Kristallmensch, St. Germain - Lektion 21. Kristallkörper-Prozess
Der menschliche Körper im Zweiten Kristallzeitalter
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Auszug aus Lektion 21; 2. Kapitel der Einleitung:
Die Geschichte von Kreis, Ring und Raum
Als Pioniere haben wir nie im Kreis der Menschen gelebt. Zwischen ihnen und uns lag immer eine ringförmige Grenze, die wir nicht überwinden konnten. Wir standen in einem Ring um den Kreis der Menschen. Wir kannten sie, konnten sie sehen und verstehen, fühlen und lieben - aber sie uns nicht, weil sie uns nicht kannten. Wir konnten die Gleichgesinnten, die auf der anderen Seite des Kreises uns im Ring gegenüber standen, ebenfalls sehen, fühlen, lieben und sie uns auch, denn wir kannten einander. Doch konnten wir einander nicht erreichen - und dies war auch nicht gewünscht. Unser aller Blicke und unsere ganze Aufmerksamkeit ruhten auf den Menschen im Kreis - auf dem Zentrum ihrer Gemeinschaft.
Gleichzeitig lag hinter uns eine Grenze, die uns vom Raum trennte, die uns keinen Rückzug und keinen Ausweg ließ, kreisförmig um uns und schloss den Ring. Wir haben viele Lebenszyklen im Ring um die Arena der Menschheit verbracht – waren von ihnen und vom Raum getrennt. Uns blieb nur ein schmaler Grat, auf dem wir uns bewegen konnten.
Weder die Menschen im Kreis konnten und wollten die innere Grenze zu uns öffnen noch die Wesen im Raum die äußere Grenze. Nur wir selbst waren in der Lage sie zu öffnen – nur wir konnten es tun. Doch wollten wir es?
In unserer unerwachten Zeit haben wir versucht, die hintere Grenze zu öffnen und zurück in den Raum zu gehen, oder wir wollten die innere Grenze öffnen, um ganz zu den Menschen zu gehen. Doch beides misslang immer, da wir nicht Wesen der einen oder der anderen Gemeinschaft sind.
Wir gehörten lange nicht zu der einen oder anderen Gruppe und Region und mussten unser Eigenes suchen - hin und herbewegt und -geschleudert von den großen Einflüssen beider Reiche vor und hinter uns. Vor uns im Kreis der Mittelpunkt der Welt, in der die unerwachte Menschheit lebt, hinter uns die unendlichen Peripherien und Dimensionen des Raumes, in dem die Unsichtbaren sind. Wir wussten, dass jene Unerreichbaren im Raum Zeitalter lang das Gleiche taten wie wir in unserem Kreis: waren unser Blick und unsere Aufmerksamkeit unerschütterlich auf die Menschen im Kreis gerichtet, so waren ihr Blick und ihre Aufmerksamkeit unerschütterlich auf uns gerichtet. Sie kannten uns, sie konnten uns sehen und verstehen, fühlen und lieben - aber wir sie nicht, weil wir sie nicht kannten.
So schauten wir und sie Zeitalter lang in ein und dieselbe Richtung, nach innen, in den Kreis in das Zentrum der Menschheit. Nur die Menschen im Kreis schauten nicht ins Zentrum, sondern nach außen - zu uns, ohne uns zu erkennen, und zu jenen Wesen im Raum, ohne sie zu akzeptieren. Lange glaubten auch wir im Ring, Menschen zu sein, und taten dasselbe wie die Menschen. Doch es half uns nicht.
Es gab immer viele von uns und wir hätten eine eigene Gemeinschaft bilden können, doch wir taten es nie. Es gab immer nur schmale Wege. Wir hätten uns begegnen und vereinigen können, doch wir gingen einander aus dem Weg, da wir tief in uns wussten, dass jeder blühende Baum nur eine Wurzel braucht. Und wenn wir zu dicht beieinander standen, erstickten wir uns gegenseitig in unserer Aura. Auch innerhalb unserer Gemeinschaft des Rings waren wir allein.
Wir gingen uns aus dem Weg, damit jeder geborgen bliebe in dem, was er selbst war: die Verbindung der Welten. Wir sind die Seelen zwischen den Reichen der Körper im Kreis und des Geistes im Raum. Wir sind das Licht der Welt und des Raumes - lange Zeit unerkannt, unverstanden und ungeliebt, von jenen im Kreis und von uns selbst.
Es kam der Tag, da wir begriffen: Indem wir beide Grenzen gleichzeitig öffnen, erfüllen wir das Ganze - uns selbst, und die Welten im Kreis und im Raum. Doch es sollte noch weitere Zeitalter dauern, bevor uns dies gelang.
Wir sind Boten zwischen den Reichen, Verbindungsglieder, Mitglieder aller Gemeinschaften. Wir führten immer ein Doppel-, Dreifach- und Vielfach-Leben, waren Hier und Dort - und weder Hier noch Dort. Und immer wieder verloren wir uns selbst aus den Augen.
Doch nur wir konnten die Grenzen öffnen, den Kreis und den Raum miteinander verbinden, das Innere Zentrum und die äußeren Reiche zueinander kommen lassen. So erschufen wir - einsam und unverstanden - das Licht in uns selbst und ließen es eines Tages aus uns hervorbrechen.
Ganze Lektion:
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