - Keine Bearbeitung. Der Inhalt darf nicht bearbeitet oder in anderer Weise verändert werden.<br />
<br />
° Im Falle einer Verbreitung müssen Sie anderen die Lizenzbedingungen, unter die dieser Inhalt fällt, mitteilen.<br />
° Jede dieser Bedingungen kann nach schriftlicher Einwilligung des Rechtsinhabers aufgehoben werden.<br />
° Die gesetzlichen Schranken des Urheberrechts bleiben hiervon unberührt.<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fcreativecommons.org%2Flicenses%2Fby-nc-nd%2F2.0%2Fde%2F" border="0" title="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/">http://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/de/</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
</div>
]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 30 Sep 2005 09:54:52 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/916</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Das Erschaffen heiliger Räume: Die Neue Erde verankern.</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=911</link>
            <description><![CDATA[<u>Botschaften für September 2005</u><br />
<br />
<u><b>Das Erschaffen heiliger Räume: Die Neue Erde verankern. </b></u><br />
<br />
<i>Erzengel Michael durch Celia Fenn</i><br />
<br />
Liebste Lichtarbeiter, in dieser turbulenten und schwierigen Zeit des Übergangs werdet ihr euch sogar noch bewusster werden, wie viele Menschen mit der Intensität und der Unmittelbarkeit der 5-dimensionalen Realität kämpfen. Wie ihr erfahren habt, versuchen so viele zu leben, als ob sie noch in der dritten Dimension wären, halten sich an Ideen und Konzepten fest, die im vergangenen Jahrhundert funktioniert haben, die ihnen jedoch nicht länger dienen. Und dies erzeugt Verwirrung, Wut und Furcht.<br />
<br />
In der 5- und 6-dimensionalen Realität, in die ihr euch bewegt, ist das Leben dynamisch, schnell veränderbar und intensiv. Der beste Weg, eure Ausgewogenheit in diesem Fluss zu halten und zu bewahren, ist, heilige Räume zu erschaffen, in denen ihr die Energie höheren Bewusstseins aufrecht halten könnt. Denn, wenn ihr höheres Bewusstsein haltet, zieht ihr den Raum der Neuen Erde zu euch. Und wenn ihr die Absicht der Neuen Erde und höheren Bewusstseins aufrecht haltet, werdet ihr zu dieser Brücke, die es anderen ermöglicht, den Übergang in die neue 5-dimensionale Realität zu machen.<br />
<br />
<br />
<b>Einen heiligen Raum erschaffen</b><br />
<br />
Ein heiliger Raum könnte definiert werden als irgendein Ort, an dem die Energie höherem Bewusstsein und spirituellem Ziel gewidmet ist.<br />
<br />
Auf der Neuen Erde wird der gesamte Planet ein heiliger Raum sein. Stellt euch dies vor, ihr Lieben, ein ganzer Planet, dem höheren Bewusstsein und spirituellem Zweck gewidmet!<br />
<br />
Dies wird kommen, für jetzt aber kann jeder von euch ein Stück dieser Neuen Erde erschaffen, wo ihr seid. Und ihr könnt diesen Raum kreieren und euch mit anderen verbinden, die ebenfalls eine ähnliche Energie erzeugen, ihr beginnt ein wunderbares Netzwerk höheren Bewusstseins und Liebe miteinander zu verweben, was letztendlich die Neue Erde werden wird. Denn haben wir nicht gesagt, dass ihr dies erschaffen werdet? Es wird sozusagen nicht aus dem Himmel "erscheinen", nein, ihr jedoch werdet dies manifestieren, während ihr beginnt, die Kraft dessen zu verstehen, heilige Räume zu erschaffen.<br />
<br />
<br />
<b>Was ist ein heiliger Raum</b><br />
<br />
Die meisten von euch verstehen unter einem heiligen Raum einen Tempel oder eine Kirche oder einen Ort, der spirituellen Ritualen gewidmet ist. Jedoch war dies, ihr Liebsten, in der Vergangenheit so. In der gegenwärtigen Energie der 5ten Dimension muss euer Zuhause euer heiliger Raum sein.<br />
<br />
Ja, wo auch immer ihr lebt, kann dies zu einem Raum werden, der höherem Bewusstsein, Liebe und spirituellem Ziel geweiht ist. Wahrhaftig liegt es an euch, zu bestimmen, wann ihr diese Realität erschaffen wollt. Als Schöpfer und Wesen des Lichts und der Liebe, denkt ihr da nicht, liebste Seelen, dass ihr in nicht weniger als einem heiligen Raum zu leben verdient?<br />
<br />
<br />
<b>Euren heiligen Raum erschaffen</b><br />
<br />
Um euren Raum zu Hause in einen heiligen Raum zu verwandeln, müsstet ihr zunächst die Absicht bekunden, nieder schwingende Energien zu entfernen und dann euren Lebensraum der Energie höheren Bewusstseins weihen. Dies bedeutet, dass ihr eine ruhige, geordnete und friedvolle Umgebung kreieren werdet. Euer höherer Aspekt wird euch in diesem Prozess helfen.<br />
<br />
Der erste Schritt wird wahrscheinlich Bereinigung umfassen. Euren Lebensraum von all den alten Energien klären, die euch nicht länger dienlich sind. Ja, ihr Liebsten, es ist an der Zeit, gründlich zu reinigen und alles zu entfernen, was euch nicht mehr dient. Lasst dies jemand anderem zukommen, der es mit Liebe nutzen kann.<br />
<br />
Wenn ihr dann einen geklärten und lichten Raum habt, der nur Dinge umfasst, die nutzbringend sind, geliebt, behaglich und einem höheren Zweck dienen, dann könnt ihr euren Lebensraum höherem Bewusstsein weihen.<br />
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<br />
<b>Das Weihen von heiligem Raum</b><br />
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Die Bedeutung und der Gebrauch von Ritualen und Zeremonien ist ein wundervoller Weg, einen heiligen Raum zu weihen und zu widmen. Derartige Rituale werden einfach, dennoch würdevoll eine Energie der Absicht und des Wohlwollens (grace) erschaffen.<br />
<br />
Euer Ritual kann so einfach sein wie eine Kerze zu entzünden und einen Segen zu sprechen, den ihr selbst geschrieben habt. Oder ihr möchtet vielleicht Freunde einladen um eine Zeremonie der Weihung und des Segnens für euer Zuhause durchzuführen.<br />
<br />
Dann, wenn ihr diesen Raum einmal kreiert habt, nutzt euer Zuhause für Meditationen, Vollmond-Rituale, Gebete und Feierlichkeiten. Trefft eine Entscheidung und segnet die Nahrung bevor ihr esst. Erinnert euch daran, eure Dankbarkeit in Meditation zum Ausdruck zu bringen, wenn ihr aufwacht und schlafen geht. Macht Yoga. Tanzt. Singt. Erfüllt euren Lebensraum mit schwingender Freude und der Liebe höheren Bewusstseins.<br />
<br />
Ihr Lieben, dies ist eine kraftvolle Aufgabe. Um so mehr Häuser zu heiligen Räumen werden, je machtvoller wird die Energie höheren Bewusstseins auf dem Planeten verankert.<br />
<br />
Das könnt ihr tun. Das kann jeder von euch tun. Beansprucht euren Lebensraum für die Neue Erde. Und in den Turbulenzen und dem Chaos des Übergangs wird euer Zuhause zu einem Hafen des Friedens und der Stabilität, wo ihr erfahrt, euch geerdet und gelassen zu fühlen.<br />
<br />
Ihr werdet ein kleines Stück Neuer Erde kreieren, das sich mit all den anderen kleinen Stücken verbinden wird um ein machtvolles Ganzes zu erschaffen. Niemals ist die Macht des Einzelnen wirkungsvoller und wunderbarer als jetzt gewesen! Ihr seid bereit, liebste Lichtarbeiter, eure innere Realität auszudrücken, indem ihr eine äußere Realität erschafft, die das reflektiert, was ihr seid. Wir wünschen euch große Freude in diesem transformierenden und wundervollen Prozess!<br />
<br />
<i>© 2004-5 Celia Fenn<br />
<br />
This work is licensed under a Creative Commons License:<br />
<br />
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            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 29 Sep 2005 09:36:51 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/911</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die wundersamen Wege des Egos</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=910</link>
            <description><![CDATA[<b>Die wundersamen Wege des Egos</b><br />
<br />
<br />
<i>Autor: Mira Mehrkens</i><br />
<br />
<br />
<u>Was ist das Ego?</u><br />
<br />
Was ist das eigentlich so genau, was wir landläufig, oft abfällig, als Ego bezeichnen? Den Begriff Ego assoziieren die meisten Menschen mit etwas Lästigem, etwas, das einen bei der Weiterentwicklung enorm behindert und von dem in einigen spirituellen Lehren früher sogar gesagt wurde, man solle es abtöten.<br />
<br />
Tatsächlich ist das Ego aber über Jahrtausende hinweg ein sehr wertvolles „Organ“ unseres menschlichen Seins hier in dieser Raum-Zeit-Dimension auf dem Planeten Erde gewesen. Erstaunt?<br />
<br />
Unsere Egos sind wundervolle Instrumente von einer unglaublichen Präzision und Perfektion. Sie wurden von der gleichen göttlichen Kraft erschaffen, die unsere anderen Seinsteile, wie unsere Körper, hier erschaffen hat, einschließlich unseres Planeten und der ganzen Raum-Zeit-Dimension. Das muß doch irgendeinen Sinn gehabt haben.<br />
<br />
<br />
<u>Wozu dient das Ego?</u><br />
<br />
Wozu ist das Ego überhaupt gut? Ich möchte es folgendermaßen definieren: Das Ego ist zur Zeit unsere Schnittstelle zu anderen Menschen und allen anderen Wesenheiten und Dingen, also zu unserer ganzen äußeren Welt. Inzwischen benutzen wir es auch als Filter zu unserer inneren Welt, da wir auch unser ganzes inneres Erleben durch den Schleier von erlernten Verhaltensweisen, Moral und Gesellschaftsregeln wahrnehmen.<br />
<br />
Die Grundfunktion des Egos war unser Schutz. Als wir noch als Jäger und Sammler lebten, warnte es uns vor Situationen, die unser körperliches Leben bedrohten. Es half uns Formen des Zusammenlebens zu entwickeln, die die Erhaltung unserer Art sicherstellten.<br />
<br />
Sein Hauptverbündeter ist unser Verstand.<br />
<br />
Sein Hauptwerkzeug ist die Angst.<br />
<br />
Seine Hauptfunktion besteht darin, uns mit Hilfe von Angst vor bedrohlichen Situationen zu warnen.<br />
<br />
Mit der Weiterentwicklung unseres Verstandes wurden die Methoden des Egos immer ausgereifter und raffinierter. Wir entwickelten Schutzmechanismen, wie Rüstungen, Waffen und Werkzeuge auf der körperlichen Ebene, um schon vor dem Eintreten einer bedrohlichen Situation gewappnet zu sein. Wir lernten, den Feind anzugreifen und zu vernichten, bevor er uns angreifen konnte. Und wir lernten, diese Methoden auch auf geistige und psychologische Prozesse anzuwenden.<br />
<br />
Inzwischen hat das Ego die ganze Definition unseres Selbst übernommen. Wir haben uns eine Identität geschaffen, die sich ausschließlich aus Ego-definierten Äußerlichkeiten aufbaut. Diese Identität hat bei den meisten Menschen Inhalte wie Beruf, Aussehen, Besitz und Statussymbole, Familienzugehörigkeit, Abstammung und vieles mehr. In dem Moment, in dem wir einen dieser Eckpfeiler unserer Selbstdefinition verlieren, z.B. den Beruf durch Arbeitslosigkeit, und dadurch gleichzeitig den Lebensstandard, bricht unsere ganze Selbstdefinition zusammen und wir haben eine „Identitätskrise“. Natürlich hat diese künstliche Identität nichts mit unserer wahren Identität zu tun. Aber das Erkennen unserer wahren Identität bedroht die Alleinherrschaft unseres Egos und es ist zu allem bereit, um das zu verhindern.<br />
<br />
Das Herz war an den Bemühungen des Egos nie beteiligt, es wurde nur toleriert, da es ja auch mal gute Gefühle produzierte (Liebe). Im Gegenteil, oft stand es hinderlich im Weg, da es eine andere Sicht der Dinge hat, als das Ego. Das Ego versteht es aber meisterlich, das Herz zum Schweigen zu bringen, indem es uns weismacht, daß unsere Gefühle verletzt werden könnten, wenn wir nach unserem Herzen handeln, und ein verletztes Herz schmerzt. Vor Schmerzen haben wir Angst. Kein Wunder, daß wir in unserer Gesellschaft so viele Herzkrankheiten haben.<br />
<br />
<br />
<u>Die versteckte Funktion des Egos</u><br />
<br />
Hinter der offensichtlichen gibt es noch eine verborgene Funktion des Egos. Im Rahmen seiner Schutzfunktion hatte es auch die Aufgabe zu verhindern, daß wir aus Versehen unsere Raum-Zeit-Dimension verlassen, sozusagen mal einen „verbotenen“ Blick hinter den Schleier unserer wahrnehmbaren Realität werfen und „per Zufall“ Erkenntnisse gewinnen, die unsere ganze Raum-Zeit-Dimension in Frage stellen und auflösen würden. Diese Welt, in der wir leben, ist zu einem ganz bestimmten Zweck so erschaffen worden. Dieser Zweck kann paradoxerweise aber nur erfüllt werden, wenn wir nicht von vornherein das ganze Bild kennen und wissen, worum es geht.<br />
<br />
Das Ego schützt also nicht nur den Körper und die Psyche vor Bedrohungen, sondern auch sich selbst! Es kann nämlich in seiner jetzigen Form nur in dieser Raum-Zeit-Dimension existieren, hinter dem Schleier, der uns von der geistigen Welt trennt. Demzufolge hat es überhaupt gar kein Interesse daran, daß wir einen Blick hinter den Schleier werfen und uns in Richtung Aufstieg weiterentwickeln!<br />
<br />
Das Ego hat oft genug bewiesen, daß es sein Überleben sogar über das des Körpers stellt und damit Krankheit und den körperlichen Tod in Kauf nimmt, um seine Prinzipien nicht aufgeben zu müssen. Solange das Überleben der Art gewährleistet war, konnte der Mensch ja wiedergeboren werden, um in eine neue Runde der Erfahrungen einzusteigen. Warum sollten sonst Menschen für die eigene Ehre oder die ihres Volkes sterben, sogar sich selbst töten wollen, wenn sie in den Augen der Gesellschaft, zu der sie gehörten, das Gesicht verloren hatten?<br />
<br />
Im Laufe der Jahrtausende ist das Ego zu einer sehr starken Macht geworden, die gelernt hat, mit allen Mitteln zu verhindern, daß unsere Raum-Zeit-Dimension vorzeitig kollabiert oder implodiert, bevor wir hier alle Erfahrungen gemacht haben, die wir machen wollten, bevor der Zweck nicht erfüllt ist, für den sie geschaffen wurde.<br />
<br />
Der Aufstieg des ganzen Planeten, über den wir in den letzten Jahren so viel hören und lesen, steht somit im krassen Gegensatz zu den Zielen des Egos und bedroht damit massiv seine Existenz in der bisherigen Form! Denn Aufstieg bedeutet Änderung der Raum-Zeit-Dimension, in der wir leben, egal, wie die Dimension heißt, in die wir gehen. Dagegen geht das Ego natürlich sowohl auf der persönlichen, wie auch auf der kollektiven Ebene vor, dafür wurde es ursprünglich ja geschaffen.<br />
<br />
<br />
<u>Die Methoden des Ego</u><br />
<br />
