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Member since 09/2005 137 Posts
| 12-22-2006, 10:09  |
Quote by Patrice “ Vielleicht -
mit einer Leichtigkeit barfuss am Meeresrand bei Morgendämmerung den warmen Sand an seinen Fußsohlen und die Wassertropfen an seinen Beinen spüren und mit einer Leichtigkeit und Freude laufen …
im Vergleich dazu:
mit den leichtesten Schuhen hingegen werden schon 100 Meter zu einer Schwierigkeit ….
Tieren begegnen und die Verbundenheit mit ihnen spüren und dann lernen
genauso mit einer Intensität auf Menschen zugehen – nicht davonlaufen – die Berührung mit Menschen spüren
Frohe Weihnachten
liebe Patrice und Alle,
das war doch statt "das Wort zum Sonntag" eine oder mehrere wunderschöne Worte für Weihnachten, so wie Du es beschreibst wird nämlich Weihnachten das ganze Jahr sein!
In diesem Sinne auch allen ein Weihnachten, das genau für Jeden stimmig ist - und das kann ja beträchtliche Unterschiede aufweisen!
Einfach von Mensch zu Mensch - in aller Achtung vor ihnen und in der Bereitschaft ihre innere Schönheit zu entdecken! Und natürlich auch in der Bereitschaft die Schönheit von allem was ist zu entdecken! 
Resara
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 12-22-2006, 10:19  |
Hallo!
Wie es bis jetzt aussieht, wird sich Weihnachten bei mir von den übrigen Tagen des Jahres nicht grossartig unterscheiden...
Es sind andere Ereignisse, die mich veranlassen würden, sie als Standard für ein Bewusstsein der Schönheit und Freude zu nehmen.
Weihnachten das ganze Jahr? Was ist das für ein 'Weihnachtsgefühl', das man das ganze Jahr haben möchte? Ich glaube, ich kenne es nicht....
Ab heute werden die Tage wieder länger - das Licht wieder präsenter... Im Inneren ist die Geburt des Christuslichts etwas, das ich rund ums Jahr feiern möchte - das hat mit Jesus dann aber nicht so viel zu tun.
Deswegen halte ich mich mit Weihnachtswünschen generell etwas zurück - ich möchte nicht etwas wünschen, das ich so nicht fühlen kann....
Trotzdem wünsche ich natürlich jedem - wie zu jeder Zeit - Freude, Glück, Segen und wunder-volle Feier-Tage!
Lieben Gruss!
Andreas
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 12-22-2006, 13:29  |
Quote by Patrice “ Quote by Andreas “ Im Inneren ist die Geburt des Christuslichts etwas, das ich rund ums Jahr feiern möchte - das hat mit Jesus dann aber nicht so viel zu tun.
Also doch Weihnachten das ganze Jahr 
Warum hat das für dich nichts mit Weihnachten nichts zu tun – genau das ist Weihnachten.
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 12-22-2006, 13:32  |
Weihnachten ist ein kulturell auf einen bestimmten Zeitpunkt festgelegtes Fest - das zumindest verstehen 99,9% der Menschen unter Weihnachten.
Das, was ich meine ist ein von jeder Kultur, Überlagerung, Religion und Ritualität befreiter universeller Zustand.
Insofern würde ich vielleicht sagen, Weihnachten sollte im Idealfall dazu dienen, sich an diesen Zustand zu erinnern. Das ist bei den wenigsten Menschen im Fokus oder der Fall.
Ich kann diesen universellen Zustand auch auf Weihnachten ausdehnen, aber für mich funktioniert es nicht umgekehrt.... Dafür sind die Überlagerungen zu dicht....
Lieben Gruss!
Andreas
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(Moderator)
Member since 03/2005 3693 Posts Location: Frankfurt (Oder)
| 12-24-2006, 14:38  |
Weihnachten, Julfest usw.
“ Bereits die Darstellung des Nikolaus im weltweit verbreiteten Struwwelpeter, der 1844 entstand, ist dem heutigen Bild des Weihnachtsmannes recht ähnlich. In den 1920ern setzte sich dann mehr und mehr die rotweiße Robe des Weihnachtsmanns durch, wie wir sie heute oft sehen.
Die Darstellung des dicklichen Weihnachtsmanns mit dem rot-weißen Mantel gab es schon in den 1920er Jahren und wurde ab 1931 alljährlich von dem Unternehmen Coca Cola aufgenommen und für eine Werbekampagne zur Weihnachtszeit verwendet.
Diese Werbung war so erfolgreich, dass dieses Aussehen des Weihnachtsmannes fälschlicherweise Coca-Cola zugeschrieben wird, obwohl es regional bereits mehrere Jahre vor Beginn der Werbekampagne bekannt war.
Der heutige Weihnachtsmann geht vor allem auf die europäischen Volkslegenden um den heiligen Nikolaus zurück. Nikolaus von Myra war ein Bischof im 4. Jahrhundert, der Kern zahlreicher Legendenbildungen war.
Im nördlichen Europa existiert über die direkte Beziehung zum heiligen Nikolaus hinaus seit alters her eine dem St. Nikolaus vergleichbare Gestalt, die mit Rute und Nüssen die Menschen auf die lange Winterszeit vorbereitet. Die Rute galt dabei als Fruchtbarkeitssymbol, die Nüsse als gehaltvolle und haltbare Nahrung.
Dieser bärtige alte Mann war in einen langen braunen Winterpelz mit Kapuze gekleidet und fuhr auf einem Rentierschlitten, sein Wohnort ist Lappland. Zum einen geht man davon aus, dass hier noch deutliche Elemente des nordischen Gottes Thor, sowie des Gottes Balder enthalten waren.
