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Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 01-05-2006, 12:05 | Mahakala |
Mahakala
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Mahakala (Sanskrit, m., महाकाल, mahākāla, der große Schwarze oder die große Zeit, tibetisch Gönpo Nagpo) ist eine buddhistische Gottheit Tibets. Obwohl er eine zornvolle Gottheit ist, gilt er als "Beschützer der buddhistischen Lehre" (Dharma), als Dharmapala.
Wie auch andere Gottheiten des buddhistischen Pantheons, wurde er aus dem Hinduismus übernommen. Dort gilt er als zornvoller Ausdruck von Shiva. Im Buddhismus wird er meist als der zornvolle Ausdruck des Mitgefühls des Bodhisattvas Avalokiteshvara gesehen (ein Bodhisattva ist ein "Erleuchtungswesen", das seine Erleuchtung oder genauer die Auslöschung der Ich-Haftigkeit im Nirvana, aus Mitleid für alle menschlichen Wesen aufschiebt). Mahakala wird häufig zusammen mit seiner Gefährtin Palden Lhamo dargestellt.
Mahakala wird in insgesamt etwa 75 verschiedenen Erscheinungsformen dargestellt, von denen viele Sinnbilder für unterschiedliche Emotionen sind.
Entstehungslegende von Mahakala
Für die Meditation wird im tibetischen Buddhismus oft ein Abbild eines Meditationsgottes (Yidam) in Form eines Thangkas, eines tibetischen Rollbildes, benutzt. Ein solcher Yidam-Meditationsgott ist Avalokiteshvara (tibetisch: Chenresig), der als sehr kraft- und machtvoll gilt. Er ist der Buddha des allumfassenden bedingungslosen Mitgefühls und die Schutzgottheit Tibets. Auf Thangkas wird Avalokiteshvara oft mit vier, manchmal auch mit sehr vielen Armen und elf Köpfen, dargestellt. Seiner einzigen ihm zugeschriebenen Aufgabe, alle Wesen dabei zu unterstützen, sich vom Leiden zu befreien, wird er zum einen in der sanftmütigen, mitfühlenden Form gerecht. Doch nicht jedem kann mit friedlichen Methoden geholfen werden. In diesem Fall kann Avalokiteshvara, als Ausdruck reinen Mitgefühls, eine zornvolle Gestalt annehmen - die Gestalt des „Großen Schwarzen“.
Diese Erscheinungsform wird Mahakala genannt, der "Schwarze Schützer". Die Legende sagt, dass Avalokiteshvara, um der Verwirrung des Geistes entgegenzutreten sich selbst als zornvollen Mahakala schuf. Er stieß die dunkelblaue Silbe „Hum“ aus und verwandelte sich in diesen dunklen, kraftvollen Beschützer. Dieser dient dem Praktizierenden einzig und allein zur Beseitigung von störenden Einflüssen und dem Schutz vor äußeren, inneren und geheimen Hindernissen auf dem Weg. Seine vier Hauptaktivitäten sind: Bezähmen, Bereichern, Anziehen und Zerstören. Buddhistischer Vorstellung zufolge bezähmt Mahakala den Geist, bereichert ihn mit Weisheit, zieht gute Bedingungen an und zerstört alles Hinderliche. Und er soll alle ehrlich gemeinten Wünsche erfüllen, die den letztendlichen Wunsch nach Befreiung unterstützen. Die Methoden, die er benutzt, können grob und sehr heftig sein und zeugen von Mahakalas Kompromisslosigkeit, Schnelligkeit und persönliche Opfer fordernder Autorität.
Tod und Zerstörung sind letztlich die Themen auf jedem Thangka (Rollbild) von Mahakala. Doch was wird zerstört? Mahakala geht es in seinem Mitgefühl um die Zerstörung des selbstzerstörerischen Ichs, das an einer Welt der Illusionen anhaftet. Er dient somit radikal und eindeutig der Befreiung aus der Illusion von Ich, der Überwindung des Ichs und seines leidvollen Handelns gegen sich selbst und andere - dem Tod des Ego.