Es scheint so eine Art Gruppen-Ego-Absprache auf der Ebene der einzelnen Kulturen zu geben. Das Ego stellt damit sicher, daß wir einige Grundbedingungen für den Aufstieg in eine höhere Dimension gar nicht erfüllen können. Eine der Grundbedingungen ist z.B. die Selbstliebe. Wie sollen wir aber uns selbst lieben, wenn unsere Körper häßlich sind? In unserer Kultur gilt jemand als schön, der jung aussieht, schlank, sportlich und braungebrannt. Diesen Zustand kann man nur erreichen, wenn man tatsächlich jung ist und in der Regel noch nicht die geistige Reife für die Weiterentwicklung hat. Wird man älter, muß man ein erhebliches Maß an Zeit in Sportstudios, bei Kosmetikerinnen und natürlich beim Geldverdienen aufwenden, damit man das alles auch bezahlen kann. Das wiederum stellt sicher, daß wir keine Zeit zur geistigen Weiterentwicklung aufwenden können. Oder wir nehmen in Kauf, daß unser Körper eben nicht dem Schönheitsideal entspricht, wenn wir altern und lieben uns dafür einfach nicht. Aufstiegsbremse perfekt.<br />
<br />
In anderen Kulturen gelten Körper als schön, die dick sind. Das sind in der Regel Kulturen, in denen die Menschen hart arbeiten müssen, um zu überleben und nicht viel zu essen haben. Sie können einfach nicht dick werden und dem Schönheitsideal entsprechen. Aufstiegsbremse perfekt.<br />
<br />
So gibt es in jeder Gesellschaftsform viele Faktoren, die als erstrebenswert dargestellt werden, die aber nur von ganz wenigen erreicht werden können. Damit die wenigen, die nun zufällig all diese kollektiven Forderungen erfüllen, wie schlank, schön, reich usw., nicht anfangen, sich selbst zu lieben und eine geistige Weiterentwicklung anzustreben, gibt es raffinierte, persönlich abgestimmte Methoden des Egos, die schon von Geburt an für jede Inkarnation geplant werden. So werden wir in Familien geboren, die ihren Kindern auf verschiedenste Arten nicht das geben können, was sie für ein vermeintlich „gesunde“ Entwicklung gebraucht hätten. Angefangen bei der Abwesenheit von Elternteilen bis hin zu körperlichem und seelischem Mißbrauch und Verletzungen aller Art steht uns ein riesiges Spektrum von Ereignissen zur Verfügung. Inzwischen dürfte jede Variante menschlichen Mißgeschickes in den Büchern der Psychologie ausreichend dokumentiert sein.<br />
<br />
Die Psychologie hat natürlich erkannt, daß viele Kindheitsereignisse den erwachsenen Menschen in seinem Wohlbefinden und seiner Weiterentwicklung stark beeinträchtigen können und deshalb Therapien entwickelt. Diese Therapien stehen aber immer unter der Überwachung des Egos, so daß zwar oft eine subjektive Verbesserung der Situation erreicht werden kann, eine echte Lösung technisch jedoch unmöglich ist. Das Ego wird immer im Gegenzug dafür sorgen, daß neue Barrieren in Form von Problemen und Dramen auftauchen, die den Menschen geistig stark beanspruchen und somit von einer spirituellen Weiterentwicklung ablenken. Es wurden deshalb immer weitere Therapieformen entwickelt, die die Wachstumszeit des Fötus im Mutterleib und sogar vergangene Inkarnationen einschließen, in der Hoffnung, nun endlich all die Dinge aufzulösen, die uns in unserer Weiterentwicklung bremsen. Diese Aufgabe ist jedoch schier unlösbar. Jeder Mensch hat Zugriff auf die Erinnerungsdatenbänke all seiner Vorfahren in der DNS, theoretisch sogar auf die kollektiven Erinnerungen der gesamten Menschheit im morphogenetischen Feld. Woher wollen wir wissen, daß wir nicht in endlosen Therapien und Seminaren inzwischen einfach nur die Grundprobleme der Menschheit therapieren, die wir zu unseren eigenen gemacht haben, damit unser Ego weiter in seiner bisherigen Form existieren kann?<br />
<br />
Unser Ego liebt Dramen aller Art, denn sie lenken uns von wesentlicheren Dingen ab. Für die Inszenierung dieser Dramen hat es einen riesigen Werkzeugkoffer voll ausgeklügelter Methoden über die letzten Jahrtausende angesammelt. Solange es eine Gefahr gibt, vor der es uns warnen kann, hat es eine Daseinsberechtigung.<br />
<br />
<b>Immer, wenn bei irgendeiner Angelegenheit Angst im Spiel ist, daß uns (oder anderen) irgend etwas Schreckliches passieren könnte, was wir absolut nicht konfrontieren wollen und die Situation unübersichtlich kompliziert wird, ist das Ego im Spiel.</b><br />
<br />
Sollten wir jedoch den Aufstieg machen und in der unendlichen Fülle und Liebe Gottes leben, gibt es keine Gefahr mehr und das Ego verliert einfach seine Haupt- und Lieblingsdaseinsberechtigung.<br />
<br />
<br />
<b>Wie erkennen wir das Wirken unseres Egos im Alltag?</b><br />
<br />
Unser Ego wirkt am liebsten versteckt und unerkannt. Sein Lieblingsversteck ist das Rechthaben. Wenn ich über jemanden eine Meinung habe und glaube, im Recht zu sein, käme ich ja nie auf die Idee, daß meine Meinung bereits eine Ego-Gedankenkonstruktion ist, mit der ich mir gerade ein neues Drama kreiere. Bei diesen Meinungen geht es nicht um liebevolle, anerkennende Gedanken, die den anderen Menschen ehren, sondern um Urteile und Anklagen, was der andere alles falsch gemacht hat. „Mein Partner ist so unsensibel...“, „Mein Partner sollte sich mehr für spirituelle Dinge interessieren, dann wäre das Leben viel leichter, dann könnte er mich endlich verstehen...“, „ Mein Partner nimmt nie Rücksicht auf mich...“ und so weiter. Wenn das Ego spricht, ist immer der andere schuld. Mit der gleichen Gesetzmäßigkeit weiß das Ego auch immer genau, was für den Anderen am besten ist.<br />
<br />
Das Ego bezieht sein Rechthaben auch gerne aus allgemeingültigen Glaubenssätzen. Man muß sich auf eine bestimmte Art verhalten, Dinge auf eine vorgeschriebene Weise tun. Hier waren ihm immer alle großen Institutionen, wie z.B. die Kirchen, gerade recht, um seine Interessen unerkannt durchzusetzen, denn es geschah dann ja sogar alles im Namen Gottes!<br />
<br />
Wenn Rechthaben nicht mehr funktioniert, wird das Ego zum Opfer. Dann macht es eine Position der Schwäche zur Stärke, indem es mitleidheischend leidet und die Mitmenschen so zu bestimmten Handlungen zwingt. Es kann auch blitzschnell zwischen den Positionen Opfer und Täter hin- und herwechseln, wenn es erforderlich ist. Dadurch entstehen dann unglaublich komplizierte zwischenmenschliche Beziehungen, die einfach nur existieren, damit die Egos ihre Illusionen aufrechterhalten können.<br />
<br />
Eine interessante Opfervariante des Egos ist besonders bei psychologisch und spirituell interessierten Menschen das „Lebensthema“, eine besondere Problematik, - vorzugsweise aus der Kindheit (denn in der Kindheit sind wir immer Opfer und nicht für unsere Entwicklung verantwortlich, so glauben wir), - die uns bis zum heutigen Tage in unserer Entwicklung behindert. Solange wir einer solchen Problematik die Macht geben, uns aufzuhalten, wird sie das auch tun. Genaugenommen steht aber hinter solchen Problemen immer die Weigerung, sich weiterzuentwickeln, eine Legitimation zu haben, dort bleiben zu können, wo man gerade ist und auf keinen Fall Verantwortung für sein Leben übernehmen zu müssen. Das sind die am besten verkleideten Ego-Überlebenskonstrukte, denen wir irgendwann auf die Schliche kommen müssen, wenn wir den Aufstieg wirklich wollen.<br />
<br />
Grundsätzlich steht hinter allen Handlungen des Egos immer die Überzeugung von Mangel. Als erstes Mangel an Liebe, dann Mangel an materiellen Gütern. Natürlich gibt auf unserem Planeten reale Mangelsituationen und hier kämpft der ganze Mensch mit allen Mitteln, einschließlich seines Egos, ums nackte Überleben. Das ist bei uns in Europa aber eher die Ausnahme. Das Sozialsystem in Deutschland läßt normalerweise niemanden verhungern. Da es uns so gut geht, sucht sich das Ego neue Herausforderungen, um seine Unverzichtbarkeit unter Beweis zu stellen.<br />
<br />
Wie merken wir ganz praktisch das Wirken des Egos? Wir wollten eigentlich gerade diesen Artikel über die Funktionsweise des Egos lesen, aber dann mußten wir eben noch schnell vorher eine Freundin anrufen, einen Tee kochen, aufs Klo gehen, die Bügelwäsche machen, einen Mittagsschlaf halten... Das Ego weiß sehr wohl, wann es ihm an den Kragen geht! Es steht überhaupt nicht gerne im Rampenlicht der nackten Tatsachen.<br />
<br />
Wann lassen wir unser Ego handeln? Wenn wir etwas „müssen“, und nicht frei wählen etwas zu tun, wenn wir einfach nur reagieren und uns für unsere „natürliche Reaktion“ rechtfertigen, anstatt einfach die volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen.<br />
<br />
<br />
<b>Wie können wir den Aufstieg machen?</b><br />
<br />
Wie können wir den Aufstieg machen, wenn uns ein so mächtiges Werkzeug, wie das Ego, partout daran hindern will? Logischerweise hat die gleiche göttliche Intelligenz, die unser ganzes Universum inklusive unserer Egos geschaffen hat, auch für diesen Fall eine Lösung vorgesehen.<br />
<br />
Der Kern dieser Lösung ist das Herz. Natürlich hat das Ego sich bis jetzt das Herz durch die Androhung von Schmerzen gefügig gemacht, damit es sich nicht in die Angelegenheiten des Egos einmischt, aber das können wir jetzt Kraft unserer klaren Absicht ändern. Wir können wieder lernen, auf die Stimme unseres Herzens zu hören und durch die Augen unseres Herzens zu sehen. Jedes Mal, wenn wir unser Herz benutzen, anstatt auf die Einflüsterungen unseres Egos zu hören, wird es stärker werden.<br />
<br />
Keine Therapie kann uns die Schmerzen nehmen, die wir vermeintlich durch unser Herz erlitten haben. Aber wir können jetzt sofort anfangen, unser Herz zu stärken, indem wir auf seine Impulse hören und Liebe – vor allem auch zu uns selbst – leben. Je stärker es wird, um so eher werden wir erkennen, daß wir gar nicht wirklich verletzt werden können. Denn die Angst vor der Verletzung des Herzens ist eine Illusion des Egos und einer der wesentlichen Grundpfeiler, auf denen das Ego seine Dramen inszeniert, die Angst vor Mangel an Liebe, Liebesentzug. Über diese Prinzipien gibt es viele weise Lehren, die auch in den heiligen Schriften der großen Religionen enthalten sind.<br />
<br />
Außerdem können wir unserem Ego seinen mächtigsten Verbündeten, den Verstand, wegnehmen. Sobald das Ego sich bedroht fühlt, ohne daß real eine Bedrohung in der äußeren Welt existiert, benutzt es den Verstand, damit er uns endlose Gedankentiraden von allem vorspielt, was Gräßliches passieren könnte, wenn... !!! Geben wir diesen Gedanken unsere Aufmerksamkeit, geben wir ihnen Verwirklichungspotential und Energie. Und schwups! haben wir uns eine Situation kreiert, in die wir gar nie hinein wollten. 1:0 für das Ego.<br />
<br />
Es hat einen guten Grund, warum alle großen Meister die Beherrschung der Gedanken lehren. Wenn wir nicht selbst darüber bestimmen, was wir denken, übernimmt das Ego dankbar die Rolle des Kapitäns und steuert unser Lebensschiff unverzüglich auf das nächste Riff zu. Dann kann es uns warnen und retten und seine Existenz ist wieder mal gerechtfertigt. Hätten wir selbst unser Schiff gesteuert, wären wir gar nicht erst auf das Riff zugefahren und hätten uns das Drama erspart.<br />
<br />
<br />
<b>Was ist das Besondere an der jetzigen Zeit?</b><br />
<br />
Bei der Erschaffung dieser Raum-Zeit-Dimension wurde auch der Fall berücksichtigt, daß nicht nur einzelne Menschen für sich den Aufstieg machen wollen, sondern der ganze Planet. Genau das geschieht jetzt. Deshalb bekommen wir auch Hilfe von außen. Wir selbst bestimmen, wieviel wir davon annehmen wollen. Wir selbst bestimmen, wie weit unsere Egos den Prozeß bremsen oder aufhalten dürfen.<br />
<br />
Zum einen wurde das Erdmagnetgitter neu ausgerichtet und es werden weitere Anpassungen im Energiefeld der Erde vorgenommen, die den Aufstieg unterstützen, unter anderem ein leichtes „Anheben“ des Schleiers, damit wir leichter Kontakt zu den geistigen Welten herstellen können, ohne daß gleich unsere ganze Dimension zusammenbricht. Zum anderen bekommen wir energetische und praktische Hilfe in Form von Botschaften aus der geistigen Welt jenseits des Schleiers. Es findet eine starke Einstrahlung von kristallinen Energien auf die Erde statt.<br />
<br />
Was hat das alles für Folgen? Natürlich spürt jedes Wesen auf diesem Planeten die Veränderungen. Für das Funktionssystem unserer Egos haben diese energetischen Umstellungen fatale Folgen. Man kann sich das bildlich so vorstellen: Früher waren unsere Egos wie gut funktionierende Spielautomaten. Man hat Geld hineingeworfen, die Lichter gingen an, Musik spielte, man konnte Knöpfe und Hebel drücken, es machte Spaß und wenn man Glück hatte, kam sogar manchmal wieder Geld unten raus. Das funktionierte so gut, daß wir alle süchtig danach wurden.<br />
<br />
Jetzt hat jemand im Elektrizitätswerk die Stromzufuhr verändert. Wo früher 240 Volt aus der Steckdose kamen und den Automaten betrieben haben, kommen plötzlich 360 Volt aus der Steckdose. Damit kann der Spielautomat nicht umgehen. Ihm brennen einige Sicherungen durch, und vielleicht gehen einige Teile sogar in Rauch und Flammen auf. Wenn man jetzt Geld hineinsteckt, passiert gar nichts. Er gibt bestenfalls einige seltsame Geräusche von sich.<br />
<br />
So ähnlich fühlen sich die Egos vieler Menschen. Die alten Methoden funktionieren einfach nicht mehr richtig. Besonders schlimm erleben das die Menschen, die mit ihren alten „Egoautomaten“ schon voll in die neue Energie hineingesprungen sind, wie viele Lichtarbeiter zur Zeit. Dadurch kommt es zu dem auffällig weit verbreiteten Phänomen, daß gerade in Lichtarbeiterkreisen viele Menschen mit dem Problem des materiellen Mangels konfrontiert werden. Die Energiezufuhr ist einfach noch nicht mit dem derzeitigen Leben synchronisiert. Die alten Methoden, mit denen wir uns das materielle Überleben und die Fülle kreiert haben, funktionieren einfach nicht mehr und es dauert eine Weile, bis wir neue Methoden gefunden, ausprobiert, und umgesetzt haben. Die, die uns nachfolgen, werden es leichter haben, denn sie haben dann schon unsere Erfahrungen, von denen sie profitieren können.<br />
<br />