Quelle: Wikipedia
“ Die Firma Coca Cola beauftragte den Zeichner Haddon Sundblom, den Weihnachtsmann für eine Anzeige zu gestalten. ... Aber das die Gestalt des Weihnachtsmannes auch der germanischen Mythologie entlehnt worden sein kann und den Gott Thor darstellt, wäre ebenfalls denkbar. Sundblom wird sich, da er schwedische Wurzeln hat, seiner nordischen Götterwelt erinnert haben. In dieser wird Thor als älterer, korpulenter Mann, der stets freundlich ist und einen langen weißen Bart hat, beschrieben. .... Mitnichten hat also Coca Cola den Weihnachtsmann erfunden. Coca Cola hat ihm lediglich das uns heute vertraute Gesicht gegeben.
Übrigens das "Happy X-mas" ist nicht nur eine flapsige Redensart der Amerikaner, sondern kommt ursprünglich aus der griechischen Sprache. Im Griechischen ist der erste Buchstabe des Wortes Christus ein "X".
Quelle: tetti.de
“ Das Julfest
Das Julfest war auch eine zwölftägige Friedenszeit, in der die Häuser mit immergrünen Zweigen wie Buchsbaum, Eibe, Fichte, Tanne, Stechpalme, Kiefer, Efeu, Wacholder geschmückt wurden, denen man schützende und heilende Kräfte zuschrieb.
Ebenfalls aus vorchristlicher Zeit stammt der Julbock, ein aus Stroh geflochtener Ziegenbock. Dieser lässt sich vielleicht zurückführen auf die Ziegen des Gottes Thor, die seinen Wagen zogen. Er bringt auf seinem Rücken die Geschenke.
Das Julfest nach der Christianisierung
Im Zuge der Christianisierung wurde das Julfest durch das Weihnachtsfest abgelöst, wobei die meisten Bräuche übernommen und mit einem christlichen Hintergrund versehen wurden (Weihnachtsbaum, Adventskranz, Bescherung, Kerzenschein). Papst Julius I. (im Amt 337 bis 354) erklärte den 25. Dezember zum Geburtstag Jesu Christi.
Karl der Große machte in Mitteleuropa um 800 das Weihnachtsfest zum Kirchenfest. Auch die Rauhnächte sind in der christlichen Weihnacht bekannt. Im Christentum vermischten sich diese nordischen Bräuche mit dem orientalischen Sonnenkult (Mithraskult) und bekamen dadurch einen neuen Sinn.
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Member since 03/2005 693 Posts
| 12-27-2006, 15:22 | Heilige Lucia - 13. Dezember |
Ein anderer Text über das Julfest:
Alban Arthuan (Alwan Arhuan) Mittwinter
ca. 21. Dezember
Wintersonnenwende, Wiedergeburt der Sonne Symbole: Mistel, Tanne,Hirschgeweih
Die Julnacht ist die längste Nacht des Jahres. Das Julfest ist ein Wendepunkt, ein Anfang. An diesem Tag feiern wir die Rückkehr von Licht und Leben. Jul ist der Geburtstag des Sonnengottes, der Tag des Triumphes des Lichts über die Dunkelheit. Selbst die Christen haben dies beibehalten und haben aus diesem Fest ihr Weihnachten gemacht, den Tag, an dem ihr "Sonnengott", Jesus, geboren wird. Allerdings muss man bedenken, daß die Christen diesen Festtermin an sich gerissen haben, indem sie die Geburt Jesu willkürlich auf die Zeit der heidnischen Mittwinterfeste verlegten. Bekanntermaßen ist Jesus nicht im Winter, sondern an einem Tag im Frühling geboren worden.
Der altgermanische Festname Jul (engl. yule, isl. jól) ist ein Mehrzahlwort, denn er bezeichnet sowohl das eigentliche Mittwinterfest als auch die Tage, die mit ihm verbunden sind, d.h. die Zeit bis zum Jahresbeginn. Auch der Name Weihnachten ist heidnisch. Jul ist die weihevolle Nacht, in der Baldur wiedergeboren wird. Die Sonne hat den südlichen Wendekreis erreicht und kehrt nach dem Norden zurück. Der Zweig, der Baldur den Tod brachte, die Mistel, wird zum Heilssymbol. Licht und Wärme, die nun kommen werden, feiern wir durch ein Feuer oder durch viel Kerzenlicht. Der Lichterbaum ist der immergrüne Weltbaum, der nun erstrahlt. Der in Skandinavien übliche Julbock (z.B. aus Stroh) ist ein Symbol der kommenden Fruchtbarkeit und des Schutzes durch Thor, dessen heiliges Tier er ist.
Weil es das Familienfest ist, bei dem auch die Ahnen dabei sind, derer man dabei gedenkt und die in der Überlieferung als Wilde Jagd mit Odin durch die Rauhnächte reiten, gehört Jul zu den wichtigsten heidnischen Festen. Als Wende des Jahres ist es sogar das wichtigste Fest, an dem alles endet und neu beginnt. Daher werden bei der Julfeier alle Feuer und Lichter gelöscht und neu entzündet. Haus und Hof werden mit Räucherwerk gereinigt.
http://www.donegal.de/historisches/kelten/kelten-feste.htm#Arthuan
An die Heilige Lucia (Schweden) wird am 13. Dezember erinnert -
der 13.Dezember wurde lange Zeit als der kürzeste Tag des Jahres gefeiert.
Lucia trägt am Kopf einen Kerzenkranz, um mit den freien Händen im Finsteren Gutes zu bewirken.
Sie stirbt einem Märtyertod.
Einige Hintergrundinformationen zur Hl. Lucia:
http://www.heiligenlexikon.de/BiographienL/Lucia.htm
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