In der Ikonographie der buddhistischen Malerei gibt es bestimmte Formen und Gesichtsausdrücke, an denen man Dämonen erkennen kann. Mahakalas Gesicht trägt genau diese Attribute. Er hat gewöhnlich einen Kopf mit drei heraustretenden Augen (blickend in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft). Seine Augenbrauen sind wie kleine Flammen, und sein Bart besitzt eine haken-ähnliche Form. Er sieht aus wie ein Dämon, ist aber kein Dämon. Er ist als Spiegel des Bösen dazu da, Dämonen abzuschrecken und zu bekämpfen. Die Krone aus fünf Totenköpfen (symbolisch für die fünf Geistesgifte: Gier, Zorn, Unwissenheit, Stolz und Eifersucht, welche er umwandelt) weist darauf hin, dass er kein Dämon ist. Mahakalas bis zu 75 Erscheinunngsformen, können zwei bis zu sechszehn Arme haben. Hauptsächlich der 6-armige Mahakala wird als direkte Erscheinungsform von Avalokiteshvara angesehen, wie er zumeist, aber nicht ausschließlich, in der Gelug-Schulrichtung des Tibetischen Buddhismus verehrt wird.
Beschreibung des Chag Drugpa (6-armiger) Mahakala:
In einem seiner sechs Hände hält er ein Hackmesser und eine Schädelschale gefüllt mit Blut oder Hirnmasse, welche er vor seinem Herzen hält (Symbol für Weisheit und Methode und für das Abschneiden aller falschen Vorstellungen), einer Gebetskette aus Totenköpfen (mit der er unablässig zum Wohle aller Wesen Mantren rezitiert), einer Handtrommel (für den Ton der Leerheit, welcher die Dakinis, die Himmelstänzerinnen anlockt) einer Schlinge (mit der er alle Feinde fesselt, aber auch den Praktizierenden selbst an seine Gelübde bindet) und einen Dreizack (symbolisch für Buddha, Dharma (buddhistische Lehre/Gesetz des Lebens) und Sangha (Gemeinschaft der Praktizierenden)).
Der Dreizack sowie die Handtrommel erinnern an die hinduistischen Symbole Shivas, dessen Verkörperung Mahakala im Buddhismus darstellt. Überdies trampelt Mahakala auf einem Elefantenwesen herum, welches für weltliche Orientiertheit, aber auch für den ungezügelten Geist steht. Alle Symbole des Todes, der Bedrohung und der Zerstörung werden bewusst eingesetzt, um die Menschen, welche sich vor dem Tod fürchten, den wahren Tod zu lehren - den Tod des Ich. Mahakala lässt das kleine Ich erschauern, auf dass es den Kampf gegen seine wahre Natur aufgebe und sich der Einheit allen Seins beugen kann.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mahakala
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 03-02-2006, 21:43  |
Quote by ARISTOTELES “ "Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer."
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Member since 03/2005 213 Posts Location: Berlin
| 03-16-2006, 12:13  |
lustig,
Habe gestern nach langer Zeit mal wieder eine Anrufung an Mahakala gemacht und heute entdecke ich den guten hier. Schön ihn zu sehen.
Lieben Gruß Laura
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Member since 05/2008 14 Posts Location: Stolpen
| 05-14-2008, 18:24  |
Typisch Wikipedia würde ich sagen
Mahakala dient nicht dazu "Demonen" abzuschrecken. (Jedenfalls spielen Demonen in unserer westlichen Gesellschaft keine große Rolle) Er ist ganz einfach für uns Diamantwegs - Buddhisten sehr nützlich. Wir gehen einen sehr schnellen Weg. Dabei wird auch Karma schneller reif. Um die stärksten Schwingenungen abzufedern, welche bei Reinigungsmeditationen auftreten können braucht es einen kraftvollen Schützer. Einen fürs Grobe sozusagen.
Ich persönlich kann sagen - Ich bin dankbar, dass es Ihn gibt
lg Diamant
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 05-14-2008, 21:44  |
Hallo Diamant!
Mahakalas Aktivität ist SEHR viel umfassender als "nur" das Grobe bei bzw. von der Reinigung abzuschleifen. Und selbstverständlich ist er nicht nur im Rahmen des Diamantwegs unterwegs
Dass "Dämonen" in unserer Gesellschaft keine Rolle spielen, ist ein Irrtum, wir nennen sie nur nicht unbedingt so. Ob man dabei von Entitäten ausgehen will, ist eine andere Frage.