Es genügt jetzt nicht, einfach den alten Spielautomaten zu reparieren. Das Elektrizitätswerk weigert sich auch, den Strom wieder runterzudrehen. Wenn wir den alten Automaten behalten wollen, müssen wir ihn grundlegend umbauen und an die neue Stromzufuhr anpassen. Bis es aber soweit ist, daß er wieder funktioniert, werden wir festgestellt haben, daß wir inzwischen auch prima ohne den Automaten zurechtgekommen sind. Möglicherweise haben wir einfach unser Interesse an dieser Art von Spiel verloren. Auf jeden Fall hat das Ego dann seine übergroße Macht über uns verloren, wir haben uns von unserer „Spielsucht“ gelöst. Wir hatten dabei die Gelegenheit unsere wahre Identität zu entdecken und können das Ego jetzt bewußter und zu unser aller Nutzen einsetzen, steuern und ihm vielleicht sogar neue Aufgaben zuweisen. Es kann einfach den Aufstieg mit uns machen. Wir brauchen ja unsere Individualität nicht aufzugeben, wir können sie zu unserer aller Freude weiter leben. Wir brauchen nur nicht mehr für unsere Ehre zu sterben.<br />
<br />
Sind Sie bei diesem Artikel eingeschlafen, liebe Leser? Könnte sein, daß etwas dringestanden hat, von dem Ihr Ego wollte, daß sie es nicht erfahren... <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-wink.gif" title=";-)" alt=";-)" align="absmiddle" class="smilie" /><br />
<br /><div style="border-top:1px solid #808080; margin:4px 0;"></div><br />
<i> Dieser Text wurde am 30.07.2003 von Mira Mehrkens mira&nbsp; . mehrkens @ onlinehome . de geschrieben. Er kann unverändert frei weitergegeben werden. (Das Ego täte nichts lieber, als die Fakten wieder zu verschleiern!) Das Copyright und die kommerzielle Nutzung verbleiben jedoch beim Autor. Die Copyrightnotiz ist bei der Weitergabe des Textes immer einzuschließen! Weitere Informationen auf <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.spirit-internet.de" border="0" title="http://www.spirit-internet.de">http://www.spirit-internet.de</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"> </i>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 29 Sep 2005 09:31:05 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/910</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Mystische Erfahrung</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=891</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
<b>Mystische Erfahrung</b><br />
<i>aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie</i><br />
<br />
Als mystische Erfahrung werden punktuelle, individuelle innere Erlebnisse eines Menschen bezeichnet, bei denen das normale Alltagsbewußtsein eines Menschen auf bestimmte Weise überschritten (transzendiert) und eine besondere, intuitive, nicht kommunizierbare Einsicht über das All-Ganze der Realität gewonnen wird. Es handelt sich um eine Art spontanen Durchbruch des Bewußtseins von einer subjektiv-relativen auf eine objektiv-absolute Ebene.<br />
<br />
Die Intensität mystischer Erfahrungen kann anhand gewisser Kriterien gemessen werden und kann in der Terminologie der Transpersonalen Psychologie beschrieben werden (zum Beispiel wird Gottheitsmystik, bei der die Vereinigung mit Gott oder einer Gottheit erfahren wird, anders erlebt, als Naturmystik, bei der man sich als Einheit mit der Natur erfährt.<br />
<br />
Von der mystischen Erfahrung einer Erleuchtung spricht man nur dann , wenn die damit einhergehenden Veränderungen der Person unumkehrbar sind; der Begriff wird dann auch auf die grundsätzliche, andauernde neue Verfassung der oder des Erleuchteten übertragen.<br />
<br />
<br />
<b>Voraussetzungen</b><br />
<br />
Wichtige Voraussetzungen für eine mystische Erfahrung sind das "Loslassen", "Sich-Leermachen" oder "Absterben" der Suchenden. Sie müssen wenigstens kurzzeitig Verstand und Vernunft inklusive aller Gedanken, Vorstellungen und allen Wissens ebenso aufgeben wie all ihre Ziele und ihren Willen. Jegliche Ich-Bezogenheit muss aufrichtig ausgelöscht sein. Auf der anderen Seite ist eine auf die Spitze getriebene Selbst-lose Achtsamkeit in Verbindung mit einem strikten Verweilen in der Gegenwärtigkeit des Moments notwendig.<br />
<br />
Mystische Erfahrungen können durch Meditation, Gebete, Askese, extreme körperliche Übungen, Kontemplation und andere praktische Verfahren zwar nicht erzwungen werden, doch können diese Methoden den Boden für ebensolche bereiten. Es wird behauptet, daß die Einnahme "bewusstseinserweiternder" Substanzen ebenfalls mystischen Erfahrungen hervorrufen könne, doch ist kein Fall eines Mystikers bekannt, der psychedelische Drogen konsumiert hätte und diese Aussage bestätigen könnte.<br />
<br />
<br />
<br />
<b>Erleuchtung</b><br />
<br />
Der Moment einer Erleuchtung ist ein Moment höchster Klarheit und Einheit. Für einen Augenblick ist die Trennung aller Dinge aufgehoben, d.h. es herrscht eine indifferente Identität, die das erlebende Bewußtsein mit einschließt. Der Zustand ist zeitlos und begriffsfrei. Dabei wird zwar das eigentliche Ich temporär ausgelöscht, doch kann es entfernt am Rande das Geschehen teilweise wahrnehmen.<br />
<br />
Die Erfahrung selbst ist weit jenseits aller Worte und Begriffe, so daß es niemandem möglich ist, eine verständliche Beschreibung abzugeben. Ein häufig gebrauchtes Bild ist die Rede vom "Dunklen Licht" bzw. von der "überlichten Dunkelheit". Oftmals spricht man auch metaphorisch von einem "Erwachen", was den Umstand, wie aus einem irrealen Traum aufgewacht plötzlich in die "reale" Wirklichkeit zu treten, ausdrückt.<br />
<br />
Gewonnen haben die Erleuchteten dadurch jedoch nichts. Sie sind zwar kurzzeitig "zur Quelle zurückgekehrt", doch nach einer gewissen Zeit begreifen sie, daß das Erleuchtet-Sein eigentlich schon immer da war, dass es sogar wesenhaft dem Menschen eigen ist.<br />
<br />
<br />
<br />
<b>Folgen</b><br />
<br />
Mystische Erfahrungen sind soziokulturell invariante Erlebnisse, die - ähnlich den Nahtoderfahrungen - oftmals eine fundamentale Wendung im Leben eines Menschen hervorrufen. Das Alltagsbewußtsein kann sich unumkehrbar verändern. Häufig wird alles, was zuvor im Leben wichtig gewesen zu sein schien, aufgegeben. Die Erlebnisse werden oft religiös aufgefaßt, als Gnade erlebt, ein Gefühl des Auserwähltseins stellt sich ein oder ein „göttlicher Auftrag“ wird vernommen.<br />
<br />
<br />
<br />
<b>Ausprägungen</b><br />
<br />
Mystische Erfahrungen sind ein Phänomen, das in allen religiösen Traditionen bekannt ist. In Indien wurde mit dem Yoga wohl zuerst eine Methode für jene entwickelt, die nach Erleuchtung streben und im Buddhismus hat sich über 2500 Jahre eine besondere Kultur der Suche nach Erleuchtung entwickelt. Das Christentum hingegen besitzt keine fortlaufende Tradition der mystischen Erfahrungen, sondern hier es sind immer nur einzelne Mystikerinnen und Mystiker gewesen, die sich auf die Suche gemacht haben und dabei oftmals in Konflikt mit der Kirche geraten sind. Den sogenannten göttlichen Funken im Menschen suchen auch die islamischen Sufis und die jüdische Kabbala. Die Liste liesse sich noch lange fortsetzen.<br />
<br />
<br />
<br />
<b>Modelle</b><br />
<br />
Jede mystische Tradition hat ihr eigenes Modell, in dem sie verschiedene Stufen der Erleuchtung bzw. Erkenntnis zu fassen versucht. Diese Einteilungen des "Weges" oder "Aufstiegs" in eine mehrteilige Folge kann beliebig subtil sein. Letztlich beschreiben sie jedoch immer denselben Prozess, den die Suchenden durchlaufen müssen.<br />
<br />
Beispielhaft sei hier eine mögliche, auf das wesentliche reduzierte dreiteilige Unterscheidung vorgestellt, wie sie sich etwa im Zen findet:<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; 1. Samadhi bezeichnet den Bewußtseinszustand des völligen Aufgehens in Achtsamkeit, der die Grundlage für weitere Fortschritte darstellt.<br />
&nbsp;&nbsp; 2. Kensho ist die Bezeichnung für initiale Erweckungserlebnisse, die in kurzen Wesensschauen die Überwindung der Subjekt-Objekt-Spaltung vorwegnehmen.<br />
&nbsp;&nbsp; 3. Satori wird die endgültige Erleuchtung genannt, die aber selbst wieder von unterschiedlicher Intensität sein kann.<br />
<br />
Der islamische Sufismus hat ein analoges, vierstufiges Modell entwickelt:<br />
<br />
&nbsp;&nbsp; 1. Auslöschen der sinnlichen Wahrnehmung<br />
&nbsp;&nbsp; 2. Aufgabe des Verhaftetseins an individuelle Eigenschaften<br />
&nbsp;&nbsp; 3. Sterben des Ego<br />
&nbsp;&nbsp; 4. Auflösung in das göttliche Prinzip<br />
<br />
Einen Versuch der kulturübergreifenden Vereinheitlichung hat der Wissenschaftler Ken Wilber vorgelegt ("Große Kette").<br />
<br />
<b>Kritik</b><br />
<br />
Von wissenschaftlicher und kirchlicher Seite sind Erleuchtungserfahrungen immer wieder kritisiert worden. Es soll sich bei diesen um keine authentischen Erlebnisse, sondern nur um Folgen pathologisch veränderter Bewusstseinszustände handeln. Eine "echte" Erleuchtung muß daher strikt unterschieden werden von Autosuggestion, Selbsthypnose, Trance, Klartraum, ausserkörperlichen Erfahrungen, Rauschzuständen, Ekstase, Psychosen und Scharlatanerie.<br />
[/quote]<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FMystische_Erfahrung" border="0" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Mystische_Erfahrung">http://de.wikipedia.org/wiki/Mystische_Erfahrung</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 23 Sep 2005 08:39:46 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/891</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Bewusstseinserweiterung</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=890</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
<b>Bewusstseinserweiterung</b><br />
<i>aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie</i><br />
<br />
Bewusstseinserweiterung ist ein Zustand in dem das Bewusstsein normalerweise nicht erreichte 'Weiten' einbezieht. Auch eine Bewusstseinsveränderung ist letztendlich eine Bewusstseinserweiterung in dem Sinne, daß die Veränderung Unterschiede zum regulären Bewusstsein aufzeigt. Mentale Praktiken wie z.B. Meditation soll zu einer Bewusstseinserweiterung führen. Diese versucht das Bewusstwerden über das eigene Selbst und dessen Verbindung zum Ganzen (Kosmos) zu erreichen. Dabei sollen Identifikationen des eigenen Selbst mit Gedanken, Prägungen und Blockaden beseitigt werden. Ziel ist letztendlich "Erleuchtung", was mit der Erfahrung umschrieben werden kann, das Abgetrenntsein als Individuum vom Ganzen, überwunden zu haben.<br />
<br />
Nutzer von manchen Pilzen, Kräutern, legalen und illegalen Drogen sprechen diesen ebenfalls eine bewusstseinerweiternde Wirkung zu.<br />
<br />
Das Suchen nach der Bewusstseinserweiterung ist so alt wie die Menschheit. Es ist interessant zu bemerken, dass auch die Prohibition nicht lange auf sich warten ließ. Das zumindest ist die Basis der Biblischen Geschichte um den Baum der Erkenntnis. Moses der Schreiber dieser Geschichte hatte ausgezeichnete Vorlagen in der Ägyptischen Kultur. Nicht nur, dass die Ägypter eine Vielzahl von Kräutern und Bieren hatten, die je nach Feierlichkeit auch gemeinschaftliche Halluzinationen verursachten, auch waren wesentlich potentere aktive Substanzen bis hin zum Schlangengift für ihre Wirkung auf das Bewusstsein bekannt.<br />
<br />
Über all diesem allerdings stand auch eine viel ungefährlichere Möglichkeit der Bewusstseinserweiterung, die Mönche in Tibet anwenden. Die Dunkelheit und Abgeschiedenheit tiefer unterirdischer Kammern reduziert die Stimulation des sensorischen Systems (Reizdeprivation). Besucher der Pyramiden von Ägypten berichten ebenfalls von derartigen Effekten. In der absoluten Dunkelheit und Stille soll es innerhalb kürzester Zeit zu einer ungewohnten Weite des visuellen Gedankenflusses kommen. Das gewöhnliche Weiterproduzieren der Neurotransmitter verursacht eine Sensibilisierung aller Sinne und auch des Gehirns. Heute findet der Isolationstank Verwendung, um sogar die sensorische Stimulation durch das eigene Körpergewicht auszuschließen.<br />
[/quote]<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FBewusstseinserweiterung" border="0" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Bewusstseinserweiterung">http://de.wikipedia.org/wiki/Bewusstseinserweiterung</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 23 Sep 2005 08:36:15 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/890</guid>
        </item>
        <item>
            <title>&quot;Blessons&quot; - Lernlektionen, für die man dankbar sein sollte</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=858</link>
            <description><![CDATA[<b>"Blessons" - Lernlektionen, für die man dankbar sein sollte</b><br />
<br />
Alle Menschen erleben von Zeit zu Zeit Lebensphasen, in denen nichts recht läuft, manches schief geht oder sie einen Einbruch erleben, z.B. eine geschäftliche Misere, eine finanzielle Durststrecke, eine private Krise oder gesundheitliche Probleme. <br />
&nbsp;<br />
Viele beklagen sich dann über das Schicksal, das es nicht gut mit ihnen meint und leiden unter der jeweiligen Situation. Die meisten "normalen" Menschen halten die Krise, in der sie stecken, für absolut real - fühlen sich entweder als Opfer oder Schuldige. Anders diejenigen, die auf dem spirituellen Pfad sind. Ihnen ist bewusst, dass Lernlektionen zum Leben gehören, allerdings oft nur theoretisch. Praktisch haben sie doch sehr oft Probleme damit, die unangenehme Situation in den Griff zu bekommen und zu bewältigen. <br />
&nbsp;<br />
In schwierigen oder belastenden Lebensphasen/Situationen ist es für spirituell offene Menschen eine große Hilfe, wenn ihnen lebenserfahrene Mitmenschen bewusst machen, dass das Erlebte nicht real ist, sondern es sich nur um Lernlektionen handelt. Die Betroffenen selbst sind oft wie vernebelt und sehen nicht mehr klar. Mitmenschen können ihnen helfen, den Nebel zu klären und den Blick wieder auf das Wesentliche zu richten. Wenn die Betroffenen einmal erkennen, dass es sich nur um eine Lernlektion handelt, die sie durchlaufen, befinden sie sich bereits auf dem Weg der Erkenntnis und Befreiung aus der belastenden Situation. <br />
&nbsp;<br />
Jede Lernlektion ist auch immer eine Prüfung der göttlichen Führung, die ihren Schüler testen möchte, ob dieser das theoretisch gelernte Wissen auch wirklich verstanden hat. In solchen Prüfungen geht es sehr oft darum, mögliche Schwächen im System des Schülers aufzudecken und festzustellen, was noch verbessert werden muss. <br />
&nbsp;<br />
