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04-10-2005, 21:26   | Winterfütterung der Vögel/Naturwissenschaftliche Experimente (KIGA)


Wann ist die Fütterung sinnvoll?

Einheimische Vögel sollte man grundsätzlich nur dann füttern, wenn sie selbst wenig Nahrung finden, also während des Winterhalbjahres. Ist das Winterwetter allerdings mild, können sie sich auch ohne menschliche Hilfe mit ausreichenden Nahrungsmengen versorgen. Allein bei geschlossener Schneedecke oder mehrtägigen Frostperioden ist eine Fütterung im Sinne des Tierschutzes angebracht.

Man sollte Wildvögel auf keinen Fall bis ins Frühjahr hinein füttern. Die Tiere nehmen vom Menschen serviertes Futter dankbar an und füllen mit der leicht zu beschaffenden Nahrung ihren ständig hungrigen Nestlingen den Magen. Meist sind es Körner, die der Mensch den Vögeln anbietet. Genau darin liegt aber das Problem für die Jungtiere. Diese benötigen während ihrer schnellen Wachstumsphase ausschließlich hochwertige, proteinhaltige Nahrung - in den meisten Fällen sind dies Insekten -, um zu kräftigen, gesunden Alttieren heranwachsen zu können. So mancher Jungvogel stirbt qualvoll an Nährstoffmangel, weil seine Eltern ihn mit Körnern anstelle von Würmern, Raupen und anderen Insekten füttern.

Lebende Beute ist erheblich schwieriger heranzuschaffen als vom Menschen gereichtes Körnerfutter - und Vogeleltern machen es sich naturgemäß gern leicht. Hinzu kommt, dass einige Futterbestandteile, darunter beispielsweise Erdnussstücke, oft zu groß für Jungvögel sind. Die jungen Vögel können an zu großen Nahrungsbrocken ersticken, während sie versuchen, sie zu schlucken.

Anfütterung der Wildvögel

Viele Vogelschützer raten dazu, die Wildvögel bereits vor dem Einsetzen des ersten Frostes an einen Futterplatz zu gewöhnen. Man legt dafür am Futterplatz anfangs geringe Mengen Futter aus, damit die Vögel diesen Ort kennen lernen und im Bedarfsfall keine Zeit mit der Suche nach Nahrung verlieren. Allerdings sollte diese Anfütterung erst im späten Herbst beziehungsweise frühen Winter sowie nur in Maßen erfolgen!


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04-10-2005, 21:45   | pro/contra Vogelfütterung


pro Vogelfütterung:

- Für Kinder ein tolles Erlebniss Vögel näher zu kommen
- Zur Überlebung bestimmter Vogelarten
- Unterstützung der Vögel, da der Mensch sehr in die Natur eingreift
- Artgerechte Vogelfütterung möglich
- Bei Frost und Schneedecke ist Fütterung notwendig
- Kurze Tageszeiten
- Vogelbestand erhalten
- Vogelsterben bei Futtermangel
- Fachlich richtige Fütterung
- Kindern Naturwissen vermitteln
- Unterstützung der nartütlichen Futterquellen
- Elternarbeit

contra Vogelfütterung:

- Fütterung nicht artgerecht
- Nicht geeignet für Jungtiere
- Nährstoffmangel (einseitige Ernährung)
- Keine natürliche Auslese
- Kindern wird Fehlverhalten beigebracht
- Konkurrenzvorteil der Zugvögel gegenüber
- Winterklime zu mild
- Falsche Fütterung fürht zu Seuchen und Krankheiten
- Massives Eingreifen in die Natur


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04-10-2005, 21:57   | Futterstelle; Futterhaus; Futter


Futterstelle:

Um die Vögel möglichst gut beobachten zu können, sollte das Vogelhaus an einem Ort aufgestellt werden, an dem man eine gute Sicht hat, die Vögel sich aber trotzdem ungestört fühlen. Die Futterstelle sollte nicht direkt an Gebüschen aufgestellt werden, da sich sonst Katzen unbemerkt anschleichen können.

Futterhaus:

Das Häuschen sollte so konzipiert sein, dass möglichst viele verschiedene Vögel ihr Futter holen können. Im Handel gibt es sogennante Futterhaussilos, die sich sehr gut eignen.

Die wichtigste Grundregel: Das Häuschen muss täglich gereinigt werden. Hierfür gibt es im Handel spezielle Desinfektionsmittel, um Keime und Kramkheitserreger, die sich durch Kot und Futterreste einschleichen können, abzutöten.

Futter:


Grundsätzlich unterscheidet man bei unseren Wintergästen zwischen Körner- und Weichfressern. Es gibt hierfür spezielle Futtermischungen, die sowohl Sämerein mit harter Schalle als auch Haferflocken und getrocknete Beeren enthalten. Für Vögel, die ihr Futter an frei aufgehängten Futterballen zu sich nehmen, sollten noch einige Meisenknödel oder -ringe aufgehängt werden-


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04-12-2005, 18:37   | Experiment mit Wasser für den KIGA


Material:

Ein Glas; ein paar Münzen; Wasser

Verlauf:

Man füllt ein Glas mit Wasser. Man füllt es so weit bis es fast am überlaufen ist. Nachdem wir das Glas gefüllt haben, legen wir ein Stapel Münzen neben das Glas. Nun fragen wir die Kinder: "Was meint ihr, wie viele Münzen passen nun noch ins Glas?" Nachdem die Kinder geantwortet haben, lassen wir ein paar Münzen in das Wasser, aber ganz langsam und vorsichtig.

Nachdem nun einige Münzen im Wasser sind, kann man erkennen, dass das was man eigentlich erwartet nicht eintrifft. Das Wasser läuft nicht über den Rand hinaus. Nun stellt sich die Frage "Warum das Wasser nicht aus dem Glas läuft".

Deutung für den KIGA:


Man muss sich das so vorstellen: Man hat ganz viele Menschen die sich gegenseitig festhalten und sich nicht loslassen. Sie bilden eine Wand die sich festhält und niemand heraus kommt. Das selbe passiert mit dem Wasser, das aus ganz vielen kleinen Teilchen besteht. Die Teilchen halten sich fest und so kann das Wasser nicht überlaufen. Zusätzlich kommt die Schwerkraft hinzu. Alles was schwerer als Luft ist fällt auf den Boden. So ist das auch mit dem Wasser. Dadurch das Wasser schwerer als Luft ist, zieht das Wasser Richtung Boden. Somit halten sich die Teilchen auf dem Boden des Glases fest, und halten auch das was über den Glas ist, was aussieht wie ein Berg.


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04-12-2005, 18:47   | Welche Experimente im KIGA


Einsatz preiswerter und leicht erhältlicher Materialien. Die finanziellen Mittel für Experimente sind meist in den Kindergärten sehr knapp und deshalb werden in Experimentierreihen nur preiwerte Experimenten durchgeführt. Es werden alltägliche Haushaltsmaterialien verwendet was für Kinder unschätzbaren Wert hat, weil sie zu Hause die Experimente durchführen können.


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04-12-2005, 18:51   | Definition Animismus u. Antropomorphismen


Animismus: Oberbegriff: Beseelung der unbelebten Natur

Antropomorphismen (Anthropo= Die Lehre des Menschen): Kennzeichen, Übertragung menschlicher Eigenschaften auf nicht menschliche Dinge


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