Der Wikipedia-Artikel ist schon recht stimmig, deckt aber immer noch lange nicht das gesamte Wirkungsfeld der Kräfte von Mahakala und den Kraftfeldern um ihn herum ab.
Ich denke, Du wirst in Zukunft dieser Kraft noch viel dankbarer sein als jetzt - wenn Du noch mehr Aspekte seiner Aktivität "am eigenen Leib und Geist" erfahren durftest
Lieben Gruss!
Andreas
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Member since 05/2008 14 Posts Location: Stolpen
| 05-15-2008, 07:23  |
ja natürlich - dies war nur eine vereinfachte Darstellung.
Tatsache ist jedoch, dass Mahakala aus der Bön Religion stammt in der er ein Dämon war. Die Buddhisten haben diesen Aspekt gewandelt zu einem Schützer mit einem Weisheitsauge.
Ich finde es nicht sinnvoll im Zusammenhang mit Buddhaaspekten, welche Persönlichkeitsaspekte darstellen von Göttern und Dämonen zu reden. Da das Verständnis von Göttern und Dämonen durch den christlichen Einfluss in unserer Gesellschaft ein völlig anderes ist als es Buddhisten in deren Kulturen haben.
Wer von Göttern und Demonen spricht ist geneigt in dualistische Denkmuster von Gut und Böse zu verfallen - gerade dies wollen wir im Buddhismus überwinden.
Es geht im Buddhismus um Entwicklung und weniger um Glauben !
Es geht weniger um Anbetung als um Einswerdung mit den Aspekten.
Daher halte ich nicht viel von diesen Bezeichnungen, da sie vielen Menschen den Zugang zur Dharma erschwert.
Wie heißt es so schön - Wer glauben will geht in die Kirche - Wer verstehen will geht zum Buddhismus *fg
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 05-15-2008, 10:06  |
“ Tatsache ist jedoch, dass Mahakala aus der Bön Religion stammt in der er ein Dämon war. Die Buddhisten haben diesen Aspekt gewandelt zu einem Schützer mit einem Weisheitsauge.
Das ist wieder etwas vereinfacht dargestellt.  Es gibt diesen Mythos der Wandlung eines Dämons zum Schützer, der dann dem Schutz des Dharma verpflichtet wurde. Allerdings gibt es "Mahakalas" auch schon im alten Hinduismus und in den heutigen Darstellungen der Schützer sind sowohl Bön-Aspekte als auch indische Einflüsse mit dabei. Es ist eine Mischung aus kultureller Verschmelzung und buddhistischem Feinschliff an den Energien dieser archetypischen Kräfte.
Den Mythos der "Zähmung eines Dämons" würde ich in erster Linie auf einer inneren Ebene interpretieren. Es beschreibt das, was Mahakala in uns macht: unsere rohen und ungeschliffenen Eigenschaften wie Zorn, Hass, Angst usw. werden durch den "Dämon" verbildlicht, ihre kraftvolle Umwandlung in Weisheitskräfte durch das Öffnen des Weisheitsauges. Eine universelle archetypische Kraft wie Mahakala verkörpert dabei Eigenschaften, die einer grossen Gruppe von Menschen bzw. den meisten Menschen in sehr ähnlicher Weise zueigen sind, so dass sie auf sehr ähnliche Weise gewandelt werden können. Spezialisiertere Aspekte sind dann mehr auf kleinere Gruppen oder sogar Einzelpersonen und ihre speziellen emotionalen Störmuster ("persönliche Dämonen") zugeschnitten.
(Zu Deinem besseren Versändnis: Ich habe mehrere Mahakala-Einweihungen erhalten, u.a. auch von tibetischen Vajrayana-Lehrern...)
“ Ich finde es nicht sinnvoll im Zusammenhang mit Buddhaaspekten, welche Persönlichkeitsaspekte darstellen von Göttern und Dämonen zu reden. Da das Verständnis von Göttern und Dämonen durch den christlichen Einfluss in unserer Gesellschaft ein völlig anderes ist als es Buddhisten in deren Kulturen haben.