Jeder Mensch hat seine individuellen, spirituellen Lehrer - hier auf der Erde ebenso wie in den unsichtbaren Ebenen. Deine spirituellen Lehrer lehren dich, sie überwachen deine Entwicklung und leiten dich an, wo immer es notwendig ist. Diese geistigen Lehrer können Schutzengel, Engel oder spirituelle Meister sein. Sie alle sind Teil Gottes. So ist Gott dein eigentlicher Lehrer. <br />
&nbsp;<br />
Manche Menschen, die sich spirituell entwickeln oder bereits ziemlich weit entwickelt sind, neigen dazu, sich selbst sowie ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu überschätzen. Du musst dir bewusst darüber sein, dass das Beherrschen bestimmter Licht- oder Energieübungen, das Praktizieren von Meditation oder Yoga nicht bedeutet, dass du es nun "geschafft hast", sicher sein kannst und viel weiter als deine Mitmenschen bist. <br />
&nbsp;<br />
Gott und die spirituellen Meister sehen diese Selbstüberschätzung oder Überheblichkeit des Menschen und stellen diesen ganz gezielt vor schwere Prüfungsaufgaben. Dazu bedienen sie sich nicht selten der dunklen Kräfte und Wesen. Diese schicken sie dir dann, um dich "anzugreifen", dich aus dem Konzept zu bringen oder dich in Versuchung zu führen. <br />
&nbsp;<br />
Nehmen wir einen Menschen, der eine starke Gottverbindung aufgebaut hat: Er vertraut Gott, hat IHM sein Leben übergeben, liebt IHN und hat mit seiner starken Gottesverbindung viel Positives in seinem Leben erfahren. Womöglich ist er aber deswegen ein wenig überheblich geworden ist und wiegt sich zu sehr in Sicherheit. <br />
&nbsp;<br />
Gott und die spirituellen Meister beobachten mit Wohlgefallen diese lebendige Gottesverbindung. Sie sehen, dass dieser Mensch sich weiter spirituell entwickeln und zu Gott aufsteigen oder gar im Unternehmen GOTT aktiv mitarbeiten möchte. Dazu jedoch muss der Mensch noch weiter wachsen, noch stärker werden, noch resistenter werden - er darf nicht stehen bleiben, sich niemals in Sicherheit wähnen oder gar überheblich und damit selbstgefällig werden. Gott und die spirituellen Meister unterziehen ihn daher immer wieder Prüfungen. <br />
&nbsp;<br />
Sinn und Zweck dieser Prüfungen ist es, den Menschen enorm herauszufordern, ihn auf die Nase fallen zu lassen, um ihm dadurch bewusst zu machen, dass er noch an sich arbeiten muss, dass er beileibe nicht so sicher und weit ist, wie er sich womöglich fühlt. <br />
&nbsp;<br />
Gott und die spirituellen Meister wollen sehen, ob der Gottgläubige auch in den schwersten Prüfungen weiterhin mit Gott verbunden ist und 100 %-g zu IHM steht oder ob seine Gottesverbindung doch noch auf wackeligen Beinen steht. Daher stellen sie ihn auf die Probe. Kein "Pröbchen", sondern eine Zerreißprobe! <br />
&nbsp;<br />
Vielleicht kennst du ja selbst solche Prüfungen: Du wirst gebeutelt, leidest, jammerst, schwimmst, ruderst, um nicht unterzugehen. Du flehst in der Not: "Bitte, Gott hilf mir!", immer wieder, aber du erfährst keine sichtbare Hilfe. Denn genau das ist ja der Sinn der Prüfung. Dein Gottvertrauen und deine Gottbeziehung sollen auf die Probe gestellt werden. <br />
&nbsp;<br />
Oben sitzt die göttliche Führung und beobachtet Dich: "Was wird sie/er wohl jetzt machen? Wann beginn er/ sie zu zweifeln? Wann schaltet sie/er das Ego ein und wirft das ganze spirituelle Streben über Bord? Wann wendet sie/er sich von Gott ab, weil ER ja doch nicht hilft?" <br />
&nbsp;<br />
Wenn du aber diese Prüfung durchstehst und bestehst, wenn du fest zu Gott stehst und dir immer wieder sagst: "Ich weiß, Gott wird mir helfen," wenn du unerschütterlich im Glauben zu Gott bist, erkennst, dass alles nur eine Lernlektion und Prüfung und nicht real ist, wenn du sie auflöst bzw. bestehst, erhältst du am Ende nicht nur eine gute Note, sondern steigst auf deinem spirituellen Entwicklungsweg auch eine Stufe nach oben.&nbsp; <br />
&nbsp;<br />
Wenn du diese eine Prüfung bestanden hast, musst du nicht glauben, dass es damit getan ist: die nächste Prüfung steht dir schon bevor, wenn du deinen spirituellen Entwicklungsweg weitergehst. Wann sie kommt? Das wissen allein Gott und die spirituellen Meister sowie ihre Helfer. Prüfungen werden vorher nicht angekündigt. Sie kommen immer unerwartet und meist erkennt man nicht sofort, dass es sich um eine solche handelt. <br />
&nbsp;<br />
Wenn du dich spirituell entwickelst und deinen Aufstieg in höhere Dimensionen anstrebst und auch vehement verfolgst, musst du dir darüber bewusst sein, dass du immer wieder mit Prüfungen konfrontiert wirst - kleineren und größeren. Es ist ähnlich wie in einer Schule, in der die Lehrer testen, ob die Schüler den Stoff verstanden und gelernt haben. Je rascher und intensiver du deinen Entwicklungs- und Aufstiegsweg beschreitest, um so häufiger und heftiger können die Prüfungen sein. Die Prüfungen, denen ein Meisterschüler unterzogen wird, haben einen anderen Umfang als die Prüfungen, die einem Anfänger gestellt werden. <br />
&nbsp;<br />
Jede Prüfung ist Spannung pur. Du merkst es am leichtesten daran, dass es dir seelisch und körperlich nicht gut geht. Du bist angespannt und fühlst dich belastet, vernebelt, nicht du selbst. Wie gut, wenn du einen weisen Menschen an deiner Seite hast, der dir hilft, der dir den einen oder anderen Tipp gibt, denn mehr darf er nicht machen. <br />
&nbsp;<br />
Wenn die Zeit des Ringens überstanden ist, wenn du die Illusion durchschaut hast, wenn sich alles wieder geklärt und gelichtet hat, dann fällt die Spannung von dir ab. Du fühlst dich plötzlich wieder erleichtert, gesund und entspannt. Du bist wieder du selbst. Ein wunderbarer Zustand, denn er gleicht einer Wiedergeburt. Du bist nach der Prüfung nicht mehr derselbe/dieselbe wie vor der Prüfung, sondern bist reifer, weiser, geklärter, gelassener und sicherer geworden. Du fühlst dich wunderbar, göttlich - wenigstens für eine Weile. <br />
&nbsp;<br />
Du wirst dich vielleicht fortan gegen die negativen, dunklen Kräfte und Mächte besser schützen wollen. Aber sei gewiss: Wenn wieder eine Lernlektion oder Prüfung ansteht, helfen dir keine noch so guten Schutzmaßnahmen. Wenn die Vertreter "Angst" oder "Verführung" von den göttlichen Mächten beauftragt werden, dich in Versuchung zu führen oder heimzusuchen, werden sie dennoch in deinen Schutzraum eindringen können. Denn es dient ja zu Deiner eigenen Weiterentwicklung. <br />
&nbsp;<br />
Es geht bei diesen Lernlektionen und Prüfungen nicht darum, dich böswillig zu attackieren, sondern dich zu prüfen, dir bewusst zu machen, wo du stehst und wo du noch Schwächen hast - und dir damit zu helfen, auf deinem Entwicklungs- und Aufstiegsweg immer stärker zu werden. Nur so schaffst du den Aufstieg zu Gott oder wirst du ein leistungsfähiger und widerstandsfähiger Mitarbeiter im Unternehmen GOTT!&nbsp; <br />
&nbsp;<br />
Quelle: <a href="http://www.hermes-trismegistos.com">http://www.hermes-trismegistos.com</a>]]></description>
            <author>ID54</author>
            <pubDate>Thu, 15 Sep 2005 08:16:15 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/858</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Zarathustra</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=852</link>
            <description><![CDATA[Zarathustra <br />
<br />
Die Lehre Zarathustras, die mehrere Jahrhunderte lang die ethische Richtlinie im grosspersischen Reich bestimmt, ist heute kaum mehr bekannt. Es gibt zur Zeit nur noch ca. 200.000 Anhänger Zarathustras. Die meisten Zarathustra-Anhänger, etwa 100.000, leben als Parsen in Indien. Die Parsen sind die Nachkommen der persischen Zarathustrier, die vor allem im 9. Jahrhundert wegen Repressalien durch die Moslems von Persien aus nach Indien auswanderten (vgl. Koran ISBN 3-442-08613-2, Sure 9, Ayeh 5 und Sure 9, Ayh 29,123). <br />
<br />
Wenn man einen Perser fragt, was er über Zarathustra weiss, bekommt man sehr oft die Antwort, dass die Zarathustrier Feueranbeter und deshalb genauso wie alle anderen Ungläubigen, wie etwa die Juden und Christen, als unrein zu betrachten seien (vgl. Koran, Sure 9, Ayeh 28). In Deutschland ist Zarathustra weitgehend unbekannt, allenfalls wird bei einer Frage nach ihm der bekannte Titel des Nitsche-Buches "Also sprach Zarathustra" genannt. Deshalb möchte ich versuchen, die Lehre Zarathustras, ihre Entstehung, Symbolik und Entwicklung möglichst objektiv darzulegen, um damit dazu beizutragen, diese Lehre wieder in unser Bewusstsein zu rücken und herrschende Vorurteile und Falschinformationen abzubauen. <br />
<br />
Handelt es sich bei dem ersten in der Geschichte erwähnten Monotheismus um eine Philosophie oder eine Religion? <br />
<br />
Bei genauer Betrachtung der Lehre Zarathustras erkennt man, dass Zarathustra sich nicht anmasst, mit Gott, dem Schöpfer eines Weltalls, das nach unserem jetzigen Wissen ca. 36 Milliarden Lichtjahre umfasst und in jeder Hinsicht ausserhalb unserer Vorstellungskraft liegt, persönlich in Kontakt getreten zu sein. Da monotheistische Religionen aber vornehmlich auf dem Fundament beruhen, dass der Religionsstifter eine enge Verbindung mit dem Schöpfer der Welt eingeht, kann man die Lehre Zarathustras und ihre zugrundeliegende Philosophie nicht in die Reihe dieser Religionen einordnen. Zarathustra hat stets von seinen eigenen Gedanken und Überlegungen gesprochen und ist nur über diesen Weg auf den Weltschöpfer gestossen. <br />
<br />
Das Leben Zarathustras <br />
<br />
Wir besitzen weder Quellen über den Zeitraum, in dem Zarathustra gelebt hat, noch genaue Angaben über den Ort seines Lebens und Wirkens. Aus der Gatha, einer von Zarathustra verfassten Verssammlung, lässt sich entnehmen, dass Zarathustra wegen Verfolgungen durch die Mithrapriester von seinem Geburtsort fliehen musste. <br />
<br />
Auch Herodot, ein griechischer Geschichtsschreiber, der im 5. Jahrhundert vor Christus lebte, hat in seinem ersten Buch bestätigt, dass die alten Perser Monotheisten waren und im Gegensatz zu den Griechen nichts für Götzenbilder übrig hatten und diese Sitte der Griechen töricht fanden. Ein monotheistisch überzeugter Zarathustra konnte deshalb auch die im Mitraglauben praktizierte Götzenverehrung nicht akzeptieren. Auch andere Bräuche der Mitraverehrung, wie das Blutopfer oder der Genuss von Rauschgetränken, das Haoma, widersprachen seiner Leitlinie von ,,gut zu denken" und haben ihn unter anderem veranlasst, seine Lehre und Philosophie dem Mitrakult entgegenzusetzen. <br />
<br />
Die Fundamente der Lehre Zarathustras <br />
<br />
Neben dem Eingottglauben basiert die Philosophie Zarathustras auf den drei Grundsätzen ,,gut zu denken", ,,gut zu reden" und ,,gut zu handeln". So berichtet Herodot in seinem ersten Buch, Absatz 136 Über die alten Perser: <br />
<br />
,,Die Knaben lernen vom fünften bis zum zwanzigsten nur dreierlei: Reiten, Bogenschiessen und die Wahrheit sagen" <br />
<br />
und aus Herodot, Buch 1, Absatz 138: <br />
<br />
,,Was sich nicht schickt, davon spricht man auch nicht. Nichts aber halten sie für so schimpflich als zu lügen, danach aber, Schulden zu machen; dies besonders deshalb, weil sie glauben, wer Schulden habe, müsse sich gelegentlich auch aufs Lügen legen". <br />
<br />
Zarathustra ist anscheinend zu der Überzeugung gelangt, dass alle Ereignisse unserer Welt auf Ursache und Wirkung beruhen. Wenn wir uns alle gute Taten verschreiben, dann kann uns auch nur Gutes geschehen, und wenn wir umgekehrt Böses tun, dann wird uns zwangsläufig auch nur Böses widerfahren. Bestiehlt z. B. jemand seinen Mitmenschen, muss er sich nicht wundern, wenn er eines Tages auch bestohlen wird. In der Lehre Zarathustras ist kein Platz für Anbiedern an Gott oder die Bestechung Gottes, mit dem Ziel, sich einen Platz im Paradies anzueignen. Deshalb sind für Zarathustra und seine Anhänger materielle Zuwendungen an den Klerus sowie das Beten nicht unbedingt erforderlich. Damit unterscheidet sich die Lehre Zarathustras von anderen Religionen. Meiner Meinung nach hat das Gebet in erster Linie die Funktion der Programmierung. Es soll den vorhandenen Glauben auffrischen, vertiefen, und damit die Abhängigkeit der Menschen von den Geistlichen festigen. So wird es möglich, dass die Gläubigen ihr Leben lang vom Klerus ausgebeutet werden. Deshalb sind Religionskriege, die vom Klerus angezettelt werden, als nichts anderes als als Kriege um Marktanteile zu betrachten. <br />
<br />
FARAVAHAR <br />
<br />
Nach der Überlieferung ist ,,Faravahar" ein Symbol unseres Geistes, der bereits vor unserer Geburt existierte und auch nach unserem Tod weiter existiert. Man darf dieses Symbol aber nicht, wie es leider manche Autoren tun, als ein Bild von Ahura Mazda (Gott) betrachten. Wie uns Herodot berichtet, gab es im alten Persien für Ahura Mazda kein Bildnis, sondern es wurde das Symbol des Lichtes bzw. des Feuers für ilm gewählt. Das Symbol des Geistes, Faravahar, enthält entgegenwirkende Kräfte, die von manchen Autoren so verstanden werden, dass Ahura Mazda (Gott) mit Ahriman (Teufel) ständig im Kampf liegt. Dabei handelt es sich aber um ein Missverständnis. Dieser Kampf, so wie er im Bildnis des Faravahar zum Ausdruck kommt, spielt sich nach Zarathustra ständig im Geist der Menschen ab und führt damit letztlich zum Reifeprozeß des Menschen. Dieser immerwährende innere Kampf des Menschen ist nötig, damit der Geist sein vorläufiges Ziel erreicht und beim Verlassen des diesseitigen Körpers genug Schliff hat, um sich dann, je nachdem wie er sich im Leben verhalten hat, von einer höheren Ebene seiner späteren Existenz dem Endziel zu näheren. <br />
<br />
Aus dem Faravahar, das unseren guten Geist mit den beiden Kräften ,,sepanta mevnu" (Kraft des Guten) und ,,ankara meynu" (Kraft des Bösen) darstellt, lässt sich ableiten, dass jeder von uns sich selbst gegenüber verpflichtet ist, die uns innewohnende Kraft des Guten zu stärken und die Kraft des Bösen in uns zu unterdrücken. <br />
<br />
