Angeregt durch die Fragestellung :
" Sind wir wirklich wir selbst "
erinnere ich mich an die Phrase "ich war so viele gewesen", -
und an einem meiner Lieblingsautoren; Mirca Eliade.
Zitiert aus: Paul Barié, MIRCA ELIADE :Das Heilige im Profanen oder Wie real ist die Realität?
© 2002 Sonnenbergverlag, 76855 Anweiler am Trifels,
www.sonnenbergverlag.de (mit freundlicher genehmigung darf ich zitieren):
Die Ballade vom weissagenden Lämmchen, rumänisches Volksgut
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Unter der Hürde da bleib ich euch immer nah,
hinter der Hütte traut hör ich der Hunde Laut.
Dies sag getreu.
Doch mir zu Haupte sei Flöte vom Buchenstamm,
viel tönt sie liebesam,
Flöte aus weißem Bein,
viel tönt sie sanft und rein,
Flöte aus Holderschaft,
viel tönt sie Feuerkraft!
Wenn dann der Windhauch geht und durch die Flöte weht,
drängen die Schafe sich, weinen sie bitterlich Tränen aus Blut um mich!
Aber von Mord sag du kein Wort!
Sag ihnen frei, dass ich vermählet sei mit einer Fürstin traut,
mit einer Himmelsbraut.
Als es die Hochzeit gab,
fiel hell ein Stern herab;
Sonne und Mondenglanz hielten den Hochzeitskranz,
Espe war,
Tanne war unter der Gästeschar;
Berge die Priester war'n,
Spielleut die Vogelschar'n,
mochten wohl tausend sein Sterne: der Fackelschein. ......