Buddhaaspekte und Persönlichkeitsaspekte sind für mich sprachlich eher entgegengesetzte Bereiche. Zumindest, wenn man nicht auf eine absolute Ebene der Mahamudra-Sichtweise ausweicht. Ein Buddhaaspekt ist ein Ausdruck von Erleuchtung und völlig frei von Persönlichkeit - überpersönlich! Ein Persönlichkeitsaspekt hat etwas mit einer Person zu tun, und die ist per Definition ein begrenztes Wesen. Ein Persönlichkeitsaspekt von mir ist also Teil meiner Psychologie.
Ich denke, dass es möglich ist, von Göttern und Dämonen zu reden, wenn man erklärt, was man meint. Ich würde im buddhistischen Kontext allerdings eher von Meditations-Gottheiten reden und in Bezug auf Dämonen von störenden Emotionsmustern, die es umzuwandeln gilt - im Kollektiv ebenso wie auf individueller Ebene.
“ Wer von Göttern und Demonen spricht ist geneigt in dualistische Denkmuster von Gut und Böse zu verfallen - gerade dies wollen wir im Buddhismus überwinden.
Es geht im Buddhismus um Entwicklung und weniger um Glauben !
Es geht weniger um Anbetung als um Einswerdung mit den Aspekten.
Daher halte ich nicht viel von diesen Bezeichnungen, da sie vielen Menschen den Zugang zur Dharma erschwert.
Wie heißt es so schön - Wer glauben will geht in die Kirche - Wer verstehen will geht zum Buddhismus *fg
Du hast nun selbst oben geschrieben, dass Mahakala ein gezähmter Dämon sei - das ist eine tibetische Mythe. Um sie richtig zu verstehen, ist es hilfreich, zu verstehen, dass solche Geschichten eben keine historischen Tatsachen sind, sondern kultureller Ausdruck einer dahinter liegenden Wahrhaftigkeit. Erst in der Interpretation und Umsetzung dieser Mythe in Hinblick auf unsere eigene Erfahrung mit solchen Kräften wird aus dem Glauben ein Verstehen.
Man kann z.B. in der Bibel viele derartiger Mythen finden, die eine ebenso tiefe Interpretation möglich machen. Nur ist die Tradition dieser tiefen Deutung in der Institution der Kirche weitestgehend verloren gegangen. Wir haben Glück, dass es im Buddhismus immer wieder grosse Kräfte gibt, die die mystischen Traditionen lebendig und breit zugänglich machen und halten.
Man kann aber als Praktizierender des Buddhismus ebenso schnell dogmatisch und sektiererisch werden, wie in allen anderen Traditionen.
Ich selbst bin kein Buddhist mehr, das ist nur ein Aspekt von mir, aber ich bin ganz sicher im Kern ein Buddha  Ich könnte für diesen Kern aber auch andere Worte verwenden. Wahrheit ist für mich etwas Essentielles, das letztendlich auch nicht mehr an den Buddhismus als exzellentes befreiendes Konzept gebunden ist.
Lieben Gruss!
Andreas
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Member since 05/2008 14 Posts Location: Stolpen
| 05-15-2008, 10:50  |
Ich bin eben ein Freund der Einfachkeit und Klarheit
Ich schrieb nicht dass er ein gezähmer Dämon sei. Da hast Du etwas hinein interpretiert. Ich schrieb er wurde gewandelt.
Denn es ist im Sinne des Buddhismus zu wandeln und weniger zu zähmen. Letzteres geschieht im Zirkus !
Er ist in seinem Wesen ein Ausdruck von Mitgefühl zu dem kraftvoll schützend
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 05-15-2008, 11:24  |
In den tibetischen Mythen wird des öfteren das Wort "gezähmt" verwendet, z.B. wenn von Guru Rinpoche die Rede ist, der als grosser "Dämonen-Bezwinger" gilt. Daran hatte ich gedacht. Gemeint ist letztlich aber das Gleiche, im asiatischen Raum ist die Sprache einfach oft blumiger und bildlicher.
Wenn man ganz aus dieser Wandlungsmythe heraus will - und komplett weg vom Begriff des Dämons - dann ist Mahakala einfach ein kraftvoller archetypischer Ausdruck der Buddhanatur, der schon immer in reinster kristalliner Form existiert hat und austrahlt, wenn er gebraucht wird.