Damit soll der Weg zur Entwicklung unseres Geistes geebnet und ein erfülltes Leben erreicht werden. Im alten Persien war deshalb die Trauer um verstorbene Angehörige nicht üblich, denn wenn man davon ausgeht, dass der Geist unserer Lieben und Angehörigen nach Ablauf unseres diesseitigen Lebens einen Reifeprozess hinter sich gebracht hat, der es ihm erlaubt, von einer höheren Stufe aus seinen Weg zum ewigen Licht, dem Endziel, fortzusetzen, ist die Trauer um Verstorbene nicht angebracht, auch wenn dies schwerfallen mag. Eine zentrale Aussage der Lehre Zarathustras ist, dass jeder für seine Taten selbst verantwortlich ist. Diese Überlegung sowie die Achtung vor Andersdenkenden führte dazu, dass im Vergleich zu anderen Religionen der missionarische Eifer bei den Anhängern Zarathustras weniger ausgeprägt war. <br />
<br />
Es gibt meines Wissens, abgesehen von den aus politischen Gründen geführten kriegerischen Handlungen, nur zwei Beispiele, bei denen die Toleranz gegenüber Andersdenkenden ausser Acht gelassen wurde. Ursachen dafür lagen wahrscheinlich im politischen und persönlichen Umfeld der jeweiligen Herrscher. Zu nennen wäre die Zerstörung der Akropolis unter Xerxes 1. aus der Achämenidendynastie. Vermutlich wurde diese Untat unter dem Einfluss des Klerus ausgeführt, da Gottesbilder und Gotteshäuser verpönt waren. Des weiteres wäre Anuschirwan aus der Sassanidendynastie aufzuführen, der die Gläubigen der Masdak-Religion verfolgen und hinrichten liess. Hintergrund dafür war, dass Anuschirwan im Gegensatz zu seinem Vater, der zeitweilig unter dem Einfluss der Masdak-Religion stand, die sozialistische Ideologie dieser Religion, die selbst Frauen als gemeinsames Eigentum betrachteten und untereinander zur Verfügung stellten, nicht akzeptieren konnte. Wenn wir den Lauf der Geschichte betrachten, können wir feststellen, dass die Grundsätze der Lehre Zarathustras, etwa in Bezug auf Umwelt oder unser zwischenmenschliches Leben, selbst nach ein paar tausend Jahren der Zivilisation noch ihre Gültigkeit besitzen. Dies ist um so bemerkenswerter, als dass andere Religionen die Empfehlungen Zarathustras nicht nur ausser Acht liessen, sondern sogar gegen sie Stellung nahmen. <br />
<br />
Geschichtliche Quellen informieren uns darüber, dass im grosspersischen Reich Frauen unter dem Grundsatz der Gleichberechtigung der Geschlechter hohe Staatsämter innehatten und sogar als Königinnen (z. B. Purandokht) die Geschicke ihres Landes in ihren Händen hatten. Um die Bedeutung der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau ersichtlich zu machen, verweise ich auf das Ergebnis der UNO-Konferenz über die Bevölkerungsexplosion, die Ende 1994 in Kairo stattfand. In dieser Konferenz wurde die Bevölkerungsexplosion als grösste Gefahr für die Menschheit erklärt und als wichtigster Weg dagegen die Gleichberechtigung von Mann und Frau genannt. <br />
<br />
Wie uns von den alten Geschichtsschreibern wie Herodot überliefert wurde, legten die alten Perser sehr viel Wert auf die Sauberhalten ihrer Umwelt (vgl. Herodot Buch 1, Absatz 138). Es sollte alles getan werden, um Wasser, Luft, Feuer und Erde, die sogenannten vier Elemente, rein zu halten. Es erübrigt sich wohl darauf hinzuweisen, wie aktuell diese Problematik in unserer Zeit ist. <br />
<br />
In der Lehre Zarathustras wurde im Gegensatz zu anderen Religionen Sklavenhaltung abgelehnt. Deshalb wurde auch Persepolis im Unterschied zu anderen Grossbauten des Altertums ohne Sklavenarbeit erbaut. Trägheit, Faulheit und das Leben auf Kosten anderer wurde im höchsten Masse verachtet, und jeder war verpflichtet, durch möglichst eigene Arbeit und Mühen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Götzen- sowie Steinverehrung und Gotteshäuser aus Lehm oder Stein waren in Altpersien nicht üblich. (Herodot , Buch I Absatz 131) ,,Götterbilder, Tempel und Altare errichteten sie nicht, halten es sogar für töricht, es zu tun, meiner Meinung nach deshalb, weil sie den Göttern keine menschliche Gestalt zuschreiben wie etwa die Griechen". Gott kann allenfalls in den Herzen oder im Geiste des Menschen wohnen, aber nicht in den von Menschen geschaffenen Bauten. Das Licht bzw. das Feuer nahm in der Philosophie Zarathustras einen hohen Stellenwert ein. Es wurde als das Symbol für Gott gewählt, da es der sauberste Gegenstand auf unserer Erde ist, und durch nichts verunreinigt werden kann. Deshalb werden die Anhänger Zarathustras aus Unwissenheit oder Bosheit oft als Feueranbeter betrachtet oder beschimpft. Dies geschieht sogar von Religionen, die selbst dieses Symbol für ihren Gott übernahmen. Blutopfer, welche wir von anderen Religionen kennen, haben in der Philosophie Zarathustras keinen Platz und waren sogar in ihrer einzigen authentischen Schrift, der Gatha, ausdrücklich verboten. <br />
<br />
<br />
Weshalb geriet die Lehre Zarathustras im Laufe der Zeit in Vergessenheit? <br />
<br />
Da Zarathustra seinen Anhängern predigte, dass jeder einzelne mit seinem Denken, Reden und Handeln für sich alleine die Verantwortung trägt, konnten die Geistlichen der Bevölkerung schlecht vorgaukeln, dass sie für das jenseitige Wohlergehen zuständig seien und je nach Bedarf, das Paradies versprechen oder mit der Hölle drohen konnten. Zum anderen lehnte Zarathustra Blutopfer ab, die vom Klerus auch als Mittel der Ausbeutung ihrer Mitmenschen benutzt wurden. Wenn schliesslich noch Gotteshäuser und Altäre als überflüssig angesehen wurden, ist es nicht verwunderlich, dass der Klerus sich mit der Lehre und Philosophie Zarathustras nicht abfinden konnte. Nicht nur Unterkünfte und Arbeitsplätze der Geistlichen waren in Gefahr, sondern auch ihr Wohlstand und ihre hohe Stellung in der Bevölkerung. Deshalb bemühten sie sich mit Erfolg darum, dass nach dem Ableben Zarathustras seine Lehre schnell in Vergessenheit geriet, indem sie vorzarathustrische Bräuche wieder aufnahmen. Schliesslich wurde auch wieder die Verehrung Mitras und Anahitas propagiert. Wir wissen z.B., dass schon Xerxes 1. aus der Achamenidendynastie neben Ahura Mazda auch die Götzen Mitra und Anahita verehrte (vgl. Weissenbach, ,,Die Keilschriften der Achaemeniden", S.123) Neben dieser inneren Unterwanderung der Lehre Zarathustras durch den Klerus gab es zwei äussere Ereignisse, die nachhaltig ihren Untergang besiegelten. Es gilt aber an dieser Stelle anzumerken, dass bei beiden äusseren Einwirkungen auf Persien die Arroganz der persischen Machthaber und Geistlichkeit sowie der Verrat weniger machthungriger Perser eine nicht zu unterschätzende Rolle spielten. <br />
<br />
Als erstes wäre der Sieg Alexanders Über die Achaemenidendynastie und seine Brandsetzung Persepolis, der Kulturstätte Persiens, zu nennen. Mit dem Brand der Bibliotheken wurden die gesamten Aufzeichnungen der persischen Kultur, Philosophie und Wissenschaft vernichtet. Die Griechen haben es aber anscheinend nicht versäumt, Teile dieser Bücher vor ihrer Vernichtung ins Griechische zu übersetzen, die dann als griechische Wissenschaft und Philosophie die westliche Kultur grundlegend mitbrächten. Das zweite einschneidende Ereignis war die Eroberung Persiens durch die Araber. Die arabischen Soldaten wurden unter ihrem Herrscher Omar mit der Verheissung in den Krieg geschickt, dass sie im Falle eines Sieges mit irdischen Gütern, die sie den unterworfenen Persern wegnehmen dürften, belohnt würden. Ausserdem sei es der Wille Allahs (vgl. Koran, Sure 4, Ayeh 25), dass die Frauen und Kinder der Besiegten versklavt und vergewaltigt werden konnten. Sollten sie aber im Kampf umkommen, würde Allah sie als Märtyrer direkt ins Paradies aufnehmen und sie mit allen Annehmlichkeiten, wie etwa der Bereitstellung von Engeln für ihre Wünsche, beglücken. Damit war die zweifellos hohe Kultur der alten Perser, wie sie sich auch in der Lehre Zarathustras manifestierte, ihrem Untergang geweiht. Durch die barbarische Unterwerfung der Perser, die Vernichtung der persischen Bücher und das Verbot der persischen Sprache über Jahrhunderte hinweg ist es den Arabern schliesslich gelungen, einen grossen Teil des persischen Volkes so weit von ihrer eigenen Kultur zu entwurzeln, dass sie sogar heute noch auf die Vergewaltiger und auf die Vergewaltigungen ihrer eigenen Ahnen stolz sind und hoffen, einmal mit den Vergewaltigern ihrer Vorfahren im Paradies zusammenzukommen. Um sich das Paradies nicht zu verscherzen, haben grosse Teile der persischen Bevölkerung immer noch panische Angst davor, sich über die Wurzeln ihrer eigenen als auch der arabischen Geschichte Klarheit zu verschaffen und begnügen sich somit mit Vorstellungen, die jenseits aller Logik sind. Der persische Mathematiker und Dichter Khayam, der im 12. Jahrhundert nach Christus lebte, stellt mit folgenden Worten die unlogischen und paradoxen Predigten der zeitgenössischen Geistlichkeit bloss. <br />
<br />
Unseren Weg hast Du mit Fallen gefüllt und sprichst, wer hineinfällt, ist selber schuld. Nichts geschieht in der Welt ausser Dein Wille. Wir gehorchen Dir, und Du betrachtest es als unsere Schuld <br />
<br />
oder <br />
<br />
Man sagt, am jüngsten Tag müssen wir Rechenschaft ablegen ... Der liebste Freund wird zornig, sich mit uns anlegen ... <br />
<br />
Von reinstem Gut kann nichts ausser Gutes kommen. Geniesse Dein Leben, am Ende kann es nur Gutes geben. <br />
<br />
<br />
Weshalb die Philosophie Zarathustras zwangsläufig wieder ihre hohe Stellung erlangen wird. <br />
<br />
In einer Welt, in der es der Wissenschaft gelingt, in immer weitere Dimensionen vorzustossen, wird es mehr und mehr Menschen geben, die anfangen, sich kritische Gedanken über ihren Glauben zu machen. Man wird unweigerlich zu der Überlegung gelangen, dass ein Gott, der unvorstellbare Mikro- und Makrokosmos geschaffen hat, nicht wie ein unmündiges Kind mit Schmeicheleien und Bestechungen zu hintergehen ist. Es stellt sich ausserdem die Frage, wie es kommt, dass Geistliche aller Religionen von sich behaupten, dass nur sie alleine die ehrlichen Makler des Paradieses sind, da nur sie die Lizenz zum Verkauf des Paradieses von Gott bekommen haben und die übrigen Religionen ihren Anhängern den Zugang zum Paradies nur vorschwindeln, weil sie eben diese besagte Lizenz nicht besitzen. Mit dieser Demagogie ist es dem Klerus gelungen, viele Menschen im Namen Gottes zu Mord, Diebstahl, Verstümmelung und Vergewaltigung Andersgläubiger anzustiften. Wenn wir uns darüber im klaren sind, dass der Mensch sich gegenüber dem Tier vor allem dadurch auszeichnet, dass er mit Hilfe seines weiter entwickelten Gehirns die Fähigkeit zu denken besitzt, kommt man früher oder später auf die Frage, warum es uns der Klerus verbietet, kritisch über unseren Glauben nachzudenken und uns somit bei Glaubensangelegenheiten auf die Stufe eines Tieres verweist. Wenn man gegen die Lehre Zarathustras ins Feld führt, dass die Grundsätze ,,gut zu denken", ,,gut zu sagen" und ,,gut zu tun" nicht ausreichen', um die zwischenmenschlichen Beziehungen zu regeln und nur das als gut befinden werde, was den eigenen Profit- und Machtbestrebungen diene, dann sollte man den Vergleich mit dem katholischen Glauben ziehen. Wenn man das Argument gelten lassen will, dass die Beichte der Gläubigen vor der Absolution in einer geheimen Unterredung abgelegt wird, sollte dies jeden Gläubigen von der Sünde abhalten, da er diese Sünde später bei dem Priester vertraulich beichten muss. Wenn das so ist, dann ist in der Lehre Zarathustras die Hemmschwelle eine Sünde zu begehen, wesentlich höher. Jeder Zarathustrier ist nämlich jedem gegenüber verpflichtet, die Wahrheit zu sagen, und so muss er bei jedem, der ihn zur Rede stellt, quasi beichten. Auch besteht keine Gefahr, dass die Philosophie Zarathustras nicht dem ständigen Fortschritt standhält. Die Anhänger Zarathustras müssen nämlich immer, ohne wenn und aber, ihren guten Gedanken folgen, die bei einer Weiterentwicklung des Denkens und Wissens immer nur mit neuen Inhalten gefüllt werden müssen. In dem Moment, in dem die Menschen begreifen, dass der Grundsatz ,,gut zu denken" nicht nur ihren Glauben angeht, sondern Teil ihrer ganz persönlichen Identität ist und letztlich ihren Lebensinhalt ausmacht, stimmen sie mit der Lehre Zarathustras überein, und es spielt keine Rolle mehr, unter welchen Namen dies geschieht.<br />
<br />
(entnommen bei <a href="http://www.zoroaster.net/indexd.htm">http://www.zoroaster.net/indexd.htm</a> und gekürzt)]]></description>
            <author>ID54</author>
            <pubDate>Wed, 14 Sep 2005 08:57:57 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/852</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Unterschied zwischen Geist und Seele</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=842</link>
            <description><![CDATA[Was ist an den beiden eigentlich unterschiedlich? Ich habe mal gelesen, es gibt nur eine Seele und aus der Seele ist alles gemacht. Der Geist allerdings ist eine Teilseele und das, was ich bin (mit dem Körper) ...]]></description>
            <author>Irgendwer</author>
            <pubDate>Wed, 07 Sep 2005 13:04:29 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/842</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Brauchen wir Religionen?</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=841</link>
            <description><![CDATA[Schreiben brauche ich schon fast garnichts mehr dazu. Brauchen wir Religionen? Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden, doch ich gehe eher davon aus, dass wir KEINE brauchen. Ich bin sogar fast der Meinung, wir brauchen keinen Gott ...<br />
<br />
Die 'fanatisch' Religiösen, sollten sich vielleicht mehr mit den Menschen befassen, als mit Gott <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-exclaim.gif" title=":exclaim:" alt=":exclaim:" align="absmiddle" class="smilie" /> &nbsp;<img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-question.gif" title=":question:" alt=":question:" align="absmiddle" class="smilie" />]]></description>
            <author>Irgendwer</author>
            <pubDate>Tue, 06 Sep 2005 19:43:02 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/841</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Thomas Mellen Benedict</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=836</link>
            <description><![CDATA[Hier eine coole Todeserfahrung (falls sich jemand dafür interessiert):<br />
<br />
[quote]<br />
Der Weg zum Tod <br />
<br />
