Buddhas
Lotus-Familie
Umwandlung von Begierde und Anhaftung
Anhaftung ist verbunden mit Begierde, Begierde
will etwas Äußeres haben, von dem man glaubt,
dass es einem Glück bringt, mitunter tut man
lange Zeit unglaubliche Dinge, um es zu bekommen.
Wenn man es dann hat, hält das Glück meist nur
kurz. Wenn man denkt, dass einem etwas Glück
bringt, dann sagt man buddhistisch, dass man
dazu 'Zuflucht nimmt'. Bei Anhaftung denkt man,
dass etwas, das man hat, wichtig ist, um einem
Glück zu bringen und will es nicht mehr loslassen.
Dafür tut man wieder unglaubliche Dinge, obwohl
nichts von Dauer ist und das Objekt irgendwann
kein Glück mehr bringt, obwohl man vielleicht noch
immer daran haftet. Mit 'Objekt' kann ein Ding,
aber auch eine Beziehung o.ä. gemeint sein.
"Höchste Freude" ist das Glück, das keine äußeren
Bedingungen braucht. Es entsteht aus dem eigenen
Inneren, wenn man seine eigene Buddhanatur
erkannt hat (oder: 'authentisches' oder 'göttliches'
Selbst). Dieses Glück ist immer da und kann nicht
verloren werden. Deswegen nimmt man Zuflucht
zum Buddha bzw. der eigenen Buddhanatur, weil
dieses Glück unvergänglich ist.
Die Buddhaaspekte der Lotusfamilie sind besonders
geeignet, um genau dies zu erkennen und tief zu
verankern. Dabei kann man in der Begierde und
Anhaftung selbst den Kern des bedingungslosen
Glücks finden - indem man das Ego aus den Gefühlen
rausnimmt.
Am Ende kann man äußeres Glück geniessen, wenn
es da ist, ist aber auch glücklich, wenn es nicht da
ist oder etwas aus dem eigenen Leben tritt, das
einem Glück gebracht hat.
Man ist unabhängig, weil man nichts von Aussen
braucht und gerade weil man es nicht braucht,
kann man es im Jetzt viel intensiver geniessen....
Das Reine Land von Amithaba / der Lotus-Familie
heisst "Dewatchen", hier mehr dazu:
http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&id=779
Mehr zu den Buddha-Familien in allen Threads zu
den Dhyani-Buddhas, z.B.:
http://www.omspace.org/forum/forum.php?req=thread&id=395
Lieben Gruss!
Andreas