Aus diesem Blickwinkel ist die Mythe ein Hilfsmittel, um in einer bildhaften Kultur die Prozesse besser zu verstehen. Die Frage ist dann, ob wir uns hier nicht letztendlich dann auch noch von diesen Bildern lösen müssen, um die Essenz dieser Kräfte in einer noch breiteren Gesellschaft anzubieten, die gar kein buddhistisches Karma hat.
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Member since 05/2008 14 Posts Location: Stolpen
| 05-15-2008, 11:39  |
Was ich gelernt habe ist dass es kulturelle Unterschiede im Verständnis zwischen z.B. den Tibetern und unserer westlichen Welt gibt. Daher finde ich es sinnvoll in einer Sprache zu sprechen, die die Menschen hier besser verstehen und mit der es den Menschen leichter fällt die Essenz und die Möglichkeiten des Buddhismus und der Arbeit mit dem Geist zu erkennen. Sicherlich gibt es viele Wege und viele Möglichkeiten der Deutung und Beschreibung.
liebe Grüße
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 05-15-2008, 11:46  |
Da hast Du auf jeden Fall recht...
Bei mir geht das eben so weit, dass ich mit Menschen zu tun habe, die gar nicht zum Buddhismus hin geführt werden möchten. Sie brauchen nicht nur eine neutrale Sprache, sondern darüber hinaus auch neutrale Methoden, die nicht an eine Tradition gebunden sind.
Im Erschaffen dieser Mittel kann ich dann auf die Essenz dessen zurückgreifen, was ich über den Buddhismus erhalten habe, ohne dass es an den Buddhismus gebunden bleibt.
So arbeitet eben jeder Bodhisattva in seinem speziellen Wirkungsbereich anhand seiner Erfahrungen und Möglichkeiten 
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Member since 05/2008 14 Posts Location: Stolpen
| 05-19-2008, 20:43  |
Nun, ich wollte Dir nicht ins Handwerk "pfuschen" - hielt es aber für angebracht unter der Rubrik Buddhismus, die hier zweifellos existiert einen Beitrag zu leisten.
Von daher - möge jeder seinen Weg finden wohin auch immer 
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 05-19-2008, 23:06  |
Deine Reaktion wundert mich jetzt etwas - hast mich da wohl falsch verstanden
Zunächst mal habe ich ja nur von mir geredet - dass es bei mir mit dem Mitgefühls-Ausdruck teilweise auch so weit geht, dass ich mich ganz von Buddhismus löse. Der essentielle Wesenskern existiert ja ohnehin ohne jeden -ismus
Aber zum Ersten ist ja trotzdem auch die buddhistische Form eine meiner Ausdrucksweisen, und zweitens hat ja wie gesagt eben jeder seinen Wirkungsbereich.
Ich freue mich über Beiträge zum Buddhismus, gerade und besonders aus dem von mir so geschätzen und vertrauten Vajrayana. Nur darfst Du nicht erwarten, dass ich alles, was jemand schreibt als einzige Wahrheit oder Dogma stehen lasse.
Jede Sichtweise ist und bleibt ein individueller Blickwinkel auf die Wahrheit, egal von wie vielen Weisen, Meistern oder Menschen überhaupt sie geteilt wird. Als solchen respektiere ich jeden dieser Blickwinkel und ich weiss, dass es für Viele nützlich sein kann und genau die richtige Sichtweise ist.
Mit dieser Haltung gebe ich meine Sichtweise dazu bzw. korrigiere, wo ich es für sinnvoll halte oder ergänze aus dem heraus, was ich selbst erfahren und gelernt habe.
Wenn Du Dich unter diesen Voraussetzungen mit mir/uns austauschen möchtest, dann bist Du weiterhin sehr willkommen hier
Lieben Gruss!
Andreas
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Member since 05/2008 14 Posts Location: Stolpen
| 05-20-2008, 17:10  |
Im nachhinein betrachtet wundert mich meine Reaktion auch sehr. Ich nehme es als Lehre, nicht in Hektik und unter Zeitdruck Texte zu lesen und darauf in der Eile zu antworten.
Ich habe Worte falsch gelesen und dadurch in einen anderen Zusammenhang gebracht - Eine weitere Erklärung erübrigt sich
lg
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 05-20-2008, 19:43  |
Na dann...  ...dann freue ich mich auf weitere Beiträge von Dir...
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