Ich hatte Krebs im Endstadium, als ich 1982 starb. Eine Operation war nicht möglich, und eine Chemotherapie würde mich noch mehr in ein Gemüse verwandeln. Ich hatte nur noch eine Lebenserwartung von 6-8 Monaten. In den 70er Jahren war ich ein Informationsfreak gewesen, und ich verzweifelte zunehmend angesichts der nuklearen Krise, der ökologischen Krise undsoweiter. Da ich keine spirituelle Grundlage hatte, setzte sich bei mir der Glaube fest, dass die Natur einen Fehler gemacht hatte und dass wir wahrscheinlich eine Krebsgeschwulst auf diesem Planeten waren.<br />
<br />
<br />
Ich sah keinen Ausweg aus den Problemen, die wir für uns und den Planeten geschaffen hatten. Ich sah in allen Menschen Krebszellen, und so bekam ich auch Krebs. Das tötete mich. Achtet darauf, wie ihr die Welt betrachtet. Es kann auf euch zurückfallen, besonders wenn eure Sicht der Welt negativ ist. Meine Perspektive war in der Tat sehr negativ. Das brachte mich auf den Weg, der zum Tod führte. Ich versuchte alle Arten von alternativen Heilmethoden, aber nichts half.<br />
<br />
<br />
So kam ich zu der Auffassung, dass dies eine Angelegenheit zwischen mir und Gott sei. Ich hatte mir bis zu diesem Zeitpunkt nie eine Vorstellung von Gott gemacht, noch hatte ich es je mit ihm zu tun gehabt. Spiritualität war zu jener Zeit kein Thema für mich, aber ich machte mich auf den Weg, etwas darüber und alternative Heilmethoden zu lernen. Ich las, was ich kriegen konnte, um dieses Thema wirklich durchzuarbeiten, weil ich auf der anderen Seite keine Überraschungen antreffen wollte. Also las ich eine Menge über verschiedene Religionen und Philosophien. Das war alles interessant und machte mir Hoffnung, dass es etwas auf der anderen Seite geben würde.<br />
<br />
<br />
Andererseits hatte ich - als selbständiger Glasmaler - keine Krankenversicherung abgeschlossen. Meine Ersparnisse waren durch die Tests über Nacht aufgebraucht. Dann sah ich mich der Medizin gegenüber, ohne eine Krankenversicherung zu haben. Ich wollte nicht, dass meine Familie finanziell ruiniert würde. Also beschloss ich, mit der Angelegenheit selber fertig zu werden. Der Schmerz war nicht dauernd da, aber es gab Blackouts. Das ging so weit, dass ich nicht mehr Auto fahren konnte, und schließlich landete ich in einem Hospiz. Ich hatte meine eigene Hospiz-Pflegerin. Es war ein echter Segen, dass dieser Engel im letzten Teil dieser Lebensphase bei mir war. Das zog sich über 18 Monate hin. Ich wollte nicht viele Medikamente nehmen, da ich so bewusst wie möglich hinübergehen wollte. Dann bekam ich solche Schmerzen, dass ich mir nur noch des Schmerzes bewusst war. Glücklicherweise waren das immer nur Schübe von ein paar Tagen Dauer.<br />
<br />
Das Licht Gottes <br />
<br />
<br />
Ich erinnere mich daran, dass ich eines Morgens um halb fünf Uhr zu Hause aufwachte und genau wusste, dass die Zeit gekommen war. Das war der Tag , an dem ich sterben würde. Ich rief also ein paar Freunde an und verabschiedete mich von ihnen. Ich weckte meine Hospizpflegerin auf und sagte ihr das. Ich hatte eine private Vereinbarung mit ihr getroffen, dass sie meinen toten Körper 6 Stunden allein lassen würde, da ich gelesen hatte, dass allerlei interessante Dinge beim Sterben passieren können. Danach schlief ich ein. Das nächste, woran ich mich erinnere, ist der Anfang einer typischen Nahtod Erfahrung. Plötzlich war ich meiner selbst voll bewusst, und ich stand auf. Aber mein Körper lag im Bett. Dunkelheit umgab mich. Diese außerkörperliche Erfahrung war lebhafter und intensiver als eine gewöhnliche Erfahrung: Sie war so lebhaft, dass ich jeden Raum des Hauses sehen konnte. Ich konnte das Dach des Hauses sehen. Ich konnte um das Haus herumsehen und unter das Haus sehen.<br />
<br />
<br />
Und da war Licht! Ich wandte mich dem Licht zu. Dieses Licht ähnelte dem, was viele andere Leute über ihre Nahtod-Erfahrungen geschrieben hatten. Es war so großartig. Man kann es quasi berühren, man kann es fühlen. Es ist verlockend; man möchte in das Licht hineingehen wie in die Arme einer idealen Mutter oder eines Vaters. Als ich mich auf das Licht zu bewegte, wusste ich intuitiv, dass ich tot sein würde, wenn ich in das Licht hineinginge. Deshalb sagte ich, während ich mich auf das Licht zu bewegte: "Bitte warte einmal eine Minute, bleib mal hier stehen. Ich muss darüber nachdenken; ich möchte mit dir reden, bevor ich gehe." Zu meiner Überraschung kam die ganze Erfahrung zu einem Stillstand.<br />
<br />
<br />
Man kontrolliert tatsächlich seine Nahtod-Erfahrung; es ist keine Berg- und Talfahrt auf einer Geisterbahn. Meiner Bitte wurde entsprochen, und ich unterhielt mich eine Weile mit dem Licht. Das Licht nahm verschiedene Formen an wie Jesus, Buddha, Krishna, Mandalas, archetypische Bilder und Zeichen. Ich fragte das Licht: „Was ist hier eigentlich los? Bitte, Licht, erkläre dich mir gegenüber. Ich möchte wirklich wissen, in welcher Realität ich mich befinde.“ Ich kann nicht wirklich die exakten Worte hier anführen, denn das Ganze fand telepathisch statt.<br />
<br />
<br />
Das Licht antwortete. Die Information, die ich erhielt, war, dass die eigenen Glaubensvorstellungen die Art des Feedbacks bestimmen, das man vor dem Licht erhält. Wenn man Buddhist oder Katholik oder Fundamentalist ist, bekommt man eben ein entsprechendes Feedback. Man hat die Chance, es anzusehen und zu überprüfen. Aber die meisten machen das nicht. Aus den Enthüllungen des Lichts ging klar für mich hervor, dass das, was ich sah, die Matrix unseres eigenen Hohen Selbstes war. Das Einzige, was ich euch sagen kann, ist, dass es sich in eine Matrix verwandelte, ein Mandala menschlicher Seelen, und was ich sah, war, dass das, was wir unser Hohes Selbst nennen, eine Matrix ist. Es ist auch ein Weg zur Quelle; jeder von uns kommt direkt, als eine direkte Erfahrung von der Quelle. Wir alle haben ein Hohes Selbst oder eine Überseele unseres Wesens. Es offenbarte sich mir in seiner wahrsten energetischen Form. Ich kann es eigentlich nur so beschreiben, dass das Hohe Selbst eher ein Weg ist. Es sah nicht so aus, aber es ist eine direkte Verbindungsstraße zur Quelle (zum Ursprung), die jeder Einzelne von uns hat. Wir sind direkt mit der Quelle verbunden. <br />
<br />
<br />
So zeigte mir das Licht also die Matrix des Hohen Selbstes. Und es wurde mir sehr klar, dass alle Hohen Selbste e i n Wesen sind, alle menschlichen Wesen sind miteinander verbunden, so dass sie e i n Wesen bilden, wir sind in der Tat e i n Wesen, verschiedene Aspekte des einen Wesens. Dies bezog sich nicht auf eine besondere Religion. Dies wurde mir also übermittelt. Es war der schönste Anblick, den ich je hatte. Ich ging hinein und es überwältigte mich. Es fühlte sich an wie die Liebe, die man immer gewollt hatte, und es war die Liebe, die heilt, ganz macht und regeneriert.<br />
<br />
<br />
Während ich das Licht um weitere Erklärungen bat, verstand ich, was eine Matrix des Hohen Selbstes ist. Wir haben ein Gitternetz um den Planeten herum, in dem alle Hohen Selbste verbunden sind. Dies ist wie eine große Gesellschaft, eine subtile Energieebene um uns herum, die Geistebene könnte man sagen. Nach ein paar Minuten bat ich um weitere Erklärungen. ich wollte wirklich wissen, was es mit dem Universum auf sich hat, und zu diesem Zeitpunkt war ich auch bereit zu gehen. Ich sagte: „Ich bin bereit, nimm mich auf.“<br />
<br />
<br />
Da verwandelte sich das Licht in das Schönste, was ich je gesehen hatte: ein Mandala menschlicher Seelen auf dem Planeten. Ich kam also dazu mit all meinen negativen Vorstellungen von der Welt und allem, was dem Planeten zugefügt worden war. Deshalb fragte ich das Licht, mir weiterhin alles zu erklären. Ich erkannte in diesem grandiosen Mandala, wie schön wir alle in unserem Wesen, unserem Kern sind. Wir sind die schönsten Geschöpfe. Die menschliche Seele, die menschliche Matrix, die wir alle zusammen bilden, ist absolut phantastisch, elegant, exotisch, alles zusammen. Meine Worte reichen nicht aus, um zu erklären, wie sich meine Meinung über die Menschen in einem einzigen Augenblick veränderte. Ich sagte: „O Gott, ich wusste nicht, wie schön wir sind.“ Auf allen Ebenen, hohen oder niedrigen, in welcher Form auch immer, sind wir die schönsten Geschöpfe. Ich war erstaunt, dass es in keiner Seele Böses gab. Ich fragte: „Wie kann das sein?“ Die Antwort war, dass keine Seele an sich böse sei. Die schrecklichen Erfahrungen, die Menschen machten, konnten sie dazu bringen, Böses zu tun, aber ihre Seelen waren nicht böse. Was alle suchen, was alle erhält, ist Liebe, sagte mir das Licht. Wenn sie fehlt, nehmen die Menschen Schaden.<br />
<br />
<br />
Die Offenbarungen, die vom Licht kamen, gingen immer weiter. Schließlich fragte ich das Licht: „Heißt das, dass die Menschheit gerettet wird?“ Da sprach das Große Licht - und es klang wie ein Trompetenstoß, der von einem Schauer spiraliger Lichter umgeben war: „Erinnere dich daran und vergiss es nie: du rettest, erlöst und heilst dich selber. Du hast das immer getan und wirst es ewig tun. Als du geschaffen wurdest, erhieltest du die Kraft vor dem Beginn der Welt.“<br />
<br />
<br />
In diesem Moment erkannte ich sogar noch mehr. ich erkannte, dass WIR SCHON GERETTET SIND, und wir retteten uns, weil die Selbstkorrektur zu unserer Ausstattung gehört, wie alles im göttlichen Universum. Das bedeutet das zweite Erscheinen. Ich dankte dem Licht Gottes aus ganzem Herzen. Das Beste, was ich gerade noch tun konnte, war, in einfachen Worten meine große Bewunderung und Verehrung auszudrücken: „O lieber Gott, liebes Universum, liebes Großes Selbst, ich liebe mein Leben.“ Das Licht schien mich noch mehr einzuatmen. Es war, als absorbiere mich das Licht total. Dieses Liebeslicht vermag ich bis zum heutigen ...<br />
[/quote]<br />
<br />
<br />
<a href="http://www.initiative.cc/Artikel/2004_11_08%20Nahtoderfahrung.htm">http://www.initiative.cc/Artikel/2004_11_08%20Nahtoderfahrung.htm</a>]]></description>
            <author>Irgendwer</author>
            <pubDate>Tue, 06 Sep 2005 14:36:02 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/836</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Essener Schriften - Qumran-Schriftrollen</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=810</link>
            <description><![CDATA[<b>Die 5. Schriftrolle</b><br />
<br />
&nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp; <br />
In dieser Welt dienen alle Menschen einem von zwei Herren:<br />
<br />
Mit jedem Gedanken und jeder Tat dienen wir entweder der Liebe, oder der Furcht.<br />
<br />
Wenn ich mich mit meinen Mitmenschen ohne Furcht verbunden fühle, diene ich der Liebe.<br />
<br />
Man hat mich gelehrt, mich zu behaupten und stets wachsam zu sein, damit mich niemand verletze oder betrüge. Jetzt weiß ich, daß niemals irgend jemand versuchen wird mich zu verletzen oder unfreundlich zu behandeln, es sei denn er fühlt sich ungeliebt. Ich will mich vor dem Ungeliebten nicht mehr fürchten, wenn er sich unfreundlich zeigt. Ich werde es dem Unkraut der Rache nicht mehr erlauben, im Garten meines Herzens Wurzeln zu schlagen. Mitgefühl wird meine Antwort denen gegenüber sein, die mir Schaden wollen, weil sie sich von Furcht und Lieblosigkeit leiten lassen.<br />
<br />
Liebe ist stärker als Furcht, und kann mich weise machen. Jedesmal, wenn ich versucht bin zurückzuschlagen wird mir die Liebe einen besseren Weg zeigen.<br />
<br />
Verletzungen und Schmerzen sind kurzlebig. Von Dauer aber sind Würde, Selbstwertgefühl und Genugtuung darüber, stärker zu sein als der Übelwollende.<br />
<br />
Was für jeden Menschen lebensnotwendig ist, besitze ich in Fülle: Liebe und Anteilnahme.<br />
<br />
Liebe fließt als Lebensblut durch meine Adern und zeigt mir den Weg zu Geist und Wahrheit. Liebe als einziger Lebensquell hat mich geboren.<br />
<br />
Wenn ich meine Mitmenschen ohne Vorbehalte so annehme, wie sie sind und ihnen meine Zuneigung nicht verweigere, strahle ich Liebe aus und gebe ihnen ein Gefühl der Geborgenheit. Damit fördere ich das Beste in ihnen.<br />
<br />
Von heute an will ich allen, die in mein Leben treten, auf diese Weise begegnen, auch wenn sie lieblos handeln. Selbst die Grausamen und Zerstörerischen schließe ich von dieser Liebe nicht aus. Zwar werde ich niemals Taten billigen, die anderen Schmerz und Leid zufügen, doch werde ich sowohl für die Verursacher, wie auch für die Betroffenen Mitleid und Liebe fühlen.<br />
<br />
In jedem von Gott geschaffenen Lebewesen steckt etwas, das es zu lieben gilt und das Liebe braucht.<br />
<br />
Ich anerkenne das Heute und spende Liebe.<br />
<br />
Wohl das schlimmste Verbrechen ist Mord. Wenn ich aber einem Mörder meine Liebe versage, habe ich das gleiche Verbrechen begangen, denn ich habe ihm die Quelle des Lebens vorenthalten und ihn in meinen Gedanken zu einem Toten gemacht. Wenn ich hasse, bin ich ein Mörder.<br />
<br />
Die Menschheit wünscht sich manche Gaben, die ich ihr unter Umständen gewähren kann:<br />
<br />
Mit der richtigen Einstellung habe ich die Gabe des Heilens. Wenn ich richtig zu hören verstehe, kann ich Vorhersagen machen. Wenn ich lerne, kann ich die Gabe des Lehrens mit anderen teilen. Wenn ich stark bin kann ich anderen den Weg zeigen. Mit der Gabe des Geistes kann ich anderen Kraft und Zuversicht vermitteln. Immer kann ich Mut wecken und Hilfe gewähren.<br />
<br />
Der Gaben sind viele, doch die größte ist die Liebe.<br />
<br />
Ich habe immer Geistesgabe gewünscht. Stets sehnte ich mich danach helfen und dienen zu können. Sei es als Heiler, Prophet, Führer oder Weiser. Die größte Gabe besitze ich jedoch schon heute:<br />
<br />
Die Gabe grenzenloser, bedingungsloser Liebe.<br />
<br />
Ich kann Liebe geben und empfangen und will beides heute und immerdar tun.<br />
<br />
Ich liebe, was ich bin - im Erfolg und wenn ich strauchle. Die Quelle meines Lebens und mein Selbst lieben mich vorbehaltlos und immerdar. Und ebenso gebe ich bedingungslos Liebe, auch wenn die anderen meine Erwartungen nicht erfüllen. Meine Liebe wächst, je mehr ich davon austeile, und ist unerschöpflich. So, wie ich Liebe gebe, empfange ich Liebe und Liebende verleihen meinem Leben Fülle.<br />
<br />
Niemand kann mein Feind sein. Ich lasse es nicht zu. Ich habe die Wahl, jemanden als meinen Feind zu betrachten oder nicht. Und ich möchte in meinem Leben keinen haben. Ich will diejenigen, die meine Feinde sein könnten lieben und sie werden zu meinen Freunden. Ich werde sogar lieben, wer mir keine Gegenliebe zeigt und ihm vergeben.<br />
<br />
Heute verpflichte ich mich zur bedingungslosen Liebe und bitte um Hilfe. Ich bitte die Quelle aller Liebe mir die Kraft, den Willen und die Fähigkeit zu verleihen, meine Verpflichtung wahr zu machen.<br />
<br />
Gott lehre mich zu lieben. Lehre mich ohne Vorbehalte und Bedingungen zu lieben. Gewähre mir, daß ich die Liebe selbst sein kann.<br />
<br />
Liebe ist, was ich bin.]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 30 Aug 2005 21:23:00 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/810</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Die 14 Engel der Essener</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=796</link>
            <description><![CDATA[Meine Meditationen mit den Essener Engeln sind aus der Beschäftigung mit den Texten Edmond Bordeaux Szekely ("Die Lehren der Essener", "Das Evangelium der Essener") entstanden. <br />
<br />
Die 14 Engel werden den 7 Wochentagen zugeordnet, die Engel der Mutter am Morgen, die Engel des Vaters am Abend. Wobei die Essener Woche am Freitag Abend (Abend vor dem Sabbat) beginnt. Ich verzichte jetzt ganz bewußt darauf, diese Zuordnung hier wiederzugeben, weil man mit den Energien dieser Engel frei experimentieren kann.<br />
<br />
<br />
<b>Die 7 Engel der Mutter Erde</b><br />
<br />
<br />
DER ENGEL DES WASSERS<br />
<br />
...der Engel spricht...<br />
<br />
Sei still ... wisse ... ich bin der Bote der Ewigen<br />
Siehe, ich verkündige dir frohe Botschaft<br />
<br />
Wie Regen aus den Wolken<br />
wie Tau auf den Blüten<br />
wie der Quell aus dem Fels<br />
wie der Strom in der Ebene<br />
wie Ebbe und Flut der Meere<br />
spricht aus dir die Seele des Wassers<br />
und seine Macht ist mit dir auf dem Weg.<br />
Bewahre sie in deinem Herzen.<br />
<br />
...meine Seele antwortet...<br />
<br />
Still will ich sein ... denn ich weiß ... Du bist der Bote der Ewigen<br />
<br />
Die Seele des Wassers spricht aus mir<br />
und seine Macht ist mit mir auf meinem Weg.<br />
Ich bewahre sie in meinem Herzen.<br />
Mir geschehe, wie Du mir verkündigt hast.<br />
Gegrüßt seist Du mir, Engel des Wassers.<br />
<br />
<br />
<br />
DER ENGEL DES FEUERS<br />
<br />
... der Engel spricht...<br />
<br />
Sei still ... wisse ... ich bin der Bote der Ewigen<br />
Siehe, ich verkündige dir frohe Botschaft<br />
<br />
Wie die Gluthitze im Inneren der Sonne<br />
wie die Lava im Vulkan<br />
wie der Blitz im Gewitter<br />
wie der Schein der Fackel<br />
wie das Prasseln des Herdes<br />
wie die Flammen der Kerze<br />
spricht aus dir die Seele des Feuers<br />
und seine Macht ist mit dir auf deinem Weg.<br />
Bewahre sie in deinem Herzen.<br />
<br />
... meine Seele antwortet...<br />
<br />
Still will ich sein ... denn ich weiß ... Du bist der Bote der Ewigen<br />
<br />
Die Seele des Feuers spricht aus mir<br />
und seine Macht ist mit mir auf seinem Weg.<br />
Ich bewahre sie in meinem Herzen.<br />
Mir geschehe, wie Du mir verkündigt hast.<br />
Gegrüßt seist Du mir, Engel des Feuers.<br />
<br />
<br />
<br />
DER ENGEL DER LUFT<br />
<br />
... der Engel spricht ...<br />
<br />
Sei still ... wisse ... ich bin der Bote der Ewigen<br />
Siehe, ich verkündige dir frohe Botschaft<br />
<br />
Wie der Orkan über dem Meer<br />
wie der Sturm auf den Gipfeln<br />
wie der Wind in den Ästen<br />
wie die Brise im Schilf <br />
wie das Wehen des Sommerwindes<br />
wie der Hauch des Atems in der Flöte<br />
spricht aus dir die Seele der Luft<br />
und ihre Macht ist mit dir auf deinem Weg.<br />
Bewahre sie in deinem Herzen.<br />
<br />
... meine Seele antwortet ... <br />
<br />
Still will ich sein ... denn ich weiß ... Du bist der Bote der Ewigen<br />
<br />
Die Seele der Luft spricht aus mir<br />
und ihre Macht ist mit mir auf meinem Weg.<br />
Ich bewahre sie in meinem Herzen.<br />
Mir geschehe, wie Du mir verkündigt hast.<br />
Gegrüßt seist Du mir, Engel der Luft.<br />
<br />
<br />
<br />
DER ENGEL DER ERDE<br />
<br />
... der Engel spricht ...<br />
<br />
Sei still ... wisse ... ich bin der Bote der Ewigen<br />
Siehe, ich verkündige dir frohe Botschaft<br />
<br />
Wie der Rubin in der dunklen Höhle<br />
wie das Gold in den Tiefen<br />
wie der schroffe Fels im Gebirge<br />
wie der uralte Baum im Wald<br />
wie das Gras auf den Weiden<br />
wie das Korn der reifen Ähren<br />
spricht aus dir die Seele der Erde<br />
und ihre Macht ist mit dir auf deinem Weg.<br />
Bewahre sie in deinem Herzen.<br />
<br />
... meine Seele antwortet ... <br />
<br />
Still will ich sein ... denn ich weiß ... Du bist der Bote der Ewigen<br />
<br />
Die Seele der Erde spricht aus mir<br />
und ihre Macht ist mit mir auf meinem Weg.<br />
Ich bewahre sie in meinem Herzen.<br />
Mir geschehe, wie Du mir verkündigt hast.<br />
Gegrüßt seist Du mir, Engel der Erde.<br />
<br />
<br />
<br />
ENGEL DER ARBEIT<br />
<br />
... der Engel spricht ...<br />
<br />
Sei still ... wisse ... ich bin der Bote der Ewigen<br />
Siehe, ich verkündige dir frohe Botschaft<br />
<br />
Arbeit ist genug da für deine Hände<br />
und deine Werke ebnen deinen Weg.<br />
Bewahre sie in deinem Herzen.<br />
<br />
... meine Seele antwortet ... <br />
<br />
Still will ich sein ... denn ich weiß ... Du bist der Bote der Ewigen<br />
<br />
Arbeit ist genug da für meine Hände<br />
und meine Werke ebnen meinen Weg.<br />
Ich bewahre sie in meinem Herzen.<br />
Mir geschehe, wie Du mir verkündigt hast.<br />
Gegrüßt seist Du mir, Engel der Arbeit.<br />
<br />
<br />
<br />
ENGEL DES LEBENS<br />
<br />
... der Engel spricht ...<br />
<br />
Sei still ... wisse ... ich bin der Bote der Ewigen<br />
Siehe, ich verkündige dir frohe Botschaft<br />
<br />
Dir ist das Leben gegeben<br />
jetzt und hier und allezeit und überall<br />
damit du alle Wege gehen kannst.<br />
Bewahre es in deinem Herzen.<br />
<br />
... meine Seele antwortet ... <br />
<br />
Still will ich sein ... denn ich weiß ... Du bist der Bote der Ewigen<br />
<br />
Mein ist das Leben<br />
überall und allezeit und hier und jetzt<br />
auf daß ich alle Wege gehe.<br />
Ich bewahre es in meinem Herzen.<br />
Mir geschehe, wie Du mir verkündigt hast.<br />
Gegrüßt seist Du mir, Engel des Lebens.<br />
<br />
<br />
<br />
ENGEL DER MUTTER<br />
<br />
... der Engel spricht ...<br />
<br />
Sei still ... wisse ... ich bin der Bote der Ewigen<br />
Siehe, ich verkündige dir frohe Botschaft<br />
<br />
Der Wille der Mutter erleuchtet dein Wesen<br />
und leitet dich auf allen deinen Wegen.<br />
Bewahre ihn in deinem Herzen.<br />
<br />
... meine Seele antwortet ... <br />
<br />
Still will ich sein ... denn ich weiß ... Du bist der Bote der Ewigen<br />
<br />
Der Wille der Mutter erleuchtet mein Wesen<br />
und leitet mich auf allen meinen Wegen.<br />
Ich bewahre ihn in meinem Herzen.<br />
Mir geschehe, wie Du mir verkündigt hast.<br />
Gegrüßt seist Du mir, Engel der Mutter.<br />
<br />
<br />
Das sind die 7 Engel der Mutter Erde, so wie sie mir aus den Texten der Essener entgegengetreten sind.<br />
Viel Freude beim Kennenlernen&nbsp; <img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/silver-lol.gif" title="LOL" alt="LOL" align="absmiddle" class="smilie" /> &nbsp;<img src="http://www.omspace.org/forum/bb_designs/_smile/unb/heart.png" title=":heart:" alt=":heart:" align="absmiddle" class="smilie" />]]></description>
            <author>Kinnaree</author>
            <pubDate>Fri, 26 Aug 2005 20:50:41 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/796</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Engelhafte Botschaften - Engelkarten</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=792</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
"Ich kann die Engel, die ich male nicht anfassen, sehen oder beweisen, und doch sind sie da. Sie sind um uns herum um uns zu führen und zu beschützen. Leider steht uns unser Verstand im Wege, um ihre leise Stimme zu hören. Zumal sie keine Worte benutzen. Wir erhalten ihre Botschaft allein im Raum der Stille in unserem Herzen. - Horchen Sie doch mal." <br />
<br />
Gabriele-Diana Bode - <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fengelhaftes.de" border="0" title="http://engelhaftes.de">http://engelhaftes.de</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
[/quote]<br />
<br />
<br />
<b>Engelhafte Botschaften, Engelkarten und Buch</b><br />
<br />
<i>von Gabriele-Diana Bode</i><br />
<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fexec%2Fobidos%2FASIN%2F3980937771%2Fforumsystemis-21" border="0" title="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3980937771/forumsystemis-21"><img sm:iepng="true" border="0" align="absmiddle" src="http://images-eu.amazon.com/images/P/3980937771.01.LZZZZZZZ.jpg" title="http://images-eu.amazon.com/images/P/3980937771.01.LZZZZZZZ.jpg" alt="[Not loaded: http://images-eu.amazon.com/images/P/3980937771.01.LZZZZZZZ.jpg]" /></a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"><br />
<br />
<br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fexec%2Fobidos%2FASIN%2F3980937771%2Fforumsystemis-21" border="0" title="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3980937771/forumsystemis-21">http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/39.../forumsystemis-21</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 26 Aug 2005 10:27:30 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/792</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Meditation: Die Wolken der Essenz des Goldes</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=786</link>
            <description><![CDATA[<b>Die Wolken der Essenz des Goldes ziehen sich zusammen</b><br />
<br />
<b><span style="color:orange">OM <br />
<br />
Von allen Sonnen des Weltenraums dringt die Essenz des Goldes in Form von geistigem Reichtum und Glück in die Atmosphäre ein. Sie verteilt sich gleichmäßig um den gesamten Globus und wirbelt freudvoll tanzend im Licht unserer Sonne. Dann ziehen sich die Wolken der Essenz des Goldes zusammen und beginnen, ihren Segen auf die Welt herabzuregnen. <br />
<br />
Der goldene Regen aus reinem formbaren Energielicht regnet auf alle Länder, Städte und Landstriche. Er dringt durch alle Materie und reichert alles mit Freude und Wonne an. Aus dieser Essenz des Goldes entfaltet sich der geistige Überschuss, der äußeren Überfluss harmonisch anzieht. Wenn der Prozess abgeschlossen ist, hat jedes Wesen genau das, was es braucht, um glücklich zu sein. <br />
<br />
Wer noch weiter ins volle kosmische Leben gehen möchte, kann nun noch Türen und Tore zu Welten erforschen, die Glück und Erfahrungen bieten, von denen wir noch nicht einmal in unseren schönsten Träumen etwas geahnt haben. <br />
<br />
All das war schon immer da, aber mit der Essenz des Goldes, die uns nun durchdringt, ist dies nun endlich auch innerhalb des Körpers möglich. Nicht jeder kann sofort voll in die Erfahrung eintreten, aber mit jeder Meditation und jedem Wesen, das in seinen eigenen inneren Reichtum eintaucht, verdichtet sich das Potential des goldenen Spektrums auf der Erde zum Wohle aller Wesen im Universum. <br />
<br />
SOHA - So ist es. </span></b>]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Wed, 24 Aug 2005 16:18:52 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/786</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Religion und Spiritualität</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=773</link>
            <description><![CDATA[Gekürzter Ausschnitt aus: Ulli Olvedi - 'MO' Das Orakel der Tibeter<br />
<br />
[quote]<br />
<b>Religion und Spiritualität</b><br />
<br />
"Der jetzige Dalai Lama sagte einmal: «Meine Zukunftsvision ist Spiritualität ohne Religion.» Spiritualität bezeichnet einen inneren Weg, der Persönlichkeitsentwicklung und spirituelle Entwicklung umfasst. Die Persönlichkeitsentwicklung strebt einen ausgeglichenen Seinszustand an, der ein gewisses Maß an geistiger Klarheit und Mitgefühl möglich macht. ...&nbsp; Die spirituelle Entwicklung geht darüber hinaus, ihr Ziel ist das völlige geistige Erwachen. ...<br />
<br />
Religion ist die äußere, kulturgebundene Form sowohl für schamanische als auch für spirituelle Inhalte. ... Religion umkleidet die Spiritualität wie die Kleider eine Person. Manchmal sieht man vor lauter Kleidern die Person nicht mehr. ... Religion kann zur harten Schale werden, deren subtiler Inhalt sich verflüchtigt hat ‑ wie ein leeres Schneckenhaus. ...<br />
<br />
Spiritualität ist Erforschung und Verwirklichung des ursprünglichen, reinen Geistes. Der spirituelle Weg ist etwas, wofür sich ein Mensch aus tiefem Bedürfnis und freiem Willen entscheiden muss. ... Religion ist an bestimmte Kulturen gebunden, Spiritualität nicht. Deshalb können sich Vertreter verschiedener Religionen, wenn sie tatsächlich am spirituellen Weg orientiert sind, ohne Probleme verständigen. Identifizieren sie sich hingegen mit ihrer Religion, ist die Verständigung angesichts der großen Unterschiedlichkeit sehr schwierig."<br />
<br />
Ulli Olvedi<br />
[/quote]<br />
<br />
Infos zum Buch: <br />
<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2Fexec%2Fobidos%2FASIN%2F3502611106%2Fforumsystemis-21" border="0" title="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3502611106/forumsystemis-21">http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/35.../forumsystemis-21</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Fri, 19 Aug 2005 10:57:10 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/773</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Botschaft der Erde</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=714</link>
            <description><![CDATA[<span style="color:green"><b>Die Erde - Gechannelt im Mai 2005 von Irene Schumacher</b></span><br />
<br />
<span style="color:darkcyan"><b>Immer mehr Menschen erkennen mich als bewusstes Wesen, als Persönlichkeit an, und beginnen die tiefe Zuneigung, die ich für die Menschheit ausstrahle zu spüren. Das, was als Charakter bezeichnet wird, besitze ich auch, mit Gefühlen, Vorlieben und Abneigungen, ich kann genau wie ihr lieben und leiden.<br />
<br />
Jedoch könnt ihr das Ausmaß und die Art meines Bewusstseins noch nicht erfassen, denn ihr seid darauf fixiert, nur menschliches und menschenähnliches Leben als das einzig wahre und fühlende Bewusstsein zu akzeptieren. Die Größe meiner Seele und die Kapazität meiner Bewusstheit, übersteigt bis jetzt eure Vorstellungen, beide sind von planetarisch universellem Ausmaß.<br />
<br />
Ich gehe in einen neuen Lebensraum über, meine Reise durch das Universum ähnelt euren Reisen auf der Erde, in jedem Kontinent herrscht ein anderes Klima. Stellt euch vor, ihr zieht um, vom Polarkreis in ein südliches Land. Das Ausmaß meines Weges ist nicht nur linear, sondern auch energetisch, ich wechsele nicht nur den Ort, sondern auch den Schwingungsbereich.<br />
<br />
Das neue Klima ist von hoher Frequenz und mit Licht und Liebe durchtränkt. Diese Reise mache ich nicht alleine, sondern eure Sonne und alle Planeten des Sternensystems, mit ihren Kindern, den Monden reisen mit mir. Die Naturwesen, die Tiere und Menschen befinden sich an Bord und alle, die diese Reise begrüßen, spüren die neuen Schwingungen voller Freude.<br />
<br />
So viele Seelen streben ins Licht, ins neue Zeitalter am Äquator des Universums, ich liebe euch alle und bin stolz und glücklich, mit euch zu sein.</b></span>]]></description>
            <author>Rosenduft</author>
            <pubDate>Sat, 23 Jul 2005 21:46:52 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/714</guid>
        </item>
        <item>
            <title>'Neue Kinder', 'Alte Kinder', 'Sternenkinder' ???</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=689</link>
            <description><![CDATA[Nachdem ich verschiedenste sich widersprechende Channelings und Texte zu 'Neuen Kindern' aller Art gelesen hatte und sich mir von tief Innen heraus eine kleine Stimme eindringlich bemerkbar machte - die Stimme eines 'ganz gewöhnlichen' Kindes, das mich fragte: "Und ich, bin ich nichts Besonderes??" - fühlte ich mich zu diesem Artikel inspiriert.... <br />
<br />
<br />
<b>'Neue Kinder', 'Alte Kinder', 'Sternenkinder' ???</b><br />
<br />
<i>Jedes Kind ist etwas Besonderes!</i><br />
<br />
Mit Kategorisierungen und oft nur vermeintlichen besonderen Eigenschaften, die mitunter nur als Rechtfertigung für Erziehungsunfähigkeit der Eltern oder ein zu grosses Ego der Kinder und Jugendlichen benutzt werden, das man nicht in den Griff bekommt, werden Entwicklungen blockiert und teilweise sozial unterentwickelte Kinder in die Welt entlassen. Was unsere Welt braucht sind nicht spirituelle Überflieger mit Größenwahn, sondern Gemeinschaftsdenken, Vernetzung und echtes Sozialverhalten - echte Liebe, emotionale Offenheit ohne Masken und doppelten Boden. <br />
<br />
Das heisst nicht, dass nicht viele Menschen - Kinder wie Erwachsene - 'besondere' spirituelle Fähigkeiten haben. Diese stehen jedoch potentiell, wenn sie nicht verschüttet sind oder unterdrückt werden, jedem Menschen zur Verfügung! Die meisten dieser Fähigkeiten kann man ebenso durch Übung und Wissen erlernen, wie durch Ignoranz und Angst verlernen oder unterdrückt halten.&nbsp; <br />
<br />
Jedes Kind ist einzigartig und verdient es, voll und ganz geliebt zu werden, in seinen Eigenarten gesehen und in seinen individuellen Fähigkeiten gefördert zu werden. Jedes Kind braucht Raum für seine individuelle Entwicklung und Respekt als vollständiges und ganzes Wesen mit einem eigenen Charakter. Jedes Kind braucht Grenzen und Leitung, um sich in der Welt zurechtzufinden und seinen Weg zu finden, ohne sich dabei aufzugeben, aber auch ohne anderen zu sehr den Eigenwillen aufzuzwingen... <br />
<br />
An jeder spirituellen und esoterischen Ecke des Internet und Buchhandels definieren 'Wissende und Weise' die Begriffe "Indigo-Kinder", "Kristallkinder" und "Sternenkinder" für ihre Zwecke neu, bis keiner mehr weiss, was eigentlich wirklich Sache ist. <br />
<br />
Tatsache ist, dass einige Kinder bestimmte Fähigkeiten mitbringen, aber dafür schwierig zu verstehen sind. Andere sind ruhig und verträglich und fügen sich nahtlos in ihre Umgebung ein. Wieder andere sind grausam oder aggressiv und schwer zu bändigen. <br />
<br />
Oft sind es einfach nur Phasen, die in der Entwicklung eines Kindes mal mehr, mal weniger natürlich vorkommen und die durch einen Esoterik-Wahn zu einem Charakter hochstilisiert werden, bis das Kind entweder Rauschgift von hilflosen Ärzten verschrieben bekommt oder selbst glaubt, es sei allmächtig, während es im Grunde nur an einer masslosen Überschätzung der eigenen Fähigkeiten leidet - bei gleichzeitiger Unfähigkeit, sich in das Leben, in das es geboren wurde, harmonisch einzufinden, so dass es mit seinen Fähigkeiten niemandem nutzen kann und immer depressiver wird... usw. usf. <br />
<br />
Auf diese Weise - durch Schubladendenken - begrenzt man Kinder in ihrem Sein und in ihrer natürlichen Entwicklung. Zeit, Aufmerksamkeit und Liebe braucht jedes Kind mehr oder weniger. Wer als Eltern aus dem Herzen fühlt und handelt, kann getrost jedes Buch über "Kinder der Neuen Zeit" wegwerfen und alle überteuerten Seminare absagen. Wer seinen Kindern liebevoll zugeneigt ist und sie als ganze Menschen sieht, braucht keine Schubladen... <br />
<br />
Fazit: Kopf ausschalten, Fernseher ausschalten, 'Kinderprogramm' = Spielen und Toben, gemeinsam Zeit verbringen in gegenseitigem Respekt - einschalten, Liebe einschalten, Herz einschalten - und auf gehts mit dynamisch fliessender Harmonie gemeinsam in die Neue Zeit! <br />
<br />
Andreas]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 19 Jul 2005 16:37:00 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/689</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Das Wunder der Welt....</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=655</link>
            <description><![CDATA["Das Wunder der Welt, das an die Stelle ihrer Täuschung tritt. Und wenn das kollektiv vor sich ginge? Wenn sich Millionen, ja, Millionen von jungen Stimmen, weil sie genug haben von der alten Welt der Täuschung und ihren grauen Kolonnen, die sich aufreihen, um noch ein Diplom in der alten Art des Sterbens zu ergattern, wenn diese klaren Stimmen unvermutet ihre Herzen erweichen und ihre Brust von einer sanften Luft schwellen lassen und <i>Nein</i> rufen würden, NEIN, wir wir wollen das nicht mehr? - Alle diese Zellen, von ihrem Hypnotismus befreit...<br />
<br />
"Wann? Wann?" fragt die Stimme der Erde."<br />
<br />
Satprem]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 05 Jul 2005 12:25:22 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/655</guid>
        </item>
        <item>
            <title>Wir werden die Welt wechseln....</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=653</link>
            <description><![CDATA["Es ist die mentale Herrschaft über die Welt, die ins Wanken gerät und im Begriff ist, sich aufzulösen und unterzugehen. Sie halten ihre Reden, doch die Erde erbebt, die Materie erzittert. Es wäre dringend notwendig, daß die Erde zur Realität dieses Phänomens erwacht ehe all diese kleinen Hüte - der Präsidenten, der Bischöfe, der Biologen, der Yogis oder der Ajatollahs - plötzlich von ihren verdutzen Köpfen geblasen werden. <br />
<br />
Wir stehen nicht vor einer spirituellen Wende dieser Welt, wir werden nicht unsere grossen Ideen wechseln - Wir werden die Welt wechseln, wie es die Teleostier, die echten Knochenfische, in ihren ausgetrockneten Wasserlöchern einst taten. Und alle unsere Kommunismen oder Marxismen sind ebenso lächerlich wie unsere Kapitalismen oder unsere Evangelismen, wie alle nur möglichen kleinen "Ismen" auf dieser Welt - denn wir stehen vor einer Wende der Evolution. Der Kampf spielt sich in unserem Körper ab, in der Zelle: Das Mittel, die Welt zu verändern, ist der Körper, ist unsere Zelle. <i>Das</i> ist es, was sich zu verändern beginnt, sonst nichts. Alles andere sind Hirngespinste. Damit sind wir an einem seltsamen Kreuzungspunkt von Apokalypse und Biologie angelangt."<br />
<br />
Satprem ('Der Mensch hinter dem Menschen, S. 230')]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Tue, 05 Jul 2005 11:58:46 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/653</guid>
        </item>
        <item>
            <title>GOTT</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=642</link>
            <description><![CDATA[[quote]<br />
<b>GOTT <br />
&nbsp;<br />
Als vor Zeiten der erste bebende Laut über meine Lippen drang, erklomm ich den heiligen Berg und sprach zu Gott. Und ich sagte: «Herr, ich bin dein Diener. Dein geheimer Wille ist mein Gesetz, und ich folge dir immerdar.»<br />
<br />
Aber Gott antwortete nicht. Er entschwand einem mächtigen Sturme gleich.<br />
<br />
Und nach tausend Jahren erklomm ich den heiligen Berg, und wieder sprach ich zu Gott. Und ich sagte: «Schöpfer, ich bin dein Geschöpf. Aus Ton hast du mich geformt, und was ich bin und habe, schulde ich dir.» <br />
<br />
Aber Gott antwortete nicht. Er entschwand tausend eiligen Flügeln gleich.<br />
<br />
Und nach tausend Jahren erklomm ich den heiligen Berg, und wieder sprach ich zu Gott. Und ich sagte: «Vater, ich bin dein Sohn. Aus Liebe und Erbarmen hast du mich gezeugt, und in Liebe und Ehrerbietung will ich dein Königreich erben.»<br />
<br />
Aber Gott antwortete nicht. Er verschwand wie Dunst in der Ferne.<br />
<br />
Und nach tausend Jahren erklomm ich den heiligen Berg, und wieder sprach ich zu Gott. Und ich sagte: «Mein Gott, mein Ziel und meine Erfüllung. Ich bin dein Gestern, und du bist mein Morgen. Ich bin deine Wurzel in der Erde, du bist meine Blüte am Firmament, und gemeinsam wachsen wir vor dem Antlitz der Sonne.»<br />
<br />
Da neigte sich Gott hernieder und flüsterte süße Worte in mein Ohr.<br />
<br />
Und wie der See das Bächlein umfängt, das in ihn mündet, so umfing er mich.<br />
<br />
Und als ich in die Weiten und Täler hinabstieg, war Gott auch dort.</b><br />
<br />
<i>Khalil Gibran</i><br />
[/quote]]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Thu, 30 Jun 2005 16:07:27 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/642</guid>
        </item>
        <item>
            <title>A G A P E</title>
            <link>http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=617</link>
            <description><![CDATA[<b>Agape</b><br />
<i>aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie</i><br />
<br />
Agape (griechisch αγάπη ; lat. caritas) bezeichnet ein griechisches Wort für Liebe, welches durch das Neue Testament zum festen Begriff geworden ist, aber der Bedeutung nach sich schon vorher deutlich von Eros und Philia unterschied.<br />
<br />
Das griechische Verb agapan bedeutet sich zufrieden geben mit etwas, aber auch jemanden mit Achtung behandeln, bevorzugen. <br />
<br />
Plotin verwendete den Begriff für die herabsteigende Liebe: ein vom Subjekt ausgehendes, freies Tun, wodurch das Geringere erhoben wird, während Eros, die emporsteigende Liebe, ein Zustand des Bestimmtseins durch etwas und der Drang nach ihm ist. (in: Plotin, Enneades, 253-269).<br />
<br />
Allerdings lässt sich die eigentliche Bedeutung des Wortes "agape" im Deutschen nur erahnen: es bedeutet nicht direkt die Art der Liebe, die im deutschen Sprachgebrauch üblich ist, sondern eher eine höhere Form dessen, eine spirituelle und "metaphysische" Verbindung zwischen zwei (oder auch mehreren) Menschen.<br />
<br />
In christlichen Kirchen bedeutet das die Liebe zum Nächsten, die Liebe zu Gott und die Liebe Gottes zu den Menschen. Es ist die Höchste der drei theologischen Tugenden (neben Glaube und Hoffnung, ( (<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.bibleserver.com%2Fgo.php%3Fref%3D46013013%26amp%3Bbible%3Delb" border="0" title="http://www.bibleserver.com/go.php?ref=46013013&amp;amp;bible=elb">http://www.bibleserver.com/go.php?ref=46013013&amp;bible=elb</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">)1. Kor. 13,13)).<br />
<br />
In ( (<a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.bibleserver.com%2Fgo.php%3Fref%3D46013001%26amp%3Bbible%3Delb" border="0" title="http://www.bibleserver.com/go.php?ref=46013001&amp;amp;bible=elb">http://www.bibleserver.com/go.php?ref=46013001&amp;bible=elb</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">)1. Kor. 13, 1-13, auch bekannt als "Das Hohelied der Liebe") gibt Paulus eine ausführliche Charakterisierung von Agape an.<br />
<br />
[ Zu 'Das Hohelied der Liebe' siehe auch: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fwww.omspace.org%2Fforum%2Fforum.php%3Freq%3Dthread%26amp%3Bid%3D555" border="0" title="http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;amp;id=555">http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&amp;id=555</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0"> ]<br />
<br />
In neurerer Auslegung wird Agape auch als bedingungslose Liebe zwischen zwei Menschen / Partnern interpretiert. Im Gegensatz zu Philia ist sie nicht an Bedingungen geknüpft, beschreibt also eine Liebe die bemüht ist für das Wohlergehen des/der Geliebten zu sorgen, egal in welchem Zustand er/sie sich befindet oder welche Reaktion von ihm/ihr kommt.<br />
<br />
Quelle: <a target="ext" href="http://omspace.org/forum/forum.php?req=derefer&amp;url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FAgape" border="0" title="http://de.wikipedia.org/wiki/Agape">http://de.wikipedia.org/wiki/Agape</a><img src=http://omspace.org/forum/icon_ext.gif title="Link &ouml;ffnet neues Fenster" border="0">]]></description>
            <author>Andreas</author>
            <pubDate>Sun, 26 Jun 2005 14:42:44 +0100</pubDate>
            <guid>http://www.omspace.org/forum/617</guid>
        </item>
    </channel>
